10.03.2024 – 31.03.2024 Sri Lanka – 21. Tag Bentota und Heimflug

Und da war der letzte Tag des Urlaubs auch schon wieder gekommen. Einerseits hatte man das Gefühl, als wäre der Urlaub wie im Flug vergangen, andererseits kam es uns dann doch so vor, als wären die ersten Tage des Urlaubs schon eine Unendlichkeit her.

Also war natürlich Koffer packen angesagt, was wir aber größtenteils am Vorabend schon erledigt hatten.

Wir gingen dann zum Frühstück und ich hatte eigentlich den Plan, mir vormittags noch eine Massage zu gönnen. Aber unsere Bedienung vom Vorabend, die mit der Massage geworben hatte, tauchte einfach nicht auf. Somit begab ich mich auf die Suche nach dem Masseur unseres eigenen Hotels, an der Rezeption hieß es dann aber, dass er erst gegen 16 oder 17 Uhr kommen wird. Ich schaute im Ayurvedazentrum zwei Hotels weiter, konnte mich aber nicht richtig entscheiden und traf auch niemanden an und verschob das Ganze auf den Nachmittag.

Allerdings mussten wir um 12 Uhr unser Hotelzimmer räumen. Das war etwas unpraktisch, weil wir erst um 18:30 Uhr abgeholt wurden. So saßen wir dann mit unserem ganzen Gepäck am Pool und der Strand war ha direkt daneben. Hier war es auch wieder fast menschenleer. Aber die Wellen waren so hoch, dass nicht dazu zu raten war, ins Wasser zu gehen.

Um 12:30 Uhr versuchte ich mein Glück nochmal bei der Massage. Dieses Mal traf ich jemanden an und bekam einen Termin für 14:00 Uhr für eine Ganzkörpermassage.

Also saßen wir vorher am Pool und um 14:00 Uhr dackelte ich dorthin. Die Massage kostete ungefähr 30 Euro für 1:15 h und ich konnte mit Kreditkarte bezahlen. Das tat dann vor dem langen Flug nochmal gut. Besonders war die Gesichtsmassage hervorzuheben, die hatte ich so gut noch nie erlebt.

Anschließend hüpfte ich nach einer Dusche nochmal in den Pool und dann versuchte ich das tonnenweise Öl, dass sie mir in die Haare geschmiert hatte, unter der kalten Pooldusche zu entfernen. Da wäre ein Bad natürlich praktischer gewesen. Nach fünf Mal waschen hatte ich es dann glaube ich geschafft.

Um 16:00 Uhr gingen wir dann nochmal mit mehreren Leuten in den Beach Club nebenan zum Essen. Ich bestellte einen Avocado Saft.

Eine Kleinigkeit gab es noch aufs Haus, mit viiiiel Knoblauch 😂.

Und ich aß dann noch einen vegetarischen Wrap.

Anschließend saßen wir dann auf unseren gepackten Koffern und genossen den letzten Sonnenuntergang.

Und dann war Abschied nehmen angesagt.

Um 18:30 Uhr holte uns unser Busfahrer mit Sohn wieder ab. Das kam uns allen sehr früh vor, da unser Flug erst um 0:05 Uhr starten sollte. Ein letztes Mal wurden wir mit einem herzlichen Ayubowan und einer Blüte am Bus empfangen.

Heute wurden unsere Koffer im Bus transportiert und nicht im zusätzlichen Gepäckwagen. Aber wider Erwarten klappte das echt gut. Die Tage vorher hatten wir uns schon völlig eingeengt sitzen sehen.

Björn nahm neben dem Fahrer Platz und während der Fahrt bediente er dann die Musik über das Handy des Busfahrers. Zuerst gab es singhalesische Musik, die bestimmt auch in der Radiosendung zum Einsatz kommen wird. Und dann wurde umgeschwenkt auf deutsche Schlager und 80er Jahre Musik und der Bus mutierte auf einmal zum Partybus 😂. Wenn das Buddi erlebt hätte.

Nach gut zwei Stunden Fahrt kamen wir dann am Flughafen an, 4 h vor Abflug, und dort erlebten wir dann den Grund für die frühe Anreise.

Hier am Flughafen war es echt voll, wuselig und laut. Da ist jede Urlaubserholung schnell wieder dahin. Da unser Check-In noch nicht geöffnet war, besuchten wir nochmal diverse Souvenirgeschäfte, um das restliche singhalesische Geld loszuwerden. Ich kaufte aber nur einen Mini-Buddha für 1 Euro. Abschließend ergatterten wir einen Sitzplatz im Wartebereich, der ziemlich überfüllt war. Kurz später öffnete dann aber der Check-In und dann begann die Tortur. Wir stellten uns in die lange Warteschlange. Es dauerte dann einige Zeit, bis wir die erste Sicherheitskontrolle erreichten. Hier wurde das Hauptgepäck und das Handgepäck durchleuchtet. Wir hatten vorher noch schnell unsere Wasserflaschen leergetrunken, was aber gar nicht nötig gewesen wäre. Nach dem Check wurde das große Gepäck versiegelt.

Danach ging es dann erst zum Check-In. Wieder lange Warteschlangen. Es gab auch einen Self-Check-In, aber das war uns zu unsicher. Hier verharrten wir wieder ewig in der Schlange. Lustigerweise trafen wir hier auf Reisende, die die gleiche Reise wie wir gemacht hatten, nur eine Woche früher. Schließlich bekamen wir dann das Ticket für unsere am Vortag schon online gebuchten Plätze. Weiter ging es. Und es wartete schon wieder die nächste Warteschlange auf uns. Dieses Mal war es der Emigration Schalter. Wieder lange Wartezeit. Die Dame am Schalter war auch nicht besonders freundlich und den Ausreisestempel knallte sie im Pass auf eine andere Seite als der Einreisestempel. Sehr sinnig. Irgendwann waren wir da dann auch durch.

Und dann gab es wieder viele schöne Geschäfte. Björn ging relativ schnell zum Gate, ich bummelte noch ein bisschen und gab das restliche Geld für einen Seidenschal aus.

Und anschließend stand nochmal eine Kontrolle an. Das Handgepäck wurde erneut durchleuchtet und davor warteten nochmal lange Schlangen. Björn war ja schon durch. Die Kontrollen waren auch getrennt nach Männlein und Weiblein. Einige in der Schlange wollten sich auch wieder vordrängen, da bei ihnen schon der Last call nach Mumbai durchgerufen wurde. Also ein Gedränge und erneut Warterei. Hier waren Getränke dann nicht mehr erlaubt.

Als ich endlich durch diese Kontrolle durch war, wartete ein weiterer Sicherheitsbeamter vor dem Gate im Gang, der nochmal den Reisepass sehen wollte. Ganz genau beäugte er das Passfoto und einen selbst. Bei anderen Passagieren teilweise sogar mit einer Lupe. Uff. Also solche extremen Kontrollen habe ich sonst noch nirgendwo erlebt.

Dann noch die Bordkartenkontrolle und dann war ich endlich am Gate und stellte fest, dass die Toiletten draußen sind. Also nochmal raus, Bordkarte abgeben, und auf Toilette.

Als ich dann zurück war startete kurz später auch schon das Boarding. Wir hatten also fast vier Stunden in diversen Warteschlangen verbracht. Wahnsinn.

