03.11.2024 – 28.11.2024 Ecuador und Galapagos – 26. Tag: Madrid und Heimflug

Heute war dann wirklich der allerletzte Tag gekommen. Unser Heimflug nach Frankfurt startete um 16 Uhr, somit hatten wir noch ein bisschen Zeit für die Stadt.

In der Unterkunft mussten wir um 11 Uhr auschecken, wir konnten aber unsere Koffer deponieren. Wir fragten nach einem Taxi für 13 Uhr, bekamen aber die Auskunft, dass direkt vor der Unterkunft immer Taxis warteten. Das war dann auch so, als wir die Unterkunft verließen.

Da bei der Unterkunft kein Frühstück inkludiert war, bemühte ich TripAdvisor und fand ganz in der Nähe eine Creperie.

Erst war es schwierig einen Platz zu bekommen, aber dann hatten wir doch noch Glück.

Die Preise waren auch nicht ganz billig, aber wir waren halt auch in Madrid. Ich nahm eine Chai Latte und ein Brot mit Avocado und pochiertem Ei. Das war auf jeden Fall sehr lecker.

Nach dem Frühstück entschieden wir uns dann, nochmal über den Weihnachtsmarkt zu laufen, der nun fertig aufgebaut war. So spannend war dieser aber nicht. An fast allen Ständen gab es fast nur Krippefiguren und überall die gleichen.

Dann schlenderten wir noch ein bisschen durch die Stadt und ich kaufte mir spontan noch einen Wollpullover. Da mein Koffer ja eh schon so schwer war, ließ ich den Pullover einfach gleich an.

Gegen 12:45 Uhr liefen wir wieder zur Unterkunft und stellten mit Entsetzen fest, dass die Polizei vor dem Hotel alles abgesperrt hatte und somit kein einziges Taxi mehr da war. Somit war erst mal guter Rat teuer. Wir holten unser Gepäck ab. Die Dame des Hauses versuchte uns dann irgendwie auf Spanisch zu erklären, wo wir jetzt Taxis finden würden. Das gelang auch irgendwie mit dem Stadtplan, allerdings mussten wir dafür mit unserem ganzen Gepäck fast 15 Minuten durch die Straßen laufen. Dann sammelte uns ein Taxi ein und wir fuhren wieder zum Festpreis zum Flughafen.

Die Kontrolle hier war dann sehr streng. Sie nahmen meinen ganzen Rucksack auseinander. Meine Sonnencreme musste ich dann abgeben, weil die Packung größer als 200 ml war. Aber die war eh fast leer, also Sri es drum. Die Powerbank hatte ich auch im Rucksack vergessen und nicht rausgelegt und es dauerte einen Moment, bis ich sie gefunden hatte. Das Problem war dann eher hinterher den ganzen Krempel wieder in den Rucksack reinzubekommen.

Dann war auch die Sicherheitskontrolle geschafft und unser Flug ging pünktlich um 16 Uhr los.

Nach rund 2,5 h war auch dieser geschafft. Nachdem wir das Gepäck entgegen genommen hatten, bestellten wir unser Taxi mit Festpreis. Und dann waren wir gegen 20 Uhr zuhause. Eine lange, aber auch anstrengende Reise mit vielen tollen Erlebnissen war zu Ende.

03.11.2024 – 28.11.2024 Ecuador und Galapagos – 24./25. Tag: Flug von Galapagos über Guayaquil und Quito nach Madrid

Heute stand uns der lange Ritt zurück nach Europa bevor. Zum Glück wurden wir aber wenigstens erst um 8:45 Uhr abgeholt, so dass wir einigermaßen ausschlafen konnten und auch noch Zeit zum Frühstücken hatten.

Anschließend wurden wir dann auf einer rund 45minütigen Fahrt über die Insel zum Fähranleger der Insel Baltra gebracht. Baltra ist eine kleine vorgelagerte Insel, auf der sich der Flughafen für Santa Cruz befindet.

Mit dem Taxiboot setzten wir wieder für 1 Dollar pro Person über. Auf Baltra mussten wir uns dann noch ein Busticket zum Flughafen besorgen, was nochmal 5 Dollar pro Person kostete. Es fuhren zwei Busse. Unser Gepäck landete im anderen Bus, aber wir waren guter Dinge, dass diese trotzdem ankommen. Die Fahrt dauerte auch nicht allzu lange, bis wir den Flughafen erreichten. Wie süß im Vergleich zu Frankfurt 😉.

Am Flughafen warteten dann schon unsere Mitreisenden mit unserem Gepäck auf uns. Sehr aufmerksam.

Eingecheckt hatten wir schon am Vorabend. Jetzt war nur noch Koffer aufgeben angesagt. Da musste ich dann nochmal bangen, weil mein Koffer stolze 25 kg auf die Waage brachte. Wahrscheinlich ging es durch, weil Björn nur 21 kg hatte. Glücklicherweise konnten wir das Gepäck auch bis Madrid durchchecken, die anderen bis Frankfurt oder Berlin. Meinen Panamahut hatte ich in einer Schachtel als zweites Handgepäckstück, auch hier moserte niemand.

Ab durch die Sicherheitskontrolle und dann hatten wir noch Zeit zum Geschäfte gucken und um einen Kaffee zu trinken.

Schließlich wurde unser Flug aufgerufen und unsere Boarding Gruppe war an der Reihe. Die Pässe wurden kontrolliert und wir wurden Richtung Rollfeld geschickt. Dort mussten wir dann ausharren. Nach ca. 20 Minuten wurden wir aber zurückzitiert und es ging zurück zum Gate. Dort bekamen wir dann ein Getränk und einen Keks in die Hand gedrückt und mussten unterschreiben, dass wir das erhalten haben. Merkwürdige Sache.

Anschließend war wieder warten angesagt. Letztendlich saßen wir nach erneuter Passkontrolle irgendwann im Flieger und mit rund einer Stunde Verspätung ging es dann los. Der Flug dauerte ungefähr 1,5 h bis nach Guayaquil, wo wir eine Zwischenlandung machten. Hier Wir durften aber im Flieger bleiben. Einige Passagiere stiegen aus, andere kamen hinzu. Hier auf dem Festland hatten wir wieder eine Stunde Zeitverschiebung. Der Stop hat vielleicht 45 Minuten gedauert, dann ging es nochmal 30-45 Minuten weiter nach Quito. Hier verließen wir den Flieger. Unser Gepäck mussten wir ja glücklicherweise nicht abholen. Hier wären normal 3 h Aufenthalt gewesen, durch unsere Verspätung war es dann etwas kürzer.

Aber wir mussten ja sowieso nochmal durch die Passkontrolle und die Sicherheitskontrolle für die internationalen Flüge. Anschließend hatten wir noch etwas Zeit zum Bummeln.

Um 18:50 Uhr abends ging dann der Iberia-Flieger nach Madrid. Die Flugzeit war mit 10:20 h angegeben.

