10.03.2024 – 31.03.2024 Sri Lanka – 11. Tag: Tempel von Mahiyangana, Besuch der Veddas und Fahrt in die Knuckles

Heute ging es wieder um 9:00 Uhr los. Besonders war, dass wir für die nächsten beiden Nächte Tagesgepäck packen mussten. Schwierig vorher zu wissen, welche Klamotten man brauchen wird. Wir hatten dafür extra eine kleine Reisetasche, die man ganz klein zusammenfalten kann, mitgenommen. Die nächsten beiden Nächte wird es auch kein Internet geben.

Nach dem Frühstück schauten wir uns nochmal kurz die Anlage an. Sehr schön eigentlich.

Man hätte auch die Möglichkeit gehabt, mit dem Boot rauszufahren oder sogar auf dem Boot zu frühstücken. Aber wir mussten ja weiter. Zuerst ging es in einer ca. 15minütigen Fahrt zum buddhistischen Tempel im Mahiyangana. Diesen fand ich auch ganz interessant. Buddhistische Tempel sind mir einfach lieber als hinduistische.

Draußen gab es viele Verkaufsstände, aber auch viele Bettler. Wir waren die einzigen Touristen. Die Schuhe mussten natürlich wieder ausgezogen werden.

Wir umrundeten die Stupa.

Viele Gläubige streckten uns ihre Blumenspenden entgegen. Buddi hatte uns erklärt, dass man diese kurz anfassen soll, dann die Hände falten und kurz verbeugen.

Hier herrschte reges Treiben, Trommeln wurden gespielt und viele Gläubige lagen betend auf dem Boden.

Wir ließen uns wieder ein Armband segnen.

Wir besichtigten noch einen Reliquienschrein, bevor es dann weiter ging. Nächster Stop war dann beim einheimischen Volk der Veddas. Eigentlich hätte das gestern auf dem Programm gestanden, aber Buddi hatte es auf heute verlegt.

Mit dem Bus fuhren wir in Richtung Wald und mussten dann noch ca. 200 m laufen.

Hier trafen wir dann den Bürgermeister dieses Volkes, der uns Rede und Antwort stand. Buddi übernahm die Übersetzung.

Hier leben 400 Familien und ca. 3800 Menschen. Es herrscht hauptsächlich der Buddhismus vor, sie glauben aber auch noch an verschiedene Dämonen.

Er selbst ist 76 Jahre alt und hat acht Kinder, 7 Jungen und ein Mädchen und er hat 40 Enkel und Enkelinnen.

Das Amt wird immer innerhalb der Familie weitergegeben. Immer der älteste Sohn wird der Nachfolger, für Frauen ist dies leider nicht möglich.

Er ist auch verantwortlich die Brautpaare zu vermählen. Jungen dürfen sich auch außerhalb der Gemeinschaft eine Frau nehmen, Mädchen hingegen ist dies nicht gestattet. Meistens wird aber die Nichte geheiratet.

Nach der Hochzeit kann sich jeder aus diesem Stamm innerhalb dieser Gegend ein eigenes Haus bauen.

Zehn Personen in der Gemeinschaft haben studiert und nur manche der Kinder gehen in die Schule. So etwas wie einen Kindergarten gibt es nicht, das älteste Kind passt immer auf die jüngeren auf.

Diese und einige weitere Fragen wurden uns beantwortet. Anschließend liefen wir noch weiter in den Wald hinein und dort gab es dann noch einige Vorführungen der Veddas.

Sie entfachten Feuer mit zwei Steinen. Sie spielten eine Jagdszene nach, zeigten das Bogenschießen, führten einen Tanz auf, der von Trommelmusik begleitet wurde. Unser Guide Buddi gesellte sich letztlich dazu und tanzte mit. Sehr unterhaltsam.

Anschließend konnten wir selbst das Bogenschießen ausprobieren.

Kurz später war die Veranstaltung beendet und wir liefen zurück zum Bus. Inzwischen fühlte sich mein Fuß einigermaßen ok an. Vielleicht kann ich ja doch noch Hoffnung haben morgen mitwandern zu können.

Noch ein kurzer Stop im Supermarkt, wo ich mal einen Lassi ausprobierte. Und ein Eis musste auch sein. Anschließend hatten wir noch eine zweistündige Busfahrt in die Knuckels vor uns. Unter anderem passierten wir einen Weg mit 18 Serpentinen.

Anschließend wurde die Straße so schmal, dass Bue und Tuktuks kaum aneinander vorbeikamen. Unterwegs begegneten uns viele winkende Schulkinder, die einen längeren Fußmarsch nach Hause hatten. Ebenso mussten wir auch noch kurz anhalten und uns anmelden und Gebühren bezahlen. Buddi erzählte uns, dass es die Straße bis vor fünf Jahren gar nicht gab, Früher musste die Fahrt mit Jeeps durchgeführt werden.

Je weiter wir kamen, desto schlechter wurde der Zustand der Straßen. Irgendwann war es gefühlt nur noch eine Schlaglochpiste. Die Landschaft hier ist aber eine ganz andere als noch die letzten Tage.

Unterwegs hielten wir noch am Aussichtspunkt Corberts Rest. Und kurz später erreichten wir dann unsere Unterkunft. Der Bus musste an der Straße halten und wir mussten dann noch ein ganzes Stück über einen gepflasterten Weg laufen, bis wir das Hauptgebäude erreichten.

Von hier gab es einen tollen Ausblick.

Die Gebäude lagen dann alle noch den Hang hinauf, nur durch Steintreppen zu erreichen.

Jetzt wussten wir auch, warum die Koffer umgepackt werden sollten. Hier sind wir jetzt völlig weg von allen Touristenpfaden. Kein Internet und die Unterkünfte sind auch eher einfach gehalten. Hier haben wir jetzt auch nur noch 20 Grad, anstatt die ganze Zeit 38 Grad.

Im Hauptgebäude wurden wir mit Tee oder Kaffee empfangen und dann wurden wir auf unsere Zimmer aufgeteilt. Da es hier nur Dreibettzimmer gibt, wurden Männlein und Weiblein getrennt. Glücklicherweise bin ich letztendlich nur zu zweit im Zimmer, Björn ist aber mit zwei weiteren Mitreisenden zusammen im Zimmer.

Aber die Landschaft hier ist herrlich.

Um 19 Uhr gab es dann Abendessen. Es war sehr lecker, aber auch scharf.

Anschließend saßen wir gemeinsam noch vor dem Gebäude und lauschten den Naturgeräuschen. Ebenso waren viele Glühwürmchen zu sehen.

Heute war dann mal um 22 Uhr schon schlafen angesagt.

10.03.2024 – 31.03.2024 Sri Lanka- 10. Tag: Höhlentempel Dambulla und Fahrt nach Mahiyangana

Heute ging es erst wieder um 9:00 Uhr los. Deshalb konnten wir in Ruhe Frühstücken. Mein rechter Fuß hat sich gebessert und macht nicht mehr allzu viele Probleme, über den linken reden wir lieber nicht.

Beim Frühstück hatte ich Pancake mit Schokosauce, einen Egghopper, etwas Obst und Saft. Der Egghopper hatte aber im anderen Hotel besser geschmeckt.

Um 9:00 Uhr ging es dann los.

Erster Halt war an einem Stoffgeschäft, wo wir Frauen einen Sari anprobieren konnten. Das sah schon sehr edel aus.

