Nach der wenig angenehmen Nacht klingelte der Wecker um 6:30 Uhr. Trotz dessen , dass es nur 7 Duschen für die rund 100 Leute gab, fand ich die Duschen leer vor. Viele hatten am Vorabend oder gar nicht geduscht. Die Dusche war sogar richtig heiß.

Das Frühstück war wieder eine Massenveranstaltung und das Buffet war schnell leergeputzt.
Um 9 Uhr startete dann unsere Wanderung zum Aydarkul-See. Wir konnten uns zwischen einer kürzeren und einer längeren Wanderung entscheiden. Die längere sollte Zusatzkosten verursachen, was uns aber egal war, zumal wir da ungerechnet über 7 Euro reden. Wir entschieden uns also für die längere Tour. Wir bestiegen die Hügel um das Camp und kamen wieder an einem Kamel vorbei. Immerhin scheinen die hier Auslauf zu haben und sind nicht angekettet.


Die Landschaft hier ist sehr karg und fast überall sah es gleich aus. Überall unberührte Wüstenlandschaft. Hätte uns der Guide ausgesetzt, hätten wir wahrscheinlich den Weg nicht mehr zurückgefunden.




Unterwegs begegnete uns eine Eidechse.

Über Stock und Stein ging es weiter.

Nach ca. 11 km und 3 h kamen wir am Aydarkul See an. Dieser entstand 1969, als Hochwasser des Syr-Darja-Flusses in die Arnasay-Senke umgeleitet wurde. Er ist also künstlich angelegt.


Eigentlich stand hier ein Picknick auf dem Programm, der Guide führte uns aber ins Restaurant, wo mehrere Gänge auf uns warteten.


Eigentlich war ich vor dem Hauptgericht schon gesättigt.

Anschließend gingen wir nochmal zum See und stürzten uns in die nassen Fluten. Beim Reingehen war das Wasser erst mal ziemlich kalt, wenn man aber erst mal drinnen war, war es schön erfrischend und angenehm. Björn verdingte sich die Zeit am Strand und ging später nur nochmal mit den Füßen ins Wasser.




Dann führte unser Weg weiter in die Nuratau Berge in ein Gästehaus einer einheimischen Familie.
Irgendwann zweigte ein Schotterweg von der asphaltierten Strasse ab. Dieser war sehr holprig und führte gefühlt ins Nirgendwo.
Schließlich kamen wir im Gästehaus an. Die Zimmer sind sehr einfach, aber ausreichend. Für uns Sieben haben wir zwei Bäder zur Verfügung. Hier bleiben wir zwei Nächte.



Hier wurden wir dann gleich zu einem Tee unter den Bäumen eingeladen.

Trotz der Abgelegenheit des Tales hatten wir hier über Wifi Bomben-Internetverbindung. Wir waren eigentlich davon ausgegangen drei Tage nicht erreichbar zu sein.
Am späteren Abend unterstützten wir dann beim Plov kochen. Wir durften die Karotten schälen und schneiden, die hier völlig überdimensioniert waren.

Später wurde der Plov dann zubereitet. Zuerst kam das Rindfleisch in den Topf. Dann wurden die Möhren und Zwiebeln hinzugefügt. Anschließend folgten die ganzen Gewürze. Anschließend wurde der Reis gleichmäßig über das Fleisch und Gemüse verteilt. Dann wurde das ganze mit heißem Wasser aufgegossen und köchelte dann vor sich hin.

Und wir erhielten um 19:30 Uhr ein fantastisches Abendessen.



Anschließend ging es dann ab ins Bett.