Nachdem der Flieger auf dem Hinweg so eine Hasenkiste war, hatte ich mich vor rund einer Woche entschieden, Plätze am Notausgang zu buchen, wenn denn noch welche frei wären. Am Tag der Buchung hat dann die Iberia-Seite ein bisschen rumgezickt. Notausgang war noch frei, allerdings für 89 Euro pro Person. Das war mir dann grade egal und ich hatte gebucht. Allerdings hatte ich mich noch gewundert, warum mir insgesamt nur 20 Plätze zur Auswahl angeboten wurden. Erst ein paar Tage später hatte ich realisiert, dass ich aus Versehen sogar Premium Economy mit Notausgang gebucht hatte. So schön so gut.

Wir kamen in den Flieger und freuten uns, welch grandiose Plätze wir heute im Vergleich zu sonst hatten. Durch den Notausgang jede Menge Platz, durch die Premium Eco bequemere und breitere Sitze, die sich weiter zurückklappen ließen und Fuß- und Beinstützen gab es auch.

Kostenlos fanden wir Schlafmaske, Socken und Ohrenstöpsel vor, die wir hinterher auch behalten durften. Decke und Kissen gibt es ja sowieso.

Kaum waren wir im Flieger, hatten wir sofort auch schon was zum Trinken. Hier wurden wir richtig bepimpert. Das Essensmenü war ebenfalls besser als in der Economy Class und Wein und Bier war kostenlos (was ich aber nicht in Anspruch genommen habe).

Wir fanden die Premium Economy Class spitze.

Bei diesem Flug probierte ich auch das erste Mal Melatonin als Einschlafhilfe aus. Ob es jetzt die bequemeren Sitze waren, das Melatonin oder die Tatsache, dass es ein Nachtflug war, weiß ich nicht. Aber dieses Mal konnte ich endlich mal 6 h schlafen und dann kam einem der Flug gar nicht mehr so lange vor. Kurz vor der Landung gab es nochmal einen Brötchen. Den Zwischensnack hatten wir anscheinend verschlafen.

Die Premium Economy Class war echt ne feine Sache und für einen ähnlichen Preis, werde ich die mir bestimmt wieder gönnen.

So kamen wir dann gegen 11:30 Uhr in Madrid an. 6 h Zeitverschiebung zu Ecuador. Normal wäre der Trip seitens Viventura nach vier Stunden Wartezeit noch weiter nach Frankfurt gegangen. Wir hatten uns aber bei Reisebuchung für eine Zusatznacht in Madrid entschieden. Heute hatte ich da eigentlich gar keine Lust mehr drauf und die 3 h nach Frankfurt hätten wir auch noch geschafft. Aber jetzt war es nun mal so.

Hier am Flughafen hieß es dann also Abschied nehmen von den restlichen Vieren. Anschließend liefen wir zum Kofferband und die Koffer ließen erst mal auf sich warten. Der AirTag sagte aber, dass der Koffer in Madrid ist, das ist dann erst mal beruhigend.

Als die Koffer dann endlich da waren, entschieden wir uns wegen dem ganzen Gepäck lieber mit dem Taxi ins Hotel zu fahren. Erfreulicherweise stellten wir fest, dass die Taxis hier in Madrid einen Festpreis in die Innenstadt haben, so dass uns keine böse Überraschung bzgl. des Preises drohte. 33 Euro kostet eine Fahrt in die Stadt.

Die Unterkunft Hostal Mayor hatte ich vor der Reise bei booking.com gebucht. Diese liegt zentral in der City, die meisten Sehenswürdigkeiten fußläufig drumherum. Sie befindet sich im dritten Stock eines Wohnhauses. Der Besitzer sprach nur Spanisch, leider kam ich hier mit meinem Spanisch-Kurs doch nicht allzu weit. Es hat aber noch gereicht, um nach einem Stadtplan zu fragen und mit Händen und Füßen geht ja sowieso immer alles. Das Zimmer ist recht klein, aber für die eine Nacht reicht es und dafür liegt es ja sehr zentral.

Da wir beim Flug ja einigermaßen gut schlafen konnten und es ja sowieso besser ist, sich gleich an die europäische Zeit anzupassen, machten wir uns auch schon relativ bald auf, Madrid zu erkunden.

Der Platz Puerta del Sol war nur fünf Minuten zu Fuß entfernt. Hier herrschte dann auch schon weihnachtliche Stimmung. Uns war irgendwie noch gar nicht danach. Ebenso waren es ja auch nur noch 12 Grad, auch daran mussten wir uns erst mal wieder gewöhnen. Hier war auch ziemlicher Betrieb.

In der Auslage sahen wir überall leckeren Schinken aus der Region.

Wir liefen weiter durch die Gassen und besuchten natürlich den Laden „Legends – The Home of Football“. Hier gab es jede Menge Fussballtrikots zu kaufen, oft mit Unterschriften der großen Fußballlegenden, die Preise waren aber natürlich auch dementsprechend. Nebenan gab es noch ein Museum, dieses ließen wir aber aus.

Wir schlenderten weiter durch die Gassen mit den vielen prächtigen Gebäuden.

Dann gingen wir erst mal einen Kaffee trinken, bzw. ich trank eine heiße Schokolade und eine Schokotorte.

Im Anschluss daran machten wir unsachgemäß den 15-minütigen Weg zum Königspalast. Dabei kamen wir noch an der Oper vorbei.

Wenn man der Flagge glauben schenken mag, war Felipe wieder zuhause. Einige unserer Reisegruppe hatten ihn ja in Cuenca sogar live gesehen.

Direkt neben dem Palast befindet sich die Almudena-Kathedrale, diese besuchten wir im Anschluss.

Dann schlenderten wir wieder in Richtung unseres Hotels. Wir passierten eine weitere Kirche….

…und schöne Plätze.

Auf dem Plaza Mayor wurde grade der Weihnachtsmarkt aufgebaut.

So sehen die Straßenschilder in Madrid aus, nicht so langweilig wie bei uns.

Dann kamen wir wieder zum Puerta del Sol zurück.

Nun entdeckten wir auch das Wahrzeichen Madrids „El oso y el madrono“ (der Bär und der Erdbeerbaum).

Dann wurde es langsam dunkel und wir liefen einfach noch ein bisschen durch die abendlichen Gassen und besuchten zwischendrin noch einen Apple-Store.

Auf Abendessen hatten wir dann keine Lust mehr. Das war jetzt doch ein langer Trip ab Gslapagos. Somit holten wir uns nur noch zwei Bocadillos mit Iberico-Schinken, die waren echt lecker.

Danach verzogen wir uns aufs Zimmer und ich kam zu der Erkenntnis, dass die zusätzliche Nacht in Madrid eigentlich doch nicht so schlecht gewesen ist.

03.11.2024 – 28.11.2024 Ecuador und Galapagos – 23. Tag: Bootsfahrt nach Santa Cruz (Galápagos) und Besuch Playa de los Alemanes und Las Grietas

Heute war schon wieder früh Aufstehen angesagt. Um 5:10 Uhr mussten wir mit gepackten Koffern auf der Matte stehen.

Zu unserer Freude hatten wir neben den Kakerlaken heute Morgen auch noch einen Skorpion im Zimmer. Keine Ahnung, ob die hier gefährlich sind.

