06.06.-22.06.2025 El Hierro die Dritte – 10. Tag: Markt in La Frontera, Wanderung Sendero Hoya del Pino und La Maceta

Heute am Sonntag stand natürlich wieder der Markt in La Frontera auf dem Programm.

Gegen 11 Uhr kamen wir dort an, kauften bei Jörg wieder sein leckeres, selbstgebackenes Brot. Dieses Mal ein Olivenbrot und ein Körnerbrot. Das Dinkelbrot ohne Körner gab es heute leider nicht. Und zwei Zimtschecken kauften wir natürlich auch wieder.

Diese Woche wollen wir dann auch gemeinsam eine E-bike Tour unternehmen. Ralf begrüßte uns auch. Wir fragten nach einer weiteren Wanderung mit ihm diese Woche, aber bisher gab es außer von uns keine Nachfrage. Falls sich noch jemand meldet, gibt er uns Bescheid. Die Wanderungen finden erst ab vier Personen statt.

Abschließend tranken wir noch gemütlich einen Kaffee im Winnit, besuchten den Supermarkt und entschieden uns dann noch eine kleine Wanderung zu machen. Den Sendero Hoya del Pino (Wanderung Nr. 34 im Rother Wanderführer), eine kleine Rundwanderung durch den Nebelurwald. Diese war im Wanderführer mit 50 Minuten angegeben und startete am Hoya del Pino, einem beliebten Picknickplatz am Fuße des Malpaso, an dem wir bisher auch noch nicht waren. Durch die Serpentinen fuhren wir dorthin und starteten ungefähr gegen 15 Uhr.

Der Weg führte durch den Picknickplatz. Ein schöner Platz zum Verweilen.

Schon bald ging er in einen schönen Camino über.

Dieser stieg dann auf Trampelpfaden in Serpentinen immer weiter an und führte durch den Nebelurwald. Landschaftlich ähnelte es hier La Llania, aber so weit waren wir ja auch nicht davon entfernt.

Hier ein paar Impressionen der Landschaft und der Pflanzen am Wegesrand.

Oben angekommen legten wir eine kurze Pause ein.

Dann ging es auf steilen, teilweise gerölligen Wegen wieder nach unten Richtung Picknickplatz.

Am Picknickplatz machten wir dann nochmal kurz Pause und aßen ein bisschen Obst und Pistazien.

Anschließend fuhren wir zur La Maceta und wollten noch ein bisschen baden gehen. Die Badeklamotten hatten wir im Gepäck. Der Wellengang nötigte uns dann aber doch zu viel Respekt ab.

Somit kehrten wir dann doch nur in das dortige Restaurant ein.

Björn nahm einen Salat und ich nahm wieder gebratenes Gemüse, begleitet von Kartoffeln und Falafel.

Auf dem Rückweg holten wir uns in La Frontera noch ein Stieleis und waren dann gegen 19 Uhr zurück in der Unterkunft.

06.06.-22.06.2025 El Hierro die Dritte – 1.-3. Tag: Anreise, Sonntagsmarkt und Wanderung von La Maceta nach Las Puntas

Björn hatte sich gewünscht, zu seinem 50. Geburtstag wieder nach El Hierro zu reisen. Dann kann man das ja schlecht ausschlagen 😉.

Dieses Mal hatten wir uns für die Anreise über Gran Canaria entschieden, was letztlich keine gute Idee war. Der Flug am Freitag war 300 Euro billiger als Samstag, also wurde an Freitag geflogen. Wir kamen erst mit ca. einer Stunde Verspätung los und landeten gegen 16:25 Uhr auf Gran Canaria.

Die Unterkunft war mit dem Taxi nur ca. 10 Minuten vom Flughafen entfernt und lag letztlich direkt neben der Startbahn 😂. Die Besitzer des B&B waren Engländer und sehr nett. Allerdings erfuhren wir, dass wir die letzen Gäste sind und sie einen Tag später alles räumen, weil sie verkauft haben. Das Zimmer war die 110 Euro eher nicht wert, aber was billigeres war in Flughafennähe nicht zu bekommen. Das Bett war völlig durchgelegen und das Zimmer winzig. Von der Dachterrasse konnten wir den Flugzeugen beim Starten und Landen zuschauen.

