10.03.2024 – 31.03.2024 Sri Lanka- 10. Tag: Höhlentempel Dambulla und Fahrt nach Mahiyangana

Heute ging es erst wieder um 9:00 Uhr los. Deshalb konnten wir in Ruhe Frühstücken. Mein rechter Fuß hat sich gebessert und macht nicht mehr allzu viele Probleme, über den linken reden wir lieber nicht.

Beim Frühstück hatte ich Pancake mit Schokosauce, einen Egghopper, etwas Obst und Saft. Der Egghopper hatte aber im anderen Hotel besser geschmeckt.

Um 9:00 Uhr ging es dann los.

Erster Halt war an einem Stoffgeschäft, wo wir Frauen einen Sari anprobieren konnten. Das sah schon sehr edel aus.

Ebenso gab es viele Stoffe, Hosen, Röcke und Oberteile zu kaufen. Man konnte sogar Kleidung maßanfertigen lassen. Wir beide kauften gefühlt den ganzen Laden leer 😂. Ich hätte eigentlich auch gerne noch etwas weitergeschaut, aber wir mussten wieder los. Also war für Björn ein Kaschmirschal und für mich ein Oberteil, ein Schal, eine weite Hose und zwei Wickelröcke in den Einkaufstüten. Die Preise waren allerdings für Sri lankische Verhältnisse nicht ganz billig. Auf die Idee zu handeln kam ich gar nicht. Ein Mitreisender konnte wohl noch etwas rausschlagen.

Nächste Station war dann der Felsentempel von Dambulla. Buddi hatte mir das Angebot gemacht mit dem Tuktuk zu fahren, statt ca. 300 m Treppen bergauf laufen. Leider war das dann doch nicht möglich. Also war Treppensteigen angesagt.

Es ging aber ganz gut und der Tempel hat sich wirklich gelohnt. Das war bisher einer der schönsten Tempel. Fünf von Mönchen über einen Zeitraum von 2000 Jahren ausgemalte und mit Buddhastatuen geschmückte Höhlen können besucht werden. Oben mussten wir wie in allen Tempeln wieder die Schuhe abgeben.

In der ersten Höhle gibt es einen liegenden Buddha, der 14 m lang ist.

Die zweite Halle ist die größte, diese ist gefüllt mit unzähligen Buddhastatuen.

Die weiteren Hallen waren etwas kleiner, aber ebenso voller Buddhastatuen.

Auf einem anderen Weg ging es dann wieder nach unten. Den Weg lief ich dann in Socken.

Hier verkauften wieder viele Straßenhändler ihre Waren. Ein schönes Foto einer Händlers konnte ich schießen. Björn kaufte ihm etwas ab, mir war das alles zu süß. Aber von der Ananas, die Björn ein paar Stände weiter kaufte, probierte ich gerne etwas.

Affen waren auch wieder vorzufinden. Sie lauerten schon auf die Ananas 😂.

Unten angekommen kamen wir an einer weiteren großen Buddhastatue vorbei, die den Anschein machte, als wenn hier der Eingang wäre. Wir sind den Weg wohl andersrum gelaufen.

Anschließend fuhr uns der Bus zu einem nahegelegenen Café. Ich trank einen Eiskaffee und aß ein Chicken Wrap, das zwar ziemlich scharf war, aber sehr lecker.

Nächste Station war dann eine Gewürzfarm. Diese stand wie der Stoffladen eigentlich gar nicht im Programm. Man könnte meinen, wir hätten heute eine Kaffeefahrt gebucht 😉.

Hier gab es in einer großen Gartenanlage eigentlich alles an Gewürzen, was man sich so vorstellen kann.

Vanille

Pfeffer, mit Schale handelt es sich um schwarzen Pfeffer, ohne Schale um weißen Pfeffer.

Muskatnuss

Kakao, daraus wird auch Kakaobutter hergestellt, was gut für die Haut und gegen Sonnenbrand sein soll.

Dann bekamen wir einen Yogi Tee gereicht, der aus Ingwer, Zimt, Kardamon, schwarzem Tee und Vanille besteht.

Sandelholz hilft gegen Nackenbeschwerden, Rücken- und Kniebeschwerden

Curryblätter

Kaffee nicht reif

Kaffee reif

Unser Guide konnte Deutsch und hatte auch für jedes Gewürz die passende Heilanwendung parat. Das konnte man sich natürlich nicht alles merken. Auf dem später ausgeteilten Merkblatt standen leider nicht die verschiedenen Kombinationen aus Gewürzen für die verschiedenen Leiden, sondern nur das von ihnen angebotene Präparat, dass gegen die jeweiligen Wehwehchen hilft.

Viele der Präparate wurden uns aber in Liveanwendung vorgestellt. Ich bekam verschiedene Mittel auf meine Arme, gegen den Sonnenbrand. Außerdem bekam jeder der wollte, eine kostenlose Massage mit bestimmten Ölen. Erst der Nacken und Kopf, dann die Beine bzw. Unterschenkel. Er hat zwar nicht meinen Fuß behandelt, aber durch die Unterschenkelmassage ließen auch die Schmerzen im Fuß nach. Eine andere Mitreisende bekam eine Gesichtsbehandlung.

Im Laden war es dann verführerisch viele der Mittel zu kaufen, wir beschränkten uns aber auf etwas Kurkuma, den Yogi-Tee und das Mittel, das für die Rückenmassage eingesetzt wurde.

Auf der Weiterfahrt sahen wir dann das erste Mal Elefanten in freier Wildbahn, direkt am Straßenrand. Die Elefanten hier sind eher nicht an Menschen gewohnt, deshalb sollte man aufpassen. Sie verzogen sich dann aber auch relativ schnell wieder.

Einen weiteren kurzen Stop machten wir an einem Stausee, wo wir wieder auf Affen trafen und leider auch auf streunende Hunde, von denen der eine besser erlöst werden würde. Überhaupt gibt es hier sehr viel streunende Hunde, viel mehr als ich das von Kambodscha in Erinnerung habe.

Auf der weiteren Fahrt sahen wir in der Ferne schon die Knuckles, wo es in den nächsten Tagen hin geht.

Um 18:30 Uhr kamen wir dann im Hotel Mapakada Village in Mahiyangana an. Das Abendessen war heute wieder inkludiert und wir konnten zwischen vier verschiedenen Gerichten wählen. Ich entschied mich für die Hähnchenbrust.

Die Zimmer und die Anlage sind sehr schön, aber wir sind sowieso nur für eine Nacht hier. Hier sind wir auch eher abseits des Touristenpfade.

Um 19:15 Uhr trafen wir uns dann zum Abendessen. Ich hatte zuerst einen Schoko-Milchshake, dann einen Fruit Mix und zum Essen gab es Salat, Maissuppe, die ich aber nicht gegessen habe. Dann kam der Hauptgang und Nachtisch gab es auch noch, aber auf diesen habe ich heute ebenso verzichtet.

Wieder alles sehr lecker. Inzwischen ist es 23 Uhr. Schlafenszeit.

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