Heute saßen wir um 9:00 Uhr beim Frühstück. Ich löffelte mal eine der Maracujas aus dem hauseigenen Garten. Lecker.

Und vor dem Fenster planschte wieder ein Vogel im Wasserbad.
Als um 10:30 Uhr Jörg kam, saßen wir immer noch da 😉. Zeitgleich mit Jörg kam auch Eva wieder vorbei. Gegen 11:15 Uhr machten wir uns auf den Weg und eigentlich wollten wir die Wanderung 30 aus dem Rother Wanderführer machen, Vom Mirador de Jinama zum Mirador de La Pena, allerdings nur in eine Richtung. Da diese Wanderung am Grat oberhalb des Golfotals entlang führt, sollte man auf einen wolkenlosen Tag warten, was bis jetzt weder letztes Jahr noch dieses Jahr geklappt hatte. Wir sahen von unten, dass Jinama frei war, über La Pena hingen aber die Wolken. Wir wollten es trotzdem wagen und fuhren zum Mirador de Jinama. Hier hatten wir wieder einen tollen Ausblick über das Golfotal.

Hier gibt es auch eine kleine Ermita, die Virgen de la Caridad.

Hier oben planten wir dann kurzerhand um. Da la Pena ja im Nebel lag und im Wanderführer auch was von Schwindelfreiheit die Rede war, entschieden wir uns, stattdessen die Wanderung Nr. 26 zu laufen.Diese startet eigentlich an der Hoya de Fileba, führt aber als Rundweg zum Mirador de Jinama und wir starteten einfach hier.
Wir mussten zuerst ein Stück die Straße entlang laufen, bis wir auf den Camino de la Virgen trafen. Diesem mussten wir dann weiter folgen. Der Camino de la Virgen startet an der Ermita de Los Reyes und führt über die ganze Insel nach Valverde. Er ist alle vier Jahre Schauplatz einer berühmten Prozession, der Bajada de la Virgen de Los Reyes.
Wir liefen jetzt natürlich nur ein Teilstück davon. 40 Minuten sollten wir dem Weg folgen. Wir brauchten mit Fotografieren und Pausen ca. 1h. Wolkenloser Tag bedeutete heute dann aber auch große Hitze. Es ging kein Wind und die Sonne knallte herunter. Schatten gab es nur selten.




Disteln säumten den Weg.


Schließlich erreichten wir wieder den Wald von La Llania, wo es im Schatten etwas angenehmer war.

Schließlich kamen wir nach ca. 1 h an der Hoya de Fireba an, dem eigentlichen Startpunkt der Wanderung.

Hier liefen wir am Kraterrand entlang. Anschließend verlief der Weg ein bisschen auf und ab, bis wir schließlich die Abbruchkante erreichten, wo wir immer wieder erste tolle Blicke auf das weit unter uns liegende Golfotal hatten.

Kurz später erreichen wir ein Privathaus mit einem kleinen Observatorium.

Der Weg verlief nun immer weiter an der Abbruchkante entlang und wir konnten uns an den Ausblicken nach unten gar nicht satt sehen.


Mit der Kamera suchten wir dann unsere Unterkunft und konnten sie auch wirklich erspähen.

Der Weg war inzwischen in eine rote Sandpiste übergegangen.


Schließlich war ein Steintor zu erblicken.







Der Blick in die andere Richtung auf die Nisdafe Hochebene rund um San Andres.

Dieser Hügel musste dann noch erklommen werden.



Dann verließ der Weg die Abbruchkante und weitere Blicke auf die Hochebene wurden frei.




Schließlich erreichten wir ein Kieferwäldchen, wo es nochmal ziemlich steil und geröllig nach unten ging.


Hier mussten wir dann noch ein Gatter durchqueren, das uns auf einen Wiesenweg zurück zur Straße führte. Ein weiteres Gatter musste hier kletternd überwunden werden. Dann waren es nur noch ein paar Meter über die Asphaltstraße und wir waren zurück am Ausgangspunkt. Wir hatten 3,5 h für die Wanderung benötigt, abgegeben war sie mit 2,5 h reiner Gehzeit.
Anschließend ging es zurück in die Unterkunft. Unterwegs machten wir noch einen kurzen halt beim Supermarkt der Kooperative. Dann war dringend eine Dusche nötig, da wir von dem toten Sand ziemlich eingestaubt waren.
Um 18:30 Uhr waren wir ja dann schon mit Björns Begleiterinnen von gestern verabredet. Wir bummelten noch ein bisschen durch den Ort und tranken einen Cafe con leche. Um 19:30 Uhr öffnete dann das Namaste und ich versuchte dieses Mal auch den Burger, aber mit Crispy Chicken. Der war lecker.

Dazu hatten wir Rotwein und Wasser. Und so saßen wir dort dann noch bis ca. 23:15 Uhr und hatten uns unter anderem viele 05- und Urlaubsgeschichten zu erzählen. Und ich komme immer mehr zu der Überzeugung, dass wir im Mai schon im gleichen Bus zum Auswärtsspiel nach Wolfsburg gesessen haben.
Und jetzt ist es schon 0:30 Uhr und morgen müssen wir aufgrund der E-Bike Tour relativ früh raus.