Zwei Pickups brachten uns dann den kurzen Weg zum Hafen. Heute war die Schlange vor uns länger als beim letzten Mal. Wieder wurden wir mit dem Taxiboot zum Schnellboot gebracht. Die Taxiboote kosten immer ein Dollar pro Person. Aufgrund der Schlange vor uns, hatten wir heute auf dem Schnellboot kein Glück und die besten Plätze im hinteren Teil des Bootes waren schon belegt. Also mussten wir in den sauren Apfel beißen und uns vorne hinsetzen. Zum Glück war der Wellengang aber nicht soooo stark, so dass ich die Fahrt mit meinen ganzen Hilfsmitteln dann trotzdem ganz gut überstanden habe. Die meiste Zeit hielt ich aber die Augen geschlossen. Rund zwei Stunden dauerte die Fahrt. In Santa Cruz wurden wir dann wieder mit Taxibooten an Land gebracht und zwei weitere Pickups brachten uns zu unserem Hotel für die letzte Nacht. Dieses Mal sind wir im Hotel Isla Azul.

Durch die frühe Abholung hatten wir nun natürlich fast den ganzen Tag noch vor uns. Ich ging erst mal duschen und kurz später fragten die anderen, ob wir mit zum Strand von Playa de los Alemanes (der Strand der Deutschen) kommen, der auf einer kleinen vorgelagerten Insel liegt. Wir schlossen uns an, entschieden uns aber dagegen die Badesachen mitzunehmen. Zum einen will ich morgen nicht die nassen Sachen im Gepäck haben und irgendwie war für mich inzwischen auch so ein bisschen die Luft raus.

So liefen wir durch den Ort zum Bootsanleger. Wir bogen noch kurz in den Supermarkt ab, um uns ein kleines Frühstück zu holen.

Mit dem Taxiboot für einen Dollar setzten wir dann auf die kleine Insel über. Zu Fuß war der Strand dann auch schnell erreicht.

Wir liefen aber weiter zu Las Grietas, was uns vorher nicht bewusst war. Sonst hätten wir vielleicht doch die Badesachen eingepackt. Ok, war jetzt halt so. Las Grietas darf nur mit einem Guide besucht werden. Dieser kostete dann auch wieder 8 Dollar pro Person. Am Eingang schlossen sich uns zwei weitere Personen aus der USA an. Für 4 Dollar konnte man auch Schnorchelmasken ausleihen, aber ohne Badeklamotten machte das ja für uns keinen Sinn. Auf den Guide mussten wir länger warten. Irgendwann erschien er und dann ging es los. Zu sehen war erst mal nur ein vulkanisches Feld.

Über holzbeplankte Wege liefen wir durch das Gelände, was aber gar nicht so groß war. Der Guide gab einige Erklärungen ab, grundsätzlich war das aber der schlechteste Guide auf unserer ganzen Reise.

Bald schon erreichten wir eine enge Schlucht, in der man dann eben schnorcheln kann. Die anderen zogen sich um und wir blieben oben am Aussichtspunkt. 40 Minuten hatten wir hier Zeit.

Die anderen hatten beim Schnorcheln größere Fischschwärme gesehen.

Dann ging es den kurzen Weg wieder zurück. Gerade als wir los liefen, stolperte ich und meine Hand machte dann Bekanntschaft mit einem Kaktus. Drei Stacheln steckten hinterher drin. Diese zog ich schnell raus, aber die fünf Minuten danach brannte es wie die Hölle. Dann war es zum Glück wieder vorbei. Am Ausgang nahmen wir noch ein Getränk oder Eis zu uns.

Auf dem Weg zurück machten wir dann doch noch einen Stop am Strand von Los Alemanes. Ich ging dann nochmal mit den Füßen ins Wasser und wir genossen ein letztes Mal die Sonne, das Meer und das gute Wetter.

Anschließend ging es mit dem Taxiboot zurück in den Ort, wo wir noch eine Kleinigkeit aßen. Ich bestellte mir aus den Vorspeisen einen Hähnchenspieß, der dann aber echt mickrig ausfiel. Und teuer war er auch noch. Ein Eistee brachte Erfrischung.

Vor der Tür des Restaurants entdeckten wir das hier. Wir waren das nicht. Fröhliche Mainzer überall….

Anschließend trennten wir uns von den anderen und jeder schlenderte noch ein bisschen alleine durch den Ort. Ich steuerte noch ein zweites Mal den Laden von Darwin & Wolf an und kaufte mir zwei weitere Tshirts. Björn fand leider nichts.

Zurück im Hotel packten wir dann schon mal ein bisschen Koffer. Dann trafen wir uns mit den anderen zum Abschiedsabendessen. Dafür gingen wir wieder in die Straße, wo wir schon mit Ivan essen waren. Hier ist ein Restaurant neben dem anderen mit frischem Fisch und an jedem einzelnen wurden wir angesprochen und sollten reingelockt werden. Das mag ich ja nicht so. Schließlich entschieden wir uns für ein Restaurant. Ich bestellte einen Brombeersaft und Spaghetti mit Gemüse.

Danach ging es zurück ins Hotel und dann war der letzte Tag auf Galapagos auch vorüber. Schade.

03.11.2024 – 28.11.2024 Ecuador und Galapagos – 22. Tag: Ausflug zu den Vulkanen Sierra Negra und El Chico auf Isabela

Gestern hatten wir ja für heute die Vulkantour auf Isabela für 40 Dollar pro Person gebucht. Deshalb wurden wir schon um 7:20 Uhr abgeholt. Unser Frühstück konnten wir am Vorabend nicht mehr umbestellen. Der Tisch wurde aber schon um 6:15 Uhr eingedeckt und so bekamen wir um 7:00 Uhr doch noch ein kurzes Frühstück. Für Eier war keine Zeit mehr, aber ein Brötchen und ein bisschen Obst konnten wir noch zu uns nehmen. Allerdings drängelte der Fahrer schon um 7:10 Uhr. Das war nicht die Abmachung. Dann ging es los und wir sammelten weitere Leute im Ort ein.

Anschließend fuhren wir ca. 45 Minuten über die Insel, die zu ca. 95 % unter Naturschutz steht. Am Ende saßen 22 Personen im Transporter, aus aller Herren Länder.

Dann ging es los auf die Piste und ich war froh, dass ich eine Jacke dabei hatte. Hier auf rund 1000 m war es nebelig und auch ziemlich frisch. Der Guide legte auch gleich ein ziemliches Tempo vor, was mir für die frühen Morgenstunden etwas flott war und unser Grüppchen fiel etwas zurück. Nach etwa 20 Minuten war ich aber im Rhytmus und dann schloss ich wieder zur ersten Gruppe auf und das Tempo war kein Problem mehr.

Wir kamen am Aussichtspunkt auf den Sierra Negra an und es war nichts zu sehen. Nebel. Sollte uns kurz vor Ende der Reise der Wettergott doch nicht mehr hold sein? Oder hatte Ivan nicht mehr getanzt? Die Guides liefen dann erst mal noch 15 Minuten mit uns weiter zu einem Picknickplatz, wo wir die erhaltenen Lunchpakete verzehrten. Und wir drückten den 05ern die Daumen, die grade ihr Spiel in Kiel absolvierten.

