Gestern hatten wir ja für heute die Vulkantour auf Isabela für 40 Dollar pro Person gebucht. Deshalb wurden wir schon um 7:20 Uhr abgeholt. Unser Frühstück konnten wir am Vorabend nicht mehr umbestellen. Der Tisch wurde aber schon um 6:15 Uhr eingedeckt und so bekamen wir um 7:00 Uhr doch noch ein kurzes Frühstück. Für Eier war keine Zeit mehr, aber ein Brötchen und ein bisschen Obst konnten wir noch zu uns nehmen. Allerdings drängelte der Fahrer schon um 7:10 Uhr. Das war nicht die Abmachung. Dann ging es los und wir sammelten weitere Leute im Ort ein.
Anschließend fuhren wir ca. 45 Minuten über die Insel, die zu ca. 95 % unter Naturschutz steht. Am Ende saßen 22 Personen im Transporter, aus aller Herren Länder.
Dann ging es los auf die Piste und ich war froh, dass ich eine Jacke dabei hatte. Hier auf rund 1000 m war es nebelig und auch ziemlich frisch. Der Guide legte auch gleich ein ziemliches Tempo vor, was mir für die frühen Morgenstunden etwas flott war und unser Grüppchen fiel etwas zurück. Nach etwa 20 Minuten war ich aber im Rhytmus und dann schloss ich wieder zur ersten Gruppe auf und das Tempo war kein Problem mehr.


Wir kamen am Aussichtspunkt auf den Sierra Negra an und es war nichts zu sehen. Nebel. Sollte uns kurz vor Ende der Reise der Wettergott doch nicht mehr hold sein? Oder hatte Ivan nicht mehr getanzt? Die Guides liefen dann erst mal noch 15 Minuten mit uns weiter zu einem Picknickplatz, wo wir die erhaltenen Lunchpakete verzehrten. Und wir drückten den 05ern die Daumen, die grade ihr Spiel in Kiel absolvierten.

Hier begegneten uns auch wieder gelbe Landleguane.

Das Thinfisch-Brötchen war sehr lecker. Bis zum Ende der Pause hatte sich der Nebel aber immer noch nicht verzogen. Deshalb kam Plan B ins Spiel und wir liefen erst mal zur Nordseite des Vulkans. Dort ist meistens besseres Wetter und so hatten wir hier eine bessere Sicht auf die uns umgebende Lavalandschaft und den Vulkan Chico.

Hier gab es auch heiße Fumarolen.

In der Ferne der El Chico. Diesen steuerten wir nun an.










El Chico erreicht. Der Vulkan hatte tolle Farben.



Blick in die Ferne.









Dann mussten wir den ganzen Weg wieder zurück und es ging mächtig bergauf. Das hatte ich auf dem Hinweg gar nicht so realisiert.




Schließlich kamen wir wieder zum Aussichtspunkt am Sierra Negra und nun hatten wir Glück. Der Nebel hatte sich größtenteils verzogen.

Der Sierra Negra Krater hat einen Durchmesser von über 10 km und ist damit vom Durchmesser her der zweitgrößte Krater der Welt.




Die ganze Wanderung war 16 km lang und hatte ungefähr 400 hm. Und es war ziemlich staubig. Der Ausflug hat sich aber gelohnt. Das war ein schöner Abschluss für die Insel Isabela.
Mit dem Transporter ging es dann zurück und wir gingen erst mal etwas essen, wieder ein Menü für 10 Euro.
Knoblauchbrot vorneweg.

Björn hatte Hähnchen….

…und ich Rind.

Kuchen zum Nachtisch gab es dann auch noch.

Zurück in der Unterkunft ruhten ehe uns etwas aus und genossen dann den Sonnenuntergang.


Abendessen hatten wir dann nochmal im gleichen Restaurant wie zwei Tage zuvor. Dieses Mal hatte sich noch unsere Zimmernachbarin aus dem Hotel angeschlossen.
Nachdem die anderen das letzte Mal vom Thunfisch so begeistert waren, probierte ich den nun auch und er war wirklich lecker. Dazu noch ein Eistee.


Björn nahm nochmals die Spaghetti Bolognese.

Dann war dieser letzte Abend hier auf Isabela auch schon wieder zu Ende.
































































