Ebenso gab es viele Stoffe, Hosen, Röcke und Oberteile zu kaufen. Man konnte sogar Kleidung maßanfertigen lassen. Wir beide kauften gefühlt den ganzen Laden leer 😂. Ich hätte eigentlich auch gerne noch etwas weitergeschaut, aber wir mussten wieder los. Also war für Björn ein Kaschmirschal und für mich ein Oberteil, ein Schal, eine weite Hose und zwei Wickelröcke in den Einkaufstüten. Die Preise waren allerdings für Sri lankische Verhältnisse nicht ganz billig. Auf die Idee zu handeln kam ich gar nicht. Ein Mitreisender konnte wohl noch etwas rausschlagen.

Nächste Station war dann der Felsentempel von Dambulla. Buddi hatte mir das Angebot gemacht mit dem Tuktuk zu fahren, statt ca. 300 m Treppen bergauf laufen. Leider war das dann doch nicht möglich. Also war Treppensteigen angesagt.

Es ging aber ganz gut und der Tempel hat sich wirklich gelohnt. Das war bisher einer der schönsten Tempel. Fünf von Mönchen über einen Zeitraum von 2000 Jahren ausgemalte und mit Buddhastatuen geschmückte Höhlen können besucht werden. Oben mussten wir wie in allen Tempeln wieder die Schuhe abgeben.

In der ersten Höhle gibt es einen liegenden Buddha, der 14 m lang ist.

Die zweite Halle ist die größte, diese ist gefüllt mit unzähligen Buddhastatuen.

Die weiteren Hallen waren etwas kleiner, aber ebenso voller Buddhastatuen.

Auf einem anderen Weg ging es dann wieder nach unten. Den Weg lief ich dann in Socken.

Hier verkauften wieder viele Straßenhändler ihre Waren. Ein schönes Foto einer Händlers konnte ich schießen. Björn kaufte ihm etwas ab, mir war das alles zu süß. Aber von der Ananas, die Björn ein paar Stände weiter kaufte, probierte ich gerne etwas.

Affen waren auch wieder vorzufinden. Sie lauerten schon auf die Ananas 😂.

Unten angekommen kamen wir an einer weiteren großen Buddhastatue vorbei, die den Anschein machte, als wenn hier der Eingang wäre. Wir sind den Weg wohl andersrum gelaufen.

Anschließend fuhr uns der Bus zu einem nahegelegenen Café. Ich trank einen Eiskaffee und aß ein Chicken Wrap, das zwar ziemlich scharf war, aber sehr lecker.

Nächste Station war dann eine Gewürzfarm. Diese stand wie der Stoffladen eigentlich gar nicht im Programm. Man könnte meinen, wir hätten heute eine Kaffeefahrt gebucht 😉.

Hier gab es in einer großen Gartenanlage eigentlich alles an Gewürzen, was man sich so vorstellen kann.

Vanille

Pfeffer, mit Schale handelt es sich um schwarzen Pfeffer, ohne Schale um weißen Pfeffer.

Muskatnuss

Kakao, daraus wird auch Kakaobutter hergestellt, was gut für die Haut und gegen Sonnenbrand sein soll.

Dann bekamen wir einen Yogi Tee gereicht, der aus Ingwer, Zimt, Kardamon, schwarzem Tee und Vanille besteht.

Sandelholz hilft gegen Nackenbeschwerden, Rücken- und Kniebeschwerden

Curryblätter

Kaffee nicht reif

Kaffee reif

Unser Guide konnte Deutsch und hatte auch für jedes Gewürz die passende Heilanwendung parat. Das konnte man sich natürlich nicht alles merken. Auf dem später ausgeteilten Merkblatt standen leider nicht die verschiedenen Kombinationen aus Gewürzen für die verschiedenen Leiden, sondern nur das von ihnen angebotene Präparat, dass gegen die jeweiligen Wehwehchen hilft.

Viele der Präparate wurden uns aber in Liveanwendung vorgestellt. Ich bekam verschiedene Mittel auf meine Arme, gegen den Sonnenbrand. Außerdem bekam jeder der wollte, eine kostenlose Massage mit bestimmten Ölen. Erst der Nacken und Kopf, dann die Beine bzw. Unterschenkel. Er hat zwar nicht meinen Fuß behandelt, aber durch die Unterschenkelmassage ließen auch die Schmerzen im Fuß nach. Eine andere Mitreisende bekam eine Gesichtsbehandlung.

Im Laden war es dann verführerisch viele der Mittel zu kaufen, wir beschränkten uns aber auf etwas Kurkuma, den Yogi-Tee und das Mittel, das für die Rückenmassage eingesetzt wurde.

Auf der Weiterfahrt sahen wir dann das erste Mal Elefanten in freier Wildbahn, direkt am Straßenrand. Die Elefanten hier sind eher nicht an Menschen gewohnt, deshalb sollte man aufpassen. Sie verzogen sich dann aber auch relativ schnell wieder.

Einen weiteren kurzen Stop machten wir an einem Stausee, wo wir wieder auf Affen trafen und leider auch auf streunende Hunde, von denen der eine besser erlöst werden würde. Überhaupt gibt es hier sehr viel streunende Hunde, viel mehr als ich das von Kambodscha in Erinnerung habe.

Auf der weiteren Fahrt sahen wir in der Ferne schon die Knuckles, wo es in den nächsten Tagen hin geht.

Um 18:30 Uhr kamen wir dann im Hotel Mapakada Village in Mahiyangana an. Das Abendessen war heute wieder inkludiert und wir konnten zwischen vier verschiedenen Gerichten wählen. Ich entschied mich für die Hähnchenbrust.

Die Zimmer und die Anlage sind sehr schön, aber wir sind sowieso nur für eine Nacht hier. Hier sind wir auch eher abseits des Touristenpfade.

Um 19:15 Uhr trafen wir uns dann zum Abendessen. Ich hatte zuerst einen Schoko-Milchshake, dann einen Fruit Mix und zum Essen gab es Salat, Maissuppe, die ich aber nicht gegessen habe. Dann kam der Hauptgang und Nachtisch gab es auch noch, aber auf diesen habe ich heute ebenso verzichtet.

Wieder alles sehr lecker. Inzwischen ist es 23 Uhr. Schlafenszeit.

10.03.2024 – 31.03.2024 Sri Lanka – 9. Tag: Der Löwenfelsen von Sigiriya und Elefantensafari

Heute war schon um 4:30 Uhr aufstehen angesagt. Da meine Haare von der Massage auch völlig ölig waren, musste dringend noch eine Dusche her. Meine Füße waren zwar etwas abgeschwollen, aber taten beim Laufen ziemlich weh. Also musste die nächste IBU dran glauben. Treffpunkt war um 5:30 Uhr. Wir brauchten nur wenige Minuten bis zum Parkplatt, wo der Aufstieg zum bekannten Löwenfelsen startete. Und wir waren bei weitem nicht die ersten dort.

Buddi musste dann auch etwas länger bei den Tickets anstehen. Die Tickets kosten ungefähr 30 Euro. Die Eintrittspreise sind hier im Gegensatz zu vielen anderen Dingen sehr teuer. Bis wir losliefen war der Sonnenaufgang dann auch schon vorüber. Das Laufen fiel mir anfangs schwer, aber im Laufe der Zeit wurde es dann besser.

Die Felsenfestung Sigiriya ist einer der spektakulärsten Orte der Insel. Etwa 200 m ragt der Gneismonolith aus der flachen Ebene und bietet von oben weite Ausblicke.

Zuerst liefen wir durch flaches Gelände, wo noch die Überreste alter Gebäude zu sehen waren.

Und dann kam der erste gute Ausblick auf den Felsen.