Mit dem Bus wurden wir zum Flieger gefahren. Als dann aber schon alle saßen, passierte anschließend nichts. Keine Sicherheitsunterweisung, kein Start und keine Info. Wir standen und standen und erst nach fast einer Stunde kam dann die Info, dass es Probleme mit irgendwelchen Papieren gegeben hätte und diverse Koffer wieder ausgeladen werden mussten. Also ging es dann erst mit knapp einer Stunde Verspätung los. Der Rückflug sollte 10:30 h dauern.

So um 2:00 Uhr nachts Ortszeit gab es dann noch Abendessen.

Anschließend schaffte ich es dann irgendwie 3-4 h zu schlafen, danach war es dann eher nur noch ein Dösen. Das Fliegen war mit meinen Ohren etwas unangenehm, aber dann doch nicht so schlimm, wie ich vorher befürchtet hatte. Heute war es auch nicht so eisig kalt wie auf dem Hinflug.

Gegen 6:00 Uhr deutsche Zeit gab es dann nochmal Essen.

Ich muss wirklich sagen, dass das Essen für ein Flugzeugessen wirklich gut war. Was ich bemängeln muss ist, dass abseits der Mahlzeiten keine Getränke gereicht wurden. Da musste man entweder den Service rufen oder sich selbst einen Becher holen gehen. Das finde ich bei einem solch langen Flug nicht so angebracht und das habe ich schon besser erlebt.

Dadurch, dass ich etwas schlafen konnte, kam mir der Flug dann auch gar nicht sooo schlimm vor und gegen 8:00 Uhr landeten wir dann morgens in Frankfurt.

Ab durch die Passkontrolle und hin zum Gepäckband, wo wir uns dann schon mal von unseren Mitreisenden verabschiedeten. Viele hatten ja noch lange Zugfahrten vor sich. Wir hatten dann auch als eine der Ersten unser Gepäck. Unser bestelltes Taxi kam auch bald und dann waren wir kurz später zuhause.

Da gingen wir dann direkt zum Osterfrühstück in die Kirche 😉.

AYUBOWAN SRI LANKA!

10.03.2024 – 31.03.2024 Sri Lanka – 20. Tag: Bentota

Heute war der ganze Tag zur freien Verfügung. Trotzdem hatten wir uns für 8:00 Uhr zum Frühstück verabredet. Der Tisch war direkt am Pool eingedeckt und die Auswahl war wieder reichlich.

Björn wollte den Vormittag gerne faulenzen bzw. In den Pool springen und am Meer liegen. Die Wellen sind hier eher so hoch, dass man nicht im Meer baden kann. Teilweise wehte auch die rote Flagge.

Ich hatte das Problem, dass durch die Erkältung mein linkes Ohr zu war, was mir in Bezug auf unseren Rückflug etwas Sorgen bereitete. also inhalierte ich fleißig und trank Samahan Tee.

Gegen Mittag machten wir uns dann nochmal auf den Weg in die Stadt. Beim Verlassen des Hotels trafen wir dann Mitreisende, die grade aus der Stadt zurückkamen und es nicht empfehlenswert fanden. Wir wollten trotzdem mal los.

Unser Hotel liegt etwa 6 km außerhalb. Zuerst wollten wir den Zug nehmen, da der Bahnhof direkt um die Ecke lag.

Eigentlich hatte es vorher geheißen, dass alle viertel Stunde ein Zug fährt. Auf Nachfrage wurde uns gesagt, dass der nächste Zug erst in 4 h kommt. Ich glaube, wir wurden eher nicht richtig verstanden.

So rief uns ein Hotelangestellter ein Tuktuk, dass uns für 500 Rupien (ca. 1,50 Euro) fahren sollte. Der Fahrer sprach sehr gut Englisch, wollte uns aber sofort eine Rundtour mit seinem Tuktuk andrehen. Als wir ablehnten, wollte er uns auf unserem Trip begleiten, weil er meinte, er könne die Preise für uns runterhandeln. Aber wir wollten ja einfach nur ein bisschen Bummeln, also lehnten wir auch das ab. Also ließen wir uns nur zu einem ATM fahren, um nochmal Geld abzuheben.

Anschließend ließ er uns dann in einem Geschäftsviertel raus. Ich wäre ja gerne nochmal in die Geschäfte reingegangen, aber wie von unseren Mitreisenden bereits berichtet, wurde man hier sehr offensiv angegangen und jeder wollte einen in sein Geschäft reinziehen oder einem wurden draußen schon Sachen unter die Nase gehalten. Das hatte ich nirgendwo anders in Sri Lanka so extrem erlebt und bei mir bewirkte dies das genaue Gegenteil, dass ich keine Lust mehr zum Schauen hatte.

Wir schlenderten dann einfach ein bisschen durch den Ort und bogen auch mal in die Seitenstraßen ab, was dann ganz interessant war. Dann lernt man ja eigentlich das wahre Leben kennen. In einer der Straßen stand eine Frau vor ihrem Haus und aus der Ferne würde ich sagen, dass sie Wäsche gebleicht hat. Irgendwann bemerkte sie mich und winkte mir aus der Ferne zu. Dann kam auch noch ein Kind dazu, dass auch winkte. Ich wäre dann ja gerne mal hingelaufen, aber irgendwie trauten wir uns nicht richtig. Schade eigentlich.

In den Seitenstraßen fand man dann sehr ärmliche Häuser und zwischendrin dann aber auch wieder Prunkvillen oder schnieke Hotels. Das passt irgendwie nicht so richtig zusammen. Wie ungerecht die Welt doch ist.

Auch hier rief uns ein kleines Kind aus einem Haus laut Hello, Hello zu. Wir winkten ihm zurück und die Mutter kam auch noch aus dem Haus und lächelte uns an und winkte uns zu. Das sind dann die kleinen Momente, die einem ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Schließlich bemerkten wir, dass wir gar nicht in Bentota abgesetzt wurden, sondern in Aluthgama.

Was für ein Schlingel, der Tuktuk-Fahrer. Er wollte uns glaube ich nur zu den Geschäften lotsen.

So liefen wir dann noch die 1,5 km nach Bentota, wofür wir eine Brücke überqueren mussten..

Dort ging es dann weniger geschäftig zu, aber besonders viel zu sehen gab es nicht. Wir kamen nur noch an einen schönen Seerosenteich.

Danach liefen wir dann noch etwas die Straße entlang und ließen uns dann für 500 Rupien von einem Tuktuk ins Hotel zurückfahren. Er ließ nicht mehr mit sich handeln.

Für 18 Uhr hatte ein Mitreisender für 8 Personen in einem Restaurant einen Platz reserviert. Letztendlich waren wir dann 10 Personen und wir liefen am Strand entlang dorthin.

Das Restaurant sah aus wie ein Baumhaus.

Der Ausblick war sehr schön, die Bedienung sehr nett und das Essen lecker. Allerdings war es nur ein kleiner Laden, so dass wir sehr lange auf das Essen warten mussten. Fast 3 h hat es gedauert.

Auf Kosten des Hauses gab es eine Vorspeise, brides war mit Fisch gefüllt und sehr lecker.

Ein Mitreisender hatte einen kompletten Fisch bestellt, der ihm vorher noch roh präsentiert worden war. Sah shiv sehr lecker aus, aber wer soll das packen?

Und Björn und ich entschieden uns für die Hähnchenbrust, da sie ausnahmsweise ohne Knochen war. Alle anderen hatten Fisch oder Garnelen.

Anschließend liefen wir im Dunkeln am Strand zurück. Es war immer noch sehr warm.

Anschließend brach dann die letzte Nacht in diesem Urlaub an.

