Usa – Explore the West, 8. Tag: Las Vegas

Was für eine Stadt, was für eine verrückte Welt. Amerika kann so herrlich schräg sein. Ich bin immer noch geflashed. Die Hamburger Reeperbahn ist nix dagegen. Und auch wenn man nicht ins Casino geht, ist man am Ende des Tages eine Menge Geld los.

Aber von vorne. Trotz der Schlafenszeit von 2:30 Uhr war ich schon wieder um 6:45 Uhr wach. Treffpunkt zum Frühstück war um 10 Uhr, also hatte ich noch ein wenig Zeit. Unsere Gruppe hat sich aber schnell zerstreut, so dass wir dann doch nur zu zweit losgezogen sind. Erst mal mit dem Hotel-Shuttle zum Strip.

Als erstes haben wir geschaut, für welche Vorstellungen am Abend noch Tickets verfügbar sind. Bei den trotz Preisreduktion immer noch heftigen Preisen konnten wir uns aber nicht sofort entscheiden.

Also gingen wir erst mal frühstücken und sind im Starbucks gelandet. Da war ich für nen Bagel mit Frischkäse und nen Kaffee gleich schon mal 10 $ los.

Danach sind wir dann irgendwie den ganzen Tag den Strip, die Hauptstraße von Las Vegas, hoch und runtergelaufen. Es gab viel zu sehen, jetzt ist der Tag rum und man könnte wahrscheinlich noch weitere zwei Tage immer wieder was Neues entdecken.

Ein Besuch im Hardrock-Cafe musste natürlich auch sein und schon waren wieder 21 $ für ein T-Shirt weg.

Wir kamen am Harley-Davidson-Cafe vorbei, besuchten New York mit der Freiheitsstatue, Paris und Venedig mit den Gondeln, römische Säulen am Cesar’s Palace. Le Mirage, Treasure Island, Planet Hollywood, Bellagio, Palazzo, MGM Grand, und wie sie alle heißen.

Zwischendrin noch Bummeln durch die Läden und überall die großen Casinos. Unvorstellbar wie groß die Dinger sind. Große Hallen, bestimmt 10 Minuten Fußweg bis man durch ist und wo man hinsieht nur Einarmige Banditen, Pokertische, Roulettetische. Das ist alles noch viel gigantischer, als ich es mir jemals vorgestellt habe. Unglaublich. Und überall das Tuten und Piepsen der Automaten. Die ganze Stadt ist einfach wie ein großer Freizeitpark mitten in der Wüste.

Und Foto um Foto wurde geschossen. Hier einfach ein paar Eindrücke.

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Zwischendurch noch beim Asiaten essen, nur ne Suppe und nen Tee und Frühlingsrollen bestellt, war aber alles nicht so der Burner.

Im Laufe des Tages hatten wir uns dann doch noch dazu entschlossen eine Abendshow zu besuchen. Wir haben uns für KA vom Cirque Du Soleil entschieden und somit waren wieder 98 $ auf den Kopf gehauen. Aber wenn man schon mal in Vegas ist……es hat sich aber auf jeden Fall gelohnt.

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1,5 h durften wir uns eine Mischung aus Schauspiel, Akrobatik, Karate ansehen. Mir hat’s gefallen.

Danach noch zum Fastfood-Restaurant und zum Abschluss haben wir dann noch den Vulkanausbruch vor dem Mirage mitgenommen. Ein nettes 5minütiges Schauspiel. Die Piratenshow vor Treasure Island hat leider nicht geklappt. Da wir von 10 bis 23 Uhr nur auf den Beinen waren, hat es uns einfach gereicht.

Mit dem Taxi zurück ins Hotel, die Kamera ist glaube ich wieder um 300 Fotos reicher und erneut ist ein langer und anstrengender Tag mit vielen neuen Eindrücken vorüber.

Tja und da sich seitens Regierung nichts getan hat, muss ich mich wohl damit abfinden, dass der Hauptgrund meiner Reise wohl nicht stattfinden wird. Da freut man sich 5 Jahre drauf, da endlich hinzukommen und dann wird einem ein Strich durch die Rechnung gemacht. Wer weiß, ob es dann in diesem Leben jemals noch dazu kommen wird, diese Parks zu sehen. That’s life.

