So, da sind wir nun: In Ecuador. In Quito, mit 2850 m die höchste Hauptstadt der Welt. Das erste Mal in den Anden.
Ein anstrengender Tag liegt hinter uns. Um 2:30 Uhr war aufstehen angesagt, um 3:30 Uhr brachte uns das Taxi zum Flughafen. Das war dann letztendlich doch etwas zu früh. Der Check-In bei Iberia öffnete erst gegen 4:30 Uhr. Während der Wartezeit trafen wir dann schon unsere ersten Mitreisenden, mit denen wir vorher schon über das Forum Nummern ausgetauscht hatten.
Am Gate gesellte sich eine weitere Mitreisende zu uns und damit war unser Trüppchen auch schon komplett, da alle anderen erst morgen ab anderen Destinationen losfliegen. Unser morgiger Flug ab Frankfurt war ja storniert worden.
Der Flieger startete dann pünktlich um 6:30 Uhr. Ich döste die meiste Zeit und gegen 9:10 Uhr kamen wir in Madrid an. Dort mussten wir das Terminal wechseln und hatten dann 3 h Aufenthalt bis zum Anschlussflug nach Quito. Wir genehmigten uns noch einen Kaffee und dann ging es weiter. Der Langstreckenflieger war wieder ne ziemliche Hasenkiste. Und ob es sich gelohnt hat, dass ich für 52 Euro Sitzplätze ausgewählt habe, lasse ich mal dahingestellt.

Entertainment an Bord gab es auch. Habe ich aber außer ein paar Spielen nicht wirklich genutzt. Björn hat sich an paar Filme angeschaut. Schlafen konnte ich leider auch wieder nicht. Somit kam mir dieses Mal der Flug ewig vor und die Zeit ging einfach nicht um. Nach 8 Stunden konnte ich einfach nicht mehr sitzen und stand mal für eine halbe Stunde auf und machte Dehnübungen. Vorher war das leider nicht möglich. Immer wenn ich grade aufgestanden war, kam kurz später immer wieder das Anschnall-Zeichen.
Hier ein paar Impressionen vom Flug.



















Irgendwann kamen dann aber die Anden in Sicht und wir hatten wir es dann aber doch geschafft und wir landeten auf 2400 m Höhe am Flughafen Quito.


Hier mussten wir uns in die lange Schlange für die Passkontrolle einreihen. Nach rund 40 Minuten waren wir an der Reihe, mussten die Reisepässe vorzeigen, wir wurden gefragt, wo wir herkommen, ein Foto wurde gemacht, wir wurden gefragt, wie lange wir bleiben. Dann gab es den Stempel im Reisepass.
Im Gegensatz zu meinem letzten Langstreckenflug mit Zwischenlandung in Madrid waren heute unsere Koffer sofort da. Also hatten wir zum Glück umsonst ein Survival Pack geschnürt 😉.
Draußen wartete dann schon der Fahrer von Viventura auf uns. Er empfahl uns noch Geld abzuheben. Bezahlt wird hier in US Dollar.
Anschließend ging es in einen Kleinbus zu unserem Hotel Reina Isabel in Quito. Weitere 500 m in die Höhe. Die Fahrt dauerte eine Stunde. Dann kamen wir schließlich gegen 19:30 Uhr an, 1:30 Uhr deutsche Zeit. Jetzt waren wir also 23 h auf dem Beinen: Unser Zimmer ist im 4. Stock und die Koffer wurden freundlicherweise dorthin gebracht.

Die letzte Woche angekündigten Stromabschaltungen von 14 h pro Tag werden auf uns anscheinend keine Auswirkungen haben und wurden mittlerweile auch schon wieder auf 6 h gesenkt, da es in den letzten drei Tagen geregnet hat. Ich hatte letzte Woche ja schon kalte Duschen befürchtet und hatte noch nen dritten Akku für die Kamera gekauft.
Dann fielen wir gegen 22:00 Uhr nur noch todmüde ins Bett.