10.03.2024 – 31.03.2024 Sri Lanka – 19. Tag: Galle, Schildkrötenauffangstation und Fahrt nach Bentota

Heute war wieder Abfahrt um 9 Uhr. Da ich zuerst noch meinen Koffer packte, schaffte ich es erst um 8 Uhr zum Frühstück und musste dann noch alleine fertig frühstücken. Aber das war gar nicht schlimm.

Heute war der Abschiedstag von unserem Guide Buddi. Die nächsten beiden Tage am Strand werden wir alleine verbringen. Deshalb hatten wir gestern auch schon das Trinkgeld eingesammelt. In der Lobby erwartete Buddi uns dann mit einem kleinen Geschenk. Wir bekamen einen Einkaufsbeutel aus Stoff, auf dem ein Gruppenfoto und das Reisedatum aufgebügelt ist. Eine süße Idee. Wir ließen die Taschen dann noch von Buddi, Busfahrer und Sohn und Gepäckwagenfahrer unterschreiben. Somit haben wir ein schönes Andenken.

Anschließend fuhren wir rund 2,5 h über die Autobahn nach Galle, wo wir einen Zwischenhalt machten.

Wir besuchten erst einen größeren Supermarkt, wo wir uns noch mit Ingwerkeksen und Samahan Tee für zuhause eindeckten. Der Tee ist wirklich gut bei Erkältung.

Danach machten wir einen kurzen Stop an einem Fischmarkt, wo der frische Fisch vom Morgen angeboten wurde.

Die Fischerboote lagen auch am Strand.

Einen längeren Halt machten wir dann am Galle Fort. Hier befindet sich die Altstadt. Diese stammt noch aus der holländischen Zeit.

Gebäude aus der holländischen Zeit

Gebäude aus der englischen Zeit

Beim Schlendern auf den grasüberwachsenen Wällen der alten Festung umrundeten wir das Fortviertel.

Hier in Galle waren es 100 % Luftfeuchtigkeit und die Brühe lief in Strömen. Der Ort ist aber ein nettes Städtchen, das zum Bummeln einlud. Leider hatten wir dafür gar nicht mehr richtig Zeit, nachdem wir uns noch kurz in ein Café gesetzt hatten und einen Ananassaft getrunken haben. Einige unserer Mitreisenden haben schöne Einkäufe getätigt, vor allem schöne Bilder. Hier wäre definitiv ein längerer Aufenthalt angebracht gewesen.

Um 14:15 Uhr trafen wir uns wieder und wir fuhren die Südküste entlang. Hier wurde beim Tsunami in 2004 alles zerstört.

An einem kleinen Fischerhafen hielten wir kurz an.

Nächster Stop war bei einer Schildkrötenauffangstation. Auch das stand nicht im Programm, wurde uns aber optional angeboten. Der Eintritt kostete ungefähr 5 Euro.

Diese waren nur einen Tag alt und wir durften sie sogar auf die Hand nehmen.

Ob man hier von Tierschutz reden kann, sei mal dahingestellt. Die Becken, in denen die Schildkröten wieder aufgepeppelt wurden, waren doch sehr, sehr klein. Und sie bleiben bis zu fünf Jahren dort.

Danach fuhren wir in unser Strandhotel und stellten fest, dass das eigentlich gleich um die Ecke war. Hier verabschiedeten wir dann Buddi, unseren Reiseleiter. Etwas Wehmut war dabei.

Wir verbringen jetzt hier noch zwei Tage am Strand.

Später fing es dann an zu gewittern.

Zu siebt gingen wir anschließend zum Abendessen. Endlich gab es mal Hühnchen ohne Knochen.

Danach war nur noch Schlafen angesagt.

10.03.2024 – 31.03.2024 Sri Lanka – 18. Tag: Kataragama und Yala Nationalpark

Abfahrt war heute wie fast immer um 9:00 Uhr. Also um 7:30 Uhr Frühstück. Ich bestellte ein Spiegelei, Obst stand schon auf dem Tisch. Außerdem gab es eine Art gerollte Pancakes. die mit Kokos und Karamell gefüllt waren. Das war ganz lecker.

Ziel heute Morgen war wieder ein Tempelkomplex, Kataragama. Hier herrscht Multikulti, Hindus pilgern genauso hierher wie Buddhisten. Selbst Muslime schauen vorbei. Dabei ist der Ort eher unscheinbar. Eine Dagoba, ein paar Tempelchen und Äffchen. Die Ankündigung in der Reisebeschreibung war dann doch etwas übertrieben: „Gläubige tanzen sich in Trance und lassen ihre Zungen durchstechen“. Das kommt dann wohl allerdings nur Esala-Vollmond vor, wenn Hunderttausende zum hinduistisch-buddhistischen Fest des hier verehrten Kriegsgotts Skanda strömen. Heute war es einfach nur ein weiterer Tempel in unserem Programm,

Einen Bodhi-Baum gab es auch wieder.

Ziemlich schnell trafen wir dann auf einen angeketteten Arbeitselefanten. Das ist wirklich Tierquälerei und sollte nicht unterstützt werden. Mit dem Tierwohl haben sie es hier eh nicht so, dazu später mehr. Die Tiere können einem nur Leid tun.

Wir kauften heute für 100 Rupien ein paar Blumen, die wir dann am Tempel opferten.

Unser Busfahrer hatte mir auch nochmal ein paar Blüten in die Hand gedrückt.

Wir umrundeten wieder die Stupa und liefen dann zurück, weil wir an der buddhistischen Zeremonie teilnehmen wollten.

Als wir ankamen, war die Zeremonie schon im Gange.

Was wir heute zum ersten Mal sahen waren Tamilen, die eine brennende Kokosnuss in der Hand hatten und diese dann nach dem Abbrennen mit Wucht in einer dafür vorgesehenen Vorrichtung zerschmetterten. Aus der zerbrochenen Schale ergoss sich dann das Kokoswasser. Dies ist eine uralte Tradition, denn die Kokosnuss symbolisiert die menschliche Existenz und das Zerschmettern die innere Reinigung.

Auf dem Rückweg zum Bus kaufte ich mir noch drei Armbändchen. 50 Rupien pro Stück, das sind ca. 50 Cent für alle drei zusammen.

Gegen 12 Uhr waren wir wieder zurück im Hotel und hüpften dann nochmal in den Pool, wo wir uns mit mehreren Leuten die Zeit mit Ballspielen vertrieben.

Um 14 Uhr war dann wieder Treffpunkt. Es sollte auf Pirschfahrt in den Yala Nationalpark gehen. Mit drei Jeeps wurden wir abgeholt.

Dann fuhren wir erst mal 45 Minuten bis zum Parkeingang. Der Fahrer heizte ziemlich schnell über die Straßen und in den offenen Jeeps war es ganz schön zugig. Am Parkeingang wimmelte es von Geländewagen.

Das Reservat ist geprägt von Dornbuschsavanne und vielen Seen. Wir sahen viele Vögel, Pfauen, Warane, Wildschweine. Mit dem Handy konnte ich nicht allzu viele Tiere einfangen. Hier kam dann endlich mal das Tele richtig zum Einsatz. Deshalb im Blog nicht allzu viele Tierbilder.

Einen Tukan haben wir auch gesehen.

