03.11.2024 – 28.11.2024 Ecuador und Galapagos – 19. Tag: Bootstour zur Insel Plaza Sur mit Schnorcheln

Heute war der letzte Tag der offiziellen Gruppenreise und der war nochmal ein richtiges Highlight. Es stand der Besuch einer weiteren unbewohnten Insel auf dem Programm. Wo es hingeht, stand vor der Reise noch nicht fest. Dies kann immer nur kurzfristig entschieden werden, da der Zugang zu den Inseln hier auf Galapagos beschränkt ist. Es wurde jetzt Plaza Sur. Pro Tag dürfen auf diese Insel nur 6 Boote und insgesamt 100 Touristen. Plaza Norte darf überhaupt nicht angefahren werden.

Nach dem Frühstück wurden wir mit dem Bus abgeholt. Unterwegs sammelten wir noch zwei Japaner und eine Amerikanerin ein. Dann fuhren wir ungefähr 45 Minuten über die Insel zum Bootsanleger. Anschließend ging es aufs Boot. Plaza Sur liegt nur einige hundert Meter vor der Ostküste von Santa Cruz, somit dauerte die Fahrt nicht allzu lange.

Plaza Sur ist mit einer Fläche von ca. 0,13 Quadratkilometer eine der kleinsten Inseln von Galapagos und gleichzeitig eine der vielseitigsten Inseln des Archipels.

Highlights hier sind rote Korallensträucher, Landleguane, Kakteen und Gabelschwanzmöwen.

Kaum waren wir an Land, begegnete uns auch schon der erste gelbe Landleguan.

Wir waren beeindruckt von den tollen Farben hier auf der Insel. Das türkisfarbene Meer, die roten Korallensträucher und der blaue Himmel. Phänomenal. Und Möwen kreisten auch immer wieder über uns.

Der Rundgang dauerte ungefähr 1,5 h, dann ging es zurück aufs Boot. Eine tolle Insel und die Farben waren einfach unglaublich. Ein weiteres Highlight. Auf dem Boot gab es dann erst mal Essen. Leckerer Reis mit Meeresfrüchten.

Und dann hätte man meinen können, dass die Aliens gelandet sind 😂. Aber nein, es ging zum Schnorcheln. Für mich ja mehr oder weniger das erste Mal.

Die Unterwasserkamera hatte ich blöderweise im Hotel vergessen, aber ich musste eh erst mal mit mir und meiner Schnorchelmaske klar kommen. Ich blieb bei der Anfängergruppe von Ivan und wir schwammen in eine kleine Bucht, in der wir kurz vorher vom Boot aus noch Haie gesehen hatten. Hier machten wir dann unsere ersten Versuche. Mir lief erst mal wieder Wasser in die Brille, aber irgendwann hatte ich den richtigen Sitz der Brille gefunden, dann klappte es. Zweimal schnorchelten wir durch diese Bucht. Haie haben wir dann leider doch nicht gesehen, aber großen Fischschwarm und viele Papageienfische. Das war ja schon mal mehr als beim letzten Mal. Und ich glaube, mit der Schnorchelmaske finde ich doch langsam Gefallen an der Sache. Ich war erst mal happy, dass es mit dee Maske jetzt geklappt hat und ich sie nicht völlig umsonst mitgenommen habe.

Zurück an Land, trafen wir wieder jede Menge Seelöwen an.

Tja und dann stand schon unser Abschiedsessen an. Sechs der zwölf Leute unserer Reisegruppe und unser Reiseleiter Ivan werden sich morgen verabschieden.

Wir trafen uns um 17:50 Uhr, um noch eine Karte für Ivan zu unterschreiben und das Trinkgeld zu sammeln. Auf der Reise hatten ihm auch das ein oder andere Reiseutensil von uns gut gefallen, die wir ihm dann auch schenkten. Unter anderem bekam er noch eine Stirnlampe, von mir den Naturreiseführer Galapagos und die Schnorchelboje für seine Tochter.

Um 18:00 Uhr war dann Treffpunkt zum Abendessen. Viventura hatte uns in eine Brauerei eingeladen.

Hier bekamen wir dann erst nochmal eine kurze Brauereiführung und Erläuterungen, wie das Bier gebraut wird. Eine Verkostung gab es natürlich auch noch, aber da ich ja kein Bier trinke, verzichtete ich.

Der Tisch war dann schön gedeckt.

Das Gericht mussten wir vor ein paar Tagen schon auswählen. Es gab Fisch oder Fleisch. Ich hatte mich für das Fleisch entschieden. Das war Rind, Schwein, Hähnchen und eine Ofenkartoffel. Alles viel zu viel und so richtig gut geschmeckt hat es leider auch nicht. Das Fleisch war eher Schuhsohle, aber die Kartoffel war lecker. Jeweils ein Bier war inklusive, ich traf meins an Björn ab, so dass er beide Sorten probieren konnte.

Anschließend überreichten wir Ivan dann seine Geschenke und alle waren ein bisschen wehmütig.

Zum Abschluss bekam jeder auch noch ein paar Sticker und Bierdeckel der Brauerei.

Dann war ein weiterer erlebnisreicher Tag wieder zu Ende. Und leider der letzte gemeinsame.

Das heutige Tier war der Landleguan.