10.03.2024-31.03.2024 Sri Lanka – 1.-2. Tag: Anreise und Colombo

Am Freitag Abend haben wir noch eingecheckt und leider nebeneinander nur noch zwei Plätze in der Viererreihe in der Mitte erhaschen können. Die Arrival Card haben wir auch noch ausgefüllt, wozu eigentlich wieder die gleichen Daten wie für das Visum ausgefüllt werden mussten. Alles in allem wieder eine längere Prozedur.

Leider ereilte mich dann die schlechte Nachricht, dass ein guter Bekannter leider seinem Krebsleiden erlegen ist. Damit war mir die Urlaubsvorfreude erst mal etwas genommen. F*CK CANCER. Die Typisierungsaktion bei Mainz 05 und unsere Registrierung bei der DKMS kam leider zu spät. Das ging jetzt so schnell. Mainz 05 ist ohne den Otze irgendwie einfach nicht mehr Mainz 05. An den Gedanken muss man sich jetzt erst mal gewöhnen. Ruhe in Frieden lieber Ottmar!

Uns bringt der Urlaub jetzt trotzdem hoffentlich etwas Ablenkung.

Am Sonntag startete der Flieger dann um 15:15 Uhr. Durchgeführt wurde dieser von Belgium Air . Das Taxi hatten wir für 11:45 Uhr bestellt, da wir drei Stunden vor Abflug dort sein sollten. Bei der Kofferabgabe trafen wir dann auch gleich auf unsere erste Mitreisende, die zeitgleich dort ankam. Da wir uns im Vorfeld schon über das Forum und eine WhatsApp Gruppe ausgetauscht hatten, erkannten wir uns auch ganz gut.

Die Kofferabgabe und die Sicherheitskontrolle ging auch recht flott, so dass wir schon bald am Gate waren. Leider gab es dann hier in Terminal 2 keine Essensmöglichkeiten mehr und nur einen kleinen Duty Free Shop. So nach und nach trafen wir hier dann auf die weiteren Mitreisenden, auf jeden Fall alle, die sich vorher schon im Forum eingefunden hatten. Erst mal ein nettes Trüppchen.

Im Flieger saßen dann zufälligerweise noch zwei weitere Mitreisende direkt neben uns mit denen wir uns auch gleich gut unterhielten. Decken und Kissen standen zur Verfügung. Leider war es während des Fluges extrem kalt, so dass es mir trotz Schal, Fleecejacke und Decke noch zu kalt war. Aber irgendwie haben wir die fast 10 h irgendwie überstanden, an Schlaf war wieder eher nicht zu denken, es war dann eher nur ein Dösen. Für mich beginnt der Urlaub ja immer erst richtig, wenn auch der blöde Flug überstanden ist. Gegen 5:30 Uhr Ortszeit kamen wir dann in Colombo an.

Die Einreiseformalitäten mussten abgewickelt werden, was bei uns aber problemlos verlief. Da wir ja alles schon online beantragt hatten, war es mehr oder weniger nur noch ein Vorzeigen des Reisepasses und der erste Stempel im neuen Reisepass war schnell gesichert. Der ein oder andere aus unserer Gruppe musste aber das Visum nochmal neu beantragen und es lief da nicht ganz so problemlos.

Draußen trafen wir dann auf unseren Reiseleiter Buddy und die restlichen Mitreisenden. Hier hatten wir dann auch noch genügend Zeit, um etwas Geld umzutauschen oder am Automaten abzuheben. Wir entschieden uns gegen eine einheimische SIM-Karte.

Draußen erwartete uns schwülwarmes Wetter und unser Reisebus. Der ist leider noch viel enger bestuhlt als das Flugzeug und Björn hat gar nicht in die Sitzreihe gepasst und musste somit den Gangplatz auf der hintersten Bank erobern. Mit dem Bus ging es dann noch ca. 40 km zu unserem Hotel Galadari in Colombo. Das sah von außen sehr nobel aus. Innen ist es in Ordnung. Wir sind auf dem Presidential Floor.