(Foto folgt)

Aber weit und breit keine Elefanten in Sicht. Bin Leoparden ganz zu schweigen, obwohl es hier die größte Population der Welt gibt. Aber wen wundert es, wenn hier Verkehr wie auf der Autobahn herrscht? Bzgl. Tierschutz hat Sri Lanka noch großen Nachholbedarf. Die Anzahl der Autos müsste definitiv beschränkt werden. Teilweise hatte man das Gefühl, dass hier Wettrennen gefahren wurden. Unterwegs sahen wir sogar eine Radarkontrolle.

Am Ende der Tour staute sich der Verkehr.

Grund war dann doch ein Elefant im Gebüsch. Der kleine war direkt neben unserem Jeep, wurde aber schon ein bisschen unruhig, weil er gerne über die Straße wollte und das wegen den ganzen Jeeps nicht ging.

Wir können den Ausflug in den Yala Nationalpark eher nicht empfehlen. Das ist eher eine Qual für Mensch und Tier und reines Geldscheffeln. Es müsste definitiv die Anzahl an Autos im Park reduziert und beschränkt werden.

Die Rückfahrt war dann auch das reinste Wettrennen der Jeeps auf den Straßen.

Uns hat das Ganze eher fassungslos zurückgelassen.

Anschließend setzte uns der Jeep im Restaurant ab, wo wir unser Essen mittags schon vorbestellt hatten. Ich hatte Mixed Rotti und Björn Hühnchen. Mein Ananas-Saft ließ relativ lange auf sich warten.

Nachdem ich bisher im ganzen Urlaub nur zwei harmlose Mückenstiche hatte, sammelte ich sie heute fleißig. Und Björn hatte eine neue Freundin gefunden, da war ich den ganzen Abend abgeschrieben 😉.

Gegen 21 Uhr waren wir zurück im Hotel. Heute fiel ich sofort todmüde ins Bett. Der Fahrtwind im Jeep hat da sein übriges zu beigetragen. Und in der Nacht sammelte ich fleißig weiter Mückenstiche.

10.03.2024 – 31.03.2024 Sri Lanka – 17. Tag: Buddha-Statuen von Buduruwagala und Fahrt nach Tissamaharama

Heute ging es wieder um 9:00 Uhr los, also war Frühstück um 7:30 Uhr angesagt.

Beim Aufwachen hatte ich bisschen Muskelkater von der Wanderung gestern, vor allen in den Waden. Bin ganz schön eingerostet.

Ich bestellte ein Spiegelei und ein Obstteller stand schon auf dem Tisch.

Nach dem Frühstück inhalierte ich nochmal. Am Vorabend hatte ich glücklicherweise endlich eine Schüssel bekommen. Das tat auch ganz gut.

Unser erster Weg führte uns zu einem kleinen Teeladen in Haputale, von dem eine Mitreisende so vorgeschwärmt hatte. Und dann wollte die halbe Gruppe unbedingt hin.

Der Bus musste etwas abseits parken, so dass wir noch ein paar Meter durch den Ort dahin laufen mussten.

Und der Laden war dann echt süß und die Verkäuferin sehr nett. Wir schlugen dann auch nochmal fleißig zu. Björn kaufte Tee und ich drei Magnete.

Anschließend fielen mir dann diese Teedosen ins Auge, die mir so gut gefielen.

Diese gab es aber nur mit Inhalt. Nachdem die Verkäuferin sagte, dass die grüne Dose Minztee enthält, war sie dann mir. Den trinke ich ja viel lieber als schwarzen Tee. Die Dose kostete allerdings 10 Euro.

Wir machten noch Fotos und die Verkäuferin wollte auch noch ein Foto zusammen mit uns allen machen. Wahrscheinlich hat sie heute das Geschäft ihres Lebens gemacht, so vollgepackt, wie alle herausgingen. Auf den Teekauf in der großen Fabrik hätten wir gut und gerne verzichten können. Besser ist es, solche kleinen Läden zu unterstützen.

Wir verließen nun wieder die Bergwelt und fuhren aus 1500 m wieder ganz runter. Und je weniger die Höhenmeter wurden, desto weniger schlimm fühlte sich meine Erkältung an.

Unterwegs hielten wir noch an einer Poststation, wo wir ggf. Ansichtskarten abgeben konnten.

Später kamen wir noch an einer Kautschukplantage vorbei. Kautschuk kann 40 Jahre lang geerntet werden, danach ist das Holz gut zum Möbelbau geeignet.

Von hier aus liefen wir die Straße entlang, bis wir zum zweithöchsten Wasserfall Sri Lankas kamen.

Unterwegs kamen wir dann an vielen Reisfeldern vorbei. Tee gibt es hier unten keinen mehr.

Nächster Zwischenstopp auf unserer rund vierstündigen Fahrt war wieder ein Tempel. Mitten im Dschungel liegen die beeindruckenden, in den Fels gehauenen Buddha-Statuen von Buduruwagala. In einer Felswand wurden irgendwann zwischen dem 7. und 10. Jh. ein fast 17 m hoher, stehender Buddha sowie links und rechts von ihm jeweils Dreiergruppen von Bodhisattvas geschlagen Ansonsten ist nicht viel darüber bekannt. Die letzten Meter dorthin gingen wir zu Fuß.

Es waren zwar keine Menschenmassen vor Ort, trotzdem dauerte es lange, bis das Foto menschenfrei war 😉. Vor allem machten viele Anwesende Selfies mit dem Rücken zu den Statuen, was eigentlich verboten ist. Aber wie überall hält sich halt einfach niemand an die Regeln und Gebräuche. Ich finde es vor allem respektlos.

Hier unten war es jetzt wieder sehr heiß, 34 Grad, und die Brühe lief in Strömen. Meiner Erkältung ging es im Flachland und bei den wärmeren Tempera aber gleich viel besser.

Schließlich erreichten wir unser Hotel Hibiscus Garden in Tissamaharama. Wirklich eine schöne Anlage. Sogar ein Pfau lief hier herum.

Gegen 15:10 Uhr kamen wir an und laut Reiseprogramm war nun freie Zeit. Buddi bot uns aber an, um 16:30 Uhr nochmal gemeinsam zu einem See zu fahren, um dort einen Spaziergang zu machen und Vögel zu beobachten. Wir schlossen uns an. Vorher sprangen wir aber nochmal in den Pool.

Insgesamt acht Leute machten sich dann auf den Weg. Das Wetter sah nach Regen aus, der kam aber zum Glück nicht. Wir sahen einige Vögel, Fischer und Wasserbüffel.

Anschließend wurden wir wieder vom Bus abgeholt und fuhren noch zu einer Stelle, wo bei Dämmerung die Flughunde in Scharen die Bäume verlassen, um auf Futtersuche zu gehen. Das war ein Spektakel, ähnlich der Fledermaushöhle, die wir in Kambodscha gesehen hatten.

Richtig los ging es aber erst, als wir schon wieder im Bus saßen. Also hielten wir nochmal an.

Danach setzte uns der Bus am Restaurant Chef Lady ab. Hier war es ganz nett. Ich bestellte einen Ananas Lassi, bekam aber einen mit Papaya. Noch eine Cola und heute aß ich mal Garnelen mit Salat und Kartoffelbrei. Es war wirklich lecker, das Essen hätte nur etwas wärmer sein können.

Zu Fuß gingen wir zurück ins Hotel. Das zog sich dann doch etwas hin und teilweise mussten Taschenlampen zum Einsatz kommen.

Gegen 21:30 Uhr waren wir dann zurück im Hotel.

Heute hatten wir das erste Mal Geckos im Zimmer.

