03.11.2024 – 28.11.2024 Ecuador und Galapagos – 8. Tag: Wanderung durch den Nebelwald und Fahrt nach Tena

Heute trafen wir uns um 7 Uhr zur Vogelbeobachtung. Somit klingelte der Wecker wieder um 6 Uhr.

Bevor es losging, bekam jeder erst mal ein paar Gummistiefel. Auf der Terrasse des Restaurants sahen wir dann viele Kolibris.

Unser Guide ließ aber erst mal auf sich warten. Somit beobachteten wir noch ein bisschen weiter die Vögel am Restaurant. Nebenbei tranken wir noch eine Tasse Kaffee.

Schließlich erschien der Guide und wir stapften los, hielten aber kurz später schon wieder an und der Guide lockte einen schönen gelben Vogel an (Foto folgt).

Ein Stück weiter des Weges versuchte er weitere Vögel anzulocken, dies gelang aber nicht so richtig. In der Ferne sahen wir einen Affen, der aber schwierig zu fotografieren war.

So ging es dann erst mal zurück zum Restaurant zum Frühstücken.

Bis 9 Uhr hatten wir dann Zeit, bevor die dreistündige Tour durch den Nebelwald startete. Ich machte noch ein paar weitere Kolibri-Fotos.

Dann ging es los und der Guide gab viele Erklärungen zu den verschiedenen Pflanzen ab.

Eine Flechte. Diese ist üblicherweise grün, wird aber so weiß, wenn sie längere Zeit kein Wasser bekommen hat.

Die Gegend hier erinnerte mich dann doch sehr an Costa Rica.

Nach drei Stunden endete die Tour und wir hatten dann eine Stunde Zeit zum Koffer packen. Um 12 Ihr gab es dann schon wieder Mittagessen. Die gepackten Koffer stellten wir vor die Tür.

Nach dem Essen ging es dann wieder in den Bus und die Fahrt führte uns nach Tena, im Amazonas-Tiefland. Unterwegs machten wir einen Zwischenstopp in Atchidona.

Hier gab es zwri ganz besondere Spezialitäten zum Essen. Zum einen Maito, was auch heute unser Abendessen war….

… und zum anderen Raupen. Ich bin ja eigentlich meistens experimentierfreudig, aber nachdem ich die Raupen lebendig gesehen habe und dabei zugucken musste, wie sie bei lebendigem Leibe auf den Grill gelegt wurden, habe ich mir die Kostprobe dann doch verkniffen. Einige andere probierten sich aber an dem Gericht.

Während der Essenszubereitung bekamen wir erst mal einen „Redbull-Tee“.

Dann war das Essen fertig.

Als Nachspeise gab es dann noch frittierte Ameisen.

Anschließend ging es weiter und wir hielten noch kurz an einer Apotheke, wo ich mir eine neue Zahnbürste kaufen konnte, weil ich meine in der vorletzten Unterkunft vergessen hatte.

Bald überquerten wir den Rio Napo.

Und kurz später erreichten wir unsere Unterkunft Sinchi Warmi. Sinchi Warmi ist ein Projekt im ecuadorianischen Amazonasgebiet, das ausschließlich von indigenen Personen, darunter mehrheitlich Frauen, geleitet wird.

Hier sind wir jetzt nur noch auf 400 m Höhe und haben das genaue Gegenteil zur Höhe. Schwül-warme Tropenluft.

Hier wurden wir erst mal mit einem speziellen Ritual gereinigt.

Hier trafen wir dann auch gleich auf eine kleine Vogelspinne.

Wir trafen uns dann im Restaurant, wo wir erst mal von den hiesigen Frauen willkommen geheißen wurden. Einen Willkommensdrink gab es auch.

Hier sind wir jetzt auch das erste Mal von den Stromabschaltungen betroffen. Bis 18 Uhr wird dieser abgeschaltet sein und dann nochmal 4 h in der Nacht.

Dann bekam jeder seinen Zimmerschlüssel. Jedes Zimmer hat einen Tiernamen. Unseres heißt „Mono“, wir waren also die Affen 😉.

Hier sind wir jetzt aber wirklich richtig im Dschungel und die Hütten sind sehr einfach.

Es gibt keine richtigen Fenster, sondern nur Mückennetze. Wir sind also umgeben von den Dschungelgeräuschen. Der Blick heraus.

Das Bad.

Hier hatten wir keine halbe Stunde Zeit, bevor es auch schon wieder weiter ging. Wir besuchten mit einer Einheimischen und ihrer Tochter den Garten und besorgten die Zutaten für unser Abendessen.

Eine kleine Maniok-Pflanze. So sieht sie drei Tage nach dem Pflanzen aus.

Geerntet haben wir natürlich die reife Pflanze.

Ein kleiner Bananenstrauch.

Es wurde eine Palme mit der Machete niedergeschlagen und das Palmherz gesucht. Dieses bekamen wir dann zu probieren. Eine solche Palme benötigt drei Jahre, bis sie geerntet werden kann.

Im Garten sahen wir dann noch Kakaopflanzen.

Mandarinen, die wir verkosteten.

Einen kleinen Bolzplatz gibt es auch.

Hier sammelten wir noch Knoblauch. Das war dann unsere Ausbeute.

Wir sahen weitere Pflanzen am Wegesrand.

Dann kamen wir zurück zur Unterkunft.

Um 18 Uhr war dann der Strom wieder da und das Abendessen kochen konnte starten. Ich ging nochmal schnell aufs Zimmer, den Kamera-Akku laden. Dann bekam jeder eine Art Palmblatt, auf das der Fisch gelegt wurde.

Dann mussten wir ihn mit Salz einreiben und mit diversen Gewürzen bestreuen. Hinterher wurde das Palmblatt dann zu einem Päckchen verschnürt.…

….und auf den Grill gelegt.

In der Zwischenzeit schlenderte ich dann noch ein bisschen im Souvenirshop umher. Dort gab es den Tee, den wir getrunken hatten.

Die Tische waren schön mit Kerzen dekoriert.

In der Zwischenzeit bekamen wir noch das Programm für morgen vorgestellt. Optional sollte es um 4 Uhr morgens einen Programmpunkt geben. Dabei konnte man sich von den Frauen seine Träume deuten lassen. Ich fand es interessant, aber da das sonstige Programm wieder von 9 bis 17 Uhr angekündigt war, wurde mir das alles zu viel. Es fanden sich mit Guide auch nur vier Personen, was zu wenig war. Also wird dieser Programmpunkt ausfallen, bzw. es wurde vereinbart, dass wir dann beim Frühstück ein bisschen über die Träume reden.

Und dann war das Abendessen bereit. Der Fisch und als Beilage Maniok, eine Art Kartoffeltaler ind ein kleiner Salat.

Da Björn nicht so gerne Fisch ist, hatte er Hähnchen bekommen.

Danach saßen wir noch etwas beisammen und gingen dann gegen 21 Uhr zurück in unsere Hütten, wo wir dann umgeben von Dschungelgeräuschen mehr oder weniger gut einschliefen.