USA – Explore the West, 7. Tag: Mammoth Lakes – Death Valley – Las Vegas

Puh, heute war ein langer Tag. Aufstehen war um 6:00 Uhr angesagt, ich war allerdings um 5:00 Uhr schon wieder wach, los ging es um 7:00 Uhr und jetzt ist es 1:00 nachts.

Also, um 7:00 Uhr ging es bei eisigen Temperaturen erst mal zu einer Bäckerei nach Bishop zum Frühstücken, Fahrtzeit waren ca. 45 Minuten.

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Die Auswahl hier war riesig, ich bin dann aber doch bei nem normalen Schokocroissant und nem Latte geblieben. War aber ein ganz netter Laden.

Danach ging es erst mal stundenlang durch die Wüste, mit dem Handy habe ich irgendwie vergessen Fotos zu machen, deshalb heute nur ein paar wenige, bzw ging das aus dem Bus raus auch nicht so wirklich gut mit dem Handy.

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Schließlich erreichten wir den Eingang zu Death Valley, die Temperaturen lagen inzwischen wohl über 30 Grad.

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Stunde um Stunde ging es weiter durch die öde Landschaft und die großen Weiten. Wir passierten mehrere Täler und kamen schließlich zu den großen Sanddünen, wo wir lustige Hüpffotos gemacht haben, die sind aber auf der anderen Kamera und folgen nach dem Urlaub. Auf der weiteren Fahrt kamen wir noch an mehreren ausgetrockneten Salzseen vorbei.

Zum Thema geschlossene Nationalparks, zu denen ja auch Death Valley gehört: auch hier war die Durchfahrtsstraße befahrbar. Ansonsten waren alle Seitenstraßen geschlossen und ebenso alle öffentlichen Toiletten. Tja und dann ist es in der Wüste ja auch gar nicht so einfach, einen geeigneten Busch zu finden, den man stattdessen benutzen kann. Aber immerhin konnten wir an den Dünen problemlos anhalten und aussteigen, was wir bei den momentanen Umständen ja vorher nicht wussten. Zum tiefsten Punkt der USA durften wir allerdings nicht fahren, da dieser nicht an der Hauptstraße liegt und somit momentan gesperrt ist.

Nach ca. 8 Stunden haben wir dann Nevada erreicht und konnten uns beim Tankstopp einen ersten Eindruck von den Casinos verschaffen. Innen alles abgedunkelt und Abendathmosphäre und dann sitzen die Leute echt am helllichten Tag da und füttern die einarmigen Banditen. Naja, wenn’s glücklich macht.

Noch eine weitere Stunde Fahrt und dann tauchte sie auf und erhob sich aus der Wüste, die Neon-, Glitzer- und Lichterstadt Las Vegas. Da fährt man stundenlang durch die Wüste und in diesem Nichts erhebt sich dann auf einmal diese Stadt mit den vielen berühmten Hotels und Casinos.

Erst mal zum Hotel Best Western Mardi Gras, wo wir eine Stunde Zeit hatten. Hat mein Einzelzimmer doch echt zwei Doppelbetten. Wer mag herkommen? 😉 Und dann ging’s erst mal zum Abendessen zum Thailänder. Ich hatte Orange Chicken und einen Jasmintee.

Zurück zum Hotel und ich war eigentlich schon ziemlich müde. Aber um 21:15 Uhr war wieder Treffpunkt. Um 21:30 Uhr kam unser Partybus, mit dem wir dann kreuz und quer durch die Stadt gefahren sind. Quasi eine fahrende Disko. War sehr lustig und hat Spass gemacht, aber als die Stimmung grade am besten war, war die Fahrt nach 2 h schon wieder vorbei. Es gab gute Musik, es wurde getanzt (ja, beim Fahren) und es gab eine Menge Alkohol ;-). Unterwegs gab es mit dem Bus auch noch ein paar Stopps. Fotos gingen im Dunkeln und mit dem Handy dann auch nicht sonderlich gut.

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Nach der Busfahrt schlenderten wir noch ein bisschen über den Strip und schauten uns die Wassershow vor dem bekannten Bellagio an. Sehr aufregend alles.

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Anschließend ging es mit dem Taxi zurück zum Hotel. 1:00 Uhr.

Morgen liegt ein weiterer spannender Tag Las Vegas vor uns, auf gute Fotos von heute, müsst Ihr noch warten.

Tja und langsam stirbt meine Hoffnung, dass das mit den Nationalparks noch was wird :-(.

