10.03.2024 – 31.03.2024 Sri Lanka – 14. Tag: Kandy

Heute war großer Shopping Tag. Aber von vorne. Da ein Mitreisender zum Arzt musste, ging es heute erst um 10 Uhr für uns los. Deshalb ließen wir uns ein bisschen Zeit und erschienen erst gegen 9 Uhr zum Frühstück. Viel aß ich aber auch nicht. Schnell saßen wir wieder alleine dort, da alle anderen schon früher da waren.

Um 10 Uhr startete der Bus, Wie immer wurden wir mit einem Blümchen empfangen.

Ziel war der Botanische Garten von Kandy. Und heute Morgen war die Klimaanlage im Bus kaputt. Wir schwitzten uns also zu Tode und schoben uns nur langsam durch das Verkehrschaos in Kandy.

Schließlich kamen wir an. Der Eintritt war in unserem Reisepreis enthalten.

So schlenderten wir durch den Park.

Bald erreichten wir den Bambuswald. Der größte bekannte Bambus.

Rote Palme

Ein bisschen Kokain 😉

Kochbananen

Die tanzenden Bäume

Meditation unter einem Baum

Kanonenkugelbaum

Björn musste natürlich noch ins Kakteenhaus.

Letzter Ort was dann noch das Orchideenhaus.

Zwischenzeitlich war die Klimaanlage des Busses in einer Werkstatt repariert worden. Das ging fix.

Anschließend startete dann wieder eine „Kaffeefahrt“. Auch das stand eigentlich nicht im Programm..

Zuerst fuhren wir noch zu einem Café, um uns abzukühlen. Das war aber sehr touristisch und laut. Ich trank einen Eiskaffee, der aber schnell geleert war.

Anschließend besuchten wir nebenan eine Holzschnitzerei. Wir bekamen die verschiedenen Holzarten erklärt, sogar auf Deutsch. Ebenholz, Teakholz etc.

Anschließend wurden wir durch die Ausstellungsräume geführt und sollten natürlich was einkaufen. Ich fand das aber nicht so spannend. Was soll ich mit einem Massivholztisch? Und relativ kleine Buddhastatuen haben auch 50 Euro gekostet.

Deshalb ging ich mit Björn in den benachbarten Klamottenladen und schlug dort nochmal zu. Eine Hose und zwei Oberteile wurden eingekauft. Ich bekam dann noch einen Preisnachlass von 10 Euro.

Weiter ging die Shopping Tour in einen Edelstein-Laden. Bei Edelsteinen sollte man darauf achten, dass man auch ein Echtheitszertifikat bekommt.

Zuerst bekamen wir einen 10minütigen Film gezeigt, wie die Edelsteine in Sri Lanka abgebaut werden. Anschießend wurden wir durch eine Ausstellung mit Vitrinen geführt, in denen die verschiedenen Edelsteine angeschaut werden konnten.

In der Werkstatt konnten wir zuschauen, wie der Schmuck hergestellt wird.

Und dann ging es in den Verkaufsraum. Preise waren keine zu finden. Björn verzog sich auch recht schnell 😂. Einige Mitreisende ließen sich fleißig beraten. Da bekam ich dann den ein oder anderen Preis mit. Ich schaute bei den Ohrringen. Es gab Saphire, Turmaline, und vieles mehr. Schließlich wurde ich auch angesprochen und konnte dann nicht widerstehen und probierte auch verschiedene Ohrringe an. Viele waren mir aber zu groß. Die schönen kleinen sollten aufgrund des Edelsteins dann 1300 Euro kosten. Das kam dann eher nicht in Frage. Ein paar Ohrringe fand ich nicht schlecht, wollte aber Björns Meinung dazu hören. Also holte ich ihn zurück. Ihm gefielen sie nicht und auch keins der anderen Paare. Also entschied ich mich dagegen. Als ich schon fast die Tür raus war, kam mir der Verkäufer dann nochmal hinterhergelaufen und hatte doch noch ein paar Ohrringe mit einem kleinen Stein. Das waren letztendlich die billigsten und die, die mir am besten gefallen haben. Also waren sie mir. Ein Topas ist es dann geworden.