10.03.2024 – 31.03.2034 Sri Lanka – 16. Tag: Zugfahrt von Haputale nach Idalgachinna und Wanderung

Heute klingelte der Wecker schon um 5:30 Uhr. Ich lag aber eh schon eine Weile wach. Um 6:30 Uhr gab es Frühstück und um 7:10 Uhr war Treffpunkt. Nach dem Aufstehen hatte ich den Entschluss gefasst, heute nur die Zugfahrt mitzumachen und dann mit drei anderen mit dem Tuktuk zurück zum Hotel zu fahren.

Wir liefen vom Hotel aus los. Heute morgen waberte der Nebel mystisch über den Teeplantagen und Bergen.

Anschließend liefen wir auf den Bahnschienen in Richtung Bahnhof von Haputale. In Deutschland undenkbar.

Während wir dort so liefen, kam ich ins Schwanken, ob ich die Wanderung vielleicht doch mitlaufen soll. So richtig entscheiden konnte ich mich noch nicht.

Schließlich kamen wir am Bahnhof an und warteten mit vielen anderen zusammen auf den Zug um 7:40 Uhr.

Der kam dann auch relativ pünktlich.

Wir fuhren in der 2. Klasse. Sitzplätze wurden vom Reiseveranstalter vorher nicht reserviert, so dass wir stehen mussten.

Das Besondere am Zugfahren in Sri Lanka ist, dass hier die Türen während der Fahrt nicht geschlossen werden.

Aber schon nach kurzer Zeit kamen wir in Idalgachinna an.

Dort hatte ich gar nicht mehr richtig Zeit drüber nachzudenken, ob ich nun mitgehe oder nicht. Schwups waren die anderen schon weg. Aber meine Entscheidung wäre wohl auch anders so ausgefallen. Ich ziehe das jetzt durch.

Schnell kamen wir an Teefeldern vorbei und begegneten auch einigen Teepflückerinnen, die uns erlaubten Fotos zu machen.

Bald erreichten wir dann schon den angekündigten Kindergarten, den wir besuchten. Heute waren aber nur 3 von 12 Kindern da, weil alle anderen krank waren.

Wir verteilten unsere mitgebrachten Geschenke und die Kinder freuten sich über Malstifte, Tennisbälle und Ähnliches. Björn spielte dann auch vergnügt mit einem der Kinder mit dem Tennisball. Gegenseitig warfen sie ihn sich immer wieder zu.

Da heute nur so wenige Kinder vor Ort waren, nahmen wir einen Großteil der Geschenke wieder mit.

Wir begegneten auf der weiteren Wanderung wieder Teepflückerinnen…

….und Waldarbeitern.

Wir kamen an ärmlichen Unterkünften der Teepflückerinnen vorbei und verteilten an die Kinder dort weitere Geschenke. Die Mutter sagte, dass sie auch etwas bräuchte, da mussten wir sie aber leider enttäuschen.

Wir verteilten weitere Geschenke an Kinder in weiteren Unterkünften. Als das bekannt wurde, strömten aus allen Ecken die Kinder herbei und holten sich auch ein Geschenk ab. Sehr süß waren die alle.

Teilweise war es hier aber auch sehr dreckig.

Nach der Hälfte der Wanderung machte sich meine Erkältung wieder stärker bemerkbar. Die Halstablette einer Mitreisenden sorgte aber für etwas Besserung.

Und dann trafen wir wieder auf unsere Freunde, die Blutegel 😂. Wir hatten am Anfang der Wanderung extra schon unsere Hosenbeine in die Socken gestopft. Und toi toi toi, ich bin heute verschont geblieben.

Wir wanderten weiter durch die schöne Landschaft.

Wasserfall

Bodhi -Baum
Agave

Reisfelder

Der letzte Rest des Weges verlief nur noch über Asphalt und öfters relativ steil bergab. Das war nicht mehr ganz so schön und ging ziemlich auf die Knie. Bald sichteten wir dann unsere drei Mitreisenden, die nicht mitgewandert waren. Wir hatten 11 km hinter uns gebracht.

Hier warteten wir dann auf unsere bestellten Jeeps. Diese sollten uns zum höchsten Wasserfall Sri Lankas bringen.

Die Fahrt war 6 km, wir wurden aber aufgrund der vielen Schlaglöcher ganz schön durchgerüttelt. Unterwegs war auch noch eine Baustelle, Sur uns einige Zeit kostete.

Schließlich erreichten wir den Wasserfall.

Um dorthin zu gelangen, mussten aber nochmal 1,2 km zu Fuß zurückgelegt werden.

Als wir ankamen, war dort gerade die große Franzosen-Gruppe aus unserem Hotel zugegen, so dass einiges los war.

Die meisten anderen sprangen ins kühle Nass. Ich hatte keine Badesachen dabei, da ich ja gar nicht vorgehabt hatte mitzuwandern. Aber hinterher mit nassen Haaren rumlaufen, wäre mir auch nicht so recht gewesen und mit der Erkältung sowieso nicht.

Anschießend gab es wieder Mittagessen bei einer einheimischen Familie.

Dann ging es mit dem Jeep wieder zurück. Unterwegs stiegen wir in unseren Reisebus um, der uns zurück ins Hotel brachte, wo wir gegen 16 Uhr eintrafen.

Abendessen sollte es um 19:30 Uhr geben, so dass wir genügend Zeit zum Ausruhen und Duschen hatten.

Das Essen wurde bei unserer Rückankunft abgefragt und wir konnten zwischen Hähnchen, Fisch, Schwein und vegetarischer Pizza wählen. Vorneweg gab es einen Salat.

Dann eine Zwiebelsuppe.

Ich hatte noch einen Papayasaft.

Björn hatte Hähnchen….

….und ich Pizza, von der ich aber nach der ganzen Esserei nur die Hälfte schaffte. Ich fand aber einen Abnehmer.

Und zum Nachtisch Obst mit einer Kugel Eis.

Ich ging dann gegen 21:30 Uhr aufs Zimmer. Björn spielte noch eine Runde Tischtennis.

10.03.2024 – 31.03.2024 Sri Lanka – 15. Tag: Teeplantage, Nuwara Eliya und Fahrt nach Haputale

Als ich heute wach wurde, ging es mir nicht wirklich gut. Es war wieder Packen angesagt. Dabei stellte ich dann fest, dass eine meiner Brillen verschwunden ist. Ich bin doch einfach nur ein großer Dabbes. Ich suchte das ganze Zimmer mehrfach ab. Nichts. Mehrfach den Rucksack durchsucht. Nichts. Ich kann es mir nicht erklären.

Ich ging dann zum Frühstück. Buddi hatte mit eigenmächtig wieder heißes Wasser und Ingwer bestellt. Sehr aufmerksam.

Zurück auf dem Zimmer durchsuchte ich nochmal alles, aber die Brille war nicht auffindbar.

Anschließend trank ich dann nochmal einen Samahan Tee, den ich gestern auf Empfehlung von Mitreisenden in der Apotheke gekauft hatte. Danach ging es mir etwas besser.

Um 9:00 Uhr ging die Fahrt mit dem Bus dann wieder weiter. Erstes Ziel war eine Teeplantage mit angeschlossener Teefabrik.

Unterwegs kamen wir noch an einem Tempel vorbei, wo gerade ein hinduistisches Fest gefeiert wurde. Das ging schon irgendwie unter die Haut.

Hier wurden wir auch von vielen Kindern umringt, die nach unseren Namen fragten und sich fotografieren ließen. Der ein oder andere fragte aber auch nach Geld.

