10.03.2024 – 31.03.2024 Sri Lanka – 15. Tag: Teeplantage, Nuwara Eliya und Fahrt nach Haputale

Als ich heute wach wurde, ging es mir nicht wirklich gut. Es war wieder Packen angesagt. Dabei stellte ich dann fest, dass eine meiner Brillen verschwunden ist. Ich bin doch einfach nur ein großer Dabbes. Ich suchte das ganze Zimmer mehrfach ab. Nichts. Mehrfach den Rucksack durchsucht. Nichts. Ich kann es mir nicht erklären.

Ich ging dann zum Frühstück. Buddi hatte mit eigenmächtig wieder heißes Wasser und Ingwer bestellt. Sehr aufmerksam.

Zurück auf dem Zimmer durchsuchte ich nochmal alles, aber die Brille war nicht auffindbar.

Anschließend trank ich dann nochmal einen Samahan Tee, den ich gestern auf Empfehlung von Mitreisenden in der Apotheke gekauft hatte. Danach ging es mir etwas besser.

Um 9:00 Uhr ging die Fahrt mit dem Bus dann wieder weiter. Erstes Ziel war eine Teeplantage mit angeschlossener Teefabrik.

Unterwegs kamen wir noch an einem Tempel vorbei, wo gerade ein hinduistisches Fest gefeiert wurde. Das ging schon irgendwie unter die Haut.

Hier wurden wir auch von vielen Kindern umringt, die nach unseren Namen fragten und sich fotografieren ließen. Der ein oder andere fragte aber auch nach Geld.

Einen weiteren Stop machten wir an einer anderen Teeplantage mit schöner Aussicht.

An den Blue Field Tea Gardens stiegen wir dann aus und besichtigten dort die Plantage. Teepflückerinnen waren aber leider nicht zu sehen. Buddi sagte mir, dass dieses Feld schon abgeerntet ist. Üblicherweise pflückt eine Teepflückerin 24 kg Teeblätter pro Tag. 12 kg am Morgen und 12 kg am Nachmittag.

Anschließend besuchten wir die Teefabrik, so aber aufgrund des Sonntags niemand am Arbeiten war. Es wurde für uns dann aber etwas nachgestellt.

Und ich war sehr erstaunt, als ich feststellte, dass es hier sogar 5S gibt. Es war auch wirklich alles sehr sauber und ordentlich.

Die Maschinen wurden extra für uns in Betrieb genommen.

Hier wird der Tee 12-18 h getrocknet.

Dann wird er hierüber nach unten transportiert und dann wird er gerollt.

Im Anschluss durften wir den Tee natürlich auch verkosten. Wir bekamen den besonders starken und einen etwas schwächeren zum Ausprobieren. Dazu kauften wir uns je eine Zimtschnecke. Und da die anderen so vom Schokokuchen schwärmten, teilten wir uns davon auch noch ein Stück.

Natürlich wurde im Teeladen dann auch noch etwas Tee gekauft.

Anschließend ging es weiter nach Nuwara Eliya, mit 1800 m die höchstgelegene Stadt Sri Lankas, die englisch geprägt ist. Hier waren es dann auch nur noch 20 Grad. Es gibt einige Kollonialhäuser. Zuerst besuchten wir das Grand Hotel, wo man das britische Flair förmlich spürte.

Jeder Singhalese will wohl einmal dort übernachten. Die billigsten Zimmer gibt es ab 300 Euro pro Nacht. Für mich wäre das eher nicht die richtige Unterkunft.

Es folgte ein Stadtrundgang, der zuerst an einem Golfplatz vorbeiführte.

Anschließend ging es vorbei an vielen Geschäften. Im Stadtkern waren aber eher keine Kollonialgebäude vorzufinden.

Wir besichtigten aber noch die alte Poststation, wo es von Chinesen nur so wimmelte. Und wie immer waren diese eher nicht zu ertragen.

Hier hatten wir die Möglichkeit, Postkarten und Briefmarken zu kaufen und ggf. auch gleich zu versenden. Da mir die Motive nicht so zusagten, verzichtete ich darauf.

An weiteren Läden vorbei liefen wir zurück zum Bus. Wir hielten nochmal im Supermarkt, um Verpflegung für morgen zu kaufen. Ebenso kauften wir noch ein paar Kleinigkeiten für den Besuch des Kindergartens: Malstifte, Knete, etc.

Als wir wieder herauskamen, erlebten wir dann auch noch typisch englisches Wetter. Es regnete.

Dieser begleitete uns auf der kompletten 2stündigen Fahrt nach Haputale. Deshalb machte ich immer mal wieder die Augen zu. In Haputale war es dann auch total neblig, so dass man die Umgebung nicht sehen konnte. So kamen wir im Olympus Plaza Hotel an. Hier hat es wirklich schöne Zimmer.

Das war der Blick aus dem Fenster.

Und am Abend ist dann auch meine Brille wieder aufgetaucht. Björn hätte sie versehentlich in seinen Rucksack gepackt. Da hätte ich noch lange suchen können.

Um 19:30 Uhr gab es dann Abendessen. Heute machten wir uns mal ein bisschen schicker als sonst. Eine größere Reisegruppe mit Franzosen war ebenfalls dort. Es gab Buffet.

Die Suppe schmeckte schon mal prima und war das richtige für meine Etkältung.

Hauptgericht

Das Nachtischbuffet war teilweise schon ausgeräubert als ich dort hinkam.

Ich verzog mich dann relativ schnell ins Bett. Björn kam aber schon bald nach. Morgen geht es früh raus.

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