Und dann ließen die ersten Treppenstufen nicht lange auf sich warten. Bis nach oben haben wir fast 1500 Stufen zu überwinden.

Auch auf halber Höhe hatte man schon schöne Fernblicke.

Schließlich erreichten wir eine Plattform, auf der früher mal ein riesiger Löwe aus Stein zu sehen war. Heutzutage sind leider nur noch die steinernen Tatzen zu sehen.

Unser weiterer Weg sah dann relativ spektakulär aus, so schlimm war es aber gar nicht. Und die Reisebeschreibung „beim letzten Stück werden die Touristen oft von Einheimischen nach oben gezogen“, war dann doch etwas übertrieben.

Und dann kamen wir auch schon am Gipfelplateau an.

Dann hat leider mein Handyakku versagt, weil es nachts nicht richtig geladen hatte und ich hatte es nicht bemerkt. Also mussten Björn und Mitreisende für Fotos herhalten 😉.

Dann ging es wieder an den Abstieg. Schön war es hier oben und ich hätte noch länger bleiben können.

Zwischendrin machten wir noch einen Abstecher zu den berühmten Wolkenmädchen. Diese befinden sich ungefähr auf halber Höhe. Über eine eiserne Wendeltreppe gelangt man zu einem Felseneinschnitt mit den berühmtesten Wandmalereien Sri Lankas. Sie stammen aus dem 5. Jh. und man ist überrascht, dass nach über 1500 Jahren die leuchtenden Farben noch immer erhalten sind. Von den früher mal über 500 Frauenportraits sind heute leider nur noch 22 erhalten. Deshalb ist auch das Fotografieren verboten, da viele Touristen immer wieder mit Blitz fotografiert haben. Die Wolkenmädchen sind bis heute geheimnisumwittert. Warum wurden sie in einer solch dramatischen Lage gemalt? Wen stellen die barbusigen Schönheiten dar?

Unten erwarteten uns dann wieder ein paar Affen und Verkaufsstände.

Der Weg war nicht so beschwerlich, wie ich ihn mir aufgrund einiger Reisebeschreibungen vorgestellt hatte. Und die Menschenmassen, von denen immer die Rede war, kann ich eher auch nicht bestätigen. Aber vielleicht ist dies ja zu einer späteren Uhrzeit so.

Auf dem Rückweg hielten wir nochmal an einem schönen Aussichtspunkt.

Anschließend ging es im Hotel erst mal zum Frühstück. Die Auswahl war riesig. Von süß über deftig, von Ei bis Curry, Obst, es gab einfach alles. Bis 10:30 Uhr saßen wir dort. Ich musste mich danach erst mal dringend um meine Füße kümmern und leider war auch die nächste IBU fällig. Wenigstens hat die geholfen. Anschließend war freie Zeit. Lt. Reiseprogramm bis zum Abend. Wir und zwei Mitreisende hatten uns nämlich für den Nachmittag noch zu einer Elefantensafari angemeldet. Diese kostete wieder 30 Euro pro Person und wir trafen uns um 14:30 Uhr.

Ich verließ das Zimmer schon eine viertel Stunde früher und schaute mir nochmal die Hotelanlage an. Ein sehr schöner Pool mit Blick auf den Löwenfelsen.

Vom Hotel fuhren wir mit dem Bus nach Habarana. Björn durfte heute mal neben dem Busfahrer sitzen.

Wir luden noch eine Mitreisende aus, die für heute eine Massage gebucht hatte. Wir anderen Fünf fuhren dann weiter zum Hurulu Eco Park.

Buddi hatte vorher schon das Eintrittsgeld eingesammelt. Dort stiegen wir dann in eigen Jeep um. Und jetzt weiß ich auch, wo all die anderen Touristen auf Sri Lanka abgeblieben sind, hier in diesem Park. Ein Jeep reihte sich an den nächsten.

Nach der Kontrolle ging es dann los über Stock und Stein.

Die ersten Elefanten ließen auch nicht lange auf sich warten, zu erkennen war dies an einem Knäuel Jeeps.

Die Elefanten streckten uns aber eher ihre Hinterteile entgegen.

So fuhren wir über die Schlaglochpisten und wurden schön durchgeschüttelt. Immer wenn Elefanten zu sehen waren, drängelten sich auch die Jeeps drumherum.

Während der Fahrt durften wir auch in den Jeeos stehen. Im Sitzen konnte man auch kaum was sehen.

Die meisten Elefanten, die wir zu sehen bekamen, grasten einfach nur. Am Wasserloch waren leider keine zu sichten.

Zwischendrin sahen wir auch noch ein paar Pfauen, andere Tiere bekamen wir eher nicht zu sehen. Der Park ist aber auch eher als Elefantenpark bekannt.

Nach ca. 2-2,5 h durchgeschüttelt werden bogen wir dann auf die Hauptstraße ab und wurden zu unserer restlichen Reisegruppe gebracht, die schon auf uns wartete.

Bei Sonnenuntergang liefen wir dann zu der Familie, die uns das Abendessen zubereitete.

Im Garten gab es viele verschiedene Früchte.

Dann trafen wir auf die Familie, die uns herzlich begrüßte.

Das Live Cooking war sehr interessant.

Hier wird Reismehl hergestellt.

Und dann kam das Essen auf den Teller. Zuerst Salat.

Dann leckere Kürbissuppe.

Kulinarisch wurden wir mal wieder verwöhnt. Auf dem Grill lagen unter anderem Fisch, Garnelen, Calamari, Hähnchen, Würstchen, gebratene Tomaten, Kartoffeln und mehr.

Und als Nachtisch gab es noch etwas Obst.

Das war mal wieder lecker. Aber meinem Fuß hat das alles nicht sonderlich gut getan.

Der Bus fuhr uns dann noch ca. 30 Minuten ins Hotel. Das war ein ereignisreicher Tag. Leider müssen wir morgen dieses schöne Hotel schon wieder verlassen. Hier gefällt es mir und ich könnte noch ein bisschen bleiben.

10.03.2024 – 31.03.2024 Sri Lanka – 8. Tag: Königstadt Polonnaruwa und Fahrt nach Sigiryia

Heute ging es wieder etwas früher los. Abfahrt war um 8:30 Uhr, also war um 8:00 Uhr Frühstück. Wirklich toll ist, dass unsere Koffer immer aufs Zimmer gebracht werden und dort auch wieder abgeholt werden.

Dann hatten wir erst mal eine dreistündige Busfahrt vor uns. Meine Füße machten mir wie schon befürchtet Probleme.

Wir hielten erst mal an einem See.

Nächster Stop war dann am Minneriya Nationalpark, wo wir in der Ferne das erste Mal einen Elefanten zu sehen bekamen. Hier kam dann auch das erste Mal die Spiegelreflexkamera zum Einsatz.

Weiter ging es und wir machten nochmal einen Stop, um Warane zu sehen. Diese wurden allerdings angelockt.

Dann kamen wir endlich in der alten Königstadt Polonnaruwa an. Nachdem die 100 km entfernte Königstadt Anuradhapura im 10. Jh. zerstört worden war, etablierten die Eroberer ihre Festung in Polonnaruwa. Als die Besatzer 1070 vertrieben wurden, blieben Sri Lankas Könige gleich hier.

Das Ruinenfeld ist sehr weitläufig. Wir erkundeten das Gelände wieder mit dem Fahrrad. Buddi hatte mir noch angeboten, dass ich auch mit dem Bus fahren könne, da dieser sowieso mitfährt, aber das Rad fahren ging dann doch erstaunlich gut, und es waren ja auch insgesamt nur 3 km. Dieses Mal bekamen wir aber ziemliche Klapperkisten und meine Bremse ging fast gar nicht.