Einen weiteren Stop machten wir an einer anderen Teeplantage mit schöner Aussicht.

An den Blue Field Tea Gardens stiegen wir dann aus und besichtigten dort die Plantage. Teepflückerinnen waren aber leider nicht zu sehen. Buddi sagte mir, dass dieses Feld schon abgeerntet ist. Üblicherweise pflückt eine Teepflückerin 24 kg Teeblätter pro Tag. 12 kg am Morgen und 12 kg am Nachmittag.

Anschließend besuchten wir die Teefabrik, so aber aufgrund des Sonntags niemand am Arbeiten war. Es wurde für uns dann aber etwas nachgestellt.

Und ich war sehr erstaunt, als ich feststellte, dass es hier sogar 5S gibt. Es war auch wirklich alles sehr sauber und ordentlich.

Die Maschinen wurden extra für uns in Betrieb genommen.

Hier wird der Tee 12-18 h getrocknet.

Dann wird er hierüber nach unten transportiert und dann wird er gerollt.

Im Anschluss durften wir den Tee natürlich auch verkosten. Wir bekamen den besonders starken und einen etwas schwächeren zum Ausprobieren. Dazu kauften wir uns je eine Zimtschnecke. Und da die anderen so vom Schokokuchen schwärmten, teilten wir uns davon auch noch ein Stück.

Natürlich wurde im Teeladen dann auch noch etwas Tee gekauft.

Anschließend ging es weiter nach Nuwara Eliya, mit 1800 m die höchstgelegene Stadt Sri Lankas, die englisch geprägt ist. Hier waren es dann auch nur noch 20 Grad. Es gibt einige Kollonialhäuser. Zuerst besuchten wir das Grand Hotel, wo man das britische Flair förmlich spürte.

Jeder Singhalese will wohl einmal dort übernachten. Die billigsten Zimmer gibt es ab 300 Euro pro Nacht. Für mich wäre das eher nicht die richtige Unterkunft.

Es folgte ein Stadtrundgang, der zuerst an einem Golfplatz vorbeiführte.

Anschließend ging es vorbei an vielen Geschäften. Im Stadtkern waren aber eher keine Kollonialgebäude vorzufinden.

Wir besichtigten aber noch die alte Poststation, wo es von Chinesen nur so wimmelte. Und wie immer waren diese eher nicht zu ertragen.

Hier hatten wir die Möglichkeit, Postkarten und Briefmarken zu kaufen und ggf. auch gleich zu versenden. Da mir die Motive nicht so zusagten, verzichtete ich darauf.

An weiteren Läden vorbei liefen wir zurück zum Bus. Wir hielten nochmal im Supermarkt, um Verpflegung für morgen zu kaufen. Ebenso kauften wir noch ein paar Kleinigkeiten für den Besuch des Kindergartens: Malstifte, Knete, etc.

Als wir wieder herauskamen, erlebten wir dann auch noch typisch englisches Wetter. Es regnete.

Dieser begleitete uns auf der kompletten 2stündigen Fahrt nach Haputale. Deshalb machte ich immer mal wieder die Augen zu. In Haputale war es dann auch total neblig, so dass man die Umgebung nicht sehen konnte. So kamen wir im Olympus Plaza Hotel an. Hier hat es wirklich schöne Zimmer.

Das war der Blick aus dem Fenster.

Und am Abend ist dann auch meine Brille wieder aufgetaucht. Björn hätte sie versehentlich in seinen Rucksack gepackt. Da hätte ich noch lange suchen können.

Um 19:30 Uhr gab es dann Abendessen. Heute machten wir uns mal ein bisschen schicker als sonst. Eine größere Reisegruppe mit Franzosen war ebenfalls dort. Es gab Buffet.

Die Suppe schmeckte schon mal prima und war das richtige für meine Etkältung.

Hauptgericht

Das Nachtischbuffet war teilweise schon ausgeräubert als ich dort hinkam.

Ich verzog mich dann relativ schnell ins Bett. Björn kam aber schon bald nach. Morgen geht es früh raus.

10.03.2024 – 31.03.2024 Sri Lanka – 14. Tag: Kandy

Heute war großer Shopping Tag. Aber von vorne. Da ein Mitreisender zum Arzt musste, ging es heute erst um 10 Uhr für uns los. Deshalb ließen wir uns ein bisschen Zeit und erschienen erst gegen 9 Uhr zum Frühstück. Viel aß ich aber auch nicht. Schnell saßen wir wieder alleine dort, da alle anderen schon früher da waren.

Um 10 Uhr startete der Bus, Wie immer wurden wir mit einem Blümchen empfangen.

Ziel war der Botanische Garten von Kandy. Und heute Morgen war die Klimaanlage im Bus kaputt. Wir schwitzten uns also zu Tode und schoben uns nur langsam durch das Verkehrschaos in Kandy.

Schließlich kamen wir an. Der Eintritt war in unserem Reisepreis enthalten.

So schlenderten wir durch den Park.

Bald erreichten wir den Bambuswald. Der größte bekannte Bambus.

Rote Palme

Ein bisschen Kokain 😉

Kochbananen

Die tanzenden Bäume

Meditation unter einem Baum

Kanonenkugelbaum

Björn musste natürlich noch ins Kakteenhaus.

Letzter Ort was dann noch das Orchideenhaus.

Zwischenzeitlich war die Klimaanlage des Busses in einer Werkstatt repariert worden. Das ging fix.

Anschließend startete dann wieder eine „Kaffeefahrt“. Auch das stand eigentlich nicht im Programm..

Zuerst fuhren wir noch zu einem Café, um uns abzukühlen. Das war aber sehr touristisch und laut. Ich trank einen Eiskaffee, der aber schnell geleert war.

Anschließend besuchten wir nebenan eine Holzschnitzerei. Wir bekamen die verschiedenen Holzarten erklärt, sogar auf Deutsch. Ebenholz, Teakholz etc.

Anschließend wurden wir durch die Ausstellungsräume geführt und sollten natürlich was einkaufen. Ich fand das aber nicht so spannend. Was soll ich mit einem Massivholztisch? Und relativ kleine Buddhastatuen haben auch 50 Euro gekostet.

Deshalb ging ich mit Björn in den benachbarten Klamottenladen und schlug dort nochmal zu. Eine Hose und zwei Oberteile wurden eingekauft. Ich bekam dann noch einen Preisnachlass von 10 Euro.

Weiter ging die Shopping Tour in einen Edelstein-Laden. Bei Edelsteinen sollte man darauf achten, dass man auch ein Echtheitszertifikat bekommt.

Zuerst bekamen wir einen 10minütigen Film gezeigt, wie die Edelsteine in Sri Lanka abgebaut werden. Anschießend wurden wir durch eine Ausstellung mit Vitrinen geführt, in denen die verschiedenen Edelsteine angeschaut werden konnten.

In der Werkstatt konnten wir zuschauen, wie der Schmuck hergestellt wird.

Und dann ging es in den Verkaufsraum. Preise waren keine zu finden. Björn verzog sich auch recht schnell 😂. Einige Mitreisende ließen sich fleißig beraten. Da bekam ich dann den ein oder anderen Preis mit. Ich schaute bei den Ohrringen. Es gab Saphire, Turmaline, und vieles mehr. Schließlich wurde ich auch angesprochen und konnte dann nicht widerstehen und probierte auch verschiedene Ohrringe an. Viele waren mir aber zu groß. Die schönen kleinen sollten aufgrund des Edelsteins dann 1300 Euro kosten. Das kam dann eher nicht in Frage. Ein paar Ohrringe fand ich nicht schlecht, wollte aber Björns Meinung dazu hören. Also holte ich ihn zurück. Ihm gefielen sie nicht und auch keins der anderen Paare. Also entschied ich mich dagegen. Als ich schon fast die Tür raus war, kam mir der Verkäufer dann nochmal hinterhergelaufen und hatte doch noch ein paar Ohrringe mit einem kleinen Stein. Das waren letztendlich die billigsten und die, die mir am besten gefallen haben. Also waren sie mir. Ein Topas ist es dann geworden.