Die Koffer wurden auf unsere Zimmer gebracht und abschließend gingen wir zum Frühstück. Die Auswahl war sehr reichhaltig. Es gab westliches Essen in süß oder deftig und ein Bereich mit einheimischen Frühstück. Das werde ich aber erst morgen versuchen, da es von der Deutschen Zeit her ja 4 Uhr nachts war und mir gar nicht richtig nach Essen zumute war. Somit aß ich nur zwei kleine Croissants und ein bisschen Suppe. Björn bediente sich fleißig vor allem am Milchreis.

Danach war dann erst mal Schlafen angesagt, das war dringend notwendig. Und jetzt konnte ich auch wirklich für 3-4 h schlafen.

Treffpunkt war dann wieder um 15 Uhr für eine Stadtführung.

Unser Guide führte uns durch die Gassen. Da waren wir nun also wieder in Asien. Heute Mittag hatte es 34 Grad und 80 Prozent Luftfeuchtigkeit.

Wir bogen noch in einen Supermarkt ab, wo wir uns mit Wasser eindecken konnten. Dort kauften wir auf Empfehlung unseres Guides auch noch Ingwerkekse. Wir sind gespannt, wie sie schmecken werden.

Dann bestiegen wir ein Gebäude, wo man einen guten Blick auf den Hafen und die neue Autobahn hatte.

Weiter ging es zur etwas versteckten St. Peter‘s Church.

Wir schlenderten weiter durch die Stadt.

Im Basarviertel Pettah fühlten wir uns dann wieder etwas an Kambodscha zurückerinnert, Trubel, Hupen, Gewusel, Tuktuks, Mopeds, Menschenmassen, teilweise Bettler am Straßenrand….Asien halt. Wobei ich den Verkehr in Kambodscha insgesamt chaotischer fand. Ein wildes Treiben muslimischer und tamilischer Händler und jede Straße ist einem bestimmten Produkt gewidmet, z. B. gab es in einer Straße nur Elektroartikel, in einer anderen Obst und Gemüse etc.

Und noch ein kurzes Video.

An einem hinduistischen Tempel kamen wir schließlich auch noch vorbei.

Inzwischen war es dann auch schon fast 18 Uhr Ortszeit und wir gingen alle zusammen im Ceylon Curry Club essen.

Zuerst wurde uns ein sehr leckerer Zimttee gereicht. Den konnte ich sogar ohne Milch und Zucker genießen. Schwarzen Tee mag ich sonst ja eher nicht so, aber der war echt lecker.

Zum Trinken bestellte sich Björn das einheimische Lions Beer und ich einen Green Island. Der war sehr lecker. Rausgeschmeckt habe ich auf jeden Fall Gurke und Minze.

Vom Nachbartisch wurde mir empfohlen Hoppers zu essen, inzwischen hatte unser Guide aber schon für alle Curry bestellt. Es gab Reis und verschiedene Schälchen mit Beilagen, ich bekomme gar nicht mehr alle zusammen: Kokosflocken mit Chilli, Linsendal, Aubergine, Bohnen oder so ähnlich 😉.

Einiges davon war relativ scharf, aber alles sehr lecker. Das ganze Essen hat dann sogar nur ca. 1600 Rupien gekostet, umgerechnet also nur ca. 5 Euro. So lässt es sich leben.

Danach liefen wir die wenigen Meter zurück zum Hotel.

Dort machten nochmal einen kurzen Abstecher ins Nachbarzimmer, um die tolle Aussicht dort zu genießen.

Jetzt liegen wir müde auf unserem Zimmer. Es ist 21:30 Uhr Ortszeit. Damit sind wir übrigens 4,5 h der deutschen Zeit voraus. Morgen geht die Tour um 8:30 Uhr schon wieder weiter.

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