Heute war der große Tag von meinem Schatz und es sollten einige Überraschungen auf ihn warten.
Aber erst mal aßen wir schön zusammen Frühstück und die mitgebrachte Karte seiner Eltern und meine Geschenke wurden überreicht.

Mit einem meiner Geschenke landete ich dann wohl einen Volltreffer. Demnächst machen wir uns mal ein schönes Wochenende in Niedersachsen und er darf 2 h selbst einen Unimog im Gelände fahren. Das hat ihn sehr gefreut.
Als Nächstes stand dann eine E-Bike Tour mit unserem Lieblings-Jörg 😉 auf dem Programm. Darüber wusste er aber Bescheid.
Um 10:30 Uhr sollten wir bei Jörg sein. Dafür mussten wir zu Fuß nur ca. 10 Minuten die Kanalstrasse entlang laufen.
Dort erwartete uns dann unerwarteterweise auch noch Norbert, der gratulieren wollte. Außerdem wartete hier eine leckere Schoko-Geburtstagstorte und Sekt auf meinen Schatz. Er entschied sich aber, den Sekt und Kuchen auf nach der Tour zu verschieben. Die Kerzen auf der Torte musste er aber natürlich noch auspusten, bevor es los ging. Und von Jörg bekam ich er noch eine Höhlentour geschenkt. Wie toll.
Norbert verabschiedete sich dann mit „Wir sehen uns dann heute Abend“. Tja, da hat er sich ein bisschen verplappert, weil das geplante Abendessen ja auch noch eine Überraschung sein sollte. Aber wie es immer so läuft…..
Mit Jörgs Auto fuhren wir dann wieder die Serpentinenstraße nach oben und parkten an dem gleichen Parkplatz, kurz unterhalb der Hoya de la Pino, wo wir auch unsere Wanderung zur Fuente Mencafete gestartet hatten. Die Fahrräder hatte Jörg schon vorher dorthin transportiert.
Hier oben war es doch ziemlich neblig und frisch, so dass ich lieber meine Jacke anzog.
Ich probiere dann auch zum ersten Mal meine neue Gopro aus. Jörg hatte mir netterweise eine Fahrradhalterung mitgebracht.

Und dann ging es auch schon los. Gleich weiter die Serpentinenstraße weiter bergan, was aber mit den E-Bikes kein großes Problem darstellte.
Der Sattel meines Fahrrads musste nochmal höher gestellt werden, dann war aber alles perfekt.
Schon bald erreichten wir den Wald von La Llanía. Hier bogen wir nach rechts Richtung Malpaso ab, da wir uns entschieden hatten, lieber einen Waldweg statt auf der Strasse zu fahren. So langsam verzog sich der Nebel auch etwas und man hatte bessere Ausblicke.

Ich zog dann aber doch nochmal meine Regenjacke drüber, um noch etwas besser gegen den Wind geschützt zu sein.
Kurz vor dem Malpaso bogen wir dann links ab. Ab hier war die Piste dann eher geprägt von Schottee, Schlaglöchern und sandigem Boden. Auf dem Sand bin ich einige Male ins Schlingern geraten.

Im Wald kamen wir dann an diesen spektakulären Baum. Durch ein Feuer ist ein großes Loch im Stamm entstanden, der Baum lebt aber weiterhin.


Weiter ging es durch den schönen Kieferwald.


Dann erreichten wir wieder die asphaltierte Straße und hatten Ausblicke auf den Südteil der Insel.

Wir fuhren die Julan-Straße entlang und hielten an einem Aussichtsplatz mit Blick in Richtung La Restinga.


Hier auf der Straße hatten wir jetzt schöne Abfahrten, die wir teilweise mit 40 km/h fuhren. Schneller habe ich mich bei den vielen Kurven nicht getraut.
Kurz später legten wir eine Pause ein. Jörg hatte wieder sein leckeres selbstgebackenes Brot dabei, Käse und Oliven. Die Mojo hatte er leider vergessen, das war aber nicht so schlimm. War trotzdem lecker.

Hier tummelten sich auch lauter Eidechsen, die Jörg mit seinem Brit ein bisschen fütterte.

Bei der Weiterfahrt war dann kurz darauf in der Ferne das erste Mal der Faro de Orchilla, der Leuchturm zu sehen.

