Wir hatten noch eine Nacht in Catania gebucht, bevor unser Flug zurück ging.
So nahmen wir in Lipari die Fähre um 10:50 Uhr, so dass wir noch in Ruhe frühstücken konnten.

Gegen 10:00 Uhr fuhr uns Luigi zum Hafen, von wo aus wir nochmal einen Blick auf unsere Unterkunft hoch oben am Berg werfen konnten.

Zurück in Milazzo nahmen wir unseren Mietwagen wohlbehalten entgegen und mussten für die sieben Tage Parken 70 Euro hinlegen. Dann hatten wir ca. 2 h Fahrt nach Catania vor uns. Wir nahmen den schnelleren Weg über die Autobahn und mussten somit wieder Maut bezahlen.

Den Ätna hatten wir dann immer im Blick.



So näherten wir uns Catania. Catania hat knapp über 300.000 Einwohner und ist damit die zweitgrößte Stadt Siziliens nach Palermo. Sie liegt an der Ostküste zu Fuße des Ätna.
Als Unterkunft in Catania hatten wir das B&B Sol Levante gebucht. Dieses hatte bei booking.com hervorragende Bewertungen und kostete für zwei Personen nur 40 Euro. Da ich bei der Mietwagenbuchung noch einen 20 Euro Gutschein erhalten hatte, kostete uns die Nacht dann sogar nur 20 Euro.
Als wir uns der Unterkunft näherten, habe ich mich aber erst mal gefragt, in was für einem Viertel wir hier gelandet sind. Alles runtergekommen, Bauruinen, Müll….nicht die beste Gegend.
Wir fanden dann ziemlich direkt vor der Haustür einen Parkplatz. Die Unterkunft war in einem Stockwerk eines Mehrfamilienhauses untergebracht. Die Dame am Empfang war sehr nett und sprach auch gut Englisch. Das Zimmer waren dann doch sehr schön, das Bad naja.
Wir entschieden uns, dann doch nicht mehr groß in die Stadt zu gehen, wir hatten ja schon viel erlebt. Somit bekamen wir die Altstadt, die seit 2002 auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes ist, nicht zu sehen.
Nur zu Abend essen wollten wir noch. Gegen 19:30 Uhr liefen wir los, lt. Navi sollten wir 18 Minuten in die City laufen. Wir folgten den Anweisungen des Navi und landeten dann in einer doch eher unheimlichen Gegend. Wir kamen uns vor wie im Ghetto. Kurz später saß eine Frau auf einem Stuhl vor einem der runtergekommenen Wohnhäuser, da haben wir uns noch nichts dabei gedacht, nachdem dann aber immer mehr weitere Frauen auf Stühlen vor den Häusern saßen, wussten wir, wo wir gelandet waren 😂. Somit folgten wir nicht mehr dem Navi, sondern suchten schnellstens einen Weg zur Hauptstraße. Wir fühlten uns nämlich alles andere als wohl.
So nahmen wir dann in der City auch das erstbeste Restaurant, dass uns über den Weg lief, direkt gegenüber der Oper.



Auf dem Rückweg nahmen wir natürlich die Hauptstraßen 😉. Am nächsten Morgen bekamen wir das Frühstück aufs Zimmer. Tags zuvor konnten wir zwischen süß und deftig wählen.

Um 10:30 Uhr ging dann der Flieger nach Hause.
Da wir die Altstadt nicht besichtigt haben, wird uns Catania jetzt wohl eher als Moloch in Erinnerung bleiben und war dann eher ein Lowlight als ein Highlight.










































































































Am ersten Schattenplatz legte der Guide eine Pause ein, stellte sich kurz vor und erzählte uns schon einiges über den Stromboli. Weiter ging es vorbei am alten Friedhof. Pausen erfolgten ca. jede halbe Stunde. Die Sonne knallte, ich war schnell völlig durchnässt und mein Rucksack machte mir auch wieder zu schaffen. Dichte Vegetation begleitete unseren Weg bis auf 500 m Höhe. Hier war ich schon völlig geschafft und der Guide fragte mich, ob alles ok ist. War es natürlich nicht, aber ich hatte ja monatelang auf den Stromboli hingefiebert, da wollte ich doch jetzt nicht aufgeben. Eiserner Wille war also gefragt. Irgendwie scheint aber außer mir niemand Probleme gehabt zu haben. Das sollte mir zu denken geben.
























Kirche San Vincenzo









Vom Lokal bietet sich bereits ein guter Blick auf die nächtlichen Ausbrüche. Man sollte vorher besser einen Tisch reservieren, vor allem in der Hauptsaison. Die Preise liegen nicht unbedingt niedrig. Wir konnten hier einige größere Ausbrüche miterleben, natürlich noch aus einiger Ferne (Fotos folgen). Für den Abstieg im Dunkeln ist definitiv eine Taschenlampe empfehlenswert.














Und dann entdeckte ich glücklicherweise im Reiseführer noch die 













Schließlich haben wir im 









































