03.11.2024 – 28.11.2024 Ecuador und Galapagos – 3. Tag: Quito und Äquatordenkmal

Heute Nacht wurden wir schon wieder um 3 Uhr wach und so richtig in der Zeit angekommen sind wir noch nicht. Anschließend schliefen wir nochmal bis 5:30 Uhr. Um 6 Uhr klingelte dann eh der Wecker, weil es heute schon um 7:30 Uhr los ging. Gefrühstückt wurde heute nicht im Hotel, sondern es gab einen Willkommensbrunch in einem Schokoladengeschäft. Die Fahrt mit dem Bus dorthin dauerte ungefähr 20 Minuten. Mich hatte mittlerweile jetzt doch wieder eine Erkältung erwischt. Immer das Gleiche nach dem Fliegen.

Das Frühstück war sehr lecker. Jeder konnte zwischen Kaffee und Kakao wählen und zwischen Mangosaft oder Guanabanasaft. Ich entschied mich für Kakao und Guanabanasaft. Zum Essen gab es Toastbrot. Eines mit Avocado, eines mit Schokoladencreme. Ebenso gab es noch einen Obstsalat. War alles sehr lecker.

Hier kamen wir jetzt auch mit weiteren neuen Mitreisenden näher in Kontakt und es ist glaube ich ne ganz gute Gruppe.

Nach dem Frühstück kaufte Björn im Shop noch Schokolade und dann ging es mit dem Bus in die Altstadt zur Basilika. Vor der hatten wir ja gestern schon mal gestanden. Heute war strahlend blauer Himmel.

Anschließend besuchten wir die Basilika von innen.

Und bestiegen dann auf einer engen steilen Leiter den Kirchturm. Hier hatte man schöne Ausblicke auf die Stadt und in der Ferne sah man die schneebedeckten Vulkane.

Der Weg führte uns dann wieder vorbei an der alten Kathedrale.….

….und am Präsidentenpalast.

Im Anschluss daran besuchten wir eine weitere Kirche, die Iglesia de la Compania de Jesus. Diese war innen über und über mit Gold verziert.

Zum Schluss der Stadttour besichtigten wir noch das Kloster San Francisco.

Hier besuchten wir auch das Museum, was ich persönlich aber nicht so spannend fand.

Hier stiegen wir auch nochmal auf den Turm.

Danach liefen wir noch an einem Sandwichladen vorbei, wo sich einige eindeckten, ich wollte lieber auf die Empanadas warten. Wir wurden wieder vom Bus abgeholt und fuhren dann ca. eine Stunde zum Äquatordenkmal. Unterwegs holten wir noch die vorbestellten Empanadas ab. Ich hatte einen mit Käse und einen mit Hühnchen bestellt. Die waren sehr lecker.

Schließlich kamen wir dann am Äquator und dem dortigen Museum an.

Und so stand ich dann da, mit einem Fuß auf der Südhalbkugel, mit einem Bein auf der Nordhalbkugel.

Oder Björn im Norden, ich im Süden.

Ein Schrumpfkopf.

Eine typische Unterkunft von früher.

Ein Meerschweinchen, diese kommen hier in Ecuador ja als Spezialität auf den Tisch.

Zu zweit an der Äquatorlinie.

Eine Sonnenuhr.

Anschließend gab es dann noch ein Experiment. Man kann am Äquator problemlos ein Ei auf einem Nagel balancieren. Ich habe es leider nicht hinbekommen, aber Björn war ein Meister seines Fachs und hat es gleich zwei Mal geschafft.

Der Guide zeigte uns ein weiteres Experiment. Direkt auf dem Äquator lief das Wasser in diesem Becken einfach nur senkrecht nach unten ab.

Nur drei Meter daneben gab es durch die Erdrotation einen Strudel beim Ablaufen. Auf der einen Halbkugel in die eine Richtung, auf der anderen Halbkugel in die andere Richtung. Faszinierend.

Anschließend konnten wir noch versuchen, mit geschlossenen Augen auf der Äquatorlinie zu balancieren, das war gar nicht so einfach.

Zum Abschluss bekamen wir sogar noch einen Stempel in unseren Reisepass, dass wir am Äquator waren und Björn bekam noch ein Zertifikat für seine Künste mit dem Ei.

Das war für uns alle eine interessante Erfahrung und wir wären alle gerne noch etwas länger geblieben.

Damit war es mit dem Programm von heute aber immer noch nicht vorbei. Ich war inzwischen aber auch ziemlich kaputt und die Erkältung meldete sich auch.

Wir fuhren aber noch zu einem Sozialprojekt, welches durch Viventura unterstützt wird. Ein Teil des Geldes unseres Reisepreises ist auch hier eingeflossen. Natürlich werde ich hier keine Kinderfotos posten. Wir besuchten zuerst die Gruppe der 3-6jährigen. Die waren echt einfach nur herzallerliebst und sangen ein Lied für uns. Danach forderten sie uns aber ebenso auf, ein Lied zu singen. Wir entschieden uns dann für „Alle meine Entchen“ 😂.

Danach ging es weiter zu der nächstälteren Gruppe und die Geschichte mit dem Singen wiederholte sich. Dieses Mal entschieden wir uns für „Hoch soll er leben“. Die etwas älteren stellten uns dann auch verschiedene Fragen.

Zu guter letzt gab es dann noch eine Tanzaufführung für uns, die wirklich beeindruckend war.

Das Projekt hat uns gut gefallen und Projekte für Kinder sind so wichtig, so dass wir hier noch eine etwas höhere Spende da ließen.

Dann ging es aber mit dem Bus zurück ins Hotel, wo wir gegen 18 Uhr ankamen. Um 19 Uhr sollte Treffpunkt fürs Abendessen sein. Ich entschied mich aber dazu, mich mit meiner Erkältung lieber ins Bett zu legen.

Hinterlasse einen Kommentar