10.03.2024 – 31.03.2024 Sri Lanka – 17. Tag: Buddha-Statuen von Buduruwagala und Fahrt nach Tissamaharama

Heute ging es wieder um 9:00 Uhr los, also war Frühstück um 7:30 Uhr angesagt.

Beim Aufwachen hatte ich bisschen Muskelkater von der Wanderung gestern, vor allen in den Waden. Bin ganz schön eingerostet.

Ich bestellte ein Spiegelei und ein Obstteller stand schon auf dem Tisch.

Nach dem Frühstück inhalierte ich nochmal. Am Vorabend hatte ich glücklicherweise endlich eine Schüssel bekommen. Das tat auch ganz gut.

Unser erster Weg führte uns zu einem kleinen Teeladen in Haputale, von dem eine Mitreisende so vorgeschwärmt hatte. Und dann wollte die halbe Gruppe unbedingt hin.

Der Bus musste etwas abseits parken, so dass wir noch ein paar Meter durch den Ort dahin laufen mussten.

Und der Laden war dann echt süß und die Verkäuferin sehr nett. Wir schlugen dann auch nochmal fleißig zu. Björn kaufte Tee und ich drei Magnete.

Anschließend fielen mir dann diese Teedosen ins Auge, die mir so gut gefielen.

Diese gab es aber nur mit Inhalt. Nachdem die Verkäuferin sagte, dass die grüne Dose Minztee enthält, war sie dann mir. Den trinke ich ja viel lieber als schwarzen Tee. Die Dose kostete allerdings 10 Euro.

Wir machten noch Fotos und die Verkäuferin wollte auch noch ein Foto zusammen mit uns allen machen. Wahrscheinlich hat sie heute das Geschäft ihres Lebens gemacht, so vollgepackt, wie alle herausgingen. Auf den Teekauf in der großen Fabrik hätten wir gut und gerne verzichten können. Besser ist es, solche kleinen Läden zu unterstützen.

Wir verließen nun wieder die Bergwelt und fuhren aus 1500 m wieder ganz runter. Und je weniger die Höhenmeter wurden, desto weniger schlimm fühlte sich meine Erkältung an.

Unterwegs hielten wir noch an einer Poststation, wo wir ggf. Ansichtskarten abgeben konnten.

Später kamen wir noch an einer Kautschukplantage vorbei. Kautschuk kann 40 Jahre lang geerntet werden, danach ist das Holz gut zum Möbelbau geeignet.

Von hier aus liefen wir die Straße entlang, bis wir zum zweithöchsten Wasserfall Sri Lankas kamen.

Unterwegs kamen wir dann an vielen Reisfeldern vorbei. Tee gibt es hier unten keinen mehr.

Nächster Zwischenstopp auf unserer rund vierstündigen Fahrt war wieder ein Tempel. Mitten im Dschungel liegen die beeindruckenden, in den Fels gehauenen Buddha-Statuen von Buduruwagala. In einer Felswand wurden irgendwann zwischen dem 7. und 10. Jh. ein fast 17 m hoher, stehender Buddha sowie links und rechts von ihm jeweils Dreiergruppen von Bodhisattvas geschlagen Ansonsten ist nicht viel darüber bekannt. Die letzten Meter dorthin gingen wir zu Fuß.

Es waren zwar keine Menschenmassen vor Ort, trotzdem dauerte es lange, bis das Foto menschenfrei war 😉. Vor allem machten viele Anwesende Selfies mit dem Rücken zu den Statuen, was eigentlich verboten ist. Aber wie überall hält sich halt einfach niemand an die Regeln und Gebräuche. Ich finde es vor allem respektlos.

Hier unten war es jetzt wieder sehr heiß, 34 Grad, und die Brühe lief in Strömen. Meiner Erkältung ging es im Flachland und bei den wärmeren Tempera aber gleich viel besser.

Schließlich erreichten wir unser Hotel Hibiscus Garden in Tissamaharama. Wirklich eine schöne Anlage. Sogar ein Pfau lief hier herum.

Gegen 15:10 Uhr kamen wir an und laut Reiseprogramm war nun freie Zeit. Buddi bot uns aber an, um 16:30 Uhr nochmal gemeinsam zu einem See zu fahren, um dort einen Spaziergang zu machen und Vögel zu beobachten. Wir schlossen uns an. Vorher sprangen wir aber nochmal in den Pool.

Insgesamt acht Leute machten sich dann auf den Weg. Das Wetter sah nach Regen aus, der kam aber zum Glück nicht. Wir sahen einige Vögel, Fischer und Wasserbüffel.

Anschließend wurden wir wieder vom Bus abgeholt und fuhren noch zu einer Stelle, wo bei Dämmerung die Flughunde in Scharen die Bäume verlassen, um auf Futtersuche zu gehen. Das war ein Spektakel, ähnlich der Fledermaushöhle, die wir in Kambodscha gesehen hatten.

Richtig los ging es aber erst, als wir schon wieder im Bus saßen. Also hielten wir nochmal an.

Danach setzte uns der Bus am Restaurant Chef Lady ab. Hier war es ganz nett. Ich bestellte einen Ananas Lassi, bekam aber einen mit Papaya. Noch eine Cola und heute aß ich mal Garnelen mit Salat und Kartoffelbrei. Es war wirklich lecker, das Essen hätte nur etwas wärmer sein können.

Zu Fuß gingen wir zurück ins Hotel. Das zog sich dann doch etwas hin und teilweise mussten Taschenlampen zum Einsatz kommen.

Gegen 21:30 Uhr waren wir dann zurück im Hotel.

Heute hatten wir das erste Mal Geckos im Zimmer.