Hier begegneten uns auch wieder gelbe Landleguane.

Das Thinfisch-Brötchen war sehr lecker. Bis zum Ende der Pause hatte sich der Nebel aber immer noch nicht verzogen. Deshalb kam Plan B ins Spiel und wir liefen erst mal zur Nordseite des Vulkans. Dort ist meistens besseres Wetter und so hatten wir hier eine bessere Sicht auf die uns umgebende Lavalandschaft und den Vulkan Chico.

Hier gab es auch heiße Fumarolen.

In der Ferne der El Chico. Diesen steuerten wir nun an.

El Chico erreicht. Der Vulkan hatte tolle Farben.

Blick in die Ferne.

Dann mussten wir den ganzen Weg wieder zurück und es ging mächtig bergauf. Das hatte ich auf dem Hinweg gar nicht so realisiert.

Schließlich kamen wir wieder zum Aussichtspunkt am Sierra Negra und nun hatten wir Glück. Der Nebel hatte sich größtenteils verzogen.

Der Sierra Negra Krater hat einen Durchmesser von über 10 km und ist damit vom Durchmesser her der zweitgrößte Krater der Welt.

Die ganze Wanderung war 16 km lang und hatte ungefähr 400 hm. Und es war ziemlich staubig. Der Ausflug hat sich aber gelohnt. Das war ein schöner Abschluss für die Insel Isabela.

Mit dem Transporter ging es dann zurück und wir gingen erst mal etwas essen, wieder ein Menü für 10 Euro.

Knoblauchbrot vorneweg.

Björn hatte Hähnchen….

…und ich Rind.

Kuchen zum Nachtisch gab es dann auch noch.

Zurück in der Unterkunft ruhten ehe uns etwas aus und genossen dann den Sonnenuntergang.

Abendessen hatten wir dann nochmal im gleichen Restaurant wie zwei Tage zuvor. Dieses Mal hatte sich noch unsere Zimmernachbarin aus dem Hotel angeschlossen.

Nachdem die anderen das letzte Mal vom Thunfisch so begeistert waren, probierte ich den nun auch und er war wirklich lecker. Dazu noch ein Eistee.

Björn nahm nochmals die Spaghetti Bolognese.

Dann war dieser letzte Abend hier auf Isabela auch schon wieder zu Ende.

03.11.2024 – 28.11.2024 Ecuador und Galapagos – 21. Tag: Ausflug nach Las Tintoreras mit Schnorcheln

Unser Frühstück hatten wir heute Morgen für 8:00 Uhr bestellt. Es gab Obst, Müsli, Croissants, Marmelade und wir konnten Ei in verschiedenen Variationen bestellen. Ich nahm ein Omelette.

Um 9:40 Uhr wurden wir dann für unseren gebuchten Ausflug nach Las Tintoreras abgeholt. Im Ort wurden dann noch weitere Teilnehmer eingesammelt. Um 10 Uhr startete die Tour mit dem Boot. Am Bootsanleger trafen wir wieder Robben an.

Es dauerte nicht lange, bis wir Tintoreras erreichten. Und schon schwamm auch schon ein Pinguin neben unserem Boot im Wasser. Süß.

Kurz später erreichten wir mit dem Boot eine Landzunge, auf der sich weitere Pinguine tummelten. Toll, dass wir die jetzt auch noch gesehen haben. Hier hielt das Boot längere Zeit, um Fotos zu schießen.

Ein Blaufußtölpel war auch zugegen, dieses Mal ohne vollgekackte Füße 😉.

Wir fuhren weiter und kurz später ging es dann zu Fuß auf die Insel. Hier gab es große Lavafelder.

Und wir sichteten wieder einen Hai.

Die Insel selbst fand ich jetzt nicht so spannend wie Lobos oder Plaza Sud. Vor allem waren hier auch viel mehr Leute, trotz dessen, dass auch hier der Zugang beschränkt ist.

Anschließend ging es dann zurück aufs Boot und dann zum Schnorcheln. Die Neoprenanzüge wurden angelegt und jeder bekam Tsucherbrille, Schnorchel und Flossen. Ich benutzte aber wieder meine Schnorchelmaske. Und da ich meine Schnorchelboje ja an Ivan abgetreten hatte , lueß ich mir noch eine Schwimmweste geben. Ich bin ja nicht der allerbeste und vor allem nicht der ausdauerndste Schwimmer. Dann ging es ab ins Wasser und dieses Mal klappte es richtig gut. Was nicht so toll war, war die rücksichtslose Gruppe, die immer wenn der Guide was gefunden hatte, alles über den Haufen schwamm. Auch stellten sich einige auf die Korallen oder fassten das Riff an. Durch den Menschen wird einfach so viel zerstört.

Kommen wir aber zum tollen Teil der Geschichte. Es war ja jetzt mehr oder weniger unser erstes richtiges Schnorcheln und für uns war es der Hammer. Zuerst sahen wir eine Schildkröte, die direkt unter uns schwamm. Wir haben zwei Rochen gesehen, einer davon war riesig. Einen Weißspitzenriffhai haben wir auch gesehen. Teilweise war der Wellengang schon etwas heftiger und ich war froh, dass ich die Schwimmweste an hatte.

Dann ging es durch einen schmalen Kanal, da haben wir zwar keine Tiere gesehen, das war trotzdem ein Erlebnis. Auf der anderen Seite des Kanals haben wir dann nochmal eine Riesenschildkröte gesehen. Die hatte ich dann sogar mal kurz für mich alleine und ich bin ihr hinterher geschwomnen. Das war ein Mega-Erlebnis.

Ich habe versucht einiges davon mit der Actioncam als Video festzuhalten.Ob das geklappt hat, kann ich noch nicht sagen, weil ich durch den Monitor nichts gesehen habe und einfach nur draufgehalten habe. Aber Björns Aufnahmen mit dem Handy haben super funktioniert und er hat mir netterweise ein Video zur Verfügung gestellt. Ist das nicht mega?

Tja, was soll ich sagen. Jetzt habe ich wirklich Gefallen am Schnorcheln gefunden, der Schnorchelmaske sei Dank.

Für uns war das nochmal ein richtiges Highlight der Reise. Die anderen, die schon öfters geschnorchelt sind, fanden das heutige Schnorcheln nicht allzu spektakulär, aber das ist ja immer eine Frage der Perspektive. Für uns gab es jetzt von Schnorchelversuch zu Schnorchelversuch immer eine Steigerung. Und das heute war für uns schon ein grandioses Erlebnis.

Nach diesem tollen Erlebnis gingen wir zu sechst im Ort erst mal essen. Mittags werden hier immer Menüs für 10 Euro angeboten. So entschied ich mich für die Gemüsesuppe und als Hauptgericht Hummer-Nuggets.

Anschließend liefen wir nochmal zu den Flamingos und heute waren sie aktiver und es gab schöne Spiegelungen.

