03.11.2024 – 28.11.2024 Ecuador und Galapagos – 10. Tag: Kanufahrt durch den Regenwald und Fahrt nach Banos

Heute trafen wir uns schon um 6 Uhr. Da meine Haare von der Massage ziemlich ölig waren, wollte ich vorher noch duschen. Somit war um 5 Uhr aufstehen angesagt.

Wir wurden dann mit dem Bus an die zehn Minuten entfernte Bootsanlegestelle gefahren. Hier stiegen wir dann alle in ein großes Kanu.

So ließen wir uns durch die Kanäle treiben.

Wir beobachteten viele Vögel und Affen. Die Anzahl der Tiere und die Artenvielfalt konnte aber nicht mit Costa Rica mithalten. Aber wir haben hier ja auch nur einen kleinen Ausschnitt gesehen. Fotos habe ich hier eher mit der Kamera gemacht, somit werden diese erst noch folgen.

Nach ca. 1,5 h legten wir wieder an. Hier wurden wir dann von Affen empfangen, die sich aber hoch oben in den Bäumen tummelten.

Dann ging es zurück zum Frühstück. Entgegen der Ankündigung gestern hatten wir heute Morgen aber doch keinen Strom.

Anschließend ging es wieder in den Bus. Das Einräumen der Koffer ist immer ein Puzzle-Spiel.

Dann ging es auf die ca. 3-stündige Fahrt nach Banos. Unterwegs legten wir ein paar Stopps ein. Ivan gab uns ein paar Saubohnen zum probieren.

Auf der Fahrt hatten wir uns noch darauf geeinigt, eine Seilbahnfahrt über den Fluss zu einem kleinen Wasserfall zu machen. Das kostete 2 Dollar pro Person und war ein großer Spaß.

Weiter ging die Fahrt. Kurz vor Banos kamen wir an einem Wasserkraftwerk vorbei. Hier hat man gesehen, warum es momentan Probleme mit dem Strom gibt.

Dann kamen wir in unserer Unterkunft in Banos an.

Hier hatten wir einen halben Tag zur freien Verfügung. Wir hatten einige Aktivitäten genannt bekommen, die wir machen können. Ein Großteil der Gruppe entschied sich für die Wasserfalltour, wir machten aber mal Siesta. Wir waren etwas müde und kaputt.

Die anderen waren hinterher sehr begeistert von den Wasserfällen.

Um 17:45 Uhr liefen wir nochmal schnell in den Ort noch Geld abheben und Wasser einkaufen.

Um 18:30 Uhr trafen wir uns dann zum Abendessen. Ich hatte ein Rindersteak und ein Hähnchenbrustfilet. Björn ein Rindersteak. War beides sehr lecker.

Gegen 22:00 Uhr waren wir zurück im Hotel und gegen 23:00 Uhr im Bett.

Um 18:30 Uhr trafen wir uns zum Abendessen, was aber freiwillig war. Ich aß ein Rindersteak und eine Hähnchenbrust. Björn hatte Rindersteak.

Gegen 22:00 Uhr waren wir zurück im Hotel und gegen 23:00 Uhr im Bett.

03.11.2024 – 28.11.2024 Ecuador und Galapagos – 9. Tag: Wanderung durch den Regenwald, Herstellung von Armbändern und Schokoladenherstellung

Gestern Abend, umgeben von den Dschungelgeräuschen, konnte ich nicht so schnell einschlafen. Und der Gang ins Bad während der Nacht gestaltete sich mit dem Moskitonett auch schwierig. Aber wir haben die Nacht rumgebracht. Heute gab es Frühstück um 7:30 Uhr. Der Wecker klingelte trotzdem um 6:00 Uhr. Wie schon befürchtet, gibt es hier keine warmen Duschen. Also Augen zu und durch. Die Temperaturen am Morgen waren auch noch etwas frisch.

Es gab Rührei und Maniok.

Nochmal unsere Unterkunft. Auf dem Weg dorthin wurde eine Mitreisende von einer Wespe in die Lippe gestochen, es ist aber zum Glück nichts Schlimmeres passiert.

Um 8:30 Uhr bekam wieder jeder Gummistiefel und wir fuhren ca. 10 Minuten mit dem Bus zu unserem Startpunkt. Heute sollte es 3 h durch den Regenwald gehen. Unser Guide erzählte uns viel über die Pflanzenwelt und stellte gleich für jeden einen Fächer her.

Ebenso stellte er schnell ein Stirnband her, Hasenöhrchen und Ähnliches. Wir waren beeindruckt, wie schnell das alles ging.

Dann zogen wir los in den Dschungel. Erst auf breiten Wegen. Dann bogen wir aber querfeldein in den Dschungel ab und teilweise war eine Machete erforderlich.

Es gab so viele Erläuterungen, die konnte ich mir gar nicht alle merken. Deshalb hier einfach die Fotos aus dem Regenwald.

Eine Ameisenstraße.

Wilde Baumtomate

Ein kleiner Frosch.

Der Guide stellte dann aus Steinen verschiedene Naturfarben her.

Mit diesen Farben bekamen wir dann in einem Ritual besondere Symbole ins Gesicht gemalt. Zu mir sagte er, dass ich Kraft brauche und deshalb bekam ich das Zeichen des Jaguars.

Irgendwann kamen wir an eine Stelle, an der der Guide sagte, dass wir hier schnell durchlaufen sollen. Hier war ein ganzer Schwarm dieser Wespen und einige Mitreisende wurden leider erwischt. Ich blieb verschont, Björn bekam einen Stich an der Schulter ab, aber ohne größere Folgen. Die Stiche scheinen aber sehr schmerzhaft gewesen zu sein.

