03.11.2024 – 28.11.2024 Ecuador und Galapagos – 15. Tag: Flug nach San Cristobal (Galapagos), Ortsrundgang und Interpretationszentrum

Heute mussten wir schon um 6 Uhr mit gepackten Koffern auf der Matte stehen. Blöderweise waren wir schon um 4 Uhr wach und konnten nicht mehr einschlafen.

Von 6:00 bis 6:30 Uhr hatten wir dann noch Zeit zum Frühstücken. Hier im Hotel gab es Buffet.

Anschließend brachte uns Homero zum Flughafen.

Hier mussten wir dann von ihm Abschied nehmen. Im Bus hatte Ivan schon unsere Reisepässe und jeweils 20 Dollar eingesammelt. Damit ging er dann am Flughafen zum Schalter, um für uns alle die Einreisekarte nach Galapagos zu besorgen.

Wir hatten am Vorabend noch Schuhe geputzt, um keine Steine, Sand oder sonstiges auf Galapagos einzuschleppen. Die Natur ist hier sehr sensibel. Deshalb wurde auch auch als erstes unser Gepäck durchleuchtet, damit wir nichts unerlaubtes nach Galapagos einführen. Anschließend wurde das große Gepäck versiegelt. Als wir damit fertig waren, stand Ivan immer noch am Schalter und telefonierte mehrmals. Irgendwas schien nicht zu stimmen. Es dauerte noch ziemlich lange, bis das endlich geschafft war. Wir erfuhren dann, dass unsere Daten noch nicht weitergegeben worden waren und diese deshalb für jeden einzeln ins System eingetippt werden mussten. Bei den beiden anderen Viventura Gruppen hatte alles reibungslos funktioniert.

Dann konnten wir aber unser Gepäck abgeben und es ging zum Gate, wo wir uns noch einen Kakao genehmigten.

Der Flug startete um 9:15 Uhr und dauerte dann ca. 1,5 h, wir hatten aber nochmal eine Stunde Zeitverschiebung. Auf dem Flug mussten wir dann noch ein weiteres Einreisepapier ausfüllen, auf dem wir bestätigen mussten, dass wir bestimmte Sachen nicht im Gepäck haben

Dann mussten wir uns in die lange Schlange für die Einreise einreihen. Am Schalter mussten wir dann alle Papiere abgeben und die 200 Dollar Nationalparkgebühr für Galapagos abtreten. Eine Reise nach Galapagos ist nicht die günstigste Angelegenheit. Wir fragten noch nach einem Stempel im Reisepass und dann war es geschafft. Unsere Koffer waren auch alle da.

Anschließend ging es mit dem Bus in unsere Unterkunft. Die Fahrt dauerte aber nur 5 Minuten. Die Zimmer sind zweckmäßig, aber nicht überaus schön.

Um 12:00 Uhr trafen wir uns wieder, um eine kleine Stadttour zu machen. Das Highlight hier auf der Insel sind die Seelöwen, deshalb werdet Ihr jetzt davon viele zu sehen bekommen.

Einen Braunpelikan haben wir auch gesehen.

Ein Baby-Seelöwe. Diese können nur von der eigenen Mutter gesäugt werden. Von anderen Müttern werden sie verstoßen. Es kann aber sein, dass die Mutter mal 4-5 Tage nicht zurückkommt. Wir erlebten hier eine Szene, wo ein junger Seelöwe versuchte, von einem anderen weiblichen Tier Milch zu bekommen. Zuerst wurde er weggestoßen, als er aber nicht nachließ, krallte sich die Kuh den Kleinen und schleuderte ihn richtiggehend durch die Luft. Er tat uns richtig leid.

Eine andere Gefahr besteht, wenn die Touristen die Tiere anfassen. Dann nehmen die Tiere die Düfte von Sonnencreme etc auf, werden von der Mutter nicht mehr als ihr Kind erkannt und ebenfalls verstoßen. Das ist dann quasi das Todesurteil.

Wie immer hatten wir schönes Wetter.

Unser Guide Ivan kommt ursprünglich von dieser Insel hier und traf deshalb ständig Familie und Freunde, immer mit geoßem Hallo.

Als wir weiterliefen, trafen wir dann sogar Seelöwen direkt auf der Straße oder im Restaurant an.

Dann kehrten wir in einem Strandlokal erst mal ein. Ich hatte eine Limonade und versuchte das erste Mal eine Ceviche aus Fisch.

An dem Tisch saß bereits ein Ehepaar, er aus Island, sie aus Deutschland und wir durften uns netterweise dazu setzen. So kam unsere Gruppe mit den beiden ins Gespräch und es wurden viele Reiseerlebnisse aus Island, Ecuador und weitere ausgetauscht.

Direkt nebenan war ein Strand an dem sich die Seelöwen zwischen den ganzen Menschen tummelten.

Wir beide entschieden uns dann in unserer freien Zeit zum Interpretationszentrum zu gehen. Hier gab es viele Informationen über die Insel und die Tierwelt. Das war aber alles viel zu viel zum Lesen, so dass wir uns auf wenige Informationen beschränkten. Anschließend liefen wir den drei Kilometer langen Rundweg.

Der Weg führte dann u. a. noch zum Strand Carola, wo wir wieder auf viele Seelöwen trafen. Man konnte sich aber daran auch nicht satt sehen.

Kakteen gab es auch.

Nach dem Strand folgten noch viele Aussichtspunkte, zu denen wir jede Menge Treppen nach oben laufen mussten.

An diesem Aussichtspunkt zweigte dann noch ein kleiner Wildnispfad ab, den wir aber nur ein kleines Stück abliefen, da wir nicht wussten, wo er hinführt und dafür war es auch schon zu spät. Also liefen wir die normale Runde weiter.

So kamen wir wieder zum Parkausgang, wo wir ein paar unserer Mitreisenden trafen. Anschließend gingen wir dann am gleichen Strand wie zuvor nochmal was Trinken.

Dieses Mal saß ein Ehepaar der Viventura Comfort Reise am Tisch, denen wir schon öfters begegnet sind, da sie fast die gleiche Reiseroute wie wir haben. Auch hier hatten wir wieder nette Gespräche. Dann ging es zurück ins Hotel.

Um 19:00 Uhr trafen wir uns wieder zum Abendessen und Ivan führte uns in das nobelste Hotel vor Ort. Hier kostet ein Zimmer zwischen 450 und 750 Euro pro Nacht. Oh lala 😉. Das Essen war somit auch nicht ganz billig. Ich hatte aber eh nicht viel Hunger, da ich ja schon die Ceviche hatte und bestellte nur gebratenes Gemüse und Kartoffelbrei, Björn hatte Rinderfilet.

Gruß des Hauses.

Uns beiden fielen nach dem Essen die Augen fast zu, so dass wir uns vor den anderen verabschiedeten und zurück ins Hotel liefen. Dort fielen wir dann totmüde ins Betr.

2 Gedanken zu „03.11.2024 – 28.11.2024 Ecuador und Galapagos – 15. Tag: Flug nach San Cristobal (Galapagos), Ortsrundgang und Interpretationszentrum

  1. Liebe Diana, danke für deine tollen Reiseberichte. Ihr macht gerade eine wirkliche tolle Reise. Sehr schöne Bilder. Klasse. Aber eigentlich sind ja alle anderen Reiseberichte auch toll. Schön, was ihr alles erlebt. Genießt eure Zeit. Liebe Grüsse 🤗

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