Dann gingen wir nochmal zu einer Agentur und buchten für den nächsten Tag den Vulkanausflug für 40 Dollar pro Person, der eine 16 km lange Wanderung zum zweitgrößten Vulkankrater der Welt beinhaltet. Wir hatten zuerst über einen freien Tag nachgedacht, aber wann ist man schon mal hier?

Die Pink Iguana Bar wurde danach nochmal angesteuert.

Dann ging es zurück ins Hotel. Die anderen trafen sich später nochmal zum Abendessen, wir hatten aber keinen Hunger und waren müde von den vielen neuen Eindrücken und blieben somit zurück und gingen früh ins Bett

Wir sind so froh, dass wir die Verlängerung auf Isabela noch gebucht haben. Galapagos ist einfach ein Traum.

03.11.2024 – 28.11.2024 Ecuador und Galapagos – 20. Tag: Bootsfahrt nach Isabela (Galapagos) und Spaziergamg durch Puerto Villamil

Heute mussten wir mit gepackten Koffern um 6:00 Uhr parat stehen. Die “Heimkehrer” wurden um 7:00 Uhr abgeholt, waren aber alle um 6:00 Uhr aufgestanden, um sich von uns zu verabschieden. Überall wurde sich umarmt. Von Ivan mussten wir uns leider auch verabschieden. Er war einer der besten Reiseleiter, die wir je hatten. Man hat einfach gemerkt, dass er seinen Job liebt und er sein ganzes Herzblut dort reinsteckt. Und er war auch der Hauptfaktor für die gute Gruppenharmonie. In seinem Profil stand vorher: „ich hoffe, dass wir Freunde werden“ und genau so hat er das ganze auch gelebt. Wir werden ihn vermissen.

Für uns sechs, die die Verlängerung gebucht hatten, ging es dann zum Hafen. Dort reihten wir uns in die Schlange nach Isabela ein. Wie vor jeder Bootsfahrt wurde unser Gepäck durchleuchtet, damit wir nicht Steine oder sonstiges auf die anderen Inseln verschleppen.

Dann mussten wir wieder mit dem Taxiboot übersetzen und bangten wieder darum, dass unsere Koffer nicht ins Wasser fallen. Die Taxiboote kosten immer einen Dollar pro Person. Dann stiegen wir auf das eigentliche Boot. Wir bekamen zum Glück einen Platz im hinteren Bereich des Bootes. Wie immer zeigen wir die Schwimmwesten, bestimmte Regeln werden nämlich immer von der Marine kontrolliert und sogar fotografisch dokumentiert. Das Boot war dieses Mal kleiner als auf der Überfahrt nach Santa Cruz. Und wie befürchtet, wurde dieses dann auch viel mehr von den Wellen durchgeschüttelt als das letzte Boot. Ich hatte meine Akupressur-Armbänder gegen Reiseübelkeit an, kaute Kaugummi und aß Ingwerbonbons. Und ich versuchte die Augen zu schließen und zu dösen. Wirklich wohl war mir nicht, aber auch nicht richtig übel. Einer anderen Person schon, deshalb hielt das Boot irgendwann an und das Schwanken dann hat bei einigen von uns dann eher auch für Übelkeit gesorgt, die aber nur kurz anhielt und vorüber war, als das Boot wieder weiter fuhr. Nach rund zwei Stunden hatten wir es geschafft und hatten die zweite größere Bootsfahrt schadlos überstanden.

Auf Isabela kam wieder das Taxiboot. Dieses Mal hatten unsere Koffer aber einen sicheren Standplatz. Am Hafen wurden wir von einer Dame erwartet, die uns im Bus die nur ca. 5 Minuten zu unserem Hotel begleitete und uns die Termine für unsere Rückreise nannte. Jetzt sind wir für drei Nächte im Isabela Beachhouse.

Das Wetter war heute eher bewölkt und kühl. Ob Ivan jetzt etwa nicht mehr getanzt hatte?

Unsere Zimmer waren noch nicht frei, somit setzten wir uns an die Tische am hoteleigenen Strand und warteten die ca. 45 Minuten, bis die Zimmer frei waren.

Dann ließen wir es langsam angehen und kamen erst mal an. Wir mussten aber auch erst mal auf Kakerlakenjagd gehen. Zwei Stück haben wir gefangen. Irgendwann trafen wir uns dann, um ein bisschen durch den Ort zu Bummeln und zu schauen, wo alles ist.

Gleich beim ersten Touranbieter bogen wir ab und buchten für den nächsten Tag einen Ausflug zum Inselchen Las Tintoreras, wo es Pinguine geben soll. Dieser kostete pro Person 50 Dollar und ich bezahlte noch fünf Dollar für das Ausleihen eines Neoprenanzugs. Der Ausflug bestand aus einer Bootstour, einem Spaziergang über die Insel und Schnorcheln.

Wir liefen dann weiter. Hier in Puerto Villamil die Straßen nicht geteert. Isabela ist zwar die größte der Galapagos-Inseln, ist aber weniger touristisch und hat auch weniger Einwohner. Puerto Villamil ist ein 3000-Seelen-Dorf. So liefen wir hier durch fast menschenleere Straßen, ganz anders als die anderen Inseln.

Anschließend nahmen wir erst mal eine Kleinigkeit zum Mittagessen zu uns. Ich nahm nur eine Pommes, weil wir ja abends noch essen gehen wollten.

Im Anschluss daran probierten wir mal den Geldautomaten aus, der lt. Ivan und lt Reiseführer selten funktioniert. Wir hatten aber zum Glück keine Probleme. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass wir die Ausflüge alle in bar bezahlen müssen und hatte dafür dann auf Santa Cruz doch zu wenig Geld abgehoben.

So langsam war das Wetter jetzt besser geworden und die Sonne schaute wieder hervor. Ganz in der Nähe sollte es Flamingos geben, dort gingen wir dann hin. Ungefähr sieben Flamingos waren zu sehen, diese waren aber eher in Schlafstellung.

Wir liefen weiter zum kilometerlangen weißen Sandstrand. Dieser war fast menschenleer und nur durchzogen von den Spuren der Meerechsen.

Wir passierten den Dorffriedhof.

Dann begaben wir uns auf den Weg Richtung El Muro de las Lagrimas, der Mauer der Tränen.

Hier mussten wir uns anmelden, d. h. unsere Namen hinterlassen. Wir entschieden uns aber nur bis El Estero zu laufen.

Hier begegneten uns dann auch wieder jede Menge Meerechsen.

Playa del Amor, der Liebesstrand. Dieser heißt so, weil hier die Leguane ihre Eier im Sand ablegen.

La Playita, ein schöner kleiner Sandstrand.

Dann gingen wir wieder über den Strand zurück.

Dann kehrten wir noch in die Pink Iguana Bar ein. Unsere Liebsten zuhause stehen jetzt wahrscheinlich auf dem Weihnachtsmarkt und wir sitzen in der Beach Bar. Hier wimmelte es auch von Meerechsen.

Ich bestellte mir eine Kokosnuss.

Dann liefen wir zurück zum Hotel. Inzwischen war es sehr windig und frisch geworden. Ein Jäckchen wäre angebracht gewesen, hatte ich aber nicht dabei.

