Jörg hatte Björn ja zum Geburtstag eine Höhlentour geschenkt. Wunsch war ja von vornherein, die Höhle am Leuchtturm Faro de Ochilla zu besuchen.
Diese Höhle wurde auch schon mal vom BR besucht. Die Tour wurde damals von Jörgs Frau Heidrun begleitet. Vielleicht hat ja jemand Lust mal reinzuschauen:
Für Björn sollte es um 14 Uhr losgehen. Am Mittwoch hatte Jörg gesagt, dass ich doch mitkommen solle und dann zur Mole fahren solle, falls ich nicht mit in die Höhle möchte. Da wir an der Mole noch nicht waren, entschied ich mich dann wirklich mitzufahren. Jörg schlug aber vor, dass wir dann mit zwei Autos fahren und so machten wir es dann auch.
Wir versuchten dann, trotz der bekannten Strassensperrung, den kürzeren Weg an den Playas Blancas vorbei zu nehmen. Die Bauarbeiten waren aber noch im Gange und somit mussten wir dann doch den langen Weg nehmen, der uns fast einmal um die komplette Insel führte. Der Weg entsprach dann so ziemlich unserer Fahrradtour vom Mittwoch.
Wahrscheinlich waren wir eine eine Stunde unterwegs gewesen, als wir am Leuchtturm ankamen. Diesen hatten wir ja schon vor zwei Jahren schon mal besucht und auch den Einstieg in die Höhle gesehen.

Hier wollte Jörg mich davon überzeugen, doch mit in die Höhle zu kommen, Helm und Schutz hatte er auch für mich dabei, aber nach meiner Erfahrung vor zwei Jahren, lehnte ich ab.
Vom Parkplatz liefen wir wenige Meter zum Holzkreuz.

Dort befindet sich auch die Urne mit der Asche des Erbauers des Leuchtturms.


Weiter ging es zum Höhleneingang.

Die beiden Männer waren startklar.

Bis zum Höhleneingang folgte ich noch.



Dann verabschiedete ich die beiden Männer in die Höhle.
Ich fuhr dann derweil die Serpentinen weiter bergab zur Muelle de Ochilla, der Mole.


Hier war der Wellengang aber wieder so stark, dass für mich an Baden oder Schnorcheln nicht zu denken war.

Nachdem ich eine Weile dem Treiben der Wellen zugesehen hatte, holte ich mir das Sudoku Heft und rätselte ein bisschen.
Nach ca. 1,5 h waren die Männer dann schon wieder zurück und wir quatschten noch ein bisschen. Björn hat es wieder gut gefallen, trotzdem war die Höhle glaube ich weniger spektakulär, als die bisherigen. Aber mit toller Aussicht aufs Meer am Ende der Höhle.
Grade, als Jörg sich verabschieden wollte, kam dann lustigerweise Norbert mit seinem Motorrad vorbei, erkannte das Auto und gesellte sich dann kurz auch nochmal dazu. Jetzt waren wir am komplett anderen Ende der Insel und trotzdem läuft man sich wieder über den Weg. So ist das halt hier auf der Insel.
Dann machten wir uns auf den Rückweg. Jetzt konnten wir den kürzeren Weg nehmen, da die Straße täglich um 16 Uhr immer geöffnet wurde. Wir kehrten dann noch im Restaurant Joapira ein und nahmen beide Hähnchen. Björn mit Pesto-Soße und ich mit Speckmantel umhüllt. War beides sehr lecker.



Als wir zurück in den Ort kamen, wurde wieder fleißig für die Bajada geübt und wir schauten dem Treiben wieder zu.

Anschließend nahmen wir den inzwischen obligatorischen Kaffee im Winnit ein.

Anschließend setzten wir uns noch auf unsere Terrasse und beobachteten den heute tollen Sternenhimmel.
