Frühstück gab es heute um 8:00 Uhr. Offizielles Programm war heute erst ab 12 Uhr angesagt.
Die meisten Mitreisenden trafen sich um 9:00 Uhr, um mit dem Taxi zum Strand La Loberia Zu fahren.
Wir wollten es etwas ruhiger angehen lassen und nahmen uns erst um 9:45 Uhr ein Taxi. In 5 Minuten waren wir dann aber auch schon da. Das kostete für die kurze Fahrt vier Dollar. Das Wetter war weiterhin prima.


Hier gab es auch wieder jede Menge Seelöwen und ein paar Menschen schnorchelten in der Bucht. Ich genoss auch mal die Ruhe, ohne die Gruppe. So nett sie ja alle sind, manchmal braucht es auch einfach mal Zeit für sich.
Vom Strand gibt es erst mal keine Fotos, weil ich mit der Kamera fotografiert habe.
Wir liefen den ausgeschilderten Weg immer weiter am Wasser entlang und stießen schließlich auf unsere Mitreisenden. Diese erzählten, dass sie auf dem weiteren Weg Blaufußtölpel und Schildkröten gesehen haben. Dafür hatten wir leider keine Zeit mehr, aber ich war mir ziemlich sicher, dass wir nachmittags noch welche sehen werden.
Somit liefen wir mit den anderen zurück. Diese hatten aber ein Taxi vorbestellt. Für uns war kein Platz mehr, somit liefen wir die 30 Minuten zurück zum Hotel.



Eine halbe Stunde später ging es dann auch schon weiter. Auf dem Plan stand eine Bootstour zur Insel Lobos mit anschließendem Schnorcheln. Dafür liefen wir erst mal in den Ort zum Anbieter der Tour.
Auf dem Weg dorthin sahen wir noch ein altes Holzhaus. So wurden die Häuser früher gebaut und Ivan erzählte, dass das Haus von seinem Opa auch so aussah.

Hier bekam jeder einen Neoprenanzug, Flossen und Taucherbrillen. Wir hatten uns ja zuhause Tauchmasken zugelegt, die im Gepäck auch ziemlich sperrig sind. Da wir diese aber noch nicht ausprobiert hatten, nahmen wir vorsichtshalber noch die anderen mit.
Dann liefen wir zum Bootsanleger und wurden mit einem Bootstaxi zum eigentlichen Boot gebracht. Dann startete die Tour zur Insel Lobos.
Auf dem Boot bekamen wir erst mal Mittagessen. Fisch oder Hähnchen, Reis, Linsen. Zu trinken gab es Wasser, Cola oder Eistee.
Auf der Insel Lobos fand zuerst mal eine Wanderung statt.
Gerade angekommen, sahen wir auch schon den ersten Blaufußtölpel (Blue footed booby). Wusste ich doch, dass wir ihn heute noch zu sehen bekommen. Toll.


Weitere Vögel ließen auch nicht lange auf sich warten.


Für den Weg waren gute Wanderschuhe angebracht, da wir ständig über große Steine laufen mussten.

Überall kreisten die Fregattvögel über uns und wir sahen sogar einen männlichen bei der Balz, der seinen scharlachroten Kehlsack aufgeblasen hatte. Fotos habe ich hier eher wieder mit der Kamera gemacht, so dass hier erst mal nur eine kleine Handyauswahl zu sehen ist.
Wir passierten wieder eine Seelöwenkolonie. Hier hätte man eine Wäscheklammer für die Nase gebrauchen können 😉.

Dann trafen wir noch auf einen weiteren Blaufußtölpel mit einem Jungtier. Die sind so niedlich. Die blauen Füße bekommen sie übrigens erst ab einem bestimmten Alter. Die Jungtiere haben noch keinen blauen Füße.






Nach rund 1,5 h auf dieser tollen Insel ging es dann zurück aufs Boot.



Kurz später hielt das Boot dann im Meer an.m und es ging zum Schnorcheln. Da das bei mir bisher ja nie so richtig geklappt hat und ich nun erst mal meine neue Tauchmaske ausprobieren wollte, blieb ich lieber mit 2-3 Leuten in der Nähe des Bootes. Grundsätzlich klappte es mit der Maske dann auch ganz gut, außer, dass immer wieder etwas Wasser hineinlief, weil sie anscheinend nicht richtig passte. Und da wo wir uns aufhielten, gab es auch nicht allzuviel zu sehen. Drei Fische und ein paar Korallen habe ich gesehen. Aber das war mal ein Anfang.
Zurück auf dem Boot gab es dann nochmal eine Kleinigkeit zu essen. Wir fuhren weiter, aber kurz später hielt das Boot nochmal an und wir hatten die Möglichkeit nochmal auf eine Insel zu schwimmen. Da ich mich aber schon umgezogen hatte, ließ ich das sein, auf dem Boot wurde mir aber wieder ein bisschen schummrig. Ein Kaugummi gegen Reisekrankheit sorgte aber dafür, dass es mir nicht ganz schlecht ging.
Zum Abendessen liefen wir in den Ort….

… und kehrten heute in ein Sushi-Restaurant ein. Ich bestellte eine vegetarische Bowl und einen Eistee mit Ingwer. Björn hatte gebratenen Reis.



Da es morgen wieder sehr früh raus geht, gingen wir anschließend auch schon bald ins Bett.