10.03.2024 – 31.03.2024 Sri Lanka – 9. Tag: Der Löwenfelsen von Sigiriya und Elefantensafari

Heute war schon um 4:30 Uhr aufstehen angesagt. Da meine Haare von der Massage auch völlig ölig waren, musste dringend noch eine Dusche her. Meine Füße waren zwar etwas abgeschwollen, aber taten beim Laufen ziemlich weh. Also musste die nächste IBU dran glauben. Treffpunkt war um 5:30 Uhr. Wir brauchten nur wenige Minuten bis zum Parkplatt, wo der Aufstieg zum bekannten Löwenfelsen startete. Und wir waren bei weitem nicht die ersten dort.

Buddi musste dann auch etwas länger bei den Tickets anstehen. Die Tickets kosten ungefähr 30 Euro. Die Eintrittspreise sind hier im Gegensatz zu vielen anderen Dingen sehr teuer. Bis wir losliefen war der Sonnenaufgang dann auch schon vorüber. Das Laufen fiel mir anfangs schwer, aber im Laufe der Zeit wurde es dann besser.

Die Felsenfestung Sigiriya ist einer der spektakulärsten Orte der Insel. Etwa 200 m ragt der Gneismonolith aus der flachen Ebene und bietet von oben weite Ausblicke.

Zuerst liefen wir durch flaches Gelände, wo noch die Überreste alter Gebäude zu sehen waren.

Und dann kam der erste gute Ausblick auf den Felsen.

Und dann ließen die ersten Treppenstufen nicht lange auf sich warten. Bis nach oben haben wir fast 1500 Stufen zu überwinden.

Auch auf halber Höhe hatte man schon schöne Fernblicke.

Schließlich erreichten wir eine Plattform, auf der früher mal ein riesiger Löwe aus Stein zu sehen war. Heutzutage sind leider nur noch die steinernen Tatzen zu sehen.

Unser weiterer Weg sah dann relativ spektakulär aus, so schlimm war es aber gar nicht. Und die Reisebeschreibung „beim letzten Stück werden die Touristen oft von Einheimischen nach oben gezogen“, war dann doch etwas übertrieben.

Und dann kamen wir auch schon am Gipfelplateau an.

Dann hat leider mein Handyakku versagt, weil es nachts nicht richtig geladen hatte und ich hatte es nicht bemerkt. Also mussten Björn und Mitreisende für Fotos herhalten 😉.

Dann ging es wieder an den Abstieg. Schön war es hier oben und ich hätte noch länger bleiben können.

Zwischendrin machten wir noch einen Abstecher zu den berühmten Wolkenmädchen. Diese befinden sich ungefähr auf halber Höhe. Über eine eiserne Wendeltreppe gelangt man zu einem Felseneinschnitt mit den berühmtesten Wandmalereien Sri Lankas. Sie stammen aus dem 5. Jh. und man ist überrascht, dass nach über 1500 Jahren die leuchtenden Farben noch immer erhalten sind. Von den früher mal über 500 Frauenportraits sind heute leider nur noch 22 erhalten. Deshalb ist auch das Fotografieren verboten, da viele Touristen immer wieder mit Blitz fotografiert haben. Die Wolkenmädchen sind bis heute geheimnisumwittert. Warum wurden sie in einer solch dramatischen Lage gemalt? Wen stellen die barbusigen Schönheiten dar?

Unten erwarteten uns dann wieder ein paar Affen und Verkaufsstände.

Der Weg war nicht so beschwerlich, wie ich ihn mir aufgrund einiger Reisebeschreibungen vorgestellt hatte. Und die Menschenmassen, von denen immer die Rede war, kann ich eher auch nicht bestätigen. Aber vielleicht ist dies ja zu einer späteren Uhrzeit so.

Auf dem Rückweg hielten wir nochmal an einem schönen Aussichtspunkt.

Anschließend ging es im Hotel erst mal zum Frühstück. Die Auswahl war riesig. Von süß über deftig, von Ei bis Curry, Obst, es gab einfach alles. Bis 10:30 Uhr saßen wir dort. Ich musste mich danach erst mal dringend um meine Füße kümmern und leider war auch die nächste IBU fällig. Wenigstens hat die geholfen. Anschließend war freie Zeit. Lt. Reiseprogramm bis zum Abend. Wir und zwei Mitreisende hatten uns nämlich für den Nachmittag noch zu einer Elefantensafari angemeldet. Diese kostete wieder 30 Euro pro Person und wir trafen uns um 14:30 Uhr.

