03.11.2024 – 28.11.2024 Ecuador und Galapagos – 18. Tag: Tortuga Bay

Heute hatten wir Programmänderung. Unser freier Tag wurde einen Tag vorgezogen. Somit stand offiziell nichts auf dem Programm. Die Gruppe hat sich dann aber trotzdem verabredet, um gemeinsam um 8:30 Uhr mit dem Taxi zur Tortuga Bay zu fahren. Drei Taxis mussten wir dafür bestellen. Die Fahrt dauerte vielleicht 15 Minuten.

Anschließend mussten dann vielleicht 45 Minuten über holzbeplankte Wege zum Strand laufen.

Dann kamen wir an einem herrlichen weißen Sandstrand an, aber leider wehte die rote Flagge: Baden verboten.

Wir liefen am Strand entlang, meistens mit den Füßen im Wasser. Als erstes bekamen wir dann leuchtend rote Krebse zu sehen.

Und dann bekamen wir die ersten Meerechsen zu sehen, für die dieser Strand bekannt ist. zuerst sahen wir nur eine. Aber ein Stück weiter den Strsnd entlang, tummelten sie sich auf einmal überall.

Hier auf Galapagos kommt man sich jeden Tag vor wie in einem Freiluftzoo. Und die Tiere sind so zutraulich und gar nicht scheu. Man hat das Gefühl, dass sie sich eher noch für Fotos in Positur stellen.

Irgendwann bogen wir nach rechts ab und dort befand sich ein weiterer Strand, an dem das Baden erlaubt war. Inzwischen war die Sonne auch wieder hervorgekommen. Hier machten wir erst mal Pause.

Irgendwann tummelte sich ein Vögelchen neben uns.

Der ein oder andere ging ins Wasser. Björn auch. Die meisten tummelten sich an den Mangroven, weil es dort Haie geben soll. Björn kam dann als erster zurück und die Gruppe im Wasser hat wirklich Haie gesehen. Dem ein oder anderen war das nicht ganz geheuer.

Ich ging nur mal mit den Füßen ins Wasser, weil ich keine Lust hatte, mich umzuziehen. Der Großteil der Gruppe verabschiedete sich dann mit dem Wassertaxi, wir entschieden uns noch zu bleiben. Zu sechst mieteten wir dann noch drei Zweier-Kajaks. Diese kosteten 20 Dollar pro Stunde. Damit fuhren wir dann nochmal zu der Stelle, wo die anderen die Haie gesichtet hatten.

Und tatsächlich, hier wimmelte es von Weißspitzenriffhaien. Wow, das erste mal in meinem Leben, dass ich Haie gesehen habe und dann gleich so viele.

Vögel tummelten sich am Ufer.

Dann fuhren wir in die Mitte der Lagune, wo es Meeresschildkröten geben soll. Und auch diese ließen nicht lange auf sich warten. Immer wieder streckten sie ihre Köpfe nach oben, aber meistens da, wo man gerade nicht hingeguckt hat. Das Einfangen mit der Kamera war dann noch schwieriger. Aber einmal habe ich eine ganz gut erwischt.

Eine schwimmende Echse begegnete uns auch noch.

Nach einer Stunde fuhren wir dann wieder zurück zum Strand.

Diese Kajaktour hat sich wirklich gelohnt. Ein tolles Erlebnis.

Anschließend entschieden wir uns, nicht zurückzulaufen, sondern auch das Wassertaxi zu nehmen. Das kostete uns nochmal 10 Dollar pro Person. Das Boot raste mit einem Affenzahn durch die Wellen, trotzdem kam uns die Fahrtzeit ziemlich lange vor. Es machte aber Spaß

Wir schlenderten dann nochmal durch den Ort. Am Supermarkt hingen schon die Weihnachtsmänner. Hier kam einem das irgendwie surreal vor.

Wir kauften dann noch ein Abschiedsgeschenk für unseren Guide Ivan und setzten uns dann in eine Eisdiele.

Dann ging es zurück zum Hotel. Um 18 Uhr sollten sich die Leute treffen, die für den nächsten Tag einen Neoprenanzug ausleihen wollten. Irgendwie war ich dann die einzige, die mit Ivan los ging, aber das war mir lieber so. Der Anzug war auch schnell ausgesucht, allerdings kam ich mir wieder vor wie eine Presswurst, aber das muss wohl so sein.

Um 19 Uhr ging es dann los zum Abendessen. Ein schönes Lokal am Wasser mit Sand auf dem Boden.

Ich bestellte mal einen Cocktail. Rum mit Ingwer und Lemon. Als Gericht wählte ich Fisch in Kokossauce.

Björn bestellte als Nachtisch noch einen Brownie mit Vanilleeis, den ich dann auch mal versuchte.

Nach dem Essen ging es dann geradewegs zurück ins Hotel und dann direkt ins Bett.

Das war dann der Tag der Meerechsen und Haie. Jeden Tag andere Tiere.

Ein trotz Programm ziemlich relaxter Tag war zu Ende.

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