Heute hatten wir wieder eine lange Fahrt vor uns. Aber zuerst ging es zum Frühstück.


Wir verließen Cuenca und nahmen Kurs auf den Cajas Nationalpark. Auf der Fahrt dorthin erzählte uns Ivan, dass es hier grade viele Brände gibt, die allerdings nicht der Hitze und Trockenheit geschuldet sind, sondern von Regierungsgegnern gelegt wurden.
Nach da. 1,5 bis 2 h kamen wir an einem Aussichtspunkt an, an dem wir einen tollen Blick auf den Nationalpark hatten. Hier sammelte jeder einen Stein und wir bauten einen kleinen Steinturm. Quasi als Dank, dass wir die Fahrt bis hierher gut überstanden haben.


Hier waren wir ein letztes Mal auf 4000 m. Es gab mehrere Plattformen mit tollen Ausblicken und viele Fotos wurden geschossen und wir genossen einfach diese tolle Aussicht. Wir konnten uns gar nicht satt sehen.












Danach hatten wir dann weitere 3 h Busfahrt vor uns. Nun ging es von 4000 m auf 0 m runter. Die Reise stellt uns schon auf ganz schön viele Proben.

Unterwegs hielten wir nochmal an einem Bauernhof, wo ebenso Schokolade hergestellt wird. Hier verkosteten ebenfalls nochmal die Kakaobohnen, die hier etwas besser schmeckten als im Regenwald. Andere Region, anderer Geschmack. Pfeffer gab es auch. Hier war es jetzt wieder schwül-heiß.



Die Familie hier auf dem Bauernhof war sehr nett und es war schon fertige Schokolade für uns vorbereitet. Diese Bestand aber zu 100 % aus Kakao, ohne zugesetzte Milch. O-Ton: Ich habe hier ja keine Milchkuh. Die Röstaromen der Schokolade waren umso mehr zu schmecken, desto weniger Zucker man zusetzte.

Am Ende ließen wir noch ein kleines Trinkgeld da. Ich hätte gerne noch Pfeffer gekauft. Aber da wir ja morgen nach Galapagos fliegen, wo die Mitnahme verboten ist, machte das ja keinen Sinn.
Dann ging es weiter Richtung Guayaquil, vorbei an Bananenplantagen.

Guayaquil ist momentan ja eher ein etwas heißes Pflaster und öfters mal in den Nachrichten. Hier hält sich die Mafia auf und besonders in einem Stadtteil gibt es ziemlich oft Vorfälle. Diesen Stadtteil mussten wir allerdings mit dem Bus passieren, da es keinen anderen Weg gab.
Schließlich erreichten wir die Stadt und stiegen aus. Allerdings konnten wir den Besuch eines Hügels, der eigentlich auf dem Plan stand, nicht durchführen, da hier grade eine Crossbike-Veranstaltung stattfand. Auf der Treppe, die wir eigentlich nach oben laufen wollten, rasten die Fahrräder nach unten, um am Ende der Treppe spektakuläre Sprünge zu absolvieren. Somit liefen wir nur ein bisschen in eine Seitenstraße mit schönen Häusern im Kolonialstil.







Anschließend schlenderten wir dann an der promenade entlang, immer auf unsere Wertsachen bedacht. Ich habe mich aber auf der ganzen Reise bisher nie unwohl gefühlt.
Hier gibt es eine Seilbahn, die aber wenig genutzt wird.

Hier an der Promenade war die reinste Partymeile. Riesenrad, Verkaufsstände etc.







Hier setzten wir uns dann in ein Restaurant mit Blick auf den Fluss und Ivan konnte aushandeln, dass wir jetzt schon die Happy Hour Preise für die Cocktails bekommen. Ich blieb trotzdem bei ner Limo. Erst mal wieder den Klimawechsel verkraften. Hier saßen wir dann mal längere Zeit ganz entspannt und es kam mal richtiges Urlaubsfeeling auf.



Wir liefen dann Richtung unseres Hotels und kamen am Rathaus von Guayaquil vorbei.

Kurz später kamen wir an einen großen Platz mit einer Kirche.



Hier gab es auch grüne Leguane.




Dann kamen wir zu unserem Bus und mussten heute alle Sachen rausräumen. Man, was haben wir wieder einen Krempel dabei und jetzt auch noch so viel gekauft. Zukünftig müssen wir doch mal minimalistischer reisen. So mussten wir nun den ganzen Krempel rund 200 m zum Hotel tragen, das Grand Hotel.

Im Hotel hatten wir dann 1,5 h bis zum Abendessen Zeit. Dieses nahmen wir aus Sicherheitsgründen heute auch im Hotel ein. Das war aber sehr lecker. Ich hatte Lachsfilet und Björn Hähnchenbrust.


Anschließend hätten wir noch einen kostenlosen Drink an der Bar einnehmen können, wir entschieden uns aber für Kofferpacken und Bett. Morgen ist um 5 Uhr die Nacht zu Ende und das Kofferpacken gestaltete sich heute schwieriger, weil alles ja wieder flugtauglich gemacht werden musste und auch alle Sachen rein mussten, die bisher immer im Bus geblieben waren, wie z.B. die Wanderschuhe. Aber schließlich haben wir es geschafft.