Als wir zurück am Hotel waren, lief Buddi mit Björn und mir nochmal in die Stadt.

Ich wollte in einen Buchladen und Björn war für die Radiosendung auf der Suche nach Musik. Wir wurden aber nicht fündig. Bzgl Musik gab es nur in einem Hinterhof gebrannte MP3. Buddi verließ uns dann und ich wurde in einem anderen Buchladen dann doch noch fündig und kaufte für einen Euro ein Buch mit buddhistischen Sprüchen.

Danach ruhten wir uns im Hotel aus. Wirklich gut ging es mir nicht. Trotzdem zogen wir dann gegen 18:30 Uhr nochmal zum Essen los. So alleine durch die Straßen zu laufen ist dann doch nochmal etwas anderes. Irgendwie eine völlig andere Welt. Und ganz alleine hätte ich dort im Dunkeln glaube ich nicht durchlaufen wollen. Wir suchten dann das Restaurant Scooby‘s, das unsere Mitreisenden uns empfohlen hatten.

Es gab nur ca. fünf Tische und es war sehr heiß. Aber mal alleine Abendessen war auf mal ganz nett. Björn bestellte ein Bier und ich einen Green Juice. Ich glaube, das war mit Avocado und Gurke.Mein Getränk ließ aber fast 30 Minuten auf sich warten.

Zum Essen bestellten wir dann Burger auf singhalesische Art. Björn einen Crispy Chicken Burger, und ich einen Jackfruit Burger. Dazu gab es Süßkartoffelpommes. Das war lecker und mal was anderes nach den vielen Curries. Es dauerte aber auch ziemlich lange, bis das Essen auf dem Tisch stand.

Danach gingen wir zurück ins Hotel. Unterwegs bog ich noch in die Apotheke ab und kaufte zehn Beutel Samahan Tee, der mir gegen die Erkältung von Mitreisenden empfohlen worden war.

Außerdem begegneten wir noch der Müllabfuhr.

Gegen 20:30 Uhr waren wir zurück im Hotel, ich trank noch einen solchen Tee und machte den Blog fertig, wobei mich die Internetverbindung teilweise zum Verzweifeln brachte.

10.03.2024 – 31.03.2024 Sri Lanka – 13. Tag: Kandy

Um 7:00 Uhr klingelte mein Wecker und die Erkältung hat mich wirklich erwischt. Aber ich bin nicht die einzige. Jetzt ist endlich der Fuß besser, jetzt das.

Um 8:00 Uhr gab es Frühstück und einige hatten wieder mit Blutegeln zu kämpfen.

Heute ging es dann erst gegen 9:30 Uhr weiter. Vorher machten wir noch ein Gruppenfoto.

Im Bus wurden auch wieder jede Menge Blutegel gefunden. An meinem Arm krabbelte auf einmal auch wieder einer. Er hatte sich noch nicht festgebissen. Anschließend ging es mit dem Bus wieder die engen Straßen und Serpentinen zurück. Ca. 2 h dauerte die Fahrt nach Kandy. Dort herrschte ziemlicher Trubel und Lärm. Das genaue Gegenteil zur ruhigen Bergwelt vorher. Zuerst fuhr uns der Bus zu einem Aussichtspunkt über der Stadt mit Blick auf den Milchsee.

Anschließend fuhren wir in unser Hotel, das Kandy City Hotel, wo wir gegen 13 Uhr ankamen. Hier wurden wir wieder mit einem Welcome Drink empfangen. Das Hotel ist wirklich mitten in der Stadt, so dass der Bus uns auch nur ausladen konnte.

Im Hotel im Bad entdeckte ich dann noch einen dritten Blutegelbiss. Der muss mir dann wohl im Bus das Bein hochgekrabbelt sein. Eine lange Pause hatten wir nicht, um 14 Uhr ging es schon wieder weiter. Zu Fuß liefen wir durch die Stadt, vorbei an vielen Verkaufsständen. Dann warfen wir noch einen Blick ins Queens Hotel, ein alter Kolonialbau, mit einem kleinen Museum und einem Café.

Unser eigentliches Ziel war aber der berühmte Zahntempel, der das kostbarste Heiligtum Sri Lankas hütet: einen Eckzahn Buddhas. Zu sehen bekommt man ihn nicht. Nur alle 7 Jahre wird er zu Feierlichkeiten herausgeholt. Der Eintritt kostet 10 Euro, was in unserem Reisepreis inkludiert war, und wir mussten einen Körperscanner passieren. Ich hatte heute eine kurze Hose angezogen und wollte mir mein Badetuch umwickeln. Das war aber äußerst unpraktisch, so dass ich das nächste Mal doch wieder zur langen Hose greifen werde.

Wir liefen ein bisschen in der Tempelanlage umher. Es sah stark nach Regen aus, so dass ich schon befürchtete, dass wir nass werden. Einen Regenschirm hatten wir nämlich nicht dabei.

An dieser nachgemachte. Stupa waren wieder viele Wünsche hinterlassen.

Schließlich kamen wir dann in die heiligen Hallen.

Hierin befindet sich der Heilige Zahn.

Lt. Buddi war es heute relativ leer hier.

Weiter ging es durch die Tempelanlage.

In der neueren Halle saß wieder eine große Buddhafigur.

Ebenso war hier auf vielen Bildern das Leben Buddhas dargestellt. Dieses Bild zeigt den erleuchteten Buddha.

Hier war ein Tempelelefant ausgestellt, der irgendwann verstorben ist.

Anschließend holten wir unsere Schuhe wieder ab und wir begannen zu Fuß den Milchsee zu umrunden.

Ich erwartete immer noch Regen. Jetzt hatte ich mich heute mal für die kurze Hose entschieden und ausgerechnet jetzt wurde es kühl. Aber zum Glück hatte ich ja mein Badetuch dabei, dass ich umhängen konnte. Mir war das Tempo der Gruppe etwas zu langsam, so dass ich die meiste Zeit etwas vorneweg lief. Aber ich wollte auch mal ein bisschen Ruhe haben. Wobei das schwierig war, da der komplette Weg an der vielbefahrenen Straße entlang führte. Und wer schon in Asien war, weiß, wie dort belebte Straßen aussehen.

Aber auf dem See gab es viele Wasservögel zu sehen.

Einen Waran sahen wir auch wieder.

Flughunde hingen im Baum.

Und weitere Wasservögel waren zu sehen.

Und dann sollte das Programm immer noch bucht zu Ende sein. Zwischen 17:00 und 18:00 Uhr besuchten wir noch eine Cultural Dance Show mit elf verschiedenen Tänzen. Buddi hatte in der ersten Reihe reserviert.

Anschließend gab es draußen noch eine Feuershow. Mit dem Feuer wurde über die Arme gestrichen, die Fackel wurde in den Mund gesteckt oder es wurde mit bloßen Füßen durchs Feuer gelaufen.

