03.11.2024 – 28.11.2024 Ecuador und Galapagos – 21. Tag: Ausflug nach Las Tintoreras mit Schnorcheln

Unser Frühstück hatten wir heute Morgen für 8:00 Uhr bestellt. Es gab Obst, Müsli, Croissants, Marmelade und wir konnten Ei in verschiedenen Variationen bestellen. Ich nahm ein Omelette.

Um 9:40 Uhr wurden wir dann für unseren gebuchten Ausflug nach Las Tintoreras abgeholt. Im Ort wurden dann noch weitere Teilnehmer eingesammelt. Um 10 Uhr startete die Tour mit dem Boot. Am Bootsanleger trafen wir wieder Robben an.

Es dauerte nicht lange, bis wir Tintoreras erreichten. Und schon schwamm auch schon ein Pinguin neben unserem Boot im Wasser. Süß.

Kurz später erreichten wir mit dem Boot eine Landzunge, auf der sich weitere Pinguine tummelten. Toll, dass wir die jetzt auch noch gesehen haben. Hier hielt das Boot längere Zeit, um Fotos zu schießen.

Ein Blaufußtölpel war auch zugegen, dieses Mal ohne vollgekackte Füße 😉.

Wir fuhren weiter und kurz später ging es dann zu Fuß auf die Insel. Hier gab es große Lavafelder.

Und wir sichteten wieder einen Hai.

Die Insel selbst fand ich jetzt nicht so spannend wie Lobos oder Plaza Sud. Vor allem waren hier auch viel mehr Leute, trotz dessen, dass auch hier der Zugang beschränkt ist.

Anschließend ging es dann zurück aufs Boot und dann zum Schnorcheln. Die Neoprenanzüge wurden angelegt und jeder bekam Tsucherbrille, Schnorchel und Flossen. Ich benutzte aber wieder meine Schnorchelmaske. Und da ich meine Schnorchelboje ja an Ivan abgetreten hatte , lueß ich mir noch eine Schwimmweste geben. Ich bin ja nicht der allerbeste und vor allem nicht der ausdauerndste Schwimmer. Dann ging es ab ins Wasser und dieses Mal klappte es richtig gut. Was nicht so toll war, war die rücksichtslose Gruppe, die immer wenn der Guide was gefunden hatte, alles über den Haufen schwamm. Auch stellten sich einige auf die Korallen oder fassten das Riff an. Durch den Menschen wird einfach so viel zerstört.

Kommen wir aber zum tollen Teil der Geschichte. Es war ja jetzt mehr oder weniger unser erstes richtiges Schnorcheln und für uns war es der Hammer. Zuerst sahen wir eine Schildkröte, die direkt unter uns schwamm. Wir haben zwei Rochen gesehen, einer davon war riesig. Einen Weißspitzenriffhai haben wir auch gesehen. Teilweise war der Wellengang schon etwas heftiger und ich war froh, dass ich die Schwimmweste an hatte.

Dann ging es durch einen schmalen Kanal, da haben wir zwar keine Tiere gesehen, das war trotzdem ein Erlebnis. Auf der anderen Seite des Kanals haben wir dann nochmal eine Riesenschildkröte gesehen. Die hatte ich dann sogar mal kurz für mich alleine und ich bin ihr hinterher geschwomnen. Das war ein Mega-Erlebnis.

Ich habe versucht einiges davon mit der Actioncam als Video festzuhalten.Ob das geklappt hat, kann ich noch nicht sagen, weil ich durch den Monitor nichts gesehen habe und einfach nur draufgehalten habe. Aber Björns Aufnahmen mit dem Handy haben super funktioniert und er hat mir netterweise ein Video zur Verfügung gestellt. Ist das nicht mega?

Tja, was soll ich sagen. Jetzt habe ich wirklich Gefallen am Schnorcheln gefunden, der Schnorchelmaske sei Dank.

Für uns war das nochmal ein richtiges Highlight der Reise. Die anderen, die schon öfters geschnorchelt sind, fanden das heutige Schnorcheln nicht allzu spektakulär, aber das ist ja immer eine Frage der Perspektive. Für uns gab es jetzt von Schnorchelversuch zu Schnorchelversuch immer eine Steigerung. Und das heute war für uns schon ein grandioses Erlebnis.

Nach diesem tollen Erlebnis gingen wir zu sechst im Ort erst mal essen. Mittags werden hier immer Menüs für 10 Euro angeboten. So entschied ich mich für die Gemüsesuppe und als Hauptgericht Hummer-Nuggets.

Anschließend liefen wir nochmal zu den Flamingos und heute waren sie aktiver und es gab schöne Spiegelungen.

Dann gingen wir nochmal zu einer Agentur und buchten für den nächsten Tag den Vulkanausflug für 40 Dollar pro Person, der eine 16 km lange Wanderung zum zweitgrößten Vulkankrater der Welt beinhaltet. Wir hatten zuerst über einen freien Tag nachgedacht, aber wann ist man schon mal hier?

Die Pink Iguana Bar wurde danach nochmal angesteuert.

Dann ging es zurück ins Hotel. Die anderen trafen sich später nochmal zum Abendessen, wir hatten aber keinen Hunger und waren müde von den vielen neuen Eindrücken und blieben somit zurück und gingen früh ins Bett

Wir sind so froh, dass wir die Verlängerung auf Isabela noch gebucht haben. Galapagos ist einfach ein Traum.