Um 19:30 Uhr trafen wir uns dann wieder zum Abendessen. Wir liefen in den Ort. Ich bestellte nur eine Gemüsesuppe, Björn Pasta Bolognese. Da diese Kombi als Menü für 10 Euro angeboten wurde, bestellten wir dieses und bekamen dann auch noch einen Nachtisch.

Auf dem Heimweg begegnete uns dann noch dieser nette Kerl.

Und dann war der erste Tag auf Isabela auch schon wieder vorüber.

03.11.2024 – 28.11.2024 Ecuador und Galapagos – 19. Tag: Bootstour zur Insel Plaza Sur mit Schnorcheln

Heute war der letzte Tag der offiziellen Gruppenreise und der war nochmal ein richtiges Highlight. Es stand der Besuch einer weiteren unbewohnten Insel auf dem Programm. Wo es hingeht, stand vor der Reise noch nicht fest. Dies kann immer nur kurzfristig entschieden werden, da der Zugang zu den Inseln hier auf Galapagos beschränkt ist. Es wurde jetzt Plaza Sur. Pro Tag dürfen auf diese Insel nur 6 Boote und insgesamt 100 Touristen. Plaza Norte darf überhaupt nicht angefahren werden.

Nach dem Frühstück wurden wir mit dem Bus abgeholt. Unterwegs sammelten wir noch zwei Japaner und eine Amerikanerin ein. Dann fuhren wir ungefähr 45 Minuten über die Insel zum Bootsanleger. Anschließend ging es aufs Boot. Plaza Sur liegt nur einige hundert Meter vor der Ostküste von Santa Cruz, somit dauerte die Fahrt nicht allzu lange.

Plaza Sur ist mit einer Fläche von ca. 0,13 Quadratkilometer eine der kleinsten Inseln von Galapagos und gleichzeitig eine der vielseitigsten Inseln des Archipels.

Highlights hier sind rote Korallensträucher, Landleguane, Kakteen und Gabelschwanzmöwen.

Kaum waren wir an Land, begegnete uns auch schon der erste gelbe Landleguan.

Wir waren beeindruckt von den tollen Farben hier auf der Insel. Das türkisfarbene Meer, die roten Korallensträucher und der blaue Himmel. Phänomenal. Und Möwen kreisten auch immer wieder über uns.

Der Rundgang dauerte ungefähr 1,5 h, dann ging es zurück aufs Boot. Eine tolle Insel und die Farben waren einfach unglaublich. Ein weiteres Highlight. Auf dem Boot gab es dann erst mal Essen. Leckerer Reis mit Meeresfrüchten.

Und dann hätte man meinen können, dass die Aliens gelandet sind 😂. Aber nein, es ging zum Schnorcheln. Für mich ja mehr oder weniger das erste Mal.

Die Unterwasserkamera hatte ich blöderweise im Hotel vergessen, aber ich musste eh erst mal mit mir und meiner Schnorchelmaske klar kommen. Ich blieb bei der Anfängergruppe von Ivan und wir schwammen in eine kleine Bucht, in der wir kurz vorher vom Boot aus noch Haie gesehen hatten. Hier machten wir dann unsere ersten Versuche. Mir lief erst mal wieder Wasser in die Brille, aber irgendwann hatte ich den richtigen Sitz der Brille gefunden, dann klappte es. Zweimal schnorchelten wir durch diese Bucht. Haie haben wir dann leider doch nicht gesehen, aber großen Fischschwarm und viele Papageienfische. Das war ja schon mal mehr als beim letzten Mal. Und ich glaube, mit der Schnorchelmaske finde ich doch langsam Gefallen an der Sache. Ich war erst mal happy, dass es mit dee Maske jetzt geklappt hat und ich sie nicht völlig umsonst mitgenommen habe.

Zurück an Land, trafen wir wieder jede Menge Seelöwen an.

Tja und dann stand schon unser Abschiedsessen an. Sechs der zwölf Leute unserer Reisegruppe und unser Reiseleiter Ivan werden sich morgen verabschieden.

Wir trafen uns um 17:50 Uhr, um noch eine Karte für Ivan zu unterschreiben und das Trinkgeld zu sammeln. Auf der Reise hatten ihm auch das ein oder andere Reiseutensil von uns gut gefallen, die wir ihm dann auch schenkten. Unter anderem bekam er noch eine Stirnlampe, von mir den Naturreiseführer Galapagos und die Schnorchelboje für seine Tochter.

Um 18:00 Uhr war dann Treffpunkt zum Abendessen. Viventura hatte uns in eine Brauerei eingeladen.

Hier bekamen wir dann erst nochmal eine kurze Brauereiführung und Erläuterungen, wie das Bier gebraut wird. Eine Verkostung gab es natürlich auch noch, aber da ich ja kein Bier trinke, verzichtete ich.

Der Tisch war dann schön gedeckt.

Das Gericht mussten wir vor ein paar Tagen schon auswählen. Es gab Fisch oder Fleisch. Ich hatte mich für das Fleisch entschieden. Das war Rind, Schwein, Hähnchen und eine Ofenkartoffel. Alles viel zu viel und so richtig gut geschmeckt hat es leider auch nicht. Das Fleisch war eher Schuhsohle, aber die Kartoffel war lecker. Jeweils ein Bier war inklusive, ich traf meins an Björn ab, so dass er beide Sorten probieren konnte.

Anschließend überreichten wir Ivan dann seine Geschenke und alle waren ein bisschen wehmütig.

Zum Abschluss bekam jeder auch noch ein paar Sticker und Bierdeckel der Brauerei.

Dann war ein weiterer erlebnisreicher Tag wieder zu Ende. Und leider der letzte gemeinsame.

Das heutige Tier war der Landleguan.

03.11.2024 – 28.11.2024 Ecuador und Galapagos – 18. Tag: Tortuga Bay

Heute hatten wir Programmänderung. Unser freier Tag wurde einen Tag vorgezogen. Somit stand offiziell nichts auf dem Programm. Die Gruppe hat sich dann aber trotzdem verabredet, um gemeinsam um 8:30 Uhr mit dem Taxi zur Tortuga Bay zu fahren. Drei Taxis mussten wir dafür bestellen. Die Fahrt dauerte vielleicht 15 Minuten.

Anschließend mussten dann vielleicht 45 Minuten über holzbeplankte Wege zum Strand laufen.

Dann kamen wir an einem herrlichen weißen Sandstrand an, aber leider wehte die rote Flagge: Baden verboten.

Wir liefen am Strand entlang, meistens mit den Füßen im Wasser. Als erstes bekamen wir dann leuchtend rote Krebse zu sehen.

Und dann bekamen wir die ersten Meerechsen zu sehen, für die dieser Strand bekannt ist. zuerst sahen wir nur eine. Aber ein Stück weiter den Strsnd entlang, tummelten sie sich auf einmal überall.

Hier auf Galapagos kommt man sich jeden Tag vor wie in einem Freiluftzoo. Und die Tiere sind so zutraulich und gar nicht scheu. Man hat das Gefühl, dass sie sich eher noch für Fotos in Positur stellen.

