Heute sind wir etwas früher aufgestanden und haben um 10 Uhr die Unterkunft verlassen. Ziel war der Markt in El Pinar. Am Flughafen hatte ein großes Schild gehangen, dass dieser samstags zwischen 8 und 14 Uhr stattfindet. Wir nahmen aber nicht den direkten Weg nach El Pinar. Inzwischen kennen wir uns auf der Insel ja schon ein bisschen aus und Björn wollte lieber Serpentinen fahren. So kamen wir wieder am Wald von Los Llanos vorbei und durchfuhren den Pinienwald rund um El Pinar.
Nach ca. 40 Minuten kamen wir in El Pinar an, ein Markt war aber nicht zu sehen. Google lotste uns dann dort hin, was wir vorfanden war aber eher etwas ernüchternd. Ganze vier Stände hatten offen. Einer mit Textilien, einer mit Obst und Gemüse, einer mit verschiedenen Marmeladen und Brotaufstrichen und einer mit einer Theke, wo wahrscheinlich Fisch drin war. Somit kauften wir nur etwas Obst und wollten schon wieder fahren, bis wir bemerkten, dass der Marmeladenstand Ralf gehört. Somit stiegen wir nochmal aus und hielten ein kurzes Schwätzchen mit ihm.
Aber was dann? Der Plan war eigentlich nach La Restringa zu fahren und die Wanderung Nr. 19 aus dem Rother Wanderführer zu laufen. Allerdings zeigte das Thermometer im Auto inzwischen 34 Grad an und im Lavafeld auf Schatten zu hoffen, braucht man eher auch nicht. Wir fuhren trotzdem mal hin und immerhin senkte sich das Thermometer beim bergab fahren auf 28 Grad. In La Restringa angekommen wehte dann auch etwas stärkerer Wind, so dass sich die Temperaturen nicht ganz so heiß angefühlt haben. Also entschieden wir uns loszulaufen. Letztes Jahr waren wir bei Dämmerung schon ein kleines Stückchen in das Lavafeld reingelaufen, dieses Mal wollten wir die komplette Runde machen.
Diese ging dann auch gleich an unserem Parkplatz los und führte erst mal immer an der Küste entlang. Im Meer ankerte ein Patrouillenboot, weil seit einigen Monaten wohl täglich Flüchtlingsboote aus Afrika in La Restinga ankommen.







Schließlich kamen wir zur Montana Puerto de Naos (152 m).


Diese erklommen wir dann auch anschließend.


Und so sah das ganze dann von oben aus.




Manche Pflanzen behaupten sich auch in dieser trockenen, kargen Landschaft und sorgen für ein paar Farbtupfer.






Anschließend mussten wir erst mal 10 Minuten die Asphaltstraße entlang laufen, bis wir zu einer Parkbucht kamen. Dort sollte sich dann nur ca. 50 m entfernt die Cueva de Don Justo befinden. Wir suchten das ganze Gelände ab und fanden sie nicht. Als wir schließlich zur Parkbucht zurückliefen, entdeckten wir sie doch noch ganz versteckt. Sie war aber abgesperrt.


Anschließend folgten wir den Leitungsmasten hinab ins Tal, wo wir schließlich wieder im Hafen von La Restinga ankamen.

Hier in La Restinga wollten wir dann nochmal das Restaurant Refugio aufsuchen, weil es uns dort letztes Jahr so gut geschmeckt hatte, aber das war ein Ding der Unmöglichkeit Alle Plätze waren belegt und auch schon jede Menge Leute in Warteposition. Also zogen wir wieder von dannen und fuhren zurück Richtung La Frontera. Am Aussichtspunkt Los Llanos machten wir nochmal einen Halt. Letztes Jahr hatten wir hier noch eine Wanderung gemacht, aber am Aussichtspunkt war damals nichts zu sehen, weil es so nebelig war. Das war heute anders. Wir liefen die rund 200 m dorthin und hatten heute einen tollen Ausblick in das Golfotal.


In der Ferne war auch La Palma zu sehen.

Der Wald wirkte heute ohne Regen und Nebel aber nicht so verwunschen, wie noch vor einem Jahr.

Zurück in La Frontera gingen wir noch schnell in den Supermarkt und ruhten uns dann noch etwas aus. Um 19:30 Uhr starteten wir dann ins Restaurant Namaste. Ich hatte Rotes Thai Curry und Björn Burger. Dazu eine Flasche Rotwein.

Die Bedienung war Deutsche und wir unterhielten uns ganz nett mit ihr.
Gegen 22:30 Uhr waren wir wieder zurück in der Untetkunft.