Heute war wieder Abfahrt um 9 Uhr. Da ich zuerst noch meinen Koffer packte, schaffte ich es erst um 8 Uhr zum Frühstück und musste dann noch alleine fertig frühstücken. Aber das war gar nicht schlimm.
Heute war der Abschiedstag von unserem Guide Buddi. Die nächsten beiden Tage am Strand werden wir alleine verbringen. Deshalb hatten wir gestern auch schon das Trinkgeld eingesammelt. In der Lobby erwartete Buddi uns dann mit einem kleinen Geschenk. Wir bekamen einen Einkaufsbeutel aus Stoff, auf dem ein Gruppenfoto und das Reisedatum aufgebügelt ist. Eine süße Idee. Wir ließen die Taschen dann noch von Buddi, Busfahrer und Sohn und Gepäckwagenfahrer unterschreiben. Somit haben wir ein schönes Andenken.
Anschließend fuhren wir rund 2,5 h über die Autobahn nach Galle, wo wir einen Zwischenhalt machten.
Wir besuchten erst einen größeren Supermarkt, wo wir uns noch mit Ingwerkeksen und Samahan Tee für zuhause eindeckten. Der Tee ist wirklich gut bei Erkältung.
Danach machten wir einen kurzen Stop an einem Fischmarkt, wo der frische Fisch vom Morgen angeboten wurde.









Die Fischerboote lagen auch am Strand.



Einen längeren Halt machten wir dann am Galle Fort. Hier befindet sich die Altstadt. Diese stammt noch aus der holländischen Zeit.



Beim Schlendern auf den grasüberwachsenen Wällen der alten Festung umrundeten wir das Fortviertel.





Hier in Galle waren es 100 % Luftfeuchtigkeit und die Brühe lief in Strömen. Der Ort ist aber ein nettes Städtchen, das zum Bummeln einlud. Leider hatten wir dafür gar nicht mehr richtig Zeit, nachdem wir uns noch kurz in ein Café gesetzt hatten und einen Ananassaft getrunken haben. Einige unserer Mitreisenden haben schöne Einkäufe getätigt, vor allem schöne Bilder. Hier wäre definitiv ein längerer Aufenthalt angebracht gewesen.


Um 14:15 Uhr trafen wir uns wieder und wir fuhren die Südküste entlang. Hier wurde beim Tsunami in 2004 alles zerstört.
An einem kleinen Fischerhafen hielten wir kurz an.



Nächster Stop war bei einer Schildkrötenauffangstation. Auch das stand nicht im Programm, wurde uns aber optional angeboten. Der Eintritt kostete ungefähr 5 Euro.


Diese waren nur einen Tag alt und wir durften sie sogar auf die Hand nehmen.






Ob man hier von Tierschutz reden kann, sei mal dahingestellt. Die Becken, in denen die Schildkröten wieder aufgepeppelt wurden, waren doch sehr, sehr klein. Und sie bleiben bis zu fünf Jahren dort.














Danach fuhren wir in unser Strandhotel und stellten fest, dass das eigentlich gleich um die Ecke war. Hier verabschiedeten wir dann Buddi, unseren Reiseleiter. Etwas Wehmut war dabei.

Wir verbringen jetzt hier noch zwei Tage am Strand.


Später fing es dann an zu gewittern.
Zu siebt gingen wir anschließend zum Abendessen. Endlich gab es mal Hühnchen ohne Knochen.



Danach war nur noch Schlafen angesagt.