Dann besuchten wir die Tempel und Gebäude, die aber meistens auch in der prallen Sonne lagen. Dieses Gebäude hatte früher mal 7 Stockwerke und 1000 Zimmer.

Die Gebäude hier erinnerten mich jetzt eher an Kambodscha.

Einen Termitenhügel sahen wir auch und Buddi erzählte, dass oft auch Kobras in solchen Termitenhügeln leben. Also ist Vorsicht angesagt.

Hier stand früher der Thron.

Ich vermied die Tempelbesuche, wo man ständig die Schuhe aus- und wiederanziehen musste. Deshalb sind an diesen Stellen dann ein paar Fotos von Björn eingebaut.

Anschließend radelten wir weiter zu einer Stupa.

Und nochmal ging es mit dem Fahrrad weiter zum Gal Vihara, vier in einen länglichen Granitfelsen gearbeitete Buddhafiguren.

Zuerst sahen wir aber nochmal einen Waran.

Danach war die Fahrradtour auch schon vorbei und für uns ging es weiter zum Mittagessen bei einer einheimischen Familie.

Schön war, dass man hier alles mal ausprobieren konnte. Das Essen hier ist auch viel weniger scharf als noch im Norden. Zum Trinken hatten wir Papaya Saft und Ananas Saft.

Anschließend hatten wir noch eine Stunde Busfahrt vor uns. Sechs Leute, unter anderem wir, hatten sich aber noch zu einer Massage angemeldet. Also wurden wir unterwegs dort ausgeladen.

Es gab die Wahl zwischen Ganzkörpermassage und Dampfbad, oder Ganzkörpermassage mit Fussreflexzonenmassage oder Ganzkörpernassage mit einer speziellen ayurvedischen Anwendung, wo heißes Öl auf die Stirn getropft wird. Da wir das noch nicht kannten, entschieden wir uns für das Letztere, diese Anwendung kostete aber 55 Euro pro Person. Eine Stunde Massage, 20 Minuten Spezisabehandlung und dann noch eine heiße Dusche. Hat gut getan, war aber nicht zu vergleichen mit einer Thai Massage. Es war eher eine Entspannungsmassage.

Gegen 19:30 Uhr kamen wir dann im Hotel Sigiriya in Sigiriya an. Und da wir ja schon ausgiebig gegessen hatten, verzogen wir uns gleich auf das Zimmer.

Das ist bisher das schönste Hotel.

Meine Füße brauchten auch eine neue IBU. Feierabend für heute, morgen geht es richtig früh raus.

10.03.2024 – 31.03.2024 Sri Lanka – 7. Tag: Schnorcheltour und Besuch von Trincomalee

Björn hatte sich heute den Wecker auf 5:30 Uhr gestellt, weil er den Sonnenaufgang schauen wollte. Ich wollte lieber noch ein bisschen schlafen. Laut Buddi sollten auch um diese Uhrzeit die Fischer zurückkommen, die hat Björn aber letztendlich gar nicht gesehen.

Danach konnten wir es etwas ruhiger angehen lassen. Theoretisch war der Vormittag frei, es wurde aber eine Schnorcheltour für 30 Euro angeboten. Björn wollte mitmachen, mindestens vier Personen mussten es sein. Die kamen aber zusammen. Ich wollte eigentlich lieber nicht teilnehmen, ließ mich aber letztendlich überreden und das war mal wieder nicht so eine sehr gute Idee.

Mit dem Bus wurden wir um 9 Uhr zur Bootsanlegestelle gefahren.

Dort wartete schon ein Boot auf uns. Jeder bekam eine Schwimmweste und dann ging es auch schon los. Das war auch anfangs noch recht lustig und wir machten ein paar Fotos.

Kurz später mussten wir an einer Kontrollstelle vorbei und dann ging es raus ins offene Meer. Hier herrschte natürlich viel mehr Wellengang. Und dann steuerten wir nicht, wie ich eigentlich dachte, eine Insel an, sondern das Boot legte einfach an einer Gesteinsformation mitten im Wasser an. Jeder bekam Flossen und Taucherbrille mit Schnorchel. Und damit ging mein Problem dann auch schon wieder los. Ich konnte das mal wieder überhaupt nicht haben, dass ich nicht durch die Nase atmen konnte, wie schon beim Tauchen. Die anderen sprangen nach und nach ins Wasser, aber mir war inzwischen von der Schaukelei schon etwas schlecht. Und dann war’s das komplett. Ich ärgerte mich, über mich selbst, dass ich doch wieder mitgefahren bin, obwohl ich ja eigentlich nicht wollte. So setzte mich der Bootsfahrer dann auf den großen Steinen im Wasser ab und ich sah den anderen dann aus einiger Entfernung beim Schnorcheln zu. Wenigstens ging es mir dann bald wieder etwas besser.

Nach einiger Zeit drehte das Boot dann aber ab und ich saß dann alleine auf meiner kleinen Insel und konnte die anderen dann nur noch in der Ferne sehen. Ich habe die Zeit dann zum Blog schreiben genutzt, habe die kleinen Tierchen auf den Steinen beobachtet und einfach das Meeresrauschen genossen.

Blöderweise habe ich mir dabei ziemlich die Füße verbrannt. Da werde ich die nächsten Tage noch meinen Spaß haben. Der Ausflug hat sich echt gelohnt, grrr. Irgendwann kamen mich die anderen wieder abholen.

Dann ging es mit dem Boot zurück zum Strand unseres Hotels.

Björn ging zum Strand, ich versorgte erst mal meine Füße und machte noch ein kurzes Nickerchen.

Um 15 Uhr war dann wieder Treffpunkt. Wir fuhren nach Trincomalee. Ratet mal, was wir dort gemacht haben? Natürlich einen Tempel besichtigt 😉. So langsam wird mir das ehrlich gesagt doch ein bisschen viel mit den Tempeln. Aber es werden noch ein paar folgen.

Auf dem Weg dorthin kamen wir an einem Wildpark vorbei. Hier gab es freilaufende Rehe und Hirsche.

Am Tempel angekommen, mussten wir noch ein bisschen laufen. Hier gab es viele Verkaufsstände aber auch ein paar interessante Bäume.

Nach kurzer Zeit erreichten wir den hinduistischen Tempel.

Diese Holzkästchen werden von Brautpaaren dort aufgehängt, mit dem Wunsch gesunde Kinder zu bekommen.

Wir nahmen wieder an der Zeremonie teil, die dieses Mal aber irgendwie ganz anders war. Es nahmen auch viel weniger Menschen teil. Natürlich war Fotografieren wieder verboten. Björn war auf jeden Fall von der Musik begeistert, die wieder aus Trommel- und Flötenspiel bestand.

Auf dem Rückweg begegneten uns dann noch ein paar Affen.

Dann ging es wieder zurück ins Hotel. Der Großteil der Gruppe fuhr dann in ein Fischrestaurant, wir blieben mit zwei weiteren Mitreisenden im Hotel und aßen dort. Wir hatten typisches Sri-lankisches Essen, Burger 😂. Naja, war nach den ganzen Curries mal eine Abwechslung.

Anschließend setzten wir uns nochmal kurz an den Strand und konnten den großen Wagen sehen, allerdings auf dem Kopf stehend, im Gegensatz zu zuhause.

Danach verzogen wir uns auf das Zimmer und hörten im Radio die zweite Halbzeit unserer 05er gegen Bochum und wir freuten uns über den 2:0 Sieg.

