Heute war dann auch schon der letzte Tag angebrochen. Mit dem Bus fuhren wir ins Dorf Ohalik, das vor den Toren von Samarkand liegt. Unser Wanderguide für heute holte uns im Hotel ab. Ein junger Mann aus der Gegend um Ohalik. Die Fahrtzeit war dann auch nur ca. 30 Minuten. Dort angekommen kehrten wir bei einer einheimischen Familie ein, die wir aber leider nicht so richtig zu Gesicht bekommen haben. Hier wurden wir erst mal zum Tee eingeladen. Dazu gab es wieder leckere Knabbereien.

Eine Kuh besitzt die Familie auch.

Die Toiletten hier waren weniger entzückend. Es stank zum Himmel und es war wirklich kaum zum Aushalten. Aber die Toilettenschüssel war mit Samt abgedeckt 😂.

Schließlich starteten wir unserer Wanderung. Zuerst überquerten wir einen Bach.

Danach ging es dann relativ schnell bergauf. Damit hatte ich heute gar nicht gerechnet. Von oben blickten wir auf das Dorf hinab.



Die Landschaft ist auch hier sehr karg.

In der Ferne konnte man Samarkand sehen.


Eine Mitreisende blieb irgendwann zurück, da ihr die Anstiege zu steil wurden und wir auf dem gleichen Weg zurückkommen würden.

Der junge Mann führte die Tour hervorragend. Er konnte Englisch, er kannte die Gegend und die Wanderung und schaute immer, dass auch alle mitkommen und die Gruppe einigermaßen zusammen blieb. Genau so hätten wir uns das die ganze Reise über gewünscht.

Auf dem Gipfel packten wir dann nochmal die Fahne aus 😉.






Wir hatten tolle Ausblicke, die wie gemalt aussahen.



Unterwegs zeigte uns der Guide dann noch ein Spiel, dass häufig von den Kindern in Usbekistan gespielt wird. Den Namen habe ich leider vergessen. Es war irgendwie eine Mischung aus Boule, Wikingerschach Geschicklichkeit. Mit einem Stock musste unter anderem versucht werden, einen angespitzten Holzklotz nach oben zu schleudern und diesen dann mehrfach mit dem Stock zu treffen. Mehr als ein Treffer ist mir nicht gelungen. Dann musste der Stock weggeschleudert werden und von dort, wo er landete, musste man versuchen, den Holzklotz zu treffen. Der Verlierer musste letztlich den erneut weggeschleuderten Stock zwischen die Zähne nehmen und schreiend zum Holzklotz zurücklaufen. Das war ne ganz spaßige Angelegenheit. Beim Duell mit Björn hatte übrigens er den Stock zwischen den Zähnen 😉.


Dann ging es weiter, entlang an bizarren Steinformationen.




Wir kamen wieder hinab ins Tal zu einer kleinen Wasserstelle.






Danach ging es erst mal wieder zu der Familie zum Mittagessen. Eigentlich sollten wir hier gemeinsam mit der Familie Teigtaschen herstellen. Nun bekamen wir diese aber einfach nur als Mittagessen serviert. Sehr schade, dass das Programm schon wieder nicht eingehalten wurde. Das Essen schmeckte allerdings sehr lecker und das waren die besten Manti, die wir auf der ganzen Reise gegessen haben.

Nach der Mittagspause ging es dann nochmal auf Wanderschaft. Dieses Mal bestiegen wir den Berg auf der anderen Seite des Dorfes.

Wir passierten eine Kuhherde.









Schließlich ging es wieder hinunter.







Im Dorf angekommen bestiegen wir wieder den Bus und der junge Mann bekam ein gutes Trinkgeld von uns allen, was er sich redlich verdient hat.
Im Anschluss an die Wanderung, fuhr uns der Bus dann direkt zum Abschluss-Abendessen, dass die Agentur organisiert hatte. Wir hatten gefragt, ob wir auch nochmal ins Restaurant Emirhan gehen könnten, aber die Agrentur hatte schon ein anderes Restaurant gebucht. Dieses befand sich unweit des Emirhan ebenfalls auf der Rückseite des Registan. Das Restaurant sah eher etwas nobler aus und ich kam mir in unseren verstaubten Wanderklamotten eher etwas fehl am Platz vor. Aber zum Glück sahen wir ja alle so aus.

Zuerst gab es Salat. Am Anfang der Reise hatten wir da ja immer einen Bogen drumrum gemacht, am Ende der Reise hat sich eher niemand mehr darum geschert.


Zum Trinken wurde uns eine Art Likör hingestellt, Wein gab es leider keinen. Deshalb fragten dann alle nach Bier, außer ich und eine Mitreisende. Dann fragte unser Guide, ob wir stattdessen Wodka wollen. Naja, warum nicht. Und dann war er auf einmal verschwunden und ist das ganze Essen über nicht mehr aufgetaucht.
Als Nächstes bekamen wir eine Graupensuppe.

Und als Hauptgang dann Kebab.

Nachdem wir alle fast fertig waren mit Essen, tauchte dann unser Guide wieder auf, mit einer Flasche Wodka in der Hand, die er außerhalb des Restaurants gekauft hatte. Wir waren etwas verwirrt und als es die Kellner dann auch noch nach Gläsern fragte und diese auch noch bekam waren wir doch sehr verstutzt. Andere Länder, andere Sitten. So saßen wir dann im Restaurant und tranken den Wodka aus dem Supermarkt. Und die Flasche wurde leer 😉.


Zum Abschluss gab es noch etwas Obst. Die Honigmelonen hier im Lanf sind übrigens äußerst lecker.

Auf dem Rückweg kamen wir nochmal am Registan vorbei. Die meisten anderen gingen auf einen Absacker weiter. Ich sah mit zusammen mit einer Mitreisenden nochmal einen Teil der Lasershow nochmal aus einem anderen Blickwinkel an.












Dann gingen wir auch und ließen uns nochmal kurz bei den anderen nieder. Björn war schon ins Hotel gegangen. Das taten wir dann bald auch und dann war ja leider noch Packen angesagt. Nun war der letzte Tag auch vorüber.





















































































































































































































































