Heute haben wir es nochmal ruhig angehen lassen und haben erst mal bis fast 9 Uhr geschlafen. Anschließend gab es Frühstück auf der Terrasse.

Carmen schaute ein paar Mal vorbei. Auf den Weg machten wir uns erst gegen 14 Uhr. Inzwischen war es ziemlich heiß und den ersten Sonnenbrand habe ich mir auch schon wieder geholt 😕.
Unser Ziel war das Museumsdorf Guinea, wo wir es letztes Mal nicht hingeschafft hatten. Gegen 14:30 Uhr kamen wir dort an, die nächste Führung sollte aber erst um 15:30 Uhr starten. So fuhren wir dann nochmal auf einen Drink nach Las Puntas.
Um 15:15 Uhr liefen wir dann wieder im Museumsdorf ein. Wir gönnten uns ein Eis am Stiel und machten uns dann auf zum ersten Teil der Besichtigung, der noch ohne Guide stattfand. Wir bekamen aber deutsche Unterlagen, in denen alles erklärt war. Ziel des Ecomuseo ist es einen Eindruck zu vermitteln, wie ein Inseldorf früher aussah. Die Häuser aus Bruchstein fügen sich gut in die Landschaft ein.












Wir schafften erst mal nicht alle Häuser. Anschließend führte der Rundgang unterirdisch weiter. Jeder bekam ein Haarnetz und einen Helm. Wir wurden 90 m Tief in die Cueva de Guinea geführt und erfuhren, wie der Vulkantunnel entstanden ist. Im Gegensatz zum Höhlenerlebnis letztes Jahr war dieses für mich völlig problemlos. Die Führung war leider nur auf Spanisch, aber nachdem die Führerin bemerkt hatte, dass wir so gut wie kein Wort verstanden hatten, machte sie nochmal eine kleine englische Übersetzung für uns.



Der dritte Teil der Führung führte uns ins direkt angeschlossene Lagatario, eine Aufzuchtstation für die vom Aussterben bedrohte El Hierro Rieseneidechse. Die meisten hier geborenen Echsen werden dann auf dem Roque de Salmor, einem vorgelagerten Felsen, freigelassen.


Nachdem die geführte Tour vorbei war, schauten wir uns noch die restlichen Häuser an.





Anschließend entschieden wir uns noch spontan zum Aussichtspunkt La Pena zu fahren. 700 m über dem Golfotal wurde hier von César Manrique ein in den Fels geschlagener Aussichtspunkt gestaltet. Man kann etwas die Abbruchkante entlang laufen und der Blick ins Golfotal ist gigantisch, auch wenn es heute etwas diesig war.




Auf dem Rückweg kehrten wir im Restaurant La Pasada ein, wo wir letztes Jahr schon einmal gegessen hatten. Hähnchenbrust mit Pommes und im Anschluss noch ein Kaffee und wir teilten uns noch einen Quesadilla, den El Hierro Käsekuchen. Gegen 20:30 Uhr waren wir dann zurück in unserer Unterkunft und haben es uns wieder auf der Terrasse gemütlich gemacht.