Jetzt ist es 23:00 Uhr und wir gehen ins Bett.

10.03.2024 – 31.03.2024 Sri Lanka – 6. Tag: Jaffna Fort und Fahrt nach Nilaveli

Da es heute wieder erst um 9 Uhr los ging, konnten wir noch entspannt frühstücken. Heute probierte ich das erste mal einen Egghopper. Das schmeckte echt gut und das werde ich jetzt glaube ich noch häufiger essen. Dazu Tee und hinterher noch ein Stücken Kuchen und etwas Melone.

Um 9:00 Uhr fuhr der Bus dann ab zum Jaffna Fort. Beim Einsteigen erhielten wir wieder eine schöne Blüte.

Trotz der Morgenstunden war es schon sehr heiß.

Die Festung wurde ursprünglich von den Portugiesen gebaut, und liegt am Rand der Jaffna Lagune. Die heutige Gestalt des Forts geht aber auf die Holländer zurück.

Ich persönlich fand das Fort jetzt nicht so besonders sehenswert, aber das ist ja Ansichtssache. Außer den Mauern ist innerhalb des Forts wenig zu sehen, da die meisten Gebäude Anfang der 1990er Jahre bei Kämpfen zwischen der sri-lankischen Armee und der LTTE zerstört wurden.

Interessant war aber die Steinmauer, die mir vielen Fossilien bedeckt war.

Blick auf die Lagune.

Im Amschluss daran lag wieder eine vierstündige Busfahrt nach Nilaveli vor uns.

An einem Imbiss machten wir kurz Toolettenpause.

Hier hielt ebenso ein geschlossener Transporter an und eine Großfamilie stieg aus hinten aus, bestimmt 10-15 Personen. Unglaublich. Wir dachten erst, es handelt sich um Menschenschmuggel. Aber es war einfach nur eine Großfamilie auf dem Weg zu einem Fest. Nicht vorstellbar, wie man es darin aushalten konnte, völlig ohne Fenster und ja wahrscheinlich auch nicht klimatisiert. Die Tragfläche war einfach nur mit Matratzen ausgelegt. Sie erzählten uns noch, dass sie in aller Herren Ländern leben, u.a. Zypern und Israel und jetzt alle zusammen gekommen sind.

Buddi reichte uns noch eine Art Pfannkuchen mit einem scharfen Dip. Das war ganz lecker. Nach langer Fahrt kamen wir dann im Hotel an und es gab wieder einen Welcome Drink. Leider sind diese hier in Sri Lanka bisher immer extrem süß.

Dann ging es zu den Zimmern. Dieses Mal sind es eher kleine Bungalows und wir sind im oberen Stock mit Blick auf das Meer.

Ich war dann auch die Erste am Strand und wollte mir nach der langen Fahrt erst mal die Beine vertreten. So lief ich dann erst mal alleine ca. 20 Minuten am Strand entlang und lauschte dem Meeresrauschen. Es war nur noch ein anderes Pärchen zu sehen. Bisher haben wir wirklich noch nicht viele andere Touristen gesehen. Bemerkenswert, damit habe ich nicht gerechnet.

Als ich zurückkam waren dann einige unserer Mitreisenden inzwischen ins Wasser gesprungen. Ich holte noch schnell meine Badesachen und dann taten wir es ihnen gleich. Das Wasser war sehr warm und es kamen immer mal wieder höhere Wellen. Nachdem ich mir in Costa Rica bei so einer Aktion nen heftigen Sonnenbrand geholt hatte, blieb ich dieses Mal lieber nicht ganz so lange im Wasser. Wir saßen dann noch eine Weile auf unserer Sonnenliege und gingen dann zum Duschen. Um 19 Uhr war Abendessen.

Ich bestellte einen Wassermelonensaft und zum Essen gab es Buffet.

Im Anschluß gingen wir beide in der Dunkelheit nochmal an den Strand und genossen den Sternenhimmel, der aber nicht stark ausgeprägt war. Jetzt ist es 22:30 Uhr. Falls wir morgen den Sonnenaufgang schauen wollen, müssen wir früh raus. Ich überlege mir das noch.

10.03.2024 – 31.03.2024 Sri Lanka – 5. Tag: Fahrt zum Point Pedro, Tempel Kandurugoda und Puja im Nallur-Tempel

Heute konnten wir eine halbe Stunde länger schlafen. Abfahrt war um 9:00 Uhr und somit Frühstück um 7:30 Uhr. Dieses war heute eher indisch angehaucht. Ich nahm aber nur ein Omelett, probierte 1-2 Kleinigkeiten und nahm noch ein bisschen Obst und Tee.

Dann starteten wir zum nördlichsten Punkt der Insel, Point Pedro. Im Bus bekamen wir, wie jeden Morgen, wieder eine kleine Blüte gereicht.

Die Fahrt dauerte ungefähr 1,5 h. Unterwegs sahen wir einige Arbeiter in den Feldern.

Am Point Pedro gibt eher keine Sehenswürdigkeiten, aber ein paar Fischerdörfer die nach dem Tsunami 2004 wieder aufgebaut wurden. Aber natürlich machten wir dort auch ein Gruppenfoto.

Wir fuhren dann ein Stück weiter und trafen auf einen Gefängnisbus und einen Partybus. Wir fragten uns, wo die Gefangenen nur abgeblieben sind 😉.

Auch hier lagen ein paar Fischerboote vor Anker.

Bei der Weiterfahrt passierten wir weitere Fischer, die ihre Fische auf dem Boden trockneten. Lt. Buddi dauert dies 3 Tage.

Schließlich kamen wir zu einem Leuchtturm, den wir aber aufgrund seiner Baufälligkeit nicht betreten durften.

Hier konnte man an einer Markierung sehen, wie der Wasserstand nach dem Tsunami war, die Markierung war ungefähr in 3 m Höhe. Viele Fischerdörfer wurden damals zerstört und viele Menschen kamen ums Leben.

Eine kurze Fahrt brachte uns dann zur Ruine der Kirche des Heiligen Antonius.

Auf der Rückfahrt hielten wir erst am Supermarkt und besuchten dann noch einen Gemüsemarkt.

Danach besuchten wir zur Abwechslung dann noch einen weiteren Hindu-Tempel.

Nächster Programmpunkt war der Stop an Thermalquellen. Das Wasser kam uns aber allen so brackig vor, so dass wir uns die Benutzung verkniffen. Björn hielt nur mal seine Füße ins Wasser.

Auf der Rückfahrt machten wir noch einen Stop am Ruinentempel Kandurugoda.

Danach war erst mal 2 h Ausruhen im Hotel angesagt, bevor wir dann um 17 Uhr zum Nallur-Tempel fuhren, um an einer Puja teilzunehmen. Die Puja ist eine hinduistische Zeremonie. Wie immer mussten im Tempel die Schuhe ausgezogen werden. Besonderheit dieses Mal war, dass die Männer den Tempel nur mit nacktem Oberkörper betreten durften.

Während der Zeremonie durften keine Fotos gemacht werden. Es war sehr interessant diesen für uns völlig fremden Ritualen beizuwohnen.