Dementsprechend wurden wir morgens um 5 Uhr durch die ersten Maschinen geweckt.

Das empfohlene Restaurant fürs Abendessen stellte sich eher als Bistro heraus und war auch nicht überragend. Das Frühstück in der Unterkunft war dann auch eher dürftig und mit englischem Touch.

Richtig blöd wurde es dann, als wir um 10 Uhr die Unterkunft verlassen mussten und der Flieger erst um 16 Uhr ging. 6 h am Flughafen. Mein Plan sich noch was anzuschauen, ging auch in die Hose, weil es gab nichts zum Anschauen.

Der Urlaub konnte also nur noch besser werden.

Irgendwie haben wir die Zeit rumgebracht: Spanisches Sudoku, Burger King, Duty Free….

Um 16 Uhr ging es dann endlich mit Binter weiter nach El Hierro, wo wir gegen 17 Uhr landeten.

Den Mietwagen hatten wir wieder bei Cicar gebucht, ein Opel Corsa. So kamen wir dann gegen 18 Uhr bei der Unterkunft an, wo die Schlüsselübergabe stattfand und die Unterkunft bezahlt werden musste.

Hier haben wir eine große Terrasse mit schönen Blick über das Golfo-Tal.

Das Haus selbst ist auch riesig

Anschließend fuhren wir noch in den Supermarkt und stellten dann etwas traurig fest, dass es das Restaurant Namaste nicht mehr gibt. Also gingen wir im Ort essen. Björns Hamburger und mein Thunfischsteak waren aber nicht allzu gut.

Heute, Sonntag, ging der Urlaub dann erst richtig los. Am Sonntag ist natürlich der Markt in La Frontera obligatorisch. Hier trafen wir dann wieder auf Jörg und Ralf und wurden herzlich empfangen. Bei Jörg kauften wir sein selbstgebackenes Brot und quatschten ein bisschen. Ebenso mit Ralf und mir ihm vereinbarten wir wieder eine geführte Wanderung. Ein anderes Paar hatte auch Interesse bekundet.

Weiter waren wir noch nicht gekommen, als wir dann auch noch Norbert erspähten. Letztes Jahr waren wir bei ihm untergekommen, hatten ihn aber nicht kennengelernt, da er in Deutschland weilte. Also stellten wir uns vor und er lud uns dann auch gleich auf einen Kaffee im Ort ein. Sehr nette Geste und wir nahmen dankend an. Auch er stellte sich, wie alle hier, als sehr angenehmer Zeitgenosse heraus. Und auch ein Weltenbummler. Im Anschluss nahm er uns noch mit nach Hause, um Björn eine Schnorchelmaske zu leihen. Dort zeigte er uns auch noch seine selbstgemachten Drechselarbeiten. Wir verabredeten uns dann auch noch auf ein Bierchen.

Anschließend fuhren wir nochmal auf den Markt, um die restlichen Stände noch zu besuchen. Björn kaufte mir noch eine Lavakette und ich die passenden Ohrringe dazu.

Im Anschluss ruhten wir uns dann ein paar Stunden in der Unterkunft aus und entschieden dann, nochmal die kleine Wanderung im Lavafeld zwischen La Maceta und Las Puntas zu machen, die wir vor zwei Jahren schon gelaufen waren.

An der Badestelle La Maceta ging es los.

Der Weg war uns ja bekannt. Neu war, dass er dieses Jahr nicht mehr holzbeplankt war, wie vor zwei Jahren.

So kamen wir nach rund 45 Minuten in Las Puntas und am kleinsten Hotel der Welt an.

Dort gingen wir dann im Restaurant Confusion essen und ließen es uns mit Rinderfilet gut gehen.

Gegen 20 Uhr machten wir uns wieder auf den Rückweg.

Mit Sonnenuntergang waren wir dann zurück an der Unterkunft.

24.07.-07.08.2024 El Hierro die Zweite: 9. Tag: Charco Azul und Björn auf Höhlenexkursion mit Jörg

Wie gestern schon berichtet, hat Björn sich heute der Höhlenexkursion von Jörg angeschlossen. Für mich kam das nach der Erfahrung letztes Jahr nicht mehr in Frage 😉. Und erst recht nicht, wenn man auch noch irgendwo durchkrabbeln muss. Björn hat da seinen Spaß dabei.