Ich verließ das Zimmer schon eine viertel Stunde früher und schaute mir nochmal die Hotelanlage an. Ein sehr schöner Pool mit Blick auf den Löwenfelsen.

Vom Hotel fuhren wir mit dem Bus nach Habarana. Björn durfte heute mal neben dem Busfahrer sitzen.

Wir luden noch eine Mitreisende aus, die für heute eine Massage gebucht hatte. Wir anderen Fünf fuhren dann weiter zum Hurulu Eco Park.

Buddi hatte vorher schon das Eintrittsgeld eingesammelt. Dort stiegen wir dann in eigen Jeep um. Und jetzt weiß ich auch, wo all die anderen Touristen auf Sri Lanka abgeblieben sind, hier in diesem Park. Ein Jeep reihte sich an den nächsten.

Nach der Kontrolle ging es dann los über Stock und Stein.

Die ersten Elefanten ließen auch nicht lange auf sich warten, zu erkennen war dies an einem Knäuel Jeeps.

Die Elefanten streckten uns aber eher ihre Hinterteile entgegen.

So fuhren wir über die Schlaglochpisten und wurden schön durchgeschüttelt. Immer wenn Elefanten zu sehen waren, drängelten sich auch die Jeeps drumherum.

Während der Fahrt durften wir auch in den Jeeos stehen. Im Sitzen konnte man auch kaum was sehen.

Die meisten Elefanten, die wir zu sehen bekamen, grasten einfach nur. Am Wasserloch waren leider keine zu sichten.

Zwischendrin sahen wir auch noch ein paar Pfauen, andere Tiere bekamen wir eher nicht zu sehen. Der Park ist aber auch eher als Elefantenpark bekannt.

Nach ca. 2-2,5 h durchgeschüttelt werden bogen wir dann auf die Hauptstraße ab und wurden zu unserer restlichen Reisegruppe gebracht, die schon auf uns wartete.

Bei Sonnenuntergang liefen wir dann zu der Familie, die uns das Abendessen zubereitete.

Im Garten gab es viele verschiedene Früchte.

Dann trafen wir auf die Familie, die uns herzlich begrüßte.

Das Live Cooking war sehr interessant.

Hier wird Reismehl hergestellt.

Und dann kam das Essen auf den Teller. Zuerst Salat.

Dann leckere Kürbissuppe.

Kulinarisch wurden wir mal wieder verwöhnt. Auf dem Grill lagen unter anderem Fisch, Garnelen, Calamari, Hähnchen, Würstchen, gebratene Tomaten, Kartoffeln und mehr.

Und als Nachtisch gab es noch etwas Obst.

Das war mal wieder lecker. Aber meinem Fuß hat das alles nicht sonderlich gut getan.

Der Bus fuhr uns dann noch ca. 30 Minuten ins Hotel. Das war ein ereignisreicher Tag. Leider müssen wir morgen dieses schöne Hotel schon wieder verlassen. Hier gefällt es mir und ich könnte noch ein bisschen bleiben.

Namibia – 17. Tag Sangwali

Heute konnten wir mal Ausschlafen. Frühstück war erst für 8:30 Uhr bestellt. Eine erfrischende Dusche war vorher auch noch möglich. An diesem Morgen war es allerdings sehr windig. Dieser Wind setzte wohl schon einen Tag vorher ein. Der Besitzer erzählte uns, dass die Tiere, vor allem die Elefanten normal bis an die Lodge kommen, deshalb soll man auch auf dem Weg zum Frühstück Vorsicht walten lassen und wird beim Rückweg in der Dunkelheit von Guides zum Zelt begleitet. Aufgrund des Windes sind die Tiere aber die letzten beiden Tage nicht mehr erschienen. Schade.