Anschließend hatte Buddi in einem Restaurant für 14 Personen reserviert. Die Gruppe wollte aber lieber, wie im Reiseprogramm vorgesehen, auf eigene Faust essen gehen. Somit teilte sich die Gruppe und wir liefen zu fünft durch die Stadt, auf der Suche nach einem passenden Restaurant.

Schließlich entdeckten wir auf einem Haus eine Dachterrasse und das Restaurant war unseres. Wir erklommen die Stufen und nahmen dort oben Platt. Hier war es aber doch ganz schön zugig. Gut, dass ich das Badetuch zum Umhängen hatte.

Ich bestellte dann einen Lime Juice und gebratenes Gemüse mit Reis.

Eine unserer Begleiterinnen erspähte dann nach einiger Zeit eine Maus, Ratte, was auch immer. Ihr war der Appetit dann vergangen und die anderen waren auf einmal auch ganz schreckhaft 😂.

Anschließend liefen wir zurück zum Hotel, das direkt um die Ecke war. Nachdem ich die zwei Blogbeiträge der internetfreien Tage veröffentlicht hatte, gingen wir dann um 23:15 Uhr ins Bett.

10.03.2024 – 31.03.2024 Sri Lanka – 12. Tag: In den Knuckles

Gut geschlafen habe ich überhaupt nicht. Der Wecker klingelte um 6:30 Uhr. Als ich wach wurde, regnete es draußen. Dabei hatte Buddi gestern im Bus noch gesagt, dass es lange nicht geregnet hätte und wir keine Regenjacke brauchen. Frühstück gab es um 7:30 Uhr. Ich hüpfte als erstes unter die Dusche, dann meine Zimmernachbarin. Heute war die Dusche fast kalt, brr, gestern Abend war sie wenigstens noch lauwarm. Mein Fuss war etwas besser.

Anschließend ging es zum Frühstück, dass im Vergleich zu sonst etwas spärlich war, aber ausreichend. Es gab Ruttis (sind so ähnlich wie Pancakes), Toast, Marmelade und etwas Melone. So ist das halt in den Bergen, die Komfortzone muss etwas verlassen werden.

Ich zögerte dann noch lange, ob ich die heute geplante Wanderung mitgehe, da diese mit 11,5 km und 5 h angekündigt war. Die Vernunft sagte nein, aber eigentlich wollte ich unbedingt. Aber ich ließ dann doch die Vernunft walten. Der vorherige Regen und die Tatsache, dass sechs weitere Mitreisende nicht mitgingen, ließ mir die Entscheidung dann etwas leichter fallen. Schade.

Die Wanderer wurden noch mit einem Mittel gegen Blutegel eingesprüht und dann ging es aufgrund des Regens mit einer Stunde Verspätung um 9:30 Uhr los.

Ich verzog mich auf das Zimmer und ruhte mich noch ein bisschen aus. Ganz fit fühlte ich mich heute auch nicht.

Die Nicht-Wanderer trafen sich dann um 12 Uhr, um gemeinsam mit dem Tuktuk und Gepäckwagen zum Wasserfall zu fahren, wo wir auf die Wandergruppe treffen sollten. Die Fahrer ließen aber etwas auf sich warten. So bekamen wir von der Unterkunft noch Tee, Kekse und Bananen hingestellt.

Jeder bekam dann ein Lunchpaket in die Hand gedrückt und dann ging die wilde Fahrt los. Wir saßen zu dritt hinten im Tuktuk und eine Mitreisende saß vorne beim Fahrer, nur mit einer Pobacke auf dem Sitz. Das zulässige Mindestgewicht war mit Sicherheit überschritten. Unser ältester männlicher Mitreisender nahm neben dem Fahrer im Gepäckwagen Platz. Vor jeder Kurve wurde fleißig gehupt. So fuhren wir ca. 3 km auf einer asphaltierten Straße bergab. Schließlich hielten wir uns es hieß, wie müssten jetzt noch ca. 150 m steil und über unwegsames Gelände nach unten laufen. Darauf waren wir nicht vorbereitet und ein Mitreisender fuhr dann auch wieder zurück zur Unterkunft.

Der Weg nach unten war etwas beschwerlich, aber dann kamen wir am Wasserfall an und trafen auf die Wanderer.

Wir ließen uns nieder und genossen unser Lunchpaket. Der ein oder andere sprang ins Wasser. Die Wanderer waren bei der Wanderung teilweise von drei Hunden begleitet worden. Diese fütterten wir noch ein bisschen.

Ich hielt dann nur mal meine Füße ins kühle Nass. Bis ich plötzlich einen Blutegel an meinem Fuß sah. Auch wenn ich wusste, dass man sie nicht wegziehen soll, wenn sie sich schon festgebissen haben, war meine Reaktion ihn wegzuschnippen. Alle anderen waren inzwischen auch geplagt. Manche mehr, manche weniger. Ich zog mich dann schnell wieder an.

Kurz später ging es dann auch schon wieder zurück. Bergauf war der Weg etwas einfacher zu bewältigen. Dieses Mal belegten wir das Tuktuk zu dritt. Eine Mitreisende nahm beim Fahrer im Gepäckwagen Platz und eine andere auf der Ladefläche des Gepäckwagens. Der Rest wollte weiterhin zu Fuß laufen. So fuhren wir los, der Gepäckwagen voraus. Und was passierte? Unser Tuktuk gab auf halbem Weg den Geist auf.

Und wir sahen schon heftigen Regen heranziehen. Die armen Wanderer. Unser Fahrer brachte das Tuktuk nicht wieder zum Fahren. Handyempfang war auch keiner, also machte er sich zu Fuß auf den Weg zum Gepäckwagen. Uns ließ er alleine im Tuktuk zurück. Und dann kam der Regen, aber richtig heftig. Aber im Tuktuk waren wir einigermaßen geschützt. Nach einiger Zeit liefen dann die Wanderer an uns vorbei, natürlich pitschepatsche nass. Björn lud dann wenigstens seinen Rucksack bei uns ab. Wir mussten noch eine Weile warten und dann kam der Gepäckwagen zurückgefahren. Wir stiegen um, ich beim Fahrer, die anderen beiden auf der Ladefläche. Das Tuktuk wurde mit einem Seil angehängt und dann ging es los. Bis zur Unterkunft war es schon noch rin ganzes Stück.

Wieder im Hotel angekommen, sparte ich mir die Dusche, da sie kalt war. Stattdessen legte ich mich zum Aufwärmen ins Bett. Da ich ziemlich groggy war, schlief ich dann auch noch eine Runde und wäre ohne Wecker gar nicht wach geworden. Beim Aufstehen entdeckte ich dann noch einen zweiten Blutegelbiss, keine Ahnung, wo der auf einmal herkam.

Um 17:15 Uhr startete unser gemeinsames Kochen. Jeder schnippelte ein bisschen, raspelte Kokosflocken oder wir beobachteten den Koch beim Mischen der Zutaten. Das war eine nette Sache. Zwischenzeitlich war dann auch noch ein australisches Pärchen erschienen, die auch hier untergekommen sind. Die richtigen Gesprächspartner für Björn 😉.

Anschließend durften wir das selbstgemachte Mahl natürlich auch verkosten.

Nachdem wir fertig gegessen hatten, gab Buddi dann noch eine Runde Arrak aus.

Da ich erste Anzeichen einer Erkältung hatte, ging ich heute schon um 21 Uhr ins Bett. Und es schüttete die ganze Nacht durch und ein Gewitter war auch noch. Man hätte meinen können, die Welt geht unter.