Als wir zurück am Hotel waren, lief Buddi mit Björn und mir nochmal in die Stadt.

Ich wollte in einen Buchladen und Björn war für die Radiosendung auf der Suche nach Musik. Wir wurden aber nicht fündig. Bzgl Musik gab es nur in einem Hinterhof gebrannte MP3. Buddi verließ uns dann und ich wurde in einem anderen Buchladen dann doch noch fündig und kaufte für einen Euro ein Buch mit buddhistischen Sprüchen.

Danach ruhten wir uns im Hotel aus. Wirklich gut ging es mir nicht. Trotzdem zogen wir dann gegen 18:30 Uhr nochmal zum Essen los. So alleine durch die Straßen zu laufen ist dann doch nochmal etwas anderes. Irgendwie eine völlig andere Welt. Und ganz alleine hätte ich dort im Dunkeln glaube ich nicht durchlaufen wollen. Wir suchten dann das Restaurant Scooby‘s, das unsere Mitreisenden uns empfohlen hatten.

Es gab nur ca. fünf Tische und es war sehr heiß. Aber mal alleine Abendessen war auf mal ganz nett. Björn bestellte ein Bier und ich einen Green Juice. Ich glaube, das war mit Avocado und Gurke.Mein Getränk ließ aber fast 30 Minuten auf sich warten.

Zum Essen bestellten wir dann Burger auf singhalesische Art. Björn einen Crispy Chicken Burger, und ich einen Jackfruit Burger. Dazu gab es Süßkartoffelpommes. Das war lecker und mal was anderes nach den vielen Curries. Es dauerte aber auch ziemlich lange, bis das Essen auf dem Tisch stand.

Danach gingen wir zurück ins Hotel. Unterwegs bog ich noch in die Apotheke ab und kaufte zehn Beutel Samahan Tee, der mir gegen die Erkältung von Mitreisenden empfohlen worden war.

Außerdem begegneten wir noch der Müllabfuhr.

Gegen 20:30 Uhr waren wir zurück im Hotel, ich trank noch einen solchen Tee und machte den Blog fertig, wobei mich die Internetverbindung teilweise zum Verzweifeln brachte.

10.03.2024 – 31.03.2024 Sri Lanka – 13. Tag: Kandy

Um 7:00 Uhr klingelte mein Wecker und die Erkältung hat mich wirklich erwischt. Aber ich bin nicht die einzige. Jetzt ist endlich der Fuß besser, jetzt das.

Um 8:00 Uhr gab es Frühstück und einige hatten wieder mit Blutegeln zu kämpfen.

Heute ging es dann erst gegen 9:30 Uhr weiter. Vorher machten wir noch ein Gruppenfoto.

Im Bus wurden auch wieder jede Menge Blutegel gefunden. An meinem Arm krabbelte auf einmal auch wieder einer. Er hatte sich noch nicht festgebissen. Anschließend ging es mit dem Bus wieder die engen Straßen und Serpentinen zurück. Ca. 2 h dauerte die Fahrt nach Kandy. Dort herrschte ziemlicher Trubel und Lärm. Das genaue Gegenteil zur ruhigen Bergwelt vorher. Zuerst fuhr uns der Bus zu einem Aussichtspunkt über der Stadt mit Blick auf den Milchsee.

Anschließend fuhren wir in unser Hotel, das Kandy City Hotel, wo wir gegen 13 Uhr ankamen. Hier wurden wir wieder mit einem Welcome Drink empfangen. Das Hotel ist wirklich mitten in der Stadt, so dass der Bus uns auch nur ausladen konnte.

Im Hotel im Bad entdeckte ich dann noch einen dritten Blutegelbiss. Der muss mir dann wohl im Bus das Bein hochgekrabbelt sein. Eine lange Pause hatten wir nicht, um 14 Uhr ging es schon wieder weiter. Zu Fuß liefen wir durch die Stadt, vorbei an vielen Verkaufsständen. Dann warfen wir noch einen Blick ins Queens Hotel, ein alter Kolonialbau, mit einem kleinen Museum und einem Café.