Auch beim Frühstück wurde extra für mich glutenfreies Müsli gereicht, ebenso glutenfreie Muffins. Weiterhin gab es noch Brot mit Wurst, Käse, Erdnussbutter oder Marmelade. Rührei mit Bacon konnte bestellt werden. Es gab Kaffe, Tee und Saft. Obst stand ebenso zur Verfügung. Der Wind wehte allerdings heftig, so dass unter anderem unser Käse auf dem Nachbarteller landete und schließlich flogen auch noch die Stühle der Nachbartische unserem Tisch entgegen.

Dann nutzten wir den Vormittag ebenso nochmal zum Relaxen. Wir genossen die Landschaft von der Terrasse aus, bestellten uns ein paar Getränke und genossen die Zeit, während unsere Guides eine von den Besitzern neue eröffnete Lodge begutachten fuhren. Wir hatten uns dann noch entschieden auch noch einen Lunch einzunehmen, der morgens bestellt werden musste. Es gab Nudeln mit Tomatensoße, für mich wieder glutenfrei. Leider waren diese als sie serviert wurden aber schon ziemlich kalt.

Schließlich kamen wir noch mit einer französischen Reisegruppe aus Tours in Kontakt. Alle sehr nett und gar nicht abgeneigt Englisch zu reden. Ein Franzose hatte ein beeindruckendes Kameraobjektiv an seiner Kamera, welches er uns präsentierte. Und somit kamen wir dann anschließend noch in den Genuss eines kurzen Fotokurses. Mal schauen, ob es weiterhilft.

Die Franzosen begleiteten uns dann auch auf unserer 5stündigen Nachmittagstour. Eine Kombi aus Gamedrive und Bootsfahrt, für 850 NAD pro Person. Vorher spielten wir noch kurz mit dem 2jährigen Sohn der Lodge-Besitzer.

Dann ging es erst mal mit dem Landrover los Richtung Mamili Park, der aber inzwischen in Nkasa Lupala Park umbenannt wurde. Unser Guide war sehr kompetent. Anfangs sahen wir wieder viele Warzenscheine, entdeckten eine neue Antilopenart, den Reetbok und verschiedene Vögel.

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Wir fuhren mit dem Auto mehrmals durch kleine Flussbetten und kamen schließlich in Abschnitte des Parks, die normal nicht befahrbar sind, da sie überschwemmt sind. Aufgrund der Trockenheit dieses Jahr war dies aber nun möglich. Als wir uns dann dem Wasser näherten, hatten wir sie auf einmal wieder neben dem Auto. Eine ganze Horde Elefanten. Alles musste sich ruhig verhalten. Immer wieder beeindruckend diese gewaltigen Tiere aus der Nähe zu sehen.

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Nach ca. 2,5 h mussten wir dann aufs Boot umsteigen. Ein ca. 50m langer Fußweg, immer noch die Elefanten in der Nähe.

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Vom Wasser aus sahen wir wieder viele Elefanten, die sich am Ufer vergnügten. Nilpferde bekamen wir zu sehen, die dieses Mal aber nur ihre Augen aus dem Wasser streckten. Bzw. eins sprang kurz vor uns von Land ins Wasser, uns war aber leider die Sicht durch die Uferbewachsung versperrt. Ebenso sahen wir mehrere bisher nicht gesehene Vogelarten. Ich kann sie mir einfach nicht alle merken.

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Bei einem Getränk machten wir uns wieder auf den Rückweg und genossen die ruhige Umgebung. Es gab Bier, Weisswein oder Softdrinks.

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Die Löwen und Leoparden blieben uns leider auf dieser Tour verwehrt.

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Es ging wieder zurück in den Landrover, wir hatten weitere nette Gespräche mit den Franzosen und waren pünktlich zum Abendessen zurück an der Lodge.

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Das Abendessen wurde dann mit einer kleinen Gesangseinlage der Mitarbeiter der Lodge eröffnet. Das Essen hat gut geschmeckt. Unser Guide berichtete uns noch von seiner Kindheit, ich probierte zum ersten Mal Amarula, ein Likör ähnlich Baileys, aber etwas fruchtiger. Lecker. Mit unseren Stirnlampen erblickten wir auf einmal noch einen Besucher am anderen Flussufer. Ein Nilpferd frass dort genüsslich das dort wachsende Gras und schenkte uns keine Beachtung.  Noch ein Glas Rotwein und dann gings ab ins Bett.