Das ganze begann mit Musik, Flöte und Trommel spielten. Sitar und Gesang kamen vom Band. Die Gläubigen versammelten sich vor einer Art Altar. Die Priester führten verschiedene Tätigkeiten durch, was zu verschiedenen Aktionen bei den Gläubigen führte. Letztendlich wurde eine Shiva Statue auf einer Art Wagen platziert und alle folgten diesem Wagen in ehrfürchtiger Haltung. Mir kam das ganze wie ein Beerdigungszug vor. Die Statue wurde schließlich in einen speziellen Raum abgestellt, dort fanden wieder bestimmte Rituale statt. Der Raum wurde schließlich abgeschlossen und alle gingen wieder zurück zum Hauptzentrum. Dort ging der Priester mit einer brennenden Schale herum. Alle Gläubigen berührten das Feuer und bekamen etwas Asche auf die Hand mit der sie sich ein Zeichen auf die Stirn machten.

Lt unserem Guide geben die Gläubigen dort auch Essen hab. Die Hälfte wird geopfert und die andere Hälfte nehmen die Gläubigen wieder mit nach Hause und diese Hälfte gilt dann als gesegnet.

Das Priesteramt kann nur von Personen aus der obersten Kaste durchgeführt werden. Somit dieses Amt meistens in der Hand von bestimmten Familien. Allerdings dürfen hinduistische Priester heiraten und auch Kinder bekommen, leben also ganz normal. Diese haben aber ein gutes Leben bzw. viel Geld aufgrund der Spendengelder.

Wie gesagt war das alles sehr interessant, wiedergefunden habe ich mich darin nicht. Da liegt mir der Buddhismus schon eher.

Anschließend gingen wir noch kurz ein Eis essen.

Dann waren wir auch erst gegen 19:30 Uhr im Hotel. Da heute kein gemeinsames Abendessen stattfand, gingen einige in die Stadt essen, wir entschieden uns für das Hotel, wie drei weitere Mitreisende. Zuerst saßen wir am Tisch mit Einheimischen, die uns dann auch nett angesprochen haben. Überhaupt ist das hier ein sehr freundliches Volk. Überall wird man angelächelt und man fühlt sich wirklich im Land willkommen. Und jeder versucht wenigstens ein bißchen Englisch zu sprechen. Das letztere würde ich jetzt nicht erwarten, zeigt aber, dass die Menschen sich viel Mühe geben.

Als unsere Mitreisenden kamen, haben Wut und dann aber umgesetzt, weil nicht genügend Platz am Tisch war. Björn hatte Nudeln und ich ein Kartoffelcurry was aber megascharf war. So schmeckt es also wenn man sagt, dass man gerne eine mittlere Schärfe hätte 😂. Und wer mich kennt weiß, dass ich eigentlich schon ganz gerne relativ scharf esse.

Jetzt ist es 22 Uhr und in unseren Zimmer hört man laute Musik. Morgen geht die Tour schon wieder weiter und wir verlassen den Norden schon wieder.

10.03.2024 – 31.03.2024 Sri Lanka – 4. Tag: Anuradhapura und Fahrt nach Jaffna

Björns Wecker klingelte heute wieder um 6:00 Uhr, meiner um 6;15 Uhr. Ich war alles andere als fit, schaffte es heute aber trotzdem pünktlich um 7:00 Uhr beim Frühstück zu sein. Dieses konnten wir draußen am Pool genießen und es war wieder ein riesiges Buffet aufgebaut. Ich gab mich aber mit ein bisschen Bananenkuchen, einem Mini-Croissant und einem frisch zubereiteten Omelett zufrieden. Dazu noch etwas Saft und Tee mit Milch und Zucker.

Die Koffer mussten wir bis 8:15 Uhr vor die Tür gestellt haben. Weiter ging es um 8:30 Uhr. Mit dem Bus wurden wir ca. 15 Minuten zu einem Fahrradverleih gefahren. Unterwegs sahen wir einige fleißige Arbeiter.

Beim Fahrradverleih bekam jeder ein Rad und dann konnte es auch schob losgehen.

Zuerst hielten wir an einem See mit vielen Seerosen an und ein paar Vögel gab es auch zu sehen.

Wir besichtigten die älteste und bedeutendste Königstadt, die weit über 1000 Jahre (vom 3. Jh v. Chr. bis 1017) die Hauptstadt des singhalesischen Reichs war, Anuradhapura.

Das weitläufige Ruinenfeld umfasst 40 qkm. Erhalten sind fast nur noch die sakralen Bauten, da diese aus Stein gebaut wurden. Von den Lehmhütten und Holzpalästen ist nichts mehr übrig, außer viele Mauern und Grundrisse. 1017 haben tamilische Invasoren aus Südindien die Stadt zerstört und sie geriet in Vergessenheit. Die Engländer entdeckten die alte Königstadt 1820 wieder und vor 100 Jahren begannen sie mit den Ausgrabungen. Die Reisbauern in der Umgebung hatten aber schon von jeher das Heiligtum des buddhistischen Zentrums gepflegt: den Bodhibaum, den Ableger jenes Baumes unter dem Buddha die Erleuchtung gefunden haben soll. Heute Pilgern wieder Buddhisten aus aller Welt hierher.

Nachdem wir eine kürzere Strecke mit dem Fahrrad gefahren waren, stellten wir diese ab und unser Weg führte uns zu Fuß auch zum bekannten Bodhibaum.

Auf dem Weg dorthin passierten wir eine große Pagode….

….kamen an einem ehemaligen Ölbad vorbei….

….und sahen auch den ein oder anderen Vogel.

Ebenso passierten wir noch ein ehemaliges Gebäude, von dem nur noch die Stelzen erhalten sind.

An der heiligen Stätte angekommen, mussten wieder die Schuhe ausgezogen werden. Da das indische Original zerstört wurde, gilt dieser Baum als der älteste Bodhibaum der Welt. Für mich wirkte er eher unspektakulär.

Jeden Tag kommen viele Pilger hierher und spenden Blumen und lassen sich ein weißes Bändchen ums Handgelenk binden. Auch wir ließen uns dies nicht nehmen.

Björn sammelte noch ein Blatt des Bodhibaums ein, das direkt vor ihm zu Boden segelte. Ob das Glück bringt?

Überall wurden Segenswünsche ausgesprochen und Gläubige sagten ihre Mantras auf. Oder es wurden Wünsche aufgehängt.

Es herrschte eine große Spiritualität.

Räucherstäbchen wurden abgebrannt.

Und wir zündeten dann auch noch zwei Kerzen an, die uns ein Einheimischer in die Hand drückte. Hinterher wollte er dafür natürlich noch Geld, am liebsten wollte er sogar Euro, aber wir konnten nur noch mit singhalesischem Geld dienen. Beim Anzünden der Kerzen haben wir natürlich auch noch einen Wunsch ausgesprochen.

Nur ein paar Schritte vom Bodhibaum entfernt erstrahlt der schneeweiße Dagoba Ruwanweli Seya, welcher im 2. Jh vor Christus erbaut wurde. Die Pagode ist massiv gebaut. Vor den vier Altaraufbauten legen die Gläubigen Blumenopfer ab. Die Außenwand schmücken 350 steinerne Elefanten.

Wir umrundeten wir viele Gläubige die Pagode. Viele sagten Mantras auf. Und viele lauschten der Zeremonie. ich fand hier lag eine besondere Spiriutalität in der Luft.

Björn opferte auch noch eine Blume vor einer großen Buddhastatue, die ihm ein Mädchen in die Hand gedrückt hatte und hinterließ dafür noch eine kleine Spende.

Ich hätte mich eigentlich gerne noch etwas hier hingesetzt und auch der Zeremomie gelauscht. Das hatte etwas meditatives. Das ist dann der Nachteil einer Gruppenreise, wenn man dann nicht so agieren kann, wie man es gerne tun würde.

Anschließend ging dann unsere Fahrradtour weiter und wir besuchten noch einige ältere Pagoden.

