06.06.-22.06.2025 El Hierro die Dritte – 5. Tag: Wanderung von Mocanal nach Pozo de Las Calcosas

Heute hatten wir uns für die Wanderung 5 aus dem Rother Wanderführer entschieden. Nach Mocanal hatten wir ca. 15 Minuten zu fahren und starteten die Wanderung gegen 11 Uhr. Angegeben ist sie mit 2:50 h.

Start war an der Ermita de San Pedro. Als wir in Mocanal losliefen, war der Himmel noch etwas bedeckt und es war ein bisschen frisch.

Ein kurzes Stück mussten wir durch den Ort laufen, dann bog der Weg nach links auf einen alten Camino ab. Hier haben wir aber auch gleich den falschen Weg genommen, was wir aber zu spät bemerkten. Diesen Weg sollten wir eigentlich später aufsteigen, er war aber auch als Alternative beschrieben.

Schon bald hatten wir schöne Blicke auf das Meer und das Umland.

Schöne Blumen und Pflanzen wuchsen am Wegesrand.

Schließlich tauchte ein Esel am Wegesrand auf. Er kam direkt zu uns gelaufen. Leider hatten wir aber nichts für ihn.

Irgendwann kamen wir an eine Straße, wo wir die Möglichkeit hatten, wieder auf den „richtigen“ Weg zu kommen, wenn wir dieser ca. 500 m folgten. Also taten wir das.

Rechter Hand bogen wir dann wieder auf den Camino ab. Der Weg ging auf steinigen Wegen immer weiter bergab. Und dann erwartete uns das reinste Spinnenparadies. Alle 3 m war ein Spinnennetz quer úber den Weg gespannt, die wir dann alle leider mit einem Stock zerstören mussten. Das war definitiv kein Ort für Leute mit Arachnophobie. Ich kam mir ein bisschen wie in einem Videospiel vor, wo man alle 3 m mit einer neuen Spinne kämpfen musste 😂. Das machte aber schnell keinen Spaß mehr und schnell vorwärts kam man so auch nicht. Abgesehen davon, dass man trotzdem ständig in einem Netz landete, das man übersehen hatte und es dann überall klebte.

Der Weg ging derweil oft steil und felsig bergab. irgendwann mussten wir dann rechts abbiegen und liefen auf Las Calcosas zu.

Nach ca. 3 h hatten wir es endlich geschafft. Die Spinnen hatten uns ziemlich aufgehalten.

Wir kehrten erst mal ins Restaurant ein. Wir tranken aber nur etwas und bestellten uns noch ein Eis. Kostenlos bekamen wir noch ein paar Oliven auf den Tisch gestellt.

Dort saßen wir eine Weile, bevor wir dann den steilen Weg nach Pozo de Las Cartosas hinabstiegen. Dort befindet sich eine ehemalige Geisterstadt, die aber wieder renoviert wird.

Ebenso befindet sich hier unten noch ein Naturschwimmbecken.

Wir gingen nur mal mit den Füßen ins Wasser, in dem auch kleine Fische schwammen.

Dann liefen wir noch ein bisschen durch den Ort,…

…bevor wir wieder den steilen Weg nach oben liefen.

Anschließend mussten wir dann die 500 hm wieder nach oben, die wir vorher nach unten gelaufen waren.

Steil ging es bergauf und die Sonne brutzelte inzwischen heftig von oben. Das machte alles ziemlich anstrengend, zumal uns inzwischen auch das Wasser ausgegangen war.

Nun waren auch Schafe am Wegesrand zu sehen.

Aber dann näherten wir uns Mocanal.

Nach ca. 1:15 h hatten wir den anstrengen Aufstieg geschafft, was dann doch viel fixer ging als noch der Abstieg. Im Ort ruhten wir uns noch einen Moment aus, bevor wir die letzten Meter zum Auto zurücklegten.

Anschließend fuhren wir dann noch ins Restaurant Posada, wo wir die letzen beiden Jahre schon eingekehrt waren. Ich hatte Hähnchenbrustfilet und Björn Rinderfilet. Mein Essen hätte ein bisschen wärmer sein können, schmeckte aber grundsätzlich gut.

Gegen 20 Uhr waren wir dann zurück in der Unterkunft.