10.03.2024 – 31.03.2024 Sri Lanka – 6. Tag: Jaffna Fort und Fahrt nach Nilaveli

Da es heute wieder erst um 9 Uhr los ging, konnten wir noch entspannt frühstücken. Heute probierte ich das erste mal einen Egghopper. Das schmeckte echt gut und das werde ich jetzt glaube ich noch häufiger essen. Dazu Tee und hinterher noch ein Stücken Kuchen und etwas Melone.

Um 9:00 Uhr fuhr der Bus dann ab zum Jaffna Fort. Beim Einsteigen erhielten wir wieder eine schöne Blüte.

Trotz der Morgenstunden war es schon sehr heiß.

Die Festung wurde ursprünglich von den Portugiesen gebaut, und liegt am Rand der Jaffna Lagune. Die heutige Gestalt des Forts geht aber auf die Holländer zurück.

Ich persönlich fand das Fort jetzt nicht so besonders sehenswert, aber das ist ja Ansichtssache. Außer den Mauern ist innerhalb des Forts wenig zu sehen, da die meisten Gebäude Anfang der 1990er Jahre bei Kämpfen zwischen der sri-lankischen Armee und der LTTE zerstört wurden.

Interessant war aber die Steinmauer, die mir vielen Fossilien bedeckt war.

Blick auf die Lagune.

Im Amschluss daran lag wieder eine vierstündige Busfahrt nach Nilaveli vor uns.

An einem Imbiss machten wir kurz Toolettenpause.

Hier hielt ebenso ein geschlossener Transporter an und eine Großfamilie stieg aus hinten aus, bestimmt 10-15 Personen. Unglaublich. Wir dachten erst, es handelt sich um Menschenschmuggel. Aber es war einfach nur eine Großfamilie auf dem Weg zu einem Fest. Nicht vorstellbar, wie man es darin aushalten konnte, völlig ohne Fenster und ja wahrscheinlich auch nicht klimatisiert. Die Tragfläche war einfach nur mit Matratzen ausgelegt. Sie erzählten uns noch, dass sie in aller Herren Ländern leben, u.a. Zypern und Israel und jetzt alle zusammen gekommen sind.

Buddi reichte uns noch eine Art Pfannkuchen mit einem scharfen Dip. Das war ganz lecker. Nach langer Fahrt kamen wir dann im Hotel an und es gab wieder einen Welcome Drink. Leider sind diese hier in Sri Lanka bisher immer extrem süß.

Dann ging es zu den Zimmern. Dieses Mal sind es eher kleine Bungalows und wir sind im oberen Stock mit Blick auf das Meer.

Ich war dann auch die Erste am Strand und wollte mir nach der langen Fahrt erst mal die Beine vertreten. So lief ich dann erst mal alleine ca. 20 Minuten am Strand entlang und lauschte dem Meeresrauschen. Es war nur noch ein anderes Pärchen zu sehen. Bisher haben wir wirklich noch nicht viele andere Touristen gesehen. Bemerkenswert, damit habe ich nicht gerechnet.

Als ich zurückkam waren dann einige unserer Mitreisenden inzwischen ins Wasser gesprungen. Ich holte noch schnell meine Badesachen und dann taten wir es ihnen gleich. Das Wasser war sehr warm und es kamen immer mal wieder höhere Wellen. Nachdem ich mir in Costa Rica bei so einer Aktion nen heftigen Sonnenbrand geholt hatte, blieb ich dieses Mal lieber nicht ganz so lange im Wasser. Wir saßen dann noch eine Weile auf unserer Sonnenliege und gingen dann zum Duschen. Um 19 Uhr war Abendessen.

Ich bestellte einen Wassermelonensaft und zum Essen gab es Buffet.

Im Anschluß gingen wir beide in der Dunkelheit nochmal an den Strand und genossen den Sternenhimmel, der aber nicht stark ausgeprägt war. Jetzt ist es 22:30 Uhr. Falls wir morgen den Sonnenaufgang schauen wollen, müssen wir früh raus. Ich überlege mir das noch.