10.03.2024 – 31.03.2024 Sri Lanka – 20. Tag: Bentota

Heute war der ganze Tag zur freien Verfügung. Trotzdem hatten wir uns für 8:00 Uhr zum Frühstück verabredet. Der Tisch war direkt am Pool eingedeckt und die Auswahl war wieder reichlich.

Björn wollte den Vormittag gerne faulenzen bzw. In den Pool springen und am Meer liegen. Die Wellen sind hier eher so hoch, dass man nicht im Meer baden kann. Teilweise wehte auch die rote Flagge.

Ich hatte das Problem, dass durch die Erkältung mein linkes Ohr zu war, was mir in Bezug auf unseren Rückflug etwas Sorgen bereitete. also inhalierte ich fleißig und trank Samahan Tee.

Gegen Mittag machten wir uns dann nochmal auf den Weg in die Stadt. Beim Verlassen des Hotels trafen wir dann Mitreisende, die grade aus der Stadt zurückkamen und es nicht empfehlenswert fanden. Wir wollten trotzdem mal los.

Unser Hotel liegt etwa 6 km außerhalb. Zuerst wollten wir den Zug nehmen, da der Bahnhof direkt um die Ecke lag.

Eigentlich hatte es vorher geheißen, dass alle viertel Stunde ein Zug fährt. Auf Nachfrage wurde uns gesagt, dass der nächste Zug erst in 4 h kommt. Ich glaube, wir wurden eher nicht richtig verstanden.

So rief uns ein Hotelangestellter ein Tuktuk, dass uns für 500 Rupien (ca. 1,50 Euro) fahren sollte. Der Fahrer sprach sehr gut Englisch, wollte uns aber sofort eine Rundtour mit seinem Tuktuk andrehen. Als wir ablehnten, wollte er uns auf unserem Trip begleiten, weil er meinte, er könne die Preise für uns runterhandeln. Aber wir wollten ja einfach nur ein bisschen Bummeln, also lehnten wir auch das ab. Also ließen wir uns nur zu einem ATM fahren, um nochmal Geld abzuheben.

Anschließend ließ er uns dann in einem Geschäftsviertel raus. Ich wäre ja gerne nochmal in die Geschäfte reingegangen, aber wie von unseren Mitreisenden bereits berichtet, wurde man hier sehr offensiv angegangen und jeder wollte einen in sein Geschäft reinziehen oder einem wurden draußen schon Sachen unter die Nase gehalten. Das hatte ich nirgendwo anders in Sri Lanka so extrem erlebt und bei mir bewirkte dies das genaue Gegenteil, dass ich keine Lust mehr zum Schauen hatte.

Wir schlenderten dann einfach ein bisschen durch den Ort und bogen auch mal in die Seitenstraßen ab, was dann ganz interessant war. Dann lernt man ja eigentlich das wahre Leben kennen. In einer der Straßen stand eine Frau vor ihrem Haus und aus der Ferne würde ich sagen, dass sie Wäsche gebleicht hat. Irgendwann bemerkte sie mich und winkte mir aus der Ferne zu. Dann kam auch noch ein Kind dazu, dass auch winkte. Ich wäre dann ja gerne mal hingelaufen, aber irgendwie trauten wir uns nicht richtig. Schade eigentlich.

In den Seitenstraßen fand man dann sehr ärmliche Häuser und zwischendrin dann aber auch wieder Prunkvillen oder schnieke Hotels. Das passt irgendwie nicht so richtig zusammen. Wie ungerecht die Welt doch ist.

Auch hier rief uns ein kleines Kind aus einem Haus laut Hello, Hello zu. Wir winkten ihm zurück und die Mutter kam auch noch aus dem Haus und lächelte uns an und winkte uns zu. Das sind dann die kleinen Momente, die einem ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Schließlich bemerkten wir, dass wir gar nicht in Bentota abgesetzt wurden, sondern in Aluthgama.

Was für ein Schlingel, der Tuktuk-Fahrer. Er wollte uns glaube ich nur zu den Geschäften lotsen.

So liefen wir dann noch die 1,5 km nach Bentota, wofür wir eine Brücke überqueren mussten..

Dort ging es dann weniger geschäftig zu, aber besonders viel zu sehen gab es nicht. Wir kamen nur noch an einen schönen Seerosenteich.

Danach liefen wir dann noch etwas die Straße entlang und ließen uns dann für 500 Rupien von einem Tuktuk ins Hotel zurückfahren. Er ließ nicht mehr mit sich handeln.

Für 18 Uhr hatte ein Mitreisender für 8 Personen in einem Restaurant einen Platz reserviert. Letztendlich waren wir dann 10 Personen und wir liefen am Strand entlang dorthin.

Das Restaurant sah aus wie ein Baumhaus.

Der Ausblick war sehr schön, die Bedienung sehr nett und das Essen lecker. Allerdings war es nur ein kleiner Laden, so dass wir sehr lange auf das Essen warten mussten. Fast 3 h hat es gedauert.

Auf Kosten des Hauses gab es eine Vorspeise, brides war mit Fisch gefüllt und sehr lecker.

Ein Mitreisender hatte einen kompletten Fisch bestellt, der ihm vorher noch roh präsentiert worden war. Sah shiv sehr lecker aus, aber wer soll das packen?

Und Björn und ich entschieden uns für die Hähnchenbrust, da sie ausnahmsweise ohne Knochen war. Alle anderen hatten Fisch oder Garnelen.

Anschließend liefen wir im Dunkeln am Strand zurück. Es war immer noch sehr warm.

Anschließend brach dann die letzte Nacht in diesem Urlaub an.

Hinterlasse einen Kommentar