An der Ermita vorbei ging es dann Richtung Aussichtspunkt Mirador de Bascos. Hier trafen wir auf eine Kuhherde.

Am Aussichtspunkt hatten wir wieder einen schönen Blick auf das Golfo-Tal, auch wenn dieser etwas durch einen Zaun versperrt wurde.

Der Blick in die andere Richtung war ebenso spektakulär.



Wir fuhren dann wieder Richtung Ermita zurück und trafen wieder auf die Kuhherde.
Weiter ging es Richting Golfo-Tal.

Die Serpentinen ging es herunter.


Am Aussichtspunkt Mirador de El Lomo Negro hielten wir nochmal an und hatten schöne Blicke auf die Vulkanlandschaft.


Und in die andere Richtung nach El Sabinar.


In der Ferne sahen wir den Arco de La Tosca.


Dann führte uns der Weg mit vielen Abfahrten, vorbei an Playas Blancas und dem neuen Tunnel, zurück ins Golfo-Tal, wo wir nochmal ein paar heftige Anstiege zu bezwingen hatten.
Gegen 18 Uhr waren wir zurück.
Hier noch eine Zusammenfassung der Tour, die Jörg netterweise für uns erstellt hat.
Weitere Videos meiner Gopro folgen eventuell noch.
Björn fuhr mit Jörg noch das Auto holen und ich hüpfte schon mal unter die Dusche.
Ich gab Norbert und Ralf noch Bescheid, dass wir uns um 19:30 Uhr im Don Din treffen. Aufgrund eines Missverständnisses, hatte Ralf nun doch keine Zeit mehr. Schade, aber nicht zu ändern.
Eine Überraschung war es ja nun auch nicht mehr. Wir trafen uns also mit Jörg und Norbert am Don Din und tranken vorher auf einer Bank aber erst noch ein (oder mehrere 😉) Glas Sekt auf den Geburtstag.
Norbert schenkte Björn noch diese tolle selbstgefertigte Schale aus Sabina-Holz. Die Menschen hier sind einfach alle so großartig.

Anschließend ging es dann zum Essen. Vorneweg bestellten wir gemeinsam mehrere Vorspeisen.
Brot mit Mojo.

Grillkäse mit Homig, sehr lecker.

Und Hähnchenkroketten (ohne Foto).
Als Hauptspeise nahmen Björn und ich Hähnchenbrust und Jörg und Norbert das Entrecôte.


Hinterher nahmen Björn und ich noch einen Café con Leche.

Jörg und Norbert bestellten einen Barraquito. Dieser war dann aber nicht nach Originalrezept, sondern mit Baileys. Jörg bezeichnete diesen dann als Mädchen-Barraquito. Wahrscheinlich deshalb kam die Bedienung dann kurz später mit zwei neuen Barraquitos nach Originalrezept, die aufs Haus gingen. Diese wurden dann aber uns überlassen.
Er besteht üblicherweise aus mehreren Schichten, darunter Kondensmilch, Likör (oft Licor 43), Espresso, aufgeschäumte Milch, Zimt und eine Zitronenscheibe.

Aber immer noch nicht genug, gab es hinterher noch einen Schnaps aufs Haus. Ich nahm einen Baileys.

Am Essen gab es wirklich nichts auszusetzen und die Bedienung war sehr bemüht. Also eine klare Empfehlung. Einzig die Atmosphäre hatte ein bisschen Bahnhofshallencharakter. Vom Ambiente wirklich ansprechende Restaurants gibt es hier aber eh recht selten. Der ursprüngliche Plan war ja, ins Aquadara zu gehen. Leider hatten die aber ausgerechnet diese Woche geschlossen.
Natürlich hatte ich Jörg und Norbert zur Feier des Tages eingeladen.
Hinterher ging es dann noch bei Jörg zuhause weiter, wo wir uns noch über die Geburtstagstorte her machten.


Jörg öffnete auch noch zwei Flaschen Rum.

Und Björn hatte seinen Spaß mit Jörgs Katzen.

Norbert machte sich gegen 1:00 Uhr vom Acker. Wir blieben irgendwie noch bis 2:30 Uhr hängen.
Ein langer aber wirklich toller Tag ging zu Ende. Ich denke, Björn hatte seine Freude daran. Und Danke an Jörg und Norbert, dass sie geholfen haben, den Tag zu dem zu machen, was er war. Ihr seid toll.



















