03.11.2024 – 28.11.2024 Ecuador und Galapagos – 23. Tag: Bootsfahrt nach Santa Cruz (Galápagos) und Besuch Playa de los Alemanes und Las Grietas

Heute war schon wieder früh Aufstehen angesagt. Um 5:10 Uhr mussten wir mit gepackten Koffern auf der Matte stehen.

Zu unserer Freude hatten wir neben den Kakerlaken heute Morgen auch noch einen Skorpion im Zimmer. Keine Ahnung, ob die hier gefährlich sind.

Zwei Pickups brachten uns dann den kurzen Weg zum Hafen. Heute war die Schlange vor uns länger als beim letzten Mal. Wieder wurden wir mit dem Taxiboot zum Schnellboot gebracht. Die Taxiboote kosten immer ein Dollar pro Person. Aufgrund der Schlange vor uns, hatten wir heute auf dem Schnellboot kein Glück und die besten Plätze im hinteren Teil des Bootes waren schon belegt. Also mussten wir in den sauren Apfel beißen und uns vorne hinsetzen. Zum Glück war der Wellengang aber nicht soooo stark, so dass ich die Fahrt mit meinen ganzen Hilfsmitteln dann trotzdem ganz gut überstanden habe. Die meiste Zeit hielt ich aber die Augen geschlossen. Rund zwei Stunden dauerte die Fahrt. In Santa Cruz wurden wir dann wieder mit Taxibooten an Land gebracht und zwei weitere Pickups brachten uns zu unserem Hotel für die letzte Nacht. Dieses Mal sind wir im Hotel Isla Azul.

Durch die frühe Abholung hatten wir nun natürlich fast den ganzen Tag noch vor uns. Ich ging erst mal duschen und kurz später fragten die anderen, ob wir mit zum Strand von Playa de los Alemanes (der Strand der Deutschen) kommen, der auf einer kleinen vorgelagerten Insel liegt. Wir schlossen uns an, entschieden uns aber dagegen die Badesachen mitzunehmen. Zum einen will ich morgen nicht die nassen Sachen im Gepäck haben und irgendwie war für mich inzwischen auch so ein bisschen die Luft raus.

So liefen wir durch den Ort zum Bootsanleger. Wir bogen noch kurz in den Supermarkt ab, um uns ein kleines Frühstück zu holen.

Mit dem Taxiboot für einen Dollar setzten wir dann auf die kleine Insel über. Zu Fuß war der Strand dann auch schnell erreicht.

Wir liefen aber weiter zu Las Grietas, was uns vorher nicht bewusst war. Sonst hätten wir vielleicht doch die Badesachen eingepackt. Ok, war jetzt halt so. Las Grietas darf nur mit einem Guide besucht werden. Dieser kostete dann auch wieder 8 Dollar pro Person. Am Eingang schlossen sich uns zwei weitere Personen aus der USA an. Für 4 Dollar konnte man auch Schnorchelmasken ausleihen, aber ohne Badeklamotten machte das ja für uns keinen Sinn. Auf den Guide mussten wir länger warten. Irgendwann erschien er und dann ging es los. Zu sehen war erst mal nur ein vulkanisches Feld.

Über holzbeplankte Wege liefen wir durch das Gelände, was aber gar nicht so groß war. Der Guide gab einige Erklärungen ab, grundsätzlich war das aber der schlechteste Guide auf unserer ganzen Reise.

Bald schon erreichten wir eine enge Schlucht, in der man dann eben schnorcheln kann. Die anderen zogen sich um und wir blieben oben am Aussichtspunkt. 40 Minuten hatten wir hier Zeit.

Die anderen hatten beim Schnorcheln größere Fischschwärme gesehen.

Dann ging es den kurzen Weg wieder zurück. Gerade als wir los liefen, stolperte ich und meine Hand machte dann Bekanntschaft mit einem Kaktus. Drei Stacheln steckten hinterher drin. Diese zog ich schnell raus, aber die fünf Minuten danach brannte es wie die Hölle. Dann war es zum Glück wieder vorbei. Am Ausgang nahmen wir noch ein Getränk oder Eis zu uns.

Auf dem Weg zurück machten wir dann doch noch einen Stop am Strand von Los Alemanes. Ich ging dann nochmal mit den Füßen ins Wasser und wir genossen ein letztes Mal die Sonne, das Meer und das gute Wetter.

Anschließend ging es mit dem Taxiboot zurück in den Ort, wo wir noch eine Kleinigkeit aßen. Ich bestellte mir aus den Vorspeisen einen Hähnchenspieß, der dann aber echt mickrig ausfiel. Und teuer war er auch noch. Ein Eistee brachte Erfrischung.

Vor der Tür des Restaurants entdeckten wir das hier. Wir waren das nicht. Fröhliche Mainzer überall….

Anschließend trennten wir uns von den anderen und jeder schlenderte noch ein bisschen alleine durch den Ort. Ich steuerte noch ein zweites Mal den Laden von Darwin & Wolf an und kaufte mir zwei weitere Tshirts. Björn fand leider nichts.

Zurück im Hotel packten wir dann schon mal ein bisschen Koffer. Dann trafen wir uns mit den anderen zum Abschiedsabendessen. Dafür gingen wir wieder in die Straße, wo wir schon mit Ivan essen waren. Hier ist ein Restaurant neben dem anderen mit frischem Fisch und an jedem einzelnen wurden wir angesprochen und sollten reingelockt werden. Das mag ich ja nicht so. Schließlich entschieden wir uns für ein Restaurant. Ich bestellte einen Brombeersaft und Spaghetti mit Gemüse.

Danach ging es zurück ins Hotel und dann war der letzte Tag auf Galapagos auch vorüber. Schade.