Irgendwann bogen wir nach rechts ab und dort befand sich ein weiterer Strand, an dem das Baden erlaubt war. Inzwischen war die Sonne auch wieder hervorgekommen. Hier machten wir erst mal Pause.

Irgendwann tummelte sich ein Vögelchen neben uns.

Der ein oder andere ging ins Wasser. Björn auch. Die meisten tummelten sich an den Mangroven, weil es dort Haie geben soll. Björn kam dann als erster zurück und die Gruppe im Wasser hat wirklich Haie gesehen. Dem ein oder anderen war das nicht ganz geheuer.

Ich ging nur mal mit den Füßen ins Wasser, weil ich keine Lust hatte, mich umzuziehen. Der Großteil der Gruppe verabschiedete sich dann mit dem Wassertaxi, wir entschieden uns noch zu bleiben. Zu sechst mieteten wir dann noch drei Zweier-Kajaks. Diese kosteten 20 Dollar pro Stunde. Damit fuhren wir dann nochmal zu der Stelle, wo die anderen die Haie gesichtet hatten.

Und tatsächlich, hier wimmelte es von Weißspitzenriffhaien. Wow, das erste mal in meinem Leben, dass ich Haie gesehen habe und dann gleich so viele.

Vögel tummelten sich am Ufer.

Dann fuhren wir in die Mitte der Lagune, wo es Meeresschildkröten geben soll. Und auch diese ließen nicht lange auf sich warten. Immer wieder streckten sie ihre Köpfe nach oben, aber meistens da, wo man gerade nicht hingeguckt hat. Das Einfangen mit der Kamera war dann noch schwieriger. Aber einmal habe ich eine ganz gut erwischt.

Eine schwimmende Echse begegnete uns auch noch.

Nach einer Stunde fuhren wir dann wieder zurück zum Strand.

Diese Kajaktour hat sich wirklich gelohnt. Ein tolles Erlebnis.

Anschließend entschieden wir uns, nicht zurückzulaufen, sondern auch das Wassertaxi zu nehmen. Das kostete uns nochmal 10 Dollar pro Person. Das Boot raste mit einem Affenzahn durch die Wellen, trotzdem kam uns die Fahrtzeit ziemlich lange vor. Es machte aber Spaß

Wir schlenderten dann nochmal durch den Ort. Am Supermarkt hingen schon die Weihnachtsmänner. Hier kam einem das irgendwie surreal vor.

Wir kauften dann noch ein Abschiedsgeschenk für unseren Guide Ivan und setzten uns dann in eine Eisdiele.

Dann ging es zurück zum Hotel. Um 18 Uhr sollten sich die Leute treffen, die für den nächsten Tag einen Neoprenanzug ausleihen wollten. Irgendwie war ich dann die einzige, die mit Ivan los ging, aber das war mir lieber so. Der Anzug war auch schnell ausgesucht, allerdings kam ich mir wieder vor wie eine Presswurst, aber das muss wohl so sein.

Um 19 Uhr ging es dann los zum Abendessen. Ein schönes Lokal am Wasser mit Sand auf dem Boden.

Ich bestellte mal einen Cocktail. Rum mit Ingwer und Lemon. Als Gericht wählte ich Fisch in Kokossauce.

Björn bestellte als Nachtisch noch einen Brownie mit Vanilleeis, den ich dann auch mal versuchte.

Nach dem Essen ging es dann geradewegs zurück ins Hotel und dann direkt ins Bett.

Das war dann der Tag der Meerechsen und Haie. Jeden Tag andere Tiere.

Ein trotz Programm ziemlich relaxter Tag war zu Ende.

03.11.2024 – 28.11.2024 Ecuador und Galapagos – 17. Tag: Bootsfahrt nach Santa Cruz (Galapagos), Besuch Charles Darwin Auffangstation, Zwillingskrater, Riesenschildkröten und Lavaröhre

Heute war wieder früh Aufstehen angesagt. Frühstück gab es um 5:30 Uhr, somit klingelte der Wecker um 4:45 Uhr. Ich aß aber nur schnell ein Brötchen. Um 6:00 Uhr ging es dann los Richtung Hafen. Heute war der Besuch auf San Ctistobal schon wieder vorüber und wir wechselten auf die Insel Santa Cruz. Wir waren die ersten in der Schlange und somit bekamen wir im Speedboot auch die besten Plätze. Ivan sei Dank.

Zuerst wurden wir aber mit einem Wassertaxi zum Boot gefahren, inklusive unserer Koffer, die am Bug gestapelt wurden. Es wurde schon geunkt, welcher Koffer zuerst ins Wasser fällt 😂.

Vor der Fahrr hatte ich ja ein bisschen Bammel, weil ich schon öfter mal nicht ganz seetauglicb war, aber Dank Akupressurarmbändern, Kaugummi gegen Reiseübelkeit und Ingwerbonbons habe ich die 2,5stündige Überfahrt dann aber ganz gut überlebt. Die meiste Zeit döste ich sogar vor mich hin.

Auf Santa Cruz brachte uns der Bus zu unserem Hotel La Casa de Judy und wir hatten Glück, dass die Zimmer schon frei waren.

Dann hatten wir noch eine Stunde Verweilzeit, bevor das Programm weiter ging. Die Touren hier auf Gwlapagos sind nur durch einen einheimischen Guide erlaubt, Dieser holte uns an unserem Hotel ab und wir liefen zu Fuß zur Charles Darwin Schildkröten-Auffangstation. Auf dem Weg dorthin kamen wir noch an einem Friedhof vorbei.

Dann kamen wir zum Parkeingang und wiesen dort auch gleich schon von Leguanen begrüßt.

Wir liefen dann die Ruta de la Tortuga.

Hier begegnete uns erst mal eine Eidechse.

Anschließend konnten wir dann in Gehegen die verschiedenen Schildkrötenarten, die hier aufgezogen werden, besichtigen. Das war eher wie bei uns zu Hause im Zoo.

In einem gesonderten Haus wurde dann die Geschichte von Lonesome George geschildert. Diese Riesenschildkröte, die ja nun leider ausgestorben ist, ist hier auch mumifiziert ausgestellt. Die Geschichte kennt ja wahrscheinlich fast jeder.

In einer Ausstellung gab es noch ein Walskelett zu sehen.

Anschließend ging es dann erst mal zum Mittagessen. Hier teilte sich die Gruppe, da Ivan uns in ein Cerviche-Restsurant führte und einige darauf keine Lust hatten. Ich aß dann nur eine Karottensuppe.

Anschließend wurden wir von einem Bus abgeholt und wir fuhren ins Hochland der Insel. Auf dem Weg dorthin begegneten uns dann schon die ersten Riesenschildkröten direkt auf der Straße.

Im Hochland war es dann gleich viel kühler. Hier oben gibt es die Zwillingskrater „Los Gemelos“ von denen wir einen besichtigten.

Highlight des Tages sollte aber der nächste Besuch werden. Es ging zu den Riesenschildkröten. Das Wetter war heute eher bewölkt, aber lt. dem Guide das perfekte Wetter, um die Schildkröten zu sehen. Ob Ivan wieder getanzt hat? 😉 Die komplette Reise über hatten wir bisher immer das perfekte Wetter. Unglaublich. Heute bekamen wir die Riesenschildkröten dann noch in freier Wildbahn zu sehen. Hunderte.