Auf dem Weg dorthin sahen wir auch die ersten Affen.

Was auffallend war ist, dass wir bisher im ganzen Urlaub auf relativ wenig andere Touristen gestoßen sind.

Die Fahrradtour war schön und die Bewegung tat auch mal gut, auch wenn mein Fahrrad etwas zu klein war. Aber für die nur 6 km war das ja kein Problem. Schön war, dass man hier mal den Naturgeräuschen lauschen konnte.

Wir besuchten noch ehemalige Badebecken, die Twin Pools.

Außerdem schauten wir uns auch einen bekannten Mondstein an.

An einer weiteren Pagode hatte ein Affe dann sogar einer Gläubigen gerade die Kokosnuss geklaut.

Wir kamen an einer letzen Pagode vorbei in der angeblich das Schlüsselbein von Buddha aufbewahrt wird.

Danach war die Tour zu Ende. Wir gaben unsere Fahrräder zurück und bekamen noch einen leckeren Lime Juice. Der hat bei 37 Grad dann auch echt gut getan.

Anschließend stand wieder eine 4stündige Busfahrt ganz in den Norden des Landes an. Fast alle nutzten diese zum Schlafen und ich habe einige Zeit mit Blog schreiben verwendet.

Wir machten nochmal eine Pause bei einem Supermarkt, wo es auch eine Bäckerei gab und wir probierten das ein oder andere. Ich unter anderem eine relativ scharfe Veggie Roll und ein Kaffeestückchen, Björn hatte einen Chicken Burger, Dann hatten wir beide noch einen Saft und ich glaube das hat dann alles zusammen noch nicht mal 5 Euro gekostet. Anschließend noch ein Eis aus dem Supermarkt.

Bei einer weiteren Toilettenpause gönnte ich mir noch eine kalte Cola.

Buddi erzählte uns, dass die Straßen hier oben im Norden alle erst nach dem Krieg gebaut wurden. Dieser endete erst 2009, deshalb ist hier der Norden des Landes auch erst wieder in den letzten Jahren bereisbar und ist touristisch auch noch weniger erschlossen. Viele Gruppenreisen besuchen auch weiterhin nicht den Norden.

Am Ende der Fahrt durchquerten wir mit dem Bus noch die Jaffna Lagune. Schließlich stiegen wir aus und liefen bei Sonnenuntergang noch ein bisschen die Straße entlang. Es wehte ein bisschen Wind und die Temperaturen waren gegenüber den Tagestemperaturen sehr angenehm.

Gegen 19 Uhr erreichten wir dann das Hotel Valampuri in Jaffna.

Um 19:30 Uhr trafen wir uns zum Abendessen. Hier waren die Ventilatoren und Klimaanlagen voll aufgedreht, was mir mal wieder zu kühl war.

Wir bestellten einen Lime Juice und zum Essen gab es zuerst frittiertes Gemüse und hinterher noch ziemlich scharfe Hähnchenschenkel und Nudeln und Salat.

Und dann wurde es doch schon wieder 0 Uhr bis wir im Bett lagen.

10.03.2024 – 31.03.2024 Sri Lanka – 3. Tag: Colombo und Fahrt nach Anaradpuhra

Die Nacht war für mich irgendwie um 4 Uhr schon wieder zu Ende. Danach konnte ich nicht mehr einschlafen, weil die Gedanken kreiselten. Björns Wecker klingelte um 6 Uhr, meiner um 6:30 Uhr. Irgendwie kam ich heute Morgen aber nicht in die Gänge, so dass ich erst zum Frühstücken kam, als alle anderen schon wieder weg waren. Somit aß ich dann nur schnell zwei kleine Croissants. Die Koffer mussten wir schon um 8 Uhr vor die Zimmer stellen, Treffpunkt war um 8:30 Uhr. Dann ging es mit dem Bus durch die Stadt.

Hauptsächlich ging es durch den Stadtteil Cinnemon Gardens, vorbei an vielen Verwaltungsgebäuden und alten Hotels. Dann passierten wir die Town Hall, die im Stile des Washingtoner Capitols erbaut ist.

Schließlich gelangten wir zu einem Tempel, der von Buddhisten und Hinduisten besucht wird. Hier stiegen wir aus. In Tempeln gibt es ein paar Kleiderregeln zu beachten. Die Schultern und Knie müssen bedeckt sein und die Schuhe müssen ausgezogen werden. Außerdem darf man sich nicht gemeinsam mit einer Buddhastatue fotografieren lassen. Somit mussten wir uns erst mal unserer Schuhe entledigen.

Danach führte uns Buddi durch den Tempel der auch teilweise als Museum dient. Viele Gläubige spenden alte Gegenstände, die dann hier ausgestellt werden, teilweise sogar Autos.

Ein Momdstein.

An vielen Ecken saßen Gläubige, die ihren Sprechgesang aufsagten. Außerdem begegnete uns eine große Schulkasse mit Erstklässlern, alles ging aber sehr gesittet zu.

Wir liefen weiter durch das Museum.

Nach dem Tempelbesuch hielten wir noch am Denkmal für die Unabhängigkeit von 1948.

Gegenüber der Stadtpark.

Danach machten wir noch einen kurzen Abstecher in den Supermarkt, wo wir ein paar einheimische Spezialitäten kauften, die wir mal probieren wollten.

Anschließend startete dann die lange 5stündige Fahrt nach Anuradhapura. Nachdem wir einige Zeit gefahren waren, u.a. hatten wir wieder den Flughafen passiert, hielten wir an einem hinduistischen Tempel, in dem gerade eine Zeremonie abgehalten wurde. Aus diesem Grund konnten wir ihn nicht betreten und durften ihn nur umrunden. Wieder mussten die Schuhe ausgezogen werden.

Gegenüber befand sich eine Palmplantage.

Dann ging es weiter. Einen weiteren Stop legten wir an einem Straßenstand ein, an dem wir frische Kokosmilch trinken konnten.

Nachdem die Kokosnuss leergetrunken war, wurde sie dann noch zerlegt, so dass wir auch noch das Kokosfleisch essen konnten.

Ein weiterer Stop erfolgte dann in Puttalam, wo wir einen einheimischen Markt besuchten. Es war inzwischen sehr heiß und beim Aussteigen aus dem klimatisierten Bus wurde man fast erschlagen.

Nachdem eher dann nochmal einen kurzen Stop am Supermarkt gemacht hatten, führte unser Weg durch ein Gebiet, in dem es sein könnte, dass man Elefanten zu sehen bekommt.

Leider haben sie sich uns nicht gezeigt. Wir begegneten nur noch Reisbauern….

und einer Herde Wasserbüffeln.

Nach langer Fahrt kamen wir dann im Hotel an und es gab erst mal ein feuchtes Handtuch und einen Welcome Drink.

Aus dem Zimmer lachte uns dann der Pool an, wo ich kurz später dann auch noch ein paar Runden drehte.

Um 18:30 Uhr war dann Treffpunkt zum Abendessen. Wieder gab es Curry. Wir waren aber eher bei einer einheimischen Familie.

Wir hatten nette Gespräche mit unseren Mitreisenden. Als Nachtisch gab es dann noch Büffeljoghurt mit Sirup.

Auf dem Rückweg hielten wir nochmal an einer beleuchteten Stupa.

Jetzt ist es 23:30 Uhr und wir machen Feierabend. Morgen geht es wieder früh los.