Jörg kam um 9:45 Uhr vorbei und holte Björn ab. Es ging dieses Mal Richtung San Andres. Ich besprach mit Jörg noch die letzten Details für die Fahrradtour am Samstag. Nachdem die beiden weg waren, hüpfte ich erst mal unter die Dusche. Dann bestätigte sich, dass sich unsere Urlaubspläne für Oktober erneut zerschlagen haben, da sich zu wenig Leute für die Reise angemeldet haben. Schade. Auf ein Neues.

Anschließend fuhr ich mit dem Auto nach Pozo de la Salud und fragte einen Massagetermin für heute an. Leider war nichts mehr zu machen. Die einzige Möglichkeit wäre eine 25-minütige Massage am Sonntag gewesen, aber wegen nur 25 Minuten wollte ich mir jetzt nicht den ganzen Sonntag für andere Aktivitäten verbauen. Eine Ganzkörpermassage wäre erst wieder nächsten Donnerstag möglich gewesen, aber da sind wir ja schon wieder zuhause.

Also zog ich von dannen. Auf dem Rückweg machte ich dann noch einen Abstecher zum Charco Azul, den wir letztes Jahr nur von oben betrachtet hatten. Steile Steintreppen führten nach unten.

Hier lagen einige Spanier in der Sonne und ein paar wenige befanden sich im Meerwasser-Pool und für das menschenleere Foto musste ich ein bisschen warten 😉. Aber ich setzte mich dann einfach mal hin und lauschte dem Meeresrauschen. Sehr beruhigend. Da ich den Besuch ja nicht geplant hatte, hatte ich selbst leider keine Badesachen dabei.

Anschließend fuhr ich mal zum Supermarkt der Kooperative. Ich hatte mir darunter eine große Markthalle vorgestellt, aber eigentlich war es ein ganz normaler Supermarkt. Hier kann man sich aber sicher sein, dass es sich um lokale Produkte handelt.

Danach fuhr ich nochmal in den Ort und trank eine heiße Schokolade. Das Restaurant schloss aber kurz später, so dass ich gehen musste. Inzwischen war es 13:30 Uhr und die Männer hatten sich für 14 Uhr angekündigt. Und da wir nur einen Hausschlüssel haben, wartete ich dann, weil Björn ja sonst nicht reingekommen wäre. Letztendlich kamen sie dann aber erst gegen 15 Uhr und ich hatte in der Zwischenzeit mal nach Alternativurlaub für Oktober geschaut.

Um 15 Uhr kam Björn dann wieder völlig begeistert zurück. Der Halbtagesausflug kostete 40 Euro. Er erzählte dann, dass die beiden anderen Teilnehmerinnen lustigerweise zwei Mainzerinnen waren, Mutter und Tochter, und sogar beide auch 05erinnen und sogar Dauerkartenbesitzerinnen waren. Was für ein Zufall. Somit wurden Nummern ausgetauscht.

Hier ein paar Eindrücke von Björns Tour (Fotos sponsored by Jörg).

Ich wäre danach ja noch gerne den Holzplankenweg in Las Puntas gelaufen, aber Björn wollte nicht. So fuhren wir dann gegen 17:30 Uhr nochmal nach San Andres, wo Björn ja eigentlich grade erst herkam und kehrten ins Restaurant La Igualdad ein, dass Jörg kurz vorher empfohlen hatte. Heute war ich etwas luftiger an und hier oben waren es jetzt nur 19 Grad. Doch etwas frisch. Das Essen war aber sehr lecker. Björn hatte Hähnchenbrust, ich ebenfalls, aber nach Art Pizzayola.

Die Papas Arrugadas durften natürlich nicht fehlen.

Dann fuhren wir wieder zurück und machten noch einen Abstecher zu La Maceta, einem weiteren Meerwasserpool. Hier wollten wir am Restaurant noch ein Eis essen.

Gegen 20:30 Uhr waren wir wieder zurück in der Unterkunft. Hier vereinbarten wir dann mit den beiden Mainzerinnen noch ein gemeinsames Essen morgen Abend.