06.06.-22.06.2025 El Hierro die Dritte – 12. Tag: La Caleta, Valverde und Folklore-Tanz in La Frontera

Auch wenn die Überschrift was andere vermuten lässt, heute gibt es nicht so viel zu berichten.

Wir ließen den Tag wieder ruhig angehen, ich machte noch ein paar Erledigungen im Ort.

Da es heute etwas wärmer war, als in den vergangenen Tagen, entschieden wir uns dann gegen 15 Uhr noch spontan nach La Caleta zu fahren. La Caleta liegt neben dem Flughafen und ist eine der Badestellen auf der Insel. Lt. Norbert soll man hier gut schnorcheln können, also nahm ich die Schnorchelmaske mal mit.

La Caleta hat mehrere Meerwasserpools, außerdem kann man im offenen Meer baden gehen.

Aber schon vom Auto aus sah ich die Strömung an den Einstiegsstellen ins Meer und ließ die Schnorchelausrüstung gleich im Auto, weil ich schon wusste, dass ich mich nicht trauen würde, ins offene Meer zu gehen.

Wir stiegen die Stufen hinab zu den Pools. La Caleta ist aus meiner Sicht eine der schönsten Badeanlagen auf der Insel. Aber wie überall hier gibt es keine schönen Liegegelegenheiten.

Wir suchten uns dann ein Schattenplätzchen und man mag es nicht glauben, saß dort wieder die Familie vom Flughafen, mit der wir schon den netten Freitag Abend verbracht hatten. Irgendwie läuft man sich auf der Insel doch immer wieder über den Weg.

Wir platzierten und neben sie, unterhielten uns aber nur kurz, da alle drei beschäftigt waren.

Björn besuchte dann gleich mal den Pool. Ich ruhte noch etwas aus. Etwas später ging ich dann auch mal ins Wasser, dass aber doch ziemlich frisch war, so dass ich es nicht lange aushielt. Später las noch in einem Buch und machte ein kleines Nickerchen, was auf dem steinigen Untergrund aber nicht so bequem war.

Später ging die Familie dann ins Wasser und fragte, ob ich mitkomme, aber ins Meer wollte ich aufgrund des Wellengangs nicht.

Als sie wieder zurückgekommen sind, haben wir uns dann doch nochmal länger unterhalten. Kurz später verabschiedeten sie sich aber und gegen 18 Uhr packten wir auch unsere Sachen zusammen.

Wir fuhren nochmal ins oberhalb gelegene Valverde, weil ich mir die Kapuzenpullis der Bajada mal anschauen wollte. Letztendlich kaufte ich aber doch keinen.

Dann machten wir uns auf die Suche nach Essen und blieben im gleichen Laden hängen, wo wir vor zwei Jahren einen Kaffee getrunken hatten.

Das Essen war aber nicht so besonders. Ich hatte nur Papas Bravas und Björn einen Burger.

Dann wollte ich noch einen Papayasaft und hatte überlesen, dass es sich eher um einen Papaya Milchshake handelt.

Anschließend fuhren wir zurück nach La Frontera und tranken noch einen Kaffee im Winnit, der heute irgendwie anders aussah, als die letzen Male.

Als wir dort saßen, hörten wir in der Ferne Musik spielen. Die typische Musik, wie sie normal bei den verschiedenen Passionen gespielt wird. Letztes Jahr hatten wir einer solchen Veranstaltung ja beiwohnen dürfen.

Natürlich gingen wir nachschauen, wo die Musik herkommt und wurden schnell fündig. Wahrscheinlich waren das Proben für die große Bajada, die ja im Juli stattfinden wird.

Das war nochmal ein netter Tagesabschluss. Als die Musik beendet war, fuhren wir dann auch zurück zur Unterkunft.