10.03.2024-31.03.2024 Sri Lanka – 1.-2. Tag: Anreise und Colombo

Am Freitag Abend haben wir noch eingecheckt und leider nebeneinander nur noch zwei Plätze in der Viererreihe in der Mitte erhaschen können. Die Arrival Card haben wir auch noch ausgefüllt, wozu eigentlich wieder die gleichen Daten wie für das Visum ausgefüllt werden mussten. Alles in allem wieder eine längere Prozedur.

Leider ereilte mich dann die schlechte Nachricht, dass ein guter Bekannter leider seinem Krebsleiden erlegen ist. Damit war mir die Urlaubsvorfreude erst mal etwas genommen. F*CK CANCER. Die Typisierungsaktion bei Mainz 05 und unsere Registrierung bei der DKMS kam leider zu spät. Das ging jetzt so schnell. Mainz 05 ist ohne den Otze irgendwie einfach nicht mehr Mainz 05. An den Gedanken muss man sich jetzt erst mal gewöhnen. Ruhe in Frieden lieber Ottmar!

Uns bringt der Urlaub jetzt trotzdem hoffentlich etwas Ablenkung.

Am Sonntag startete der Flieger dann um 15:15 Uhr. Durchgeführt wurde dieser von Belgium Air . Das Taxi hatten wir für 11:45 Uhr bestellt, da wir drei Stunden vor Abflug dort sein sollten. Bei der Kofferabgabe trafen wir dann auch gleich auf unsere erste Mitreisende, die zeitgleich dort ankam. Da wir uns im Vorfeld schon über das Forum und eine WhatsApp Gruppe ausgetauscht hatten, erkannten wir uns auch ganz gut.

Die Kofferabgabe und die Sicherheitskontrolle ging auch recht flott, so dass wir schon bald am Gate waren. Leider gab es dann hier in Terminal 2 keine Essensmöglichkeiten mehr und nur einen kleinen Duty Free Shop. So nach und nach trafen wir hier dann auf die weiteren Mitreisenden, auf jeden Fall alle, die sich vorher schon im Forum eingefunden hatten. Erst mal ein nettes Trüppchen.

Im Flieger saßen dann zufälligerweise noch zwei weitere Mitreisende direkt neben uns mit denen wir uns auch gleich gut unterhielten. Decken und Kissen standen zur Verfügung. Leider war es während des Fluges extrem kalt, so dass es mir trotz Schal, Fleecejacke und Decke noch zu kalt war. Aber irgendwie haben wir die fast 10 h irgendwie überstanden, an Schlaf war wieder eher nicht zu denken, es war dann eher nur ein Dösen. Für mich beginnt der Urlaub ja immer erst richtig, wenn auch der blöde Flug überstanden ist. Gegen 5:30 Uhr Ortszeit kamen wir dann in Colombo an.

Die Einreiseformalitäten mussten abgewickelt werden, was bei uns aber problemlos verlief. Da wir ja alles schon online beantragt hatten, war es mehr oder weniger nur noch ein Vorzeigen des Reisepasses und der erste Stempel im neuen Reisepass war schnell gesichert. Der ein oder andere aus unserer Gruppe musste aber das Visum nochmal neu beantragen und es lief da nicht ganz so problemlos.

Draußen trafen wir dann auf unseren Reiseleiter Buddy und die restlichen Mitreisenden. Hier hatten wir dann auch noch genügend Zeit, um etwas Geld umzutauschen oder am Automaten abzuheben. Wir entschieden uns gegen eine einheimische SIM-Karte.

Draußen erwartete uns schwülwarmes Wetter und unser Reisebus. Der ist leider noch viel enger bestuhlt als das Flugzeug und Björn hat gar nicht in die Sitzreihe gepasst und musste somit den Gangplatz auf der hintersten Bank erobern. Mit dem Bus ging es dann noch ca. 40 km zu unserem Hotel Galadari in Colombo. Das sah von außen sehr nobel aus. Innen ist es in Ordnung. Wir sind auf dem Presidential Floor.

Die Koffer wurden auf unsere Zimmer gebracht und abschließend gingen wir zum Frühstück. Die Auswahl war sehr reichhaltig. Es gab westliches Essen in süß oder deftig und ein Bereich mit einheimischen Frühstück. Das werde ich aber erst morgen versuchen, da es von der Deutschen Zeit her ja 4 Uhr nachts war und mir gar nicht richtig nach Essen zumute war. Somit aß ich nur zwei kleine Croissants und ein bisschen Suppe. Björn bediente sich fleißig vor allem am Milchreis.

Danach war dann erst mal Schlafen angesagt, das war dringend notwendig. Und jetzt konnte ich auch wirklich für 3-4 h schlafen.

Treffpunkt war dann wieder um 15 Uhr für eine Stadtführung.

Unser Guide führte uns durch die Gassen. Da waren wir nun also wieder in Asien. Heute Mittag hatte es 34 Grad und 80 Prozent Luftfeuchtigkeit.

Wir bogen noch in einen Supermarkt ab, wo wir uns mit Wasser eindecken konnten. Dort kauften wir auf Empfehlung unseres Guides auch noch Ingwerkekse. Wir sind gespannt, wie sie schmecken werden.

Dann bestiegen wir ein Gebäude, wo man einen guten Blick auf den Hafen und die neue Autobahn hatte.

Weiter ging es zur etwas versteckten St. Peter‘s Church.

Wir schlenderten weiter durch die Stadt.

Im Basarviertel Pettah fühlten wir uns dann wieder etwas an Kambodscha zurückerinnert, Trubel, Hupen, Gewusel, Tuktuks, Mopeds, Menschenmassen, teilweise Bettler am Straßenrand….Asien halt. Wobei ich den Verkehr in Kambodscha insgesamt chaotischer fand. Ein wildes Treiben muslimischer und tamilischer Händler und jede Straße ist einem bestimmten Produkt gewidmet, z. B. gab es in einer Straße nur Elektroartikel, in einer anderen Obst und Gemüse etc.

Und noch ein kurzes Video.

An einem hinduistischen Tempel kamen wir schließlich auch noch vorbei.

Inzwischen war es dann auch schon fast 18 Uhr Ortszeit und wir gingen alle zusammen im Ceylon Curry Club essen.

Zuerst wurde uns ein sehr leckerer Zimttee gereicht. Den konnte ich sogar ohne Milch und Zucker genießen. Schwarzen Tee mag ich sonst ja eher nicht so, aber der war echt lecker.

Zum Trinken bestellte sich Björn das einheimische Lions Beer und ich einen Green Island. Der war sehr lecker. Rausgeschmeckt habe ich auf jeden Fall Gurke und Minze.

Vom Nachbartisch wurde mir empfohlen Hoppers zu essen, inzwischen hatte unser Guide aber schon für alle Curry bestellt. Es gab Reis und verschiedene Schälchen mit Beilagen, ich bekomme gar nicht mehr alle zusammen: Kokosflocken mit Chilli, Linsendal, Aubergine, Bohnen oder so ähnlich 😉.

Einiges davon war relativ scharf, aber alles sehr lecker. Das ganze Essen hat dann sogar nur ca. 1600 Rupien gekostet, umgerechnet also nur ca. 5 Euro. So lässt es sich leben.

Danach liefen wir die wenigen Meter zurück zum Hotel.

Dort machten nochmal einen kurzen Abstecher ins Nachbarzimmer, um die tolle Aussicht dort zu genießen.

Jetzt liegen wir müde auf unserem Zimmer. Es ist 21:30 Uhr Ortszeit. Damit sind wir übrigens 4,5 h der deutschen Zeit voraus. Morgen geht die Tour um 8:30 Uhr schon wieder weiter.