10.03.2024 – 31.03.2024 Sri Lanka – 8. Tag: Königstadt Polonnaruwa und Fahrt nach Sigiryia

Heute ging es wieder etwas früher los. Abfahrt war um 8:30 Uhr, also war um 8:00 Uhr Frühstück. Wirklich toll ist, dass unsere Koffer immer aufs Zimmer gebracht werden und dort auch wieder abgeholt werden.

Dann hatten wir erst mal eine dreistündige Busfahrt vor uns. Meine Füße machten mir wie schon befürchtet Probleme.

Wir hielten erst mal an einem See.

Nächster Stop war dann am Minneriya Nationalpark, wo wir in der Ferne das erste Mal einen Elefanten zu sehen bekamen. Hier kam dann auch das erste Mal die Spiegelreflexkamera zum Einsatz.

Weiter ging es und wir machten nochmal einen Stop, um Warane zu sehen. Diese wurden allerdings angelockt.

Dann kamen wir endlich in der alten Königstadt Polonnaruwa an. Nachdem die 100 km entfernte Königstadt Anuradhapura im 10. Jh. zerstört worden war, etablierten die Eroberer ihre Festung in Polonnaruwa. Als die Besatzer 1070 vertrieben wurden, blieben Sri Lankas Könige gleich hier.

Das Ruinenfeld ist sehr weitläufig. Wir erkundeten das Gelände wieder mit dem Fahrrad. Buddi hatte mir noch angeboten, dass ich auch mit dem Bus fahren könne, da dieser sowieso mitfährt, aber das Rad fahren ging dann doch erstaunlich gut, und es waren ja auch insgesamt nur 3 km. Dieses Mal bekamen wir aber ziemliche Klapperkisten und meine Bremse ging fast gar nicht.

Dann besuchten wir die Tempel und Gebäude, die aber meistens auch in der prallen Sonne lagen. Dieses Gebäude hatte früher mal 7 Stockwerke und 1000 Zimmer.

Die Gebäude hier erinnerten mich jetzt eher an Kambodscha.

Einen Termitenhügel sahen wir auch und Buddi erzählte, dass oft auch Kobras in solchen Termitenhügeln leben. Also ist Vorsicht angesagt.

Hier stand früher der Thron.

Ich vermied die Tempelbesuche, wo man ständig die Schuhe aus- und wiederanziehen musste. Deshalb sind an diesen Stellen dann ein paar Fotos von Björn eingebaut.

Anschließend radelten wir weiter zu einer Stupa.

Und nochmal ging es mit dem Fahrrad weiter zum Gal Vihara, vier in einen länglichen Granitfelsen gearbeitete Buddhafiguren.

Zuerst sahen wir aber nochmal einen Waran.

Danach war die Fahrradtour auch schon vorbei und für uns ging es weiter zum Mittagessen bei einer einheimischen Familie.

Schön war, dass man hier alles mal ausprobieren konnte. Das Essen hier ist auch viel weniger scharf als noch im Norden. Zum Trinken hatten wir Papaya Saft und Ananas Saft.

Anschließend hatten wir noch eine Stunde Busfahrt vor uns. Sechs Leute, unter anderem wir, hatten sich aber noch zu einer Massage angemeldet. Also wurden wir unterwegs dort ausgeladen.

Es gab die Wahl zwischen Ganzkörpermassage und Dampfbad, oder Ganzkörpermassage mit Fussreflexzonenmassage oder Ganzkörpernassage mit einer speziellen ayurvedischen Anwendung, wo heißes Öl auf die Stirn getropft wird. Da wir das noch nicht kannten, entschieden wir uns für das Letztere, diese Anwendung kostete aber 55 Euro pro Person. Eine Stunde Massage, 20 Minuten Spezisabehandlung und dann noch eine heiße Dusche. Hat gut getan, war aber nicht zu vergleichen mit einer Thai Massage. Es war eher eine Entspannungsmassage.

Gegen 19:30 Uhr kamen wir dann im Hotel Sigiriya in Sigiriya an. Und da wir ja schon ausgiebig gegessen hatten, verzogen wir uns gleich auf das Zimmer.

Das ist bisher das schönste Hotel.

Meine Füße brauchten auch eine neue IBU. Feierabend für heute, morgen geht es richtig früh raus.

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