Wie Steine lagen sie im Wasser.

Faszinierend diese Urzeittiere.

Hier gab es dann zwei ganz besondere Exemplare zu sehen 😂.

Ich bestellte mir noch einen leckeren Milchshake mit Café.

Anschließend ging es dann noch in eine Lavahöhle. Da es dort eine nur 80 hohe Stelle geben soll, wo man durchkrabbeln muss, entschied ich mich dagegen. Mit drei anderen fuhr ich mit dem Bus zum Ausgang der Höhle und wir stiegen von dort ein, so dass wir die Engstelle nicht hatten. Letztendlich war diese halb so schlimm, aber nach meiner Höhlenerfahrung letztes Jahr, merke ich doch immer ein mulmiges Gefühl im Magen in solchen Höhlen.. Das war früher nicht.

Vor dem Essen hatten wir dann noch schönes Abendrot.

Fürs Abendessen liefen wir in den Ort und aßen dort in einem Straßenrestaurant. Es gab unter anderem Snapper und Languste.

Ich trank heute mal einen Brombeer-Daiquiri.

Und probierte den Snapper, der dann so auf dem Teller aussah.

Nach dem Essen stiegen wir dann nochmal auf die Dachterrasse unseres Hotels, wo wir nochmal einen Blick über den Ort hatten.

Dann ging es ins Bett. Das war dann heute quasi der Tag der Schildkröten.

03.11.2024 – 28.11.2024 Ecuador und Galapagos – 16. Tag: San Cristobal (Galapagos), Strand La Loberia und Bootstour zur Insel Lobos mit Schnorcheln

Frühstück gab es heute um 8:00 Uhr. Offizielles Programm war heute erst ab 12 Uhr angesagt.

Die meisten Mitreisenden trafen sich um 9:00 Uhr, um mit dem Taxi zum Strand La Loberia Zu fahren.

Wir wollten es etwas ruhiger angehen lassen und nahmen uns erst um 9:45 Uhr ein Taxi. In 5 Minuten waren wir dann aber auch schon da. Das kostete für die kurze Fahrt vier Dollar. Das Wetter war weiterhin prima.

Hier gab es auch wieder jede Menge Seelöwen und ein paar Menschen schnorchelten in der Bucht. Ich genoss auch mal die Ruhe, ohne die Gruppe. So nett sie ja alle sind, manchmal braucht es auch einfach mal Zeit für sich.

Vom Strand gibt es erst mal keine Fotos, weil ich mit der Kamera fotografiert habe.

Wir liefen den ausgeschilderten Weg immer weiter am Wasser entlang und stießen schließlich auf unsere Mitreisenden. Diese erzählten, dass sie auf dem weiteren Weg Blaufußtölpel und Schildkröten gesehen haben. Dafür hatten wir leider keine Zeit mehr, aber ich war mir ziemlich sicher, dass wir nachmittags noch welche sehen werden.

Somit liefen wir mit den anderen zurück. Diese hatten aber ein Taxi vorbestellt. Für uns war kein Platz mehr, somit liefen wir die 30 Minuten zurück zum Hotel.

Unser Hotel von außen

Eine halbe Stunde später ging es dann auch schon weiter. Auf dem Plan stand eine Bootstour zur Insel Lobos mit anschließendem Schnorcheln. Dafür liefen wir erst mal in den Ort zum Anbieter der Tour.

Auf dem Weg dorthin sahen wir noch ein altes Holzhaus. So wurden die Häuser früher gebaut und Ivan erzählte, dass das Haus von seinem Opa auch so aussah.

Hier bekam jeder einen Neoprenanzug, Flossen und Taucherbrillen. Wir hatten uns ja zuhause Tauchmasken zugelegt, die im Gepäck auch ziemlich sperrig sind. Da wir diese aber noch nicht ausprobiert hatten, nahmen wir vorsichtshalber noch die anderen mit.

Dann liefen wir zum Bootsanleger und wurden mit einem Bootstaxi zum eigentlichen Boot gebracht. Dann startete die Tour zur Insel Lobos.

Auf dem Boot bekamen wir erst mal Mittagessen. Fisch oder Hähnchen, Reis, Linsen. Zu trinken gab es Wasser, Cola oder Eistee.

Auf der Insel Lobos fand zuerst mal eine Wanderung statt.

Gerade angekommen, sahen wir auch schon den ersten Blaufußtölpel (Blue footed booby). Wusste ich doch, dass wir ihn heute noch zu sehen bekommen. Toll.

Weitere Vögel ließen auch nicht lange auf sich warten.

Für den Weg waren gute Wanderschuhe angebracht, da wir ständig über große Steine laufen mussten.

Überall kreisten die Fregattvögel über uns und wir sahen sogar einen männlichen bei der Balz, der seinen scharlachroten Kehlsack aufgeblasen hatte. Fotos habe ich hier eher wieder mit der Kamera gemacht, so dass hier erst mal nur eine kleine Handyauswahl zu sehen ist.

Wir passierten wieder eine Seelöwenkolonie. Hier hätte man eine Wäscheklammer für die Nase gebrauchen können 😉.

Dann trafen wir noch auf einen weiteren Blaufußtölpel mit einem Jungtier. Die sind so niedlich. Die blauen Füße bekommen sie übrigens erst ab einem bestimmten Alter. Die Jungtiere haben noch keinen blauen Füße.

Das Jungtier

Ein männlicher Fregattvogel

Nach rund 1,5 h auf dieser tollen Insel ging es dann zurück aufs Boot.

Kurz später hielt das Boot dann im Meer an.m und es ging zum Schnorcheln. Da das bei mir bisher ja nie so richtig geklappt hat und ich nun erst mal meine neue Tauchmaske ausprobieren wollte, blieb ich lieber mit 2-3 Leuten in der Nähe des Bootes. Grundsätzlich klappte es mit der Maske dann auch ganz gut, außer, dass immer wieder etwas Wasser hineinlief, weil sie anscheinend nicht richtig passte. Und da wo wir uns aufhielten, gab es auch nicht allzuviel zu sehen. Drei Fische und ein paar Korallen habe ich gesehen. Aber das war mal ein Anfang.

Zurück auf dem Boot gab es dann nochmal eine Kleinigkeit zu essen. Wir fuhren weiter, aber kurz später hielt das Boot nochmal an und wir hatten die Möglichkeit nochmal auf eine Insel zu schwimmen. Da ich mich aber schon umgezogen hatte, ließ ich das sein, auf dem Boot wurde mir aber wieder ein bisschen schummrig. Ein Kaugummi gegen Reisekrankheit sorgte aber dafür, dass es mir nicht ganz schlecht ging.

Zum Abendessen liefen wir in den Ort….

… und kehrten heute in ein Sushi-Restaurant ein. Ich bestellte eine vegetarische Bowl und einen Eistee mit Ingwer. Björn hatte gebratenen Reis.

Da es morgen wieder sehr früh raus geht, gingen wir anschließend auch schon bald ins Bett.