Um 7:00 Uhr klingelte mein Wecker und die Erkältung hat mich wirklich erwischt. Aber ich bin nicht die einzige. Jetzt ist endlich der Fuß besser, jetzt das.
Um 8:00 Uhr gab es Frühstück und einige hatten wieder mit Blutegeln zu kämpfen.

Heute ging es dann erst gegen 9:30 Uhr weiter. Vorher machten wir noch ein Gruppenfoto.

Im Bus wurden auch wieder jede Menge Blutegel gefunden. An meinem Arm krabbelte auf einmal auch wieder einer. Er hatte sich noch nicht festgebissen. Anschließend ging es mit dem Bus wieder die engen Straßen und Serpentinen zurück. Ca. 2 h dauerte die Fahrt nach Kandy. Dort herrschte ziemlicher Trubel und Lärm. Das genaue Gegenteil zur ruhigen Bergwelt vorher. Zuerst fuhr uns der Bus zu einem Aussichtspunkt über der Stadt mit Blick auf den Milchsee.



Anschließend fuhren wir in unser Hotel, das Kandy City Hotel, wo wir gegen 13 Uhr ankamen. Hier wurden wir wieder mit einem Welcome Drink empfangen. Das Hotel ist wirklich mitten in der Stadt, so dass der Bus uns auch nur ausladen konnte.


Im Hotel im Bad entdeckte ich dann noch einen dritten Blutegelbiss. Der muss mir dann wohl im Bus das Bein hochgekrabbelt sein. Eine lange Pause hatten wir nicht, um 14 Uhr ging es schon wieder weiter. Zu Fuß liefen wir durch die Stadt, vorbei an vielen Verkaufsständen. Dann warfen wir noch einen Blick ins Queens Hotel, ein alter Kolonialbau, mit einem kleinen Museum und einem Café.


Unser eigentliches Ziel war aber der berühmte Zahntempel, der das kostbarste Heiligtum Sri Lankas hütet: einen Eckzahn Buddhas. Zu sehen bekommt man ihn nicht. Nur alle 7 Jahre wird er zu Feierlichkeiten herausgeholt. Der Eintritt kostet 10 Euro, was in unserem Reisepreis inkludiert war, und wir mussten einen Körperscanner passieren. Ich hatte heute eine kurze Hose angezogen und wollte mir mein Badetuch umwickeln. Das war aber äußerst unpraktisch, so dass ich das nächste Mal doch wieder zur langen Hose greifen werde.
Wir liefen ein bisschen in der Tempelanlage umher. Es sah stark nach Regen aus, so dass ich schon befürchtete, dass wir nass werden. Einen Regenschirm hatten wir nämlich nicht dabei.







An dieser nachgemachte. Stupa waren wieder viele Wünsche hinterlassen.

Schließlich kamen wir dann in die heiligen Hallen.


Hierin befindet sich der Heilige Zahn.


Lt. Buddi war es heute relativ leer hier.



Weiter ging es durch die Tempelanlage.




In der neueren Halle saß wieder eine große Buddhafigur.

Ebenso war hier auf vielen Bildern das Leben Buddhas dargestellt. Dieses Bild zeigt den erleuchteten Buddha.



Hier war ein Tempelelefant ausgestellt, der irgendwann verstorben ist.



Anschließend holten wir unsere Schuhe wieder ab und wir begannen zu Fuß den Milchsee zu umrunden.

Ich erwartete immer noch Regen. Jetzt hatte ich mich heute mal für die kurze Hose entschieden und ausgerechnet jetzt wurde es kühl. Aber zum Glück hatte ich ja mein Badetuch dabei, dass ich umhängen konnte. Mir war das Tempo der Gruppe etwas zu langsam, so dass ich die meiste Zeit etwas vorneweg lief. Aber ich wollte auch mal ein bisschen Ruhe haben. Wobei das schwierig war, da der komplette Weg an der vielbefahrenen Straße entlang führte. Und wer schon in Asien war, weiß, wie dort belebte Straßen aussehen.
Aber auf dem See gab es viele Wasservögel zu sehen.


Einen Waran sahen wir auch wieder.


Flughunde hingen im Baum.

Und weitere Wasservögel waren zu sehen.



Und dann sollte das Programm immer noch bucht zu Ende sein. Zwischen 17:00 und 18:00 Uhr besuchten wir noch eine Cultural Dance Show mit elf verschiedenen Tänzen. Buddi hatte in der ersten Reihe reserviert.








Anschließend gab es draußen noch eine Feuershow. Mit dem Feuer wurde über die Arme gestrichen, die Fackel wurde in den Mund gesteckt oder es wurde mit bloßen Füßen durchs Feuer gelaufen.
Anschließend hatte Buddi in einem Restaurant für 14 Personen reserviert. Die Gruppe wollte aber lieber, wie im Reiseprogramm vorgesehen, auf eigene Faust essen gehen. Somit teilte sich die Gruppe und wir liefen zu fünft durch die Stadt, auf der Suche nach einem passenden Restaurant.

Schließlich entdeckten wir auf einem Haus eine Dachterrasse und das Restaurant war unseres. Wir erklommen die Stufen und nahmen dort oben Platt. Hier war es aber doch ganz schön zugig. Gut, dass ich das Badetuch zum Umhängen hatte.
Ich bestellte dann einen Lime Juice und gebratenes Gemüse mit Reis.

Eine unserer Begleiterinnen erspähte dann nach einiger Zeit eine Maus, Ratte, was auch immer. Ihr war der Appetit dann vergangen und die anderen waren auf einmal auch ganz schreckhaft 😂.
Anschließend liefen wir zurück zum Hotel, das direkt um die Ecke war. Nachdem ich die zwei Blogbeiträge der internetfreien Tage veröffentlicht hatte, gingen wir dann um 23:15 Uhr ins Bett.