Unser eigentliches Ziel war aber der berühmte Zahntempel, der das kostbarste Heiligtum Sri Lankas hütet: einen Eckzahn Buddhas. Zu sehen bekommt man ihn nicht. Nur alle 7 Jahre wird er zu Feierlichkeiten herausgeholt. Der Eintritt kostet 10 Euro, was in unserem Reisepreis inkludiert war, und wir mussten einen Körperscanner passieren. Ich hatte heute eine kurze Hose angezogen und wollte mir mein Badetuch umwickeln. Das war aber äußerst unpraktisch, so dass ich das nächste Mal doch wieder zur langen Hose greifen werde.

Wir liefen ein bisschen in der Tempelanlage umher. Es sah stark nach Regen aus, so dass ich schon befürchtete, dass wir nass werden. Einen Regenschirm hatten wir nämlich nicht dabei.

An dieser nachgemachte. Stupa waren wieder viele Wünsche hinterlassen.

Schließlich kamen wir dann in die heiligen Hallen.

Hierin befindet sich der Heilige Zahn.

Lt. Buddi war es heute relativ leer hier.

Weiter ging es durch die Tempelanlage.

In der neueren Halle saß wieder eine große Buddhafigur.

Ebenso war hier auf vielen Bildern das Leben Buddhas dargestellt. Dieses Bild zeigt den erleuchteten Buddha.

Hier war ein Tempelelefant ausgestellt, der irgendwann verstorben ist.

Anschließend holten wir unsere Schuhe wieder ab und wir begannen zu Fuß den Milchsee zu umrunden.

Ich erwartete immer noch Regen. Jetzt hatte ich mich heute mal für die kurze Hose entschieden und ausgerechnet jetzt wurde es kühl. Aber zum Glück hatte ich ja mein Badetuch dabei, dass ich umhängen konnte. Mir war das Tempo der Gruppe etwas zu langsam, so dass ich die meiste Zeit etwas vorneweg lief. Aber ich wollte auch mal ein bisschen Ruhe haben. Wobei das schwierig war, da der komplette Weg an der vielbefahrenen Straße entlang führte. Und wer schon in Asien war, weiß, wie dort belebte Straßen aussehen.

Aber auf dem See gab es viele Wasservögel zu sehen.

Einen Waran sahen wir auch wieder.

Flughunde hingen im Baum.

Und weitere Wasservögel waren zu sehen.

Und dann sollte das Programm immer noch bucht zu Ende sein. Zwischen 17:00 und 18:00 Uhr besuchten wir noch eine Cultural Dance Show mit elf verschiedenen Tänzen. Buddi hatte in der ersten Reihe reserviert.

Anschließend gab es draußen noch eine Feuershow. Mit dem Feuer wurde über die Arme gestrichen, die Fackel wurde in den Mund gesteckt oder es wurde mit bloßen Füßen durchs Feuer gelaufen.

Anschließend hatte Buddi in einem Restaurant für 14 Personen reserviert. Die Gruppe wollte aber lieber, wie im Reiseprogramm vorgesehen, auf eigene Faust essen gehen. Somit teilte sich die Gruppe und wir liefen zu fünft durch die Stadt, auf der Suche nach einem passenden Restaurant.

Schließlich entdeckten wir auf einem Haus eine Dachterrasse und das Restaurant war unseres. Wir erklommen die Stufen und nahmen dort oben Platt. Hier war es aber doch ganz schön zugig. Gut, dass ich das Badetuch zum Umhängen hatte.

Ich bestellte dann einen Lime Juice und gebratenes Gemüse mit Reis.

Eine unserer Begleiterinnen erspähte dann nach einiger Zeit eine Maus, Ratte, was auch immer. Ihr war der Appetit dann vergangen und die anderen waren auf einmal auch ganz schreckhaft 😂.

Anschließend liefen wir zurück zum Hotel, das direkt um die Ecke war. Nachdem ich die zwei Blogbeiträge der internetfreien Tage veröffentlicht hatte, gingen wir dann um 23:15 Uhr ins Bett.