Heute gibt es nicht so viel zu berichten. Koffer packen war angesagt. Aber ausgerechnet jetzt, wo wir alles ins Auto schleppen mussten, regnete es und es sah so aus.


Also frühstückten wir heute drinnen. Gegen 10 Uhr wollten wir los, also marschierten wir zu Carmen und Graham, um zu bezahlen. Die beiden saßen gerade beim Frühstück und luden uns auf einen Kaffee ein. Die Einladung nahmen wir gerne an. Das Haus steht wirklich an einem tollen Platz mit herrlicher Aussicht über das Tal, wenn es heute nicht geregnet hätte.
Wir unterhielten uns dann noch angeregt, mit Carmen auf Deutsch, mit Graham auf Englisch. Das war wirklich sehr nett. Zwei Stunden saßen wir so da. In dieser Zeit erfuhren wir, dass Carmen ein Buch veröffentlicht hat und gerade an einem weiteren Buch schreibt. Da die Gespräche so nett waren und da die neue Unterkunft quasi nur um die Ecke liegt, vereinbarten wir, dass wir die Tage nochmal vorbeikommen, weil wir auch noch gar nicht dazu gekommen waren, Carmen‘s tollen Garten zu besichtigen. Das Grundstück ist 12.000 qm groß 😮. Draußen zeigte Carmen Björn noch weitere Pflanzen und sie schenkte ihm sogar einen Ableger.
Dann fuhren wir die nur wenigen Meter runter zu Norbert“s Unterkunft. Die Unterkunft von Carmen war sehr süß und schnuckelig, wobei sie aber auch noch ein Apartment vermietet. Die neue Unterkunft ist auch sehr schön und bietet mehr Platz, da wir hier ein komplettes Häuschen zur Verfügung haben. Beide Unterkünfte sind aber absolut zu empfehlen.







Nachdem wir ausgeladen hatten, machten wir uns erst mal über die Mango und die Ananas her, die wir in El Pinar auf dem Markt gekauft hatten. Lecker.
Björn wollte anschließend erst mal ein Nickerchen halten. Aufgrund dessen war dann auch gar keine Zeit mehr richtig was zu unternehmen, weil um 18 Uhr Eva kommen wollte, um uns das Haus zu erklären. Also schrieb ich nur ein bisschen Blog und fing mal an mein Buch zu lesen. Gegen 17:30 Uhr fuhr auf einmal ein Auto vor und ich dachte zuerst es wäre Eva. Dann erkannte ich aber, dass es Jörg ist, der sich um die Katzen kümmert. Wir hielten ein kurzes Schwätzchen, dann musste er aber auch schon los. Kurz später erschien dann Eva, die sehr gut Englisch spricht. Wir bezahlten die Unterkunft und Eva zeigte uns dann noch ein bisschen das Gelände. Auch hier gibt es ein riesiges Grundstück. Und überall wächst frisches Obst: Feigen, Maracuja, Mango und wir dürfen uns sogar einfach daran bedienen. Super.

Der Komposthaufen war dann am Ende des Geländes, so dass wir einen kurzen Marsch hinter uns bringen müssen, wenn wir den Biomüll entsorgen wollen. Aber überall waren auch schöne kleine Sitzgelegenheiten auf dem Weg. Ebenso ein alter Wohnwagen, der immer noch zum Übernachten benutzt wird. Björn half dann noch ein bisschen beim Blumen gießen und dann fuhren wir zum Abendessen. Inzwischen war es 19:30 Uhr, das Restaurant La Bodeguita de Fa öffnet aber auch erst um 19:00 Uhr. Hier waren wir letztes Jahr auch schon eingekehrt. Nachdem ich letztes Jahr noch Wachtel probiert hatte, war ich dieses Mal nicht so experimentierfreudig und wir bestellten beide Lasagne und Rotwein.

Und da das Restaurant direkt gegenüber der Kirche liegt, statteten wir dieser auch nochmal einen Besuch ab.

Anschließend erklommen wir auch nochmal die Stufen zum Glockenturm, um die schöne Aussicht zu genießen.



Gegen 22:00 Uhr waren wir wieder zurück an der Unterkunft. Da der Himmel ziemlich wolkenverhangen ist, wird es heute eher nichts mit Sterne gucken.