Björn hatte sich gewünscht, zu seinem 50. Geburtstag wieder nach El Hierro zu reisen. Dann kann man das ja schlecht ausschlagen 😉.
Dieses Mal hatten wir uns für die Anreise über Gran Canaria entschieden, was letztlich keine gute Idee war. Der Flug am Freitag war 300 Euro billiger als Samstag, also wurde an Freitag geflogen. Wir kamen erst mit ca. einer Stunde Verspätung los und landeten gegen 16:25 Uhr auf Gran Canaria.

Die Unterkunft war mit dem Taxi nur ca. 10 Minuten vom Flughafen entfernt und lag letztlich direkt neben der Startbahn 😂. Die Besitzer des B&B waren Engländer und sehr nett. Allerdings erfuhren wir, dass wir die letzen Gäste sind und sie einen Tag später alles räumen, weil sie verkauft haben. Das Zimmer war die 110 Euro eher nicht wert, aber was billigeres war in Flughafennähe nicht zu bekommen. Das Bett war völlig durchgelegen und das Zimmer winzig. Von der Dachterrasse konnten wir den Flugzeugen beim Starten und Landen zuschauen.


Dementsprechend wurden wir morgens um 5 Uhr durch die ersten Maschinen geweckt.
Das empfohlene Restaurant fürs Abendessen stellte sich eher als Bistro heraus und war auch nicht überragend. Das Frühstück in der Unterkunft war dann auch eher dürftig und mit englischem Touch.
Richtig blöd wurde es dann, als wir um 10 Uhr die Unterkunft verlassen mussten und der Flieger erst um 16 Uhr ging. 6 h am Flughafen. Mein Plan sich noch was anzuschauen, ging auch in die Hose, weil es gab nichts zum Anschauen.
Der Urlaub konnte also nur noch besser werden.
Irgendwie haben wir die Zeit rumgebracht: Spanisches Sudoku, Burger King, Duty Free….
Um 16 Uhr ging es dann endlich mit Binter weiter nach El Hierro, wo wir gegen 17 Uhr landeten.

Den Mietwagen hatten wir wieder bei Cicar gebucht, ein Opel Corsa. So kamen wir dann gegen 18 Uhr bei der Unterkunft an, wo die Schlüsselübergabe stattfand und die Unterkunft bezahlt werden musste.
Hier haben wir eine große Terrasse mit schönen Blick über das Golfo-Tal.


Das Haus selbst ist auch riesig


Anschließend fuhren wir noch in den Supermarkt und stellten dann etwas traurig fest, dass es das Restaurant Namaste nicht mehr gibt. Also gingen wir im Ort essen. Björns Hamburger und mein Thunfischsteak waren aber nicht allzu gut.
Heute, Sonntag, ging der Urlaub dann erst richtig los. Am Sonntag ist natürlich der Markt in La Frontera obligatorisch. Hier trafen wir dann wieder auf Jörg und Ralf und wurden herzlich empfangen. Bei Jörg kauften wir sein selbstgebackenes Brot und quatschten ein bisschen. Ebenso mit Ralf und mir ihm vereinbarten wir wieder eine geführte Wanderung. Ein anderes Paar hatte auch Interesse bekundet.
Weiter waren wir noch nicht gekommen, als wir dann auch noch Norbert erspähten. Letztes Jahr waren wir bei ihm untergekommen, hatten ihn aber nicht kennengelernt, da er in Deutschland weilte. Also stellten wir uns vor und er lud uns dann auch gleich auf einen Kaffee im Ort ein. Sehr nette Geste und wir nahmen dankend an. Auch er stellte sich, wie alle hier, als sehr angenehmer Zeitgenosse heraus. Und auch ein Weltenbummler. Im Anschluss nahm er uns noch mit nach Hause, um Björn eine Schnorchelmaske zu leihen. Dort zeigte er uns auch noch seine selbstgemachten Drechselarbeiten. Wir verabredeten uns dann auch noch auf ein Bierchen.
Anschließend fuhren wir nochmal auf den Markt, um die restlichen Stände noch zu besuchen. Björn kaufte mir noch eine Lavakette und ich die passenden Ohrringe dazu.
Im Anschluss ruhten wir uns dann ein paar Stunden in der Unterkunft aus und entschieden dann, nochmal die kleine Wanderung im Lavafeld zwischen La Maceta und Las Puntas zu machen, die wir vor zwei Jahren schon gelaufen waren.
An der Badestelle La Maceta ging es los.





Der Weg war uns ja bekannt. Neu war, dass er dieses Jahr nicht mehr holzbeplankt war, wie vor zwei Jahren.

So kamen wir nach rund 45 Minuten in Las Puntas und am kleinsten Hotel der Welt an.


Dort gingen wir dann im Restaurant Confusion essen und ließen es uns mit Rinderfilet gut gehen.

Gegen 20 Uhr machten wir uns wieder auf den Rückweg.








Mit Sonnenuntergang waren wir dann zurück an der Unterkunft.