Dann machte der Guide aus einer Pflanze noch eine Tasche. Ruckzuck war diese fertig.

Dann ging es mit dem Boot zurück.

Ich hatte die Tour trotz Tshirt mit nur einem Mückenstich überstanden.

Zurück in der Unterkunft, hüpften wir zuerst nochmal unter die kalte Dusche. Wir waren völlig durchgeschwitzt. Strom gab es gerade keinen, so dass ich meine Haare an der Luft trocknen lassen musste. Danach ging es zum Mittagessen.

Danach bestieg ich nochmal die Aussichtsplattform im Restaurant.

Anschließend waren nivh ungefähr 30 Minuten frei und dann ging es zu einem Workshop, wo wir selbst Armbänder herstellen durften.

Zuerst wurde uns wieder gezeigt, wie aus einer Pflanze der Faden hergestellt wird. Eine riesen Arbeit. Dann wurde uns gezeigt, wie der Faden gefärbt wird. Dafür wurden nur natürliche Farben verwendet.

Dann war bereits ein Holzbrettchen mit drei Fäden für jeden präpariert worden und dann durften wir selbst Hand anlegen. Dieses Mal missten wir selbst knüpfen. Zuerst mussten wir den Faden wachsen, damit er nicht ausfranst. Dann ging es ans Knüpfen. Ich bin bei Handarbeiten ja nicht so sonderlich begabt, aber nach einer Weile klappte es dann doch ganz gut, nachdem eine Mitreisende mir dankenswerterweise zu Hilfe gekommen war.

Das war dann das Ergebnis. Das untere von Björn finde ich ja richtig klasse.

Danach war aber immer noch nicht Schluss und uns wurde noch die Schokoladenherstellung näher gebracht. Eine solche Vorführung hatten wir ja schon mal in Costa Rica.

Dafür führte uns Fabio in den Garten, auf der Suche nach reifen Kakaofrüchten. Die erste, die wir fanden war leider zur Hälfte faul, weil hier nicht künstlich nachgeholfen wird.

Das hier fanden wir an einem Baum.

Die zweite Frucht war dann super. Hier lutschten wir die Bohnen, die eher fruchtig schmeckten, gar nicht, wie man sich so eine Kakaofrucht eigentlich vorstellt.

Anschließend ging es dann an die Verarbeitung.

Die Kakaobohnen müssen zuerst 15 Tage im Bananenblatt trocknen.

Nach 15 Tagen ist der weiße süße Saft verschwunden und die Bohnen werden am besten in einem Gewächshaus zum weiteren Trocknen ausgelegt, Bei Regen müssen sie ohne Gewächshaus weggeräumt werden, da sie sonst verfaulen.

Hier auf dem Foto sieht man rechts eine Bohne, die verarbeitet werden kann, die linke ist noch nicht ausreichend getrocknet.

Im Gewächshaus dauert es ca. 3-4 Tage bis sie vollständig getrocknet sind. Ohne Gewächshaus dauert es eher 5 – 10 Tage.

Anschließend werden die Kakaobohnen geröstet. Dabei müssen sie ca. 30 Minuten lang ständig bewegt werden.

Danach schälten wir die Bohnen mit unseren Fingern.

Hinterher kamen sie in die Mühle.

Es wurde Zimt und Rohrzucker zugesetzt. Dann wurde das Ganze nochmal gemahlen.

Die Milch wurde warm gemacht.

Dann wurde die gefertigte Masse eingerührt.

Am Ende kam dann noch die Vanille dazu. Dann war alles fertig und wir durften verkosten. Lecker.

Der ecuadorianische Nutella wurde dann in unserem Abendessen verarbeitet. inzwischen war es 18 Uhr.

Bei dieser Nachmittagsaktion habe ich dann auf einmal doch einige Mückenstiche abbekommen und Björns ganzes Bein war trotz langer Hose verstochen. Aber die Frauen hier halfen uns mit Citronella aus.

Danach ging es für mich zur Massage. Ich hatte bei Ivan angefragt und für eine Person war heute noch Zeit, also hatte ich das Angebot angenommen, auch wenn es 80 Dollar kostete. Eine kleine Erholung war jetzt mal nötig. Das tat auch ganz gut.

Um 18:40 Uhr ertönte aber schon wieder der Ruf zum nächsten Progtammpunkt. Die Einheimischen hatten eine Tanzveranstaltung für uns organisiert.

Dafür wurde ein großes Feuer entfacht.

Und wir bekamen nochmal Zeichen ins Gesicht gemalt.

Uns wurden die verschiedenen Trachten vorgestellt.

Zuerst gab es einen demütigen Tanz.

Dann einen Tanz für Feierlichkeiten.

Dann ein dritter Tanz und beim vierten wurden wir natürlich eingeladen mitzutanzen.

Anschließend gab es Abendessen, dieses Mal bei Kerzenschein, weil es wieder Stromabschaltungen gab.

Als Nachtisch gab es dann Früchte mit unserer selbstgemachten Schokolade.

Gegen 22 Uhr gingen wir dann nach einem langen Tag ins Bett. Zähneputzen war dann auch nur mit Taschenlampe möglich.

Elektrogeräte laden war dann heute Nacht auch nicht möglich. Fürs Handy hatte ich zum Glück eine Powerbank.