03.11.2024 – 28.11.2024 Ecuador und Galapagos – 2. Tag: Quito

Nachdem wir relativ schnell eingeschlafen waren, wurden wir dann beide gegen 3 Uhr wach, 9 Uhr deutsche Zeit. Zum Glück sind wir dann nochmal eingeschlafen und der Wecker klingelte dann um 7 Uhr. Kurz nach 8 Uhr gingen wir zum Frühstück, wo ein kleines Buffet aufgebaut war. Das Frühstück war nicht besonders, aber ausreichend.

Um 9:30 Uhr trafen wir uns mit unseren Mitreisenden in der Lobby. Diese hatten schon zwei Taxis bestellt und wir machten uns auf den Weg zum Teleferico. Die Taxifahrt kostete für die 20 Minuten gerade mal 3,50 Dollar.

Der Teleferico ist eine im Jahre 2005 in Betrieb genommene Luftseilbahn in Quito. Sie führt von der unmittelbar am Stadtrand auf etwa 3050 m Höhe gelegenen Talstation zu einem Cruz Loma genannten Berg in etwa 3950 m Höhe auf der Ostseite des Vulkans Pichincha. Die Seilbahn kostete 9 Dollar pro Person. Mit der Seilbahn überwanden wir dann nochmal weitere 2500 m.

Hier waren wir nun das erste mal in unserem Leben auf 4000 m Höhe. Es machte mir aber gar nicht so viel aus. Von hier oben hatte man einen tollen Blick auf die Millionenstadt Quito. Quito ist 5 km breit und von Süd nach Nord ca. 60 km lang und liegt auf einem Plateau. Allerdings war die Sicht anfangs etwas diesig und bewölkt.

Von hier aus liefen wir dann noch etwas weiter in die Höhe und beim bergauf laufen, spürte man dann doch schon ein bisschen die dünne Luft, es hat sich aber noch in Grenzen gehalten. Am Weg gab es mehrere Punkte, an denen man zum Fotos machen animiert wurde, z. B. zusammen mit Alpakas. Diese waren aber viel zu kurz angeleint und hatten kaum Bewegungsfreiheit. Sowas will ich dann nicht unterstützen.

Ein paar Höhenmeter weiter gab es dann eine Schaukel hoch über den Wolken, die wir zuhause schon in einem YouTube Video gesehen hatten. Natürlich konnte ich mir das Schaukeln hoch über Quito auch nicht verkneifen

Auf einer Sonnenliege ließen wir uns dann auch nochmal ablichten.

Auf dem Weg hatten wir immer wieder die Blicke auf Quito, die Anden und die Vulkankette.

Schließlich kamen wir zu einer Hütte, wo Essen und Trinken verkauft wurde. Hier bestellten wir uns eine heiße Schokolade und eine Süßspeise, deren Name ich leider vergessen habe, ein Teiggebäck mit Honig.

So langsam kam dann auch die Sonne heraus und auf dem Rückweg war die Sicht auf Quito dann auch viel besser als noch auf dem Hinweg.

In der Ferne sahen wir nun auch den schneeverhangenen Cotopaxi, den wir übermorgen besuchen werden.

Dann ging es mit der Seilbahn wieder zurück.

Unten angekommen wollten wir uns wieder zwei Taxis nehmen und wurden dann etwas abgezockt. Wo wir auf der Hinfahrt pro Taxi noch 3,50 Dollar bezahlen mussten, wollten sie nun für eine ähnliche Strecke 10 Dollar. So gab es einiges hin und her. Zuerst sollten wir dann zu fünft in ein Taxi, was aber nicht wirklich klappte, dann waren es doch wieder zwei Taxis und dann waren wir nicht richtig abgesprochen, wo wir jetzt überhaupt hinfahren. Wir wollten in die Altstadt und dort zur Kathedrale, der Fahrer brachte uns aber zur Basilika, wo die anderen dann natürlich nicht auftauchten. Inzwischen hatten wir ihn wenigstens auf 8 Euro runtergehandelt.

So standen wir dann alleine vor der Basilika.

Da wir aber sicher waren, dass diese morgen im Programm ist, besuchten wir sie nicht. Ich aktivierte dann doch für heute mein Datenvolumen auf dem Handy, was dann 10 Euro für den heutigen Tag kostete, um die anderen anzurufen. Da ging dann aber niemand ans Telefon. Wir sprachen dann noch zwei Polizisten an, wo denn die Altstadt und die Kathedrale ist. Diese drückten uns dann wenigstens einen Stadtplan in die Hand. Mit diesem machten wir uns dann alleine auf den Weg. am Ende der Straße sahen wir den Hausberg von Quito mit der Statue.

Graffiti gab es auch.

Wir kamen am Theater vorbei….

…nebenan Kolonialbauten.

Bunte Fassaden.

Wir irrten ein bisschen herum, auf der Suche nach der alten Kathedrale, schließlich fanden wir sie aber.

Auf dem Vorplatz tummelten sich viele Menschen.

Danach betraten wir die Kirche, was erneut 5 Dollar Eintritt pro Person kostete.

Am Aufgang zum Kirchturm trafen wir dann wieder auf eine unserer drei Mitreisenden. Da hatten wir sie also wiedergefunden. Die anderen beiden waren gerade auf dem Turm.

Wir wollten ihn dann ebenso besteigen. Die Treppe nach oben war aber so eng, dass man nicht aneinander vorbei kam, wenn jemand entgegen kommt. Schließlich konnten wir es wagen. Aber immer wieder blieben wir stecken und mussten Leute vorbei lassen, was bei mir in dieser Enge schnell wieder eine kleine Panik auslöste, so dass ich schließlich umkehrte. Björn ging dann mit der nächsten Gruppe nochmal nach oben.

Anschließend besuchten wir noch die Krypta….

….und den Saal mit den Gewändern.

Danach schlenderten wir noch ein bisschen durch die Stadt….

…und setzten uns schließlich in ein Café. Wir bestellten beide eine Cafe Latte und ein Quimbolito, eine Süßspeise.

So langsam überfiel uns dann doch die Müdigkeit und ich habe mir glaube ich auf dem Flug einen leichten Schnupfen eingefangen. Gegen 17 Uhr fuhren wir dann mit dem Taxi zurück ins Hotel, was dann wieder nur günstige 2,30 Dollar kostete. Dann ruhten wir uns erst mal aus und um 20 Uhr sollte ein Treffen mit unserem Guide stattfinden. Dort lernten wir dann auch unsere restlichen Mitreisenden kennen.

Ivan, unser Guide, bot uns dann noch ein gemeinsames Abendessen an. Wir schlossen uns an, mit uns aber nur drei weitere Mitreisende, die wir bisher noch nicht kannten. Wir gingen in ein Restaurant um die Ecke. Ich bestellte einen Tee und eine Kürbissuppe mit Shrimps, alles andere wäre mir für diese Uhrzeit zu viel gewesen.

Gegen 22 Uhr schloss das Restaurant und wir gingen zurück zum Hotel, wo ich noch schnell den Blog geschrieben habe. Jetzt ist es 23 Uhr und das Bett ruft.

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