Aber jetzt erst mal gute Nacht.

USA – Explore the West, 6. Tag: Mariposa – Mammoth Lakes

Calling from Mammoth Lakes. Heute haben wir trotz der Umstände eine Menge erlebt und herrliche Landschaften zu sehen bekommen.

Erst ging es mal wieder um 8:00 Uhr zum Frühstücken. Da es gestern so lecker war, sind wir nochmal ins The Sugar Pine Cafe. Heute habe ich die Pancakes with Blueberries ausprobiert und dazu nochmal Cranberry Juice.

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Da man die Nationalparks ja wenigstens auf den Hauptstraßen passieren darf, machten wir und um 9:00 Uhr auf in Richtung Yosemite Valley.

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Bald erreichten wir dann auch schon den Parkeingang.

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Kurz später legten wir einen Fotostopp beim El Presidente ein. Andere saßen dort in Ruhe und haben gemalt (wie war das mit dem nicht anhalten?) 😉

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Weiter ging es auf der Tioga Road, wo wir bzw. der andere Bus in einen Unfall verwickelt wurde. Vor uns fuhr ein Wohnmobil, welches mit einem entgegenkommenden Wohnmobil kollidierte. Der Seitenspiegel flog ab und unserem Bus auf die Scheibe, die einige Schrammen abbekommen hat. Der Verursacher ist abgehauen und wir haben die Leute aus dem vor uns fahrenden Wohnmobil erst mal unterstützt und beruhigt.

Am nächsten Aussichtspunkt war dann zufällig ein Ranger, der den ganzen Unfall erst mal aufgenommen hat, Fotos gemacht hat etc. Und somit konnten wir uns dort etwas länger aufhalten ;-). Hier einfach mal ein paar Impressionen.

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Weiter ging es an einen See, dessen Name ich vergessen habe ;-). Hier haben wir dann unser Mittagessen zu uns genommen. Danach ging es weiter durch die herrliche Landschaft.

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Wir folgten der Tioga Road über den Tioga Pass mit dem Ziel Mono Lake. Auf dem Weg passierten wir weite Ebenen, so, wie man sich den Westen der USA eben vorstellt. Beim Mono Lake handelt es sich um einen Natronsee, der zum einen sehr alkalisch, aber auch sehr salzhaltig ist. Von hier aus wird Los Angeles mit Wasser versorgt. Am See finden sich herrliche Kalktuffgesteine.

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Noch ein bisschen Fahrt und wir erreichten unser Ziel Mammoth Lakes. Mammoth Lakes ist ein berühmter Wintersportort mitten in der Sierra Nevada. Übernachtet haben wir im Mammoth Mountain Inn.

Da bei Ankunft der Sonnenuntergang kurz bevor stand, machte ich mich mit einigen anderen auf zu einer kleinen ca. 4 km langen Wanderung durch den Wald. Pünktlich zum Sonnenuntergang kamen wir am Aussichtspunkt an und genossen das kurze Schauspiel. Hier oben wehte ein eisiger Wind und mehrere Jacken waren gefragt. Handschuhe und Mützen wären auch nicht schlecht gewesen. Als Nachttemperaturen sind -1 Grad gemeldet. Danach ging es wieder zurück und gerade noch rechtzeitig bevor die völlige Dunkelheit eintrat waren wir wieder im Hotel.

Einige andere hatten es sich während dieser Zeit im Jacuzzi gemütlich gemacht.

Dann stand das Abendessen an. Ich hatte einen Hot Apple Pie (heißer Apfel-Cider) dessen Wirkung ich jetzt doch etwas merke ;-). Zum Essen hatte ich irgend so einen vegetarischen Pie, Gemüse in Kokossauce.

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Und jetzt ist es auch schon wieder Zeit schlafen zu gehen. Morgen steht eine lange Fahrt an. 8h durch Death Valley in die Glitzerstadt Las Vegas, wo wir 2 Nächte verbringen werden und dann hoffe ich, dass bis zum We eine Entscheidung gefallen ist, sonst kriegen wir wohl Zion und Bryce nicht zu sehen.

Good Night everyone.

PS. Die 800 Fotos-Marke ist übrigens schon geknackt, wo soll das noch hinführen…. 😉

USA – Explore the West, 5. Tag: Oakhurst und Bass Lake

So, heute gibt es nicht so viel zu berichten. Ich schlafe jeden Tag etwas länger, heute war es dann 6:15 Uhr, obwohl der Wecker erst um 8:00 Uhr geklingelt hätte.

Frühstück gab’s dann erst mal in nem typischen amerikanischen Laden, The Sugar Pine Cafe. War sehr lecker, ich hatte Rührei mit Bacon und Pilzen und Cranberry Saft. Morgen werden die Pancakes probiert.

Dann bekamen wir erzählt, wie es weiter geht. Die Parks sind geschlossen, dass wussten wir ja schon. O-Ton unser Guide: Das hat auch nicht jeder, aber Ihr dürft das jetzt gemeinsam mit uns erleben, juchuh.
Ich kann gerne drauf verzichten.

Tja unsere geplante Wanderung im Yosemite Valley musste also flach fallen :-(, also sind wir alternativ nach Oakhurst an den Bass Lake gefahren. Hier gab es eine kleine Wanderung mit Blick auf den See. Diese war aber schon nach 20 Minuten beendet. Als Wandern könnte das wohl nicht bezeichnet werden.

Danach fuhren wir noch ein Stück weiter den See entlang. Hier sollte es Mittagessen geben und man konnte anschließend eine Bootstour auf dem See unternehmen und den restlichen Rag zur Erholung nutzen.

Da wir so spät gefrühstückt hatten und somit noch keinen Hunger hatten und nach dem vielen Sitzen im Flieger und im Bus endlich mal Bewegung wollten, schloss ich mich mit 6 Mitreisenden zusammen und wir haben auf eigene Faust eine Wanderung zu einem Aussichtspunkt unternommen.

Ca. 2,5 h ging es auf engen Pfaden durch den Wald ca. 400-500 Höhenmeter nach oben. Teilweise waren auch etwas steilere Wegstrecken zu absolvieren.

Oben angekommen haben wir ein kleines Picknick gemacht, bevor es wieder ca. 1,5 h zurück ins Tal und an den See ging.

War eine schöne Wanderung, allerdings nicht spektakulär, die Gruppe hat auch gepasst und war sehr angenehm und die Bewegung hat mal richtig gut getan.

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Danach ging’s noch zur Southgate Brewing Company, einer Brauerei in Oakhurst. Hier gab es viele verschiedene Biere, die man vor dem Bestellen auch probieren konnte. Ich bin aber bei alkoholfrei geblieben und habe ein Draft Root Beer probiert, riecht nach Medizin und schmeckt auch so ;-). Dazu noch ein Turkey Burger mit Pommes.

Gegen 21 Uhr waren wir zurück im Hotel.

Morgen um 9 Uhr geht es weiter, wir fahren durch Yosemite Valley (durchfahren ist erlaubt) über den Tioga Pass (da wo es vor kurzem gebrannt hat) weiter zu Mono Lake und Mammoth Lake, wo unser nächstes Hotel ist. Wird eine lange Fahrt mit 280 km.

USA – Explore the West, 4. Tag: Salinas – Mariposa – Yosemite Nationalpark

So eigentlich ist mir ja grade die Lust am Schreiben vergangen, aber ich mache es jetzt trotzdem.

Also, heute war mir Schlaf bis um 5 Uhr gegönnt und nochmal Einschlafen war nicht. Frühstück gab’s um 7:00 Uhr, welches aber nur aus 2 Toastbroten mit Marmelade bestand und nen schwarzen Tee mit Milch und Zucker dazu.

Die Koffer wurden schon vor dem Frühstück ins Auto verfrachtet und pünktlich um 7:30 Uhr ging es dann los Richtung Mariposa, unserem nächsten Übernachtungsort.

Von der Busfahrt gibt es nicht allzuviel zu berichten. Im Bus war ziemlich tote Hose. Wir hatten schönes Wetter und genossen die Landschaft um uns herum.

Unser Bus hatte das Glück auch noch Hollister kennenzulernen, da wir uns verfahren haben. In den Genuss ist noch keine Reisegruppe vor uns gekommen ;-). Allerdings handelt es sich dabei um ein kleines Kaff, grins.

Nun ja, nach ca. 2,5-3 h kamen wir in unserem Hotel Mariposa Lodge in Mariposa an. Hier wurden aber nur die Anhänger abgeladen, im Supermarkt essen fürs Picknick eingekauft und weiter ging’s Richtung Yosemite NP.

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Nach 1,5 h dort angekommen, bogen wir erstmal auf den Picknickplatz ab und verbrachten dort eine Weile unsere Zeit.

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Gestärkt ging es dann noch ein paar km weiter zu den Mammutbäumen, wo eine kleine Wanderung anstand. Auffällig waren die vielen verbrannten Bäume, die aber nicht von den kürzlich wütenden Waldbränden stammten. Die Mammutbäume selber überleben übrigens solche Waldbrände. Unglaublich der Durchmesser dieser Gewächse.

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Die Wanderung dauerte ca. 1 h, danach ging es mit den Autos weiter zum ersten Aussichtspunkt ins Yosemite Valley. Wieder 1,5 h Fahrtzeit.

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Von dort setzten wir den Weg zum Glacier Point, dem bekanntesten Aussichtspunkt fort. Dort hatten wir leider nur eine halbe Stunde Aufenthalt. Hier hätte ich erst mal ewig sitzenbleiben können und einfach nur die herrliche Aussicht bewundern.

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Weitere 1,5 h und ein Aussichtspunkt später kamen wir dann gegen 19 Uhr wieder im Hotel an und konnten auf eigene Faust essen gehen. Es haben sich aber fast alle wieder im selben Restaurant eingefunden. Ich hatte dieses Mal Cesar’s Salad und als Vorspeise gab es eine Gemüsesuppe, dazu eine Coke.

Zurück im Hotel hat uns dann die üble Nachricht erreicht. Die Regierung hat sich nicht geeinigt, die Nationalparks werden wohl geschlossen. Unsere 5stündige Wanderung im Yosemite Valley fällt wohl aus und dann mal schauen, wie es weitergeht :-(. Morgen um 10:00 Uhr wissen wir mehr.

Jetzt erst mal schlafen. Gute Nacht Welt.

USA – Explore the West, 3. Tag: San Francisco – Monterey – Salinas (ca. 180 km)

Heute ging es dann etwas weniger spektakulär zu, aber mein Tag wurde erst mal wieder von Chaos beherrscht. Nach der schon wieder zu kurzen Nacht (9 h Zeitunterschied sorgen halt doch immer wieder für Wachphasen in der Nacht) und dem anstrengenden Tag gestern, bin ich dann erst mal ziemlich groggy um 6:30 Uhr aufgestanden, geduscht und Koffer gepackt. Um 8:30 Uhr sollte Treffpunkt zur Weiterfahrt sein. Um 8:10 Uhr wollte ich mir noch schnell Frühstück besorgen, um dann aber fast 20 Minuten anzustehen für einen Bagel mit Frischkäse und ein Croissant. Also zurück zum Hotel gehetzt, um festzustellen, dass sich die Tür meines Hotelzimmers nicht mehr öffnen lässt. Wieder zur Rezeption, wieder hoch, ging immer noch nicht. Schließlich ging unser Tourguide mit und was war natürlich? Die Tür ging auf. Also Gepäck geschnappt und auf zum Bus, wo schon alle gewartet haben, grummel.

So fuhren wir dann mit 2 Kleinbussen mit Anhänger an der Küste entlang Richtung Süden und legten zwischendurch noch einen Fotostopp ein.

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Erste Station war eine Kürbisfarm, bei der wir dann auch gleich für 6 $ das Maislabyrinth ausprobierten. Das war eine ganz lustige Angelegenheit, allerdings war ich immer noch ziemlich kaputt.

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Weiter ging es auf dem Weg Richtung Süden, auf dem wir auch einige Wellenreiter beobachteten durften und einen weiteren Stopp einlegten.

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Der nächste Halt war dann am Supermarkt, wo sich jeder sein Mittagessen selbst besorgte. Dieses nahmen wir dann noch auf den Bänken vor dem Supermarkt zu uns und genossen ein wenig die herrliche Sonne. Danach verflog dann auch langsam meine Müdigkeit und ich glaube, ich habe es jetzt geschafft, in USA-Zeit anzukommen.

Danach ging’s dann auf den Highway No. 1 Richtung Monterey. Den ersten Stau durften wir dann auch gleich kennenlernen.

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In Monterey angekommen hatten wir dann den ganzen Nachmittag zur freien Verfügung. Ich besuchte mit einer Mitreisenden das Aquarium. Eintritt pro Person 34,95 $. Hier konnte alle möglichen Meerestiere live erleben, vom Seepferdchen bis zum Hai, bei der Fütterung der Ottern zusehen und vieles mehr.

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Danach haben wir uns dann noch ein bisschen in die Sonne gesetzt und ich habe einen Capuccino genossen.

17:45 Uhr war dann wieder Treffpunkt mit der Gruppe zum gemeinsamen Abendessen in der Brauerei. Die meisten haben sich natürlich für Bier entschieden, wenn man schon in einer Brauerei ist. Aber ich bin ja nicht so der Biertrinker und bin dann doch bei der Coke geblieben. Dazu noch gebratene Hähnchenbrust auf Kartoffelbrei mit Pilzen.

Tja und das Essen ist uns dann fast im Hals stecken geblieben, nachdem wir die Neuigkeiten erfahren haben. Wenn sich die Regierung bis morgen bzgl irgendwelcher Gelder nicht einigt, kann es sein, dass ab übermorgen alle Nationalparks geschlossen werden, mein Hauptgrund hier herzukommen. Das wäre der Supergau. Ist wohl das letzte Mal 1995 eingetreten und hat 1 Monat gedauert. Jetzt ist also Zittern angesagt und Hoffen.

Danach ging’s mit den Bussen weiter nach Salinas zu unserem Hotel Travelodge. Jetzt ist es durch Blog schreiben inzwischen 22:45 Uhr. Zeit zum Schlafen und dieses Mal hoffentlich mal wieder ohne wach werden. Morgen um 7:30 Uhr ist Abfahrt ins Yosemite Valley.

USA – Explore the West, 2. Tag: San Francisco

Wie konnte es anders sein, um 2:00 Uhr wach geworden und dann bis um 5:00 Uhr wach gelegen. Bis 7:00 Uhr war mir dann nochmal Schlaf gegönnt.

Aufstehen, Duschen. Im Hotel gab’s nur Kaffee und Tee, aber 50 m weiter gab’s ein kleines Frühstücksrestaurant. Also dann erst mal zur Stärkung nen Bagel mit Bacon, Ei und Käse gegessen und dazu nen Cappuccino.

Um 09:00 Uhr ging’s dann in der Gruppe los zu Fuß die Stadt erkunden.

10 Minuten und wir waren an der Market Street, wo wir auch gleich das erste Cable Car bewundern durften. Wenden nur manuell möglich.

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Zu Fuß ging es weiter, vorbei am Union Square zu China Town, wo viele Souvenirläden anzutreffen waren.

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Danach durften wir dann die berühmten Straßen von San Francisco kennenlernen, die an Berg- und Talbahn ja alles zu bieten haben. Also, steil bergauf zum Cable Car Museum. O-Ton einer Mitreisenden zu mir: Du wolltest doch unbedingt wandern ;-).

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Es war sehr interessant hier alles über die Geschichte der Cable Cars und deren Funktionsweise zu erfahren.

Weiter führte unser Weg zur zweitsteilsten Strasse der Welt (jetzt fragt mich bitte nicht, was die steilste ist). Im Hintergrund ist Telegraph Hill zu sehen und auf dem Foto wirkt die Strasse wohl gar nicht mehr so steil. Hier wurde noch schnell ein Gruppenfoto geschossen, welches mir hoffentlich noch zur Verfügung gestellt wird.

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Und weiter ging’s dann auch gleich noch zur kurvenreichsten Strasse der Welt, die Lombard Street (Foto folgt nach dem Urlaub). Unglaublich wieviele Autos dort hingefahren kommen, nur, um mal diese Strasse runtergefahren zu sein. Also war Stau angesagt.

Es ging immer weiter bergab, bis wir schließlich am berühmten Pier 39 und Fisherman’s Wharf landeten.

Hier wurden wir dann in den freien Nachmittag entlassen. Mein Wunsch, rüber zu Alcatraz fahren und die Insel zu erkunden konnte leider nicht erfüllt werden, da die Überfahrten alle schon ausgebucht waren :-(.

Also wurden erst mal die Seehunde an Pier 39 bestaunt.

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Anschließend schlenderten wir dann in einer etwas kleineren Gruppe erst mal noch durch Pier 39. Hier gibt es viele Restaurants, Karussells, Souvenirläden und eine Menge Touristen ;-). Und dann war erstmal Futter fassen angesagt. Ich entschied mich für Fish and Chips und dann machten wir uns erst mal auf den dort vorhandenen Parkbänken breit, um unser Mahl zu uns zu nehmen.

Anschließend teilte sich unsere kleine Gruppe noch weiter. Die einen schlossen sich einer Katamaranfahrt durch die Bucht an, ich und zwei andere entschieden uns für die normale Bootsfahrt durch die Bucht. Preis pro Person 28 $.

Bei sehr starkem Wind (Fotos schießen war ohne sich an der Reling festzuhalten nicht möglich) ging es unter der Golden Gate Bridge durch auf die andere Seite der Brücke. Nach dem Wenden hielten wir Kurs auf Alcatraz, was dann einmal umrundet wurde, immer mit tollem Blick auf San Francisco im Hintergrund.

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Die Bootsfahrt dauerte ungefähr eine Stunde, nach der ich aber ziemlich durchgefroren war und nen richtigen Tiefpunkt zu überwinden hatte. Die Zeitverschiebung, der viele Wind und das anstrengende Programm ließen grüßen.

Nachdem ich in den 2 Tagen dann doch schon 250 Fotos geschossen habe, besorgte ich mir erst mal noch eine zusätzliche Speicherkarte, bevor mir an einer wichtigen Stelle irgendwann der Speicherplatz fehlen sollte.

Als nächstes standen dann „The Painted Ladies“ auf unserem Programm. Nur leider befinden sich diese am anderen Ende der Stadt. Also haben wir uns auf die Suche nach einem Stadtbus gemacht, der ungefähr in diese Richtung fährt. Und die Fahrt hat sich dann ganz schön gezogen. Da waren wir wohl fast eine Stunde unterwegs und es gab noch ein ganzes Stück zu laufen. Schließlich haben wir die bunten Häuser aber doch gefunden (Foto folgt).

Auf dem Weg dorthin kamen wir dann mal in Gegenden, in denen eigentlich keine Touristen vorzufinden waren, außer uns natürlich ;-). Mir wars recht mal aus dem Trubel raus zu sein und mal das ursprüngliche San Francisco zu sehen.

Der Weg zurück war dann wieder ähnlich lange und ebenso war wieder eine große Strecke zu Fuß zurückzulegen.

Treffpunkt 18:45 Uhr an Pier 39 (man bedenke, dass es in Deutschland dann schon 3:45 Uhr war. Dort sind wir dann noch mit der ganzen Gruppe essen gegangen. Ich habe mich dann für die Spezialität aus San Francisco entschieden: „San Francisco Clam Chowder“.

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Hierbei handelt es sich um eine Muschelsuppe mit Bacon, Kartoffeln und Karotten und das ganze wurde in einer Schüssel aus Teig serviert. War sehr lecker.

Nach dem Essen machten wir uns dann auf den Weg ins Hotel. Dieses Mal mit einem Cable Car. Allerdings war es inzwischen dunkel und spät und allen sind nur noch die Augen zugefallen. Somit konnten wir die Cable Car Fahrt gar nicht mehr richtig genießen. Tagsüber wäre das bestimmt lustig gewesen.

War ein anstrengender Tag, aber wir haben viel zu sehen bekommen.

USA – Explore the West, 1. Tag: Frankfurt – San Francisco

So, ein langer Tag neigt sich dem Ende zu. Die 24 Stunden sind geknackt. Nach einer kurzen Nacht gestern (der Aufregung sei gedankt) klingelte der Wecker um 5:30 Uhr. Pünktlich um 7:02 Uhr die S-Bahn genommen und gleich die erste Mitreisende kennengelernt.

Die Einreiseformalitäten konnten entgegen aller Aussagen vorher problemlos erledigt werden und innerhalb einer halben Stunde standen wir schon am Gate, um gleich unsere restlichen 15 Mitreisenden kennenzulernen.

Der Flieger, ein A380, stand dann auch schon bereit, um pünktlich um 9:55 Uhr abzuheben.

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Knappe 11 Stunden später sind wir dann in San Francisco bei 24 Grad gelandet. Fazit: 11h Fliegen kann ganz schön lange sein. Leider war unsere Reisegruppe auch über den ganzen Flieger verstreut. An Schlafen im Flieger war bei mir natürlich mal wieder nicht zu denken, als Dösen könnte man das vielleicht noch bezeichnen. Allerdings lässt sich so ein Flug in so einem großen Flieger doch ein bisschen besser ertragen.

Vom Flughafen wurden wir mit zwei Kleinbussen zu unserem Hotel, The Good Hotel, in San Francisco gefahren. Eine halbe Stunde zum Einchecken und schon ging’s mit den Bussen los zur Golden Gate Bridge. Woooohooo, gleich das erste Highlight der Reise.

Wir wurden vor der Brücke abgesetzt. Eine Menge Fotos wurden geschossen, um dann die fast 3 km über die Brücke zu Fuß zurückzulegen. Und wir hatten Glück, dass heute einer der wenigen Tage war, an denen abends kein Nebel aufgezogen ist. Herrliche Ausblicke auf die Brücke, auf Alcatraz, San Francisco und Sausalitos folgten.

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Allerdings herrscht auch ziemlicher Verkehr auf der Brücke. Auf der anderen Seite wurden wir dann wieder von unseren Bussen abgeholt, um uns dann durch den Verkehr zurück zu unserem Hotel zu quälen. Für mich erfreulich war, dass sich im Bus alle einig waren, dass die Klimaanlage, auf jeden Fall für den heutigen Tag, nicht erwünscht ist :-).

Dort gab es eine kurze Einweisungen und das Programm der nächsten Tage. Und zur Begrüßung von den Guides noch ein Glas Wein.

Nach einem abschliessenden Abendessen beim Chinesen ist es jetzt 21:20 Uhr San Francisco Time, heißt, 6:20 Uhr in Deutschland. Zeit ins Bett zu gehen.

Morgen um 9:00 Uhr geht es weiter. Gute Nacht, people.

USA – Explore the West (27.09.2013-15.2013) – Die Vorbereitungen

19 Tage Rundreise durch den Westen der USA:
Von San Francisco bis Los Angeles

So, dann jetzt also endlich der Westen der USA :-). Seit 5 Jahren mein großer Wunsch, Ende September geht’s jetzt endlich los. Nachdem sich niemand für eine Mietwagenrundreise gefunden hat, wirds dann jetzt doch eine Busrundreise.

Fast 2 Monate Reisekataloge vor- und zurückgeblättert, das Internet durchforstet, um dann letztendlich doch wieder bei der Reise zu landen, die ich schon die letzten Jahre im Blickfeld hatte:

Marco Polo Youngline – Explore the West

Die Reisevorbereitungen

Da es meine erste Fernreise wird, musste natürlich erst mal ein Reisepass beantragt werden. Da habe ich aber eine gute Zeit erwischt, innerhalb von 3 Wochen konnte ich das gute Stück in den Händen halten.

Gebucht habe ich dann bei Kerstin Veser – Clever Reisen

Für die USA ist es notwendig einen ESTA-Antrag zu stellen. Damit wird das visumfreie Reisen ermöglicht. Die ESTA-Genehmigung ist anschließend 2 Jahre gültig und damit ist ebenso das mehrmalige Einreisen in die USA möglich. Und wie das immer ist, gibt es im Internet natürlich wieder diverse Nepper-Seiten, die für diesen Antrag wieder ordentlich Geld kassieren. Es ist also äußerste Vorsicht geboten und der Antrag sollte nur unter folgender Adresse erfolgen: https://esta.cbp.dhs.gov/esta/

Als nächstes habe ich mich dann mit dem Reisegepäck beschäftigt. Meinen vorhandenen Koffer hatte ich beim zweiwöchigen Türkei-Urlaub schon als zu klein empfunden, also musste eine Alternative her. Da 2014 wahrscheinlich auch noch Namibia ansteht, sollte es etwas sein, was für diese Reise genauso geeignet ist. Schließlich und endlich habe ich mich für folgende Reisetasche von Eastpak entschieden Eastpak Tranverz L
Die Tasche ist sehr leicht, kann bei weniger Inhalt verkleinert werden, hat 30 Jahre Garantie und Top-Bewertungen bei Amazon. Den Praxistest wird sie dann ja demnächst vor sich haben. Für mich macht sie auf jeden Fall einen super Eindruck und der Preis hat auch gestimmt.

Der Reiseadapter ist auch gekauft und die ersten Kontakte zu Mitreisenden sind geknüpft Facebook

Dann kann es ja jetzt eigentlich losgehen 🙂

Die Reise

Rundreise USA