Heute war vieles eine Wiederholung vom letzten Jahr. Sonntags ist einfach der Markt von Tigaday Pflicht.

Hier trafen wir zunächst wieder auf Ralf und fragten ihn an, ob sich inzwischen jemand weiteres für eine Wanderung mit ihm gemeldet hat. Und wir hatten Glück. Das Ehepaar, das grade auch am Stand zugegen war, wird uns bei der Wanderung begleiten. Zufälligerweise kommen diese sogar aus Frankfurt. Wir einigten uns auf Mittwoch 10:30 Uhr und die Wanderung im Märchenwald, die wir letztes Jahr schon alleine abgelaufen waren.
Und dann gab es ein großes Hallo mit Jörg, mit dem wir letztes Jahr die Höhlenexkursion gemacht hatten. Seitdem waren wir noch ein bisschen mit ihm in Kontakt und er hatte mir letztes Jahr mit größerem Aufwand eine Tambor nach Deutschland gesendet, mit der ich Björn dann überrascht hatte. Aber das hat eine andere Geschichte. Heute verkaufte er mit seiner Frau Heidrun wieder selbstgebackenes Brot auf dem Markt und wir kauften zwei davon. Björn fragte noch eine Höhlentour an und wir hielten noch ein kleines Schwätzchen.
Anschließend schlenderten wir weiter über den Markt. Björn kaufte mir noch eine blaue Kette, die aus alten CDs hergestellt wurde. Anschließend lief uns dann auch noch unsere Vermieterin Carmen über den Weg und wir unterhielten uns auch noch kurz mit ihr.
Für den restlichen Tag hatten wir noch gar keinen Plan ausgeheckt. Somit schlenderten wir erst mal durch den Ort und stöberten in dem ein oder anderen Laden. Ich kaufte mir noch zwei kurze Hosen und dann kehrten wir noch auf einen Kaffee bzw. eine heiße Schokolade ein. Dazu gab es noch einen Zitronenkuchen.


Wie gesagt, einen Plan gab es noch nicht und dann entschieden wir uns spontan nochmal zur Ermida de la Virgen de los Reyes zufahren. Dort waren wir letztes Jahr schon, waren aber zu spät und es war schon geschlossen. Die Anfahrt dorthin dauert etwas länger. Wir kamen durch Sabinosa, passierten das Lavafeld in dem wir letztes Jahr wandern waren und dann mussten viele Serpentinen bewältigt werden. Schließlich kamen wir bei der Ermida an und heute hatte sie auch geöffnet.




Zum Abschluss zündeten wir noch zwei Kerzen an.

Draußen machten wir noch ein paar Fotos.




Danach entschieden wir uns, mit dem Auto noch nach El Sabinar zu den Wacholderbäumen zu fahren. Dorthin hatten wir letztes Jahr eine tolle Wanderung unternommen. Der Weg führte über eine längere Schotterstraße dorthin, die Fahrt war ein bisschen abenteuerlich. Schließlich kamen wir aber ohne Schaden am Auto an und schnürten die Wanderschuhe, um nochmal ein Stück zu den Bäumen runterzulaufen. Direkt am Parkplatz befindet sich ja dieses schöne Exemplar, das Wahrzeichen der Insel.

Ein anderes Pärchen ließ doch wirklich den Motor laufen, stieg aus dem Auto aus, um hier ein paar Fotos zu machen und fuhren dann weiter. Und das nach dieser umständlichen Anfahrt. Ich werde so etwas nie verstehen.
Wir liefen dann etwas den Berg hinunter um zu den anderen Bäumen zu gelangen. Es blies ein heftiger Wind.








Dann liefen wir wieder zurück zum Auto. Die Wanderung letztes Jahr war aber definitiv viel schöner als einfach nur mit dem Auto hinzufahren.
Anschließend entschieden wir uns zurück zur Unterkunft zu fahren, nahmen aber den Weg über die andere Seite der Insel. Am Aussichtspunkt El Julan hielten wir nochmal kurz an und schauten auf die Gegend, in der wir gestern wandern waren.

Gegen 18;30 Uhr waren wir dann zurück und fuhren direkt ins Restaurante Garanones in Las Puntas. Um diese Uhrzeit waren wir wieder die einzigen Gäste. Die Spanier essen eher erst um 22 Uhr. Hier gab es eine schöne Terrasse mit Blick auf das Golfotal.


Vorneweg gab es Baguette mit Mojo Rojo und Mojo Verde.

Als ersten Gang bestellten wir gemeinsam Spinatkroketten, die ganz lecker waren.

Anschließend hatte ich Papageienfisch und Björn Hähnchenbrust jeweils mit den kanarischen Salzkartoffeln.


Björn gönnte sich danach noch einen Espresso und ich hatte ein Cornetto Eis. Gegen 20:30 Uhr waren wir wieder an der Unterkunft und die Terrasse war wieder unsere.


Morgen ist umziehen angesagt, obwohl es uns hier eigentlich gut gefällt. Von der neuen Unterkunft haben uns aber alle